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VergebenStadt Erfurt · Bau & Handwerk, Energie & Umwelt, Planung & Beratung · Sitzung am

Glasfaserausbau in Erfurt

Nach dem Rückzug von Deutsche GigaNetz und Thüringer Netkom ist dort kein Ausbau absehbar. Die Stadt soll die Aufgabe dem KET übertragen, die TGG soll mit Fördermitteln passive Glasfaserinfrastruktur errichten und das Netz betreiben lassen. Für den Beschlussvorschlag ist kein Abstimmungsergebnis belegt.

Ausschreibung

EU-weite Ausschreibung des Netzbetreibers und der Planungs- und Bauleistungen nach Förderantrag und Bewilligung, bis dahin können bis zu drei Jahre vergehen.

Ausführung

Der geförderte Ausbau dauert mehrere Jahre.

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Aufgabenübertragung und Projektvorbereitung
Die Aufgabe Breitbandversorgung und Breitbandausbau per Glasfaser oder künftigen Technologien soll auf den KET übertragen werden. Die Aufgaben umfassen Markterkundung, Ermittlung förderfähiger Adressen und Haushalte, Grobprojektplanung, Förderanträge und Ermittlung nutzbarer Infrastruktur.
Glasfaserinfrastruktur
Im Betreibermodell soll die TGG mit Fördermitteln des Bundes und des Freistaats Thüringen die passive Glasfaserinfrastruktur einschließlich Leitungen und erforderlicher baulicher Anlagen errichten und Eigentümerin bleiben.
Netzbetrieb
Nach Fertigstellung soll das passive Netz EU-weit an einen Telekommunikationsanbieter verpachtet werden. Dieser soll aktive Netzkomponenten bereitstellen und den aktiven Netzbetrieb übernehmen, vorgesehen ist offener Netzzugang.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Vorberatung im Ausschuss für Wirtschaft und Beteiligungen (erledigt)30.09.2026
  2. Entscheidung im Stadtrat vorgesehen (erledigt)28.10.2026
  3. Beraterförderung durch die TGG beantragenals Nächstes2026
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Die TGG soll die Aufgabe erfüllen. Nach Fertigstellung ist eine EU-weite Ausschreibung zur Verpachtung des passiven Netzes an einen Telekommunikationsanbieter vorgesehen.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Der Rückzug von Deutsche GigaNetz und Thüringer Netkom lässt für die westlichen und südlichen Erfurter Ortsteile vorerst keinen Glasfaserausbau erwarten.

Das Ausbaugebiet umfasst ausschließlich Ortsteile ohne HFC-Netz. Genannt sind Alach, Azmannsdorf, Bischleben, Egstedt, Ermstedt, Frienstedt, Gottstedt, Hochstedt, Kerspleben, Kühnhausen, Möbisburg-Rhoda, Molsdorf, Rohda (Haarberg), Salomonsborn, Schwerborn, Tiefthal, Töttelstädt, Töttleben, Vieselbach, Wallichen und Waltersleben.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Die freiwillige Aufgabe Breitbandversorgung und Breitbandausbau per Glasfaser oder zukünftigen Technologien soll gemäß den Bundes- und Landesförderrichtlinien auf den KET übertragen werden.

Noch offen

  • Das Dokument belegt einen Beschlussvorschlag, aber kein Abstimmungsergebnis oder gefassten Beschluss.
  • Die TGG muss die Beraterförderung noch 2026 beantragen, damit laut Vorlage keine städtischen Eigenmittel erforderlich sind.

Ort der Leistung

Erfurt, Thüringen

Markiert ist Erfurt, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Gesamtkostennicht beziffert
Förderung
Fördermittel des Bundes und des Freistaats Thüringen, Beraterförderung soll 2026 beantragt werden
Finanzierung
Fördermittel des Bundes und des Freistaats Thüringen. Laut Vorlage sind keine städtischen Eigenmittel erforderlich, wenn die Aufgabenübertragung schnellstmöglich erfolgt und die TGG die Beraterförderung noch 2026 beantragt.

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