Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Anbauten
- Der Vorentwurf sieht einen zweigeschossigen Anbau im Norden und einen viergeschossigen Anbau mit Untergeschoss im Osten vor. Beide brauchen eigene Tragwerks- und Gründungslösungen.
- Bestandsgebäude
- Umbau und Sanierung im Bestand. Ergänzend entstehen Bereiche für Ganztagsbetreuung, Mensa, Verwaltung und Personalräume.
- Rückbau
- Der später ergänzte Pavillonbau aus dem Jahr 2007 wird vollständig zurückgebaut.
- Schulhof
- Der Schulhof wird neu gestaltet, um Hitzeinseln abzubauen.
- Anforderungen
- Berücksichtigt werden Ganztagsbetreuung, Barrierefreiheit, Brandschutz, technische Gebäudeausrüstung und energetische Anforderungen.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Vorlage stand im Ausschuss für Schule zur Vorberatung auf der Tagesordnung (erledigt)07.10.2026
- Vorlage zu den Mehrkosten von 13.792.750 € stand im Rat zur Entscheidung auf der Tagesordnung (erledigt)08.10.2026
- Bezirksvertretung 2 Süd nimmt die Vorlage zur Kenntnisals Nächstes11.11.2026
- Einbringung des Entwurfs des Doppelhaushaltes 2027/20284. Quartal 2026
Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Der Rat hat 2022 die Erweiterung von fünf Grundschulen beschlossen, darunter die GGS Walther-Hartmann. Das Schulgebäude stammt aus dem Jahr 1937. Im Schuljahr 2025/2026 wurden dort 244 Schülerinnen und Schüler in 9 Klassen unterrichtet. Der Pavillonbau aus dem Jahr 2007 wird im Zuge der Maßnahme vollständig zurückgebaut.
Nach den Prognosen steigen die Schülerzahlen bis 2030 weiter, zwischenzeitlich wird die Schule dreizügig. Die Planung ist deshalb auf eine vollständig dreizügige Schule ausgerichtet. Der OGS-Betrieb muss für die Dauer der Bauarbeiten ausgegliedert werden.
Die Vorlage vergleicht einen Neubau mit der Sanierung und Erweiterung. Der Neubau kostet laut aktualisierter Kostenschätzung 30.100.000 €, die Sanierung mit Erweiterung 21.400.000 €. Die Vorlage bevorzugt den Erweiterungsbau.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Die Verwaltung schlägt vor, die Mehrkosten von 13.792.750 € zu beschließen und im Doppelhaushalt 2027/2028 zu berücksichtigen. Die Gesamtkosten steigen damit auf 21.400.000 €.
Noch offen
- Wo der OGS-Betrieb während der Bauzeit untergebracht wird, wird im Bezirk noch geprüft.
Ort der Leistung
Remscheid, Nordrhein-Westfalen
Markiert ist Remscheid, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
| Erweiterung und Sanierung GGS Walther-Hartmann gesamtvertiefte Kostenschätzung | 21.400.000 € |
|---|
- Finanzierung
- Im Haushalt 2025/2026 waren 7.607.250 € eingeplant. Die Mehrkosten sollen im Doppelhaushalt 2027/2028 berücksichtigt werden. Für 2027 ist zusätzlich eine Verpflichtungsermächtigung über 18.500.000 € für die Auszahlungen von 2028 bis 2031 vorgesehen.
Diese und weitere geplante Ausschreibungen in TendiGo analysieren
In einer Demo zeigen wir Ihnen, wie Sie von Ausschreibungen schon vor der Veröffentlichung erfahren. TendiGo wertet dafür Ratsdokumente aus und zeigt geplante Vergaben, bevor sie ausgeschrieben werden.
Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.