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Ausschreibungen Rheinland-Pfalz

031.3 Außen-Tore – Hauptfeuerwache mit Rettungswache und Integrierter Leitstelle

Stadt TrierTrier, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Das offene EU-Verfahren umfasst die Planung, Lieferung, Montage, Anschluss, Prüfung und Dokumentation von 14 Toranlagen sowie einer Wechselspur-Schrankenanlage für den Neubau der Hauptfeuerwache mit Rettungswache und Integrierter Leitstelle in Trier. Vorgesehen sind elektrisch betriebene Sektionaltore, ein Brandschutzschiebetor, Steuerungs- und Sicherheitstechnik, Anschlüsse an KNX und andere Gebäudetechnik sowie Muster, Funktionsprüfung und Einweisung. Zusätzlich ist ein belastbares Angebot für Inspektion, Wartung und Instandsetzung einzureichen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 05. November 2026
Termin / FristOKT2026 DEZ FEB APR JUN AUG OKT DEZ FEB
Veröffentlichung23. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist29. Okt. 2026
Letzter Vor-Ort-Terminca. 29. Okt. 2026
Angebotsfrist5. Nov. 2026
Rügefrist5. Nov. 2026
Bindefrist5. Nov. 2026 – 8. Jan. 2027
Ausführungsbeginn11. Jan. – 15. Jan. 2027
Gesamtzeitraum18. Jan. 2027 – 4. Feb. 2028
Kick-off18. Jan. 2027
Werkplanung25. Jan. – 26. Feb. 2027
Prüfung Architekt15. Feb. – 26. Feb. 2027
Prüfbemerkungen1. März – 12. März 2027
Materialbestellung1. März – 21. Mai 2027
Montage Sektionaltore24. Mai – 16. Juli 2027
Straßensanierungca. 1. Juni 2027
Zustandsfeststellung15. Juli – 16. Juli 2027
Fertigstellung Sektionaltore16. Juli 2027
Restarbeiten19. Juli – 30. Juli 2027
Ba2 Montage4. Okt. – 15. Okt. 2027
Abnahmereife Fertigstellung4. Okt. – 8. Okt. 2027
VOB-Abnahme14. Okt. – 15. Okt. 2027
Mangelbeseitigung18. Okt. – 5. Nov. 2027
Schlussabnahme8. Nov. 2027 – 4. Feb. 2028
RügefristDatum offenSpätestens bis Ablauf der Angebots- beziehungsweise Bewertungsfrist für erst in den Vergabeunterlagen erkennbare Vergabeverstöße.
HaftpflichtversicherungsnachweisDatum offenInnerhalb von 14 Tagen nach Auftragserteilung.
AnschlusslastenDatum offenInnerhalb von zwei Wochen, spätestens vier Wochen nach Auftragsvergabe.
MontageablaufplanDatum offenVorabzug spätestens sechs Wochen nach Auftragsvergabe.
BauinformationenDatum offenFür den Bauablauf notwendige Informationen innerhalb von vier Wochen nach Auftragsvergabe.
Prüfläufe PlanungDatum offenPrüfläufe der Werk- und Montageplanung innerhalb von vier Wochen nach Auftragsvergabe.
MusterDatum offenSpätestens vier Wochen nach Beauftragung.
MusterfreigabeDatum offenZwei Wochen nach Vorlage der Muster einplanen.
Weitere MusterläufeDatum offenWeitere Musterläufe um 50 Prozent gegenüber dem ersten Musterlauf verkürzt.
PlanungsfreigabeDatum offenPrüfung und Freigabe der Werk- und Montageplanung mindestens zehn Arbeitstage vor Fertigungsbeginn.
BaufristenplanDatum offenSpätestens zwölf beziehungsweise 14 Werktage nach dem Arbeitsaufnahmegespräch; die Unterlagen nennen 12 und 14 Werktage.
Baufristenplan-FortschreibungDatum offenUnverzüglich nach Aufforderung.
TÜV-AbstimmungDatum offenNach Terminaufforderung mit mindestens fünf Werktagen Vorlauf.
GefährdungsbeurteilungDatum offenSpätestens eine Woche vor Arbeitsbeginn.
InbetriebnahmeablaufplanDatum offenMindestens vier Wochen vor der Funktionsprüfung.
FunktionsprüfungDatum offenNach vollständiger Übermittlung der Unterlagen und mit zuvor erstellter Inbetriebnahmeablaufplanung.
ProjektdokumentationDatum offenSpätestens zur Endabnahme vollständig fertiggestellt und übergeben.
Baustelleneinrichtung GrundvorhaltungDatum offenZehn Wochen im Leistungsverzeichnis beziehungsweise unmittelbarer Vorhaltezeitraum laut Rahmenterminplan.
