Worum es geht
Seit 2018 läuft im Kreis Düren ein Modellprojekt zum systemischen Einsatz von Inklusionsassistenzen an Schulen (MosIK). Am 07.12.2023 beauftragte der Kreistag die Verwaltung, mindestens acht Schulen bedarfsdeckend auszustatten. In zwei Evaluationen bewerten Schulleitungen, Lehrkräfte, Leistungsanbieter und Assistenzen das Projekt überwiegend sehr positiv. Die beteiligten Grundschulen kommen fast ohne zusätzliche Einzelhilfen aus.
An der Schirmerschule Jülich und der Stephanus-Schule in Jülich-Selgersdorf läuft seit dem Schuljahr 2024/2025 ein Pilotprojekt mit Klassenassistenzen. Die Verlängerungsoption bis zum 31.07.2027 wurde gezogen. Weitere Förderschulen im Kreis wollen das Projekt einführen, erste Konzepte liegen vor.
Für beide Projekte bereitet die Verwaltung Vergabeverfahren vor. Die Ausschreibungen könnten veröffentlicht werden, sobald die politischen Entscheidungen vorliegen. Starten sollen beide zum Schuljahr 2027/2028.
Was ausgeschrieben werden soll
- Inklusionsassistenzen an Grundschulen (MosIK 3.0)
- Ausweitung des Modellprojekts auf weitere Grundschulen im Kreisgebiet ab dem Schuljahr 2027/2028. Die Schulen sollen ihre Konzepte bis zu den Herbstferien 2026 einreichen. Welche Schulen dazukommen, steht noch nicht fest.
- Klassenassistenzen an Förderschulen
- Fortführung an der Schirmerschule und der Stephanusschule und Ausweitung auf weitere Förderschulen des Förderschulzweckverbandes ab dem Schuljahr 2027/2028.
Verfahren und Zeitplan
Für beide Projekte soll die Verwaltung ein Vergabeverfahren durchführen, vorbehaltlich zur Verfügung stehender Mittel. Die Verfahrensart nennt die Vorlage nicht.
- 07.12.2023Kreistag beauftragt, mindestens acht Schulen mit Inklusionsassistenzen auszustattenerledigt
- 01.10.2026Vorlage zur Ausweitung beider Projekte im Kreistagerledigt
- bis zu den Herbstferien 2026Grundschulen reichen Konzepte für MosIK 3.0 einals Nächstes
- danachAusschreibung der Assistenzleistungen
- Schuljahr 2027/2028Start der ausgeweiteten Projekte
Kosten und Finanzierung
Die Mittel für die Fortführung werden im Haushalt der Ämter 50 und 51 abgebildet. Die Mittel für die Ausweitung folgen, sobald die Projektkosten ermittelt sind. Dafür werden neue Kostenstellen eingerichtet.
Stand der Entscheidung
Der Kreistag sollte die Verwaltung beauftragen, beide Projekte ab dem Schuljahr 2027/2028 auszuweiten und die Vergabeverfahren vorbehaltlich zur Verfügung stehender Mittel durchzuführen.
Noch offen
- Die Vergabeverfahren stehen unter dem Vorbehalt, dass Mittel zur Verfügung stehen.
- Die Projektkosten für die Ausweitung sind noch nicht ermittelt.
- Welche weiteren Schulen teilnehmen, ist noch nicht entschieden.
Aus dem Dokument
„Vorbereitende Arbeiten zur Durchführung eines Vergabeverfahrens werden seitens der Verwaltung getätigt, so dass nach Vorliegen erforderlicher politischen Entscheidungen die Ausschreibung veröffentlicht werden könnte.“
„Ein Projektstart sollte zum Schuljahr 2027/2028 erfolgen.“
Weiterentwicklung des Modellprojektes zum systemischen Einsatz von Inklusionsassistenzen an Grundschulen im Kreisgebiet (MosIK 3.0.) sowie des Projektes zum Einsatz von Klassenassistenzen an Förderschulen
Beschlussvorlage 354/26 · Kreistag · Sitzung am 01.10.2026
Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original. Laufende Verfahren stehen in der Ausschreibungssuche.