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BeschlossenLandeshauptstadt Wiesbaden · Planung & Beratung, Bau & Handwerk · Sitzung am

Ersatzneubau Lachebrücke in Wiesbaden-Kastel

Die Lachebrücke verbindet Kastel mit der Maaraue und ist in einem sehr maroden Zustand. Die Stadtverordnetenversammlung stimmte dem Neubau am 30.09.2026 grundsätzlich zu und beschloss 350.000 € Planungsmittel. Die Investitionssumme liegt bei ca. 5,5 Mio. €, Baubeginn ab 2030.

Kostenschätzung

5,5 Mio. €

Nächster Schritt

VgV-Verfahren und Beauftragung eines Ingenieurbüros, Baubeginn ab 2030

Ausführung

Baubeginn voraussichtlich ab 2030

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Planungs- und Untersuchungsleistungen
Erbracht werden Verkehrsuntersuchungen, Baugrunduntersuchungen, ein VgV-Verfahren mit Beauftragung eines Ingenieurbüros, Baustellenverkehrsplanung und Koordinierungsleistungen.
Ersatzneubau der Brücke
Die Lachebrücke zwischen Kastel und der Maaraue wird neu gebaut. Ein Baubeginn ist voraussichtlich ab 2030 möglich.
Genehmigung und Abstimmung
Das Genehmigungsverfahren wird früh eingeleitet. Die Planung läuft in enger Abstimmung mit den Ortsbeiräten Kastel und Kostheim und mit den Leitungs- und Versorgungsträgern.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Ortsbeirat Kastel stimmt der Vorlage zu (erledigt)18.08.2026
  2. Ortsbeirat Kostheim stimmt der Vorlage zu (erledigt)19.08.2026
  3. Ausschuss für Mobilität behandelt die Vorlage (erledigt)17.09.2026
  4. Stadtverordnetenversammlung stimmt dem Neubau grundsätzlich zu und beschließt die Planungsmittel (Beschluss Nr. 0310) (erledigt)30.09.2026
  5. VgV-Verfahren, Beauftragung eines Ingenieurbüros, Untersuchungen, Planung und Genehmigungsverfahrenals Nächstesdanach
  6. Voraussichtlicher Baubeginn des Ersatzneubaus2030
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Für die vorbereitenden Leistungen sind ein VgV-Verfahren und die Beauftragung eines Ingenieurbüros vorgesehen. Das Ergebnis der Planung wird einer Plausibilitätsprüfung unterzogen.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Die Lachebrücke verbindet die Maaraue mit Kastel. Sie ist für Fußgänger und Radfahrer entlang des Rheins sehr wichtig. Über die Brücke verlaufen der überregionale Radweg R3 und Routen des Regionalparks RheinMain. Bei Hochwasser ist nur über sie die Wasserschutzpolizei erreichbar.

Die Brücke ist in einem sehr maroden Zustand, ein Teil des Überbaus muss bereits provisorisch abgestützt werden. Mit ihren rechtwinkligen Übergängen und dem zu schmalen Überbau entspricht sie nicht den Anforderungen an einen überregionalen Radweg. Für den Neubau ist ein umfangreiches Genehmigungsverfahren nötig, das früh eingeleitet werden muss.

Die Ortsbeiräte Kastel und Kostheim stimmten der Vorlage am 18.08.2026 und am 19.08.2026 zu. Der Ausschuss für Mobilität behandelte sie am 17.09.2026.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Die Stadtverordnetenversammlung stimmt dem Neubau der Lachebrücke grundsätzlich zu und beschließt 350.000 € Planungsmittel. Die Planung läuft in enger Abstimmung mit den Ortsbeiräten Kastel und Kostheim. Ergebnis: Beschluss Nr. 0310 vom 30.09.2026, wie vom Magistrat beantragt.

Noch offen

  • Ob die Förderung aus dem Sondervermögen des Bundes klappt, ist offen. Sonst sollen Fördermittel aus anderen Programmen gesucht werden.

Ort der Leistung

Wiesbaden, Hessen

Markiert ist Wiesbaden, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Ersatzneubau gesamtInvestitionssumme laut Vorlage, Kostenschätzung vom 23.06.20265.500.000 €
Förderung
Grundsätzlich über das Sondervermögen des Bundes finanzierbar, geeignet für Förderprogramme von Bund und Land
Finanzierung
Für die vorbereitenden Leistungen sind 350.000 € beschlossen. 160.000 € sind zum Haushalt 2027 über das Grundbudget hinaus angemeldet, weitere 190.000 € in der Finanzplanung 2028. Die Gesamtmaßnahme von 5,5 Mio. € kommt für eine mögliche Förderung nach dem HIFG in eine stadtinterne Gesamtliste. Für Förderanträge muss die Stadt frühzeitig die nötigen Eigenmittel zusichern.

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