Baustelleneinrichtung ZusatzvorhaltungDatum offenVier Wochen beziehungsweise weitere Vorhaltung nach dem unmittelbaren Vorhaltezeitraum.
Mobilgerüst GrundvorhaltungDatum offenSechs Wochen.
Mobilgerüst ZusatzvorhaltungDatum offenSechs Wochen über die geplante Vorhaltezeit der Vorderposition hinaus.
BA2 AbstandDatum offenEtwa 22 Wochen zwischen Montagebeginn der Tore und Montagebeginn der Schrankenanlage.
Jour-fixeDatum offenWöchentlich während der laufenden Arbeiten.
BautagebücherDatum offenArbeitstäglich führen und spätestens wöchentlich abgeben.
SicherheitsunterweisungenDatum offenMindestens jährlich.
Prüfung MaschinenDatum offenIn der Regel mindestens jährlich durch Sachkundige.
Abnahme gefährlicher AbfälleDatum offenTäglich von 15:00 bis 16:00 Uhr.
SchlusszahlungDatum offen60 Tage.
MängelansprüchesicherheitDatum offenRückgabe bei Ablauf der vertraglich vereinbarten Gewährleistungsfrist.
VertragslaufzeitDatum offenVier Jahre ab dem Tag nach Abnahme der Bauleistung.
FestpreisphaseDatum offen24 Monate ab Vertragsbeginn.
Verlängerung 1Datum offenAutomatische Verlängerung um ein weiteres Jahr nach Ende der Vertragslaufzeit, sofern nicht fristgerecht gekündigt.
KündigungsfristDatum offenSpätestens drei Monate vor Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit.
ZahlungsfristDatum offenBinnen 30 Tagen nach Rechnungszugang.
VerjährungsfristDatum offenEin Jahr ab Entstehung des Mängelanspruchs.
StörungsarbeitenDatum offenUnverzüglich innerhalb der betriebsüblichen Arbeitszeit nach Aufforderung.
PreisanpassungDatum offenIm Folgemonat nach Ablauf der 24-monatigen Festpreisphase und nach Nachweis der Entgeltänderung.
Neuausschreibung PrüfungDatum offenRechtzeitig vor Ende des Vertragszyklusses zu prüfen.
NachprüfungsantragDatum offenInnerhalb von 15 Kalendertagen nach Mitteilung, dass die Rüge nicht abhelfen wolle.
Rügefrist nach KenntnisnahmeDatum offenInnerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme des Vergabeverstoßes.
BaudurchführungsvereinbarungDatum offenVier bis sechs Wochen vor Beginn der Bauarbeiten.
KranvereinbarungDatum offenMindestens vier bis sechs Wochen vor Kranaufstellung bei ausnahmsweise möglichem Überschwenken der DB-Betriebsanlagen.
Baugenehmigung KopieDatum offenNach Erteilung der Baugenehmigung an die DB InfraGO AG zu übersenden.
BahnanlagengenehmigungDatum offenSchriftlicher Antrag rechtzeitig vor der necessary Betretung der Bahnanlagen.
Statische BerechnungDatum offenSchriftlicher Antrag und Vorlage rechtzeitig vor Baubeginn.
Erdarbeiten-AbstimmungDatum offenVor Ausführung der Erdarbeiten im Stützbereich.
Bahnerdung KontrolleDatum offenArbeitstäglich auf Vorhandensein und Unversehrtheit prüfen.
Arbeitsruhe-AnzeigeDatum offenVor Beginn der Arbeitsruhe an den Anlagenverantwortlichen oder Beauftragten anzeigen.
Aufbewahrung PrüfunterlagenDatum offenFünf Jahre nach Abschluss der Prüfung.
Aufbewahrung BaudurchführungDatum offenSieben Jahre nach Rechnungslegung auf baudurchführender Ebene.
Aufbewahrung AODatum offenZehn Jahre nach Rechnungslegung beziehungsweise nach den gesetzlichen Anknüpfungspunkten.
Aufbewahrung VorplanungDatum offenDrei Jahre nach Veräußerung der Liegenschaft beziehungsweise Beseitigung des Bauwerks.
Aufbewahrung HaushaltsunterlagenDatum offenDrei Jahre nach Veräußerung der Liegenschaft beziehungsweise Beseitigung des Bauwerks.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Wertung anhand des Angebotspreises für die Ausführung der Leistung zuzüglich des Angebots für den Wartungsvertrag über die vertraglich vorgesehene Laufzeit; bei gleichwertigen Angeboten erhält das Angebot einer Werkstätte für Behinderte den Zuschlag.

