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BeschlossenGroße Kreisstadt Glauchau · Bau & Handwerk · Sitzung am

Ausbau Schloss Forderglauchau in Glauchau

Die Duale Hochschule Sachsen muss ihre Zentrale Geschäftsstelle verlegen, weil das Gebäude Hoffnung 81/83 abgerissen werden soll. Die Stadt will dafür Räume im Südflügel des Schlosses Forderglauchau ausbauen. Am 24.09.2026 stand der Baubeschluss im Stadtrat auf der Tagesordnung.

Haushaltsansatz

700.000 €

im Dokument beziffert

Nächster Schritt

Bauvergaben nach VOB/A, Zuschlag durch den Oberbürgermeister, Zeitfenster laut Vorlage sehr eng

Ausführung

Vor dem Mietbeginn am 01.06.2027

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Ausbau der Räume
Räume im Südflügel des Schlosses Forderglauchau, im 1. Obergeschoss 499 m² und im Dachgeschoss 438 m², zusammen ca. 937 m². Sie werden entsprechend den Anforderungen der Dualen Hochschule Sachsen hergestellt.
Raumprogramm
Die Entwurfspläne zeigen im 1. Obergeschoss 5 Einzelbüros, 2 Doppelzimmer und 4 Büros für je 3 Arbeitsplätze, dazu Pausenraum, Serverraum und Sanitärräume. Im Dachgeschoss sind 5 Einzelbüros, ein Doppelzimmer, 2 flexible Büros, die nicht ständig besetzt sind, und ein Beratungsraum eingezeichnet, der sich in bis zu drei Abschnitte teilen lässt.
Bauleistungen
Die Bauvergaben laufen nach VOB/A. Welche Gewerke einzeln vergeben werden, steht im Vorlagentext nicht.
Planung
Die Planer aus einem abgeschlossenen VgV-Verfahren sollen ihre Aufträge erweitern lassen und Vorbereitung, Planung und Betreuung der Umsetzung übernehmen. Ein neues Vergabeverfahren dafür nennt die Vorlage nicht.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Stadtrat berät Mietvertrag, Baubeschluss und überplanmäßige Aufwendung (erledigt)24.09.2026
  2. Bauvergaben nach VOB/A für den Ausbau der Räumeals Nächstesdanach
  3. Mietbeginn laut Vertragsentwurf, davor sind die Räume herzustellen01.06.2027
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Bauvergaben nach VOB/A. Der Oberbürgermeister soll den Zuschlag an den wirtschaftlichsten Bieter erteilen. Die Planung läuft über Erweiterungen bestehender Aufträge.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Das Gebäude Hoffnung 81/83 soll für das Projekt „Hoffnung-Innenstadt“ abgerissen werden. Deshalb muss die Zentrale Geschäftsstelle der Dualen Hochschule Sachsen ausziehen.

Die Stadt Glauchau gab fristgerecht bis zum 03.07.2026 ein Mietangebot für Räume im Schloss Forderglauchau ab. Im August einigte man sich über die Grundzüge eines Mietvertrags. Der Entwurf sieht einen Mietbeginn am 01.06.2027, eine Festlaufzeit von 10 Jahren und einen monatlichen Mietzins von 9.370,00 € vor.

Vor der Vermietung müssen die Räume entsprechend den Anforderungen der Hochschule hergestellt werden. Dafür bleibt wenig Zeit, weil das Projekt „Hoffnung Innenstadt“ erst nach dem Umzug verwirklicht werden kann.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Der Stadtrat soll den Oberbürgermeister mit dem Abschluss des Mietvertrags beauftragen sowie den Ausbau der Räume und eine überplanmäßige Aufwendung von 700.000 € beschließen. Der Oberbürgermeister soll den Zuschlag für die Planungs- und Bauaufträge an den jeweils wirtschaftlichsten Bieter erteilen.

Noch offen

  • Ausbau und Vergaben stehen unter dem Vorbehalt, dass der Mietvertrag abgeschlossen wird.
  • Die Stadt will am Ende dieses Jahres einen Fortführungsantrag für das Fördergebiet LZP stellen. Er soll auch den Ausbau der Räume umfassen.
  • Weitere Instandsetzungsmaßnahmen zur Erfüllung des kompletten Anforderungskataloges der Hochschule sind notwendig.

Ort der Leistung

Glauchau, Sachsen

Markiert ist Glauchau, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Herstellung der Mieträume der Dualen Hochschule Sachsenüberplanmäßige Aufwendung laut Vorlage, weitere Aufwendungen werden erforderlich700.000 €
Finanzierung
Der Stadtrat soll eine überplanmäßige Aufwendung von 700.000 € beschließen. Eine Deckung kann laut Vorlage nicht bereitgestellt werden. Die Refinanzierung soll weitestgehend über die Mieteinnahmen erfolgen, das sind 1.124.400 € in zehn Jahren.

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