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BeschlossenStadt Erfurt · Bau & Handwerk · Sitzung am

Ausbau Geschwister-Scholl-Straße in Erfurt

Die ca. 380 m lange Geschwister-Scholl-Straße soll grundhaft ausgebaut werden. Auslöser ist ein neuer Mischwasserkanal des Entwässerungsbetriebs Erfurt. Der Ausschuss sollte am 23.07.2026 die Entwurfsplanung bestätigen, danach sollen die Bauleistungen ausgeschrieben werden. Gebaut werden soll 2027 bis 2028.

Kostenschätzung

2 Mio. €

im Dokument beziffert

Ausschreibung

Nach der Bestätigung der Entwurfsplanung, Termin nicht genannt

Ausführung

2027 bis 2028

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Kanalbau und Entwässerung
Verlegung eines Mischwasserkanals. Die Grundstücksentwässerungen werden schmutzwasserseitig angebunden, ebenso die Oberflächenwässer der Straße. Zwei Bushaltestellen werden ersatzlos zurückgebaut.
Straßenbau und Beleuchtung
Grundhafter Ausbau der Verkehrsanlagen zwischen Am Pulverschuppen und Adam-Gottschalk-Straße. Die neue Straßenbeleuchtung reicht über den Straßenbau hinaus bis zur Straße Am Alten Nordhäuser Bahnhof. Der Abschnitt ist ca. 380 m lang. Eigene Radverkehrsanlagen hält die Verwaltung nicht für nötig.
Lichtsignalanlage
Die Lichtsignalanlage in der Kreuzung Am Pulverschuppen wird angepasst und teilweise erneuert, damit die Barrierefreiheit regelkonform umgesetzt werden kann.
Begrünung
Die südlichen Flächen, die nicht mit Verkehrsanlagen überplant sind, werden mit regionalem Saatgut begrünt, je zur Hälfte Blumen und Gräser. Gehölze lassen sich dort wegen der dichten unterirdischen Leitungen und der Sichtverhältnisse nicht pflanzen. Für den zu fällenden Baum A23 sind drei Ausgleichspflanzungen in der Adam-Gottschalk-Straße vorgesehen.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Ausschuss sollte die Entwurfs- und Genehmigungsplanung bestätigen (erledigt)23.07.2026
  2. Ausschreibung der Bauleistungenals Nächstesdanach
  3. Baubeginn2027
  4. Bauliche Umsetzung der Gesamtmaßnahme2027 bis 2028
Stand der Auswertung:

Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Der Entwässerungsbetrieb Erfurt plant in der Geschwister-Scholl-Straße einen Mischwasserkanal nach dem Abwasserbeseitigungskonzept. Damit werden weitere Kleinkläranlagen und Sammelgruben abgelöst. Die Grundstücksentwässerungen und die Oberflächenwässer der Straße werden an das Kanalnetz angebunden.

Zuerst war nur eine Kanalbaumaßnahme mit Deckenschluss vorgesehen. Nach einem Ortstermin legte das Tiefbau- und Verkehrsamt fest, dass ein grundhafter Ausbau der Straße unvermeidlich ist. Ein weiteres Unternehmen hat Mitwirkungsbedarf angemeldet. Eine Um- oder Neuverlegung von Strom- und Datenkabeln ist sehr wahrscheinlich.

Die Stadt will den Bereich der Krämpfervorstadt städtebaulich entwickeln, vorgesehen ist Wohnbebauung. Einen Plan für die Bebauung und die verkehrstechnische Erschließung gibt es noch nicht.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Der Ausschuss sollte die Entwurfs- und Genehmigungsplanung beschließen. Sie bildet die Grundlage für die weiteren Planungsphasen und die Ausschreibung der Bauleistungen.

Noch offen

  • Die Bestätigung der Fördermittel in den Programmrahmen war bis 15. August 2026 vorgesehen. Ob sie erfolgt ist, steht im Dokument nicht.
  • Ob Strom- und Datenkabel um- oder neu verlegt werden, steht laut Vorlage noch nicht fest. Sehr wahrscheinlich ist es.

Ort der Leistung

Erfurt, Thüringen

Markiert ist Erfurt, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Projekt gesamtlaut aktueller Gesamtkostenkalkulation1.998.870 €
Baukosten1.579.896 €
Planungskosten236.984 €
Baunebenkosten und Qualitätgerundet157.990 €
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme24.000 €
Förderung
RL-KVI, 869.600 € angemeldet
Finanzierung
Das Projekt wird aus dem Haushalt finanziert, nach Maßgabe des Haushalts. Für Fördermittel nach RL-KVI sind 869.600 € angemeldet, die Einnahmen verteilen sich auf 2027 bis 2029. Die Stadt kann zusätzlich Ausgleichsleistungen von ca. 575.000 € vereinnahmen.

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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.

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