Der Wertungspreis ergibt sich aus dem Angebotspreis für die Ausführung der Leistung zuzüglich des Angebots für den Wartungsvertrag über die vertraglich vorgesehene Laufzeit. Bei einer Laufzeit bis zu 5 Jahren erfolgt die Bewertung statisch als Instandhaltungskosten pro Jahr multipliziert mit der Laufzeit; bei mehr als 5 Jahren werden die angebotenen Preise mit dem Barwertfaktor nach Anlage 1 zu § 20 ImmoWertV kapitalisiert. Preisgleitklauseln bleiben unberücksichtigt.

KI-Hinweis: Unterlagen und Bekanntmachung stimmen überein und weisen ausschließlich das Zuschlagskriterium Preis mit 100 Prozent aus; der Bewertungszinssatz ist nur relevant, falls die Vertragslaufzeit mehr als fünf Jahre beträgt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Toranlagen

Die Vergabe umfasst laut Bekanntmachung 14 Toranlagen. Die Einzelaufzählung ergibt rechnerisch 15 Positionen: 10 baugleiche elektrisch betriebene Aluminium-Sektionaltore an der Alarmausfahrt beziehungsweise Nordfassade, 2 baugleiche Sektionaltore an der Durchfahrtshalle, 1 Brandschutzschiebetor als T90-Teleskoptor in der Tiefgarage, 1 Sektionaltor an der Tiefgarage sowie 1 Wechselspur-Hauptschrankenanlage mit Hauptschranke, Nebenschranke, Aluminium-Rundbaum, Unterfahrschutz, 2 Laserscanner und Synchronisationsmodul.

Ausführung der Tore

Die Toranlagen sind als funktionsfähige Komplettleistungen zu liefern, zu montieren, anzuschließen und zu probefahren. Die Sektionaltore sind thermisch getrennt, schwellenlos und mit Sicherheitseinrichtungen auszustatten. Lieferantenvorgaben und Nachweise für Echtglas- oder Kunststoffverglasung sind zu beachten. Antrieb, Steuerung, Bedienelemente, Verriegelungen, Schließkantensicherung, Statusmeldung und KNX-Schnittstelle gehören zur Leistung. Typ 02 und 03 sind nach den beschriebenen technischen Anforderungen auszuführen; Typ 04 ist ein gedämmtes Aluminium-Sektionaltor mit durchwurfshemmendem Aufbau und integrierter Schlupftür. Für das Brandschutzschiebetor ist die Feuerbeständigkeit EI2 90 C2 Sa (T90), eine gültige DiBt-Zulassung, eine elektrische Öffnungshilfe und der Anschluss an die Brandmeldeanlage gefordert.

Planung, Koordination und statische Nachweise

Je Toranlage sind Werk- und Montageplanung sowie ein Kabelplan zu erstellen. Die Maße sind auf der Baustelle zu prüfen und Abweichungen sind der Bauleitung zu melden. Statische Berechnungen und Abstimmungen mit Architekt und Tragwerksplaner sowie Nachweise für Befestigungen und Windlastbeanspruchung sind zu erstellen. Art, Anzahl, Lage und Durchmesser der Bohrungen und Aussparungen sind mit den Gewerken Elektro und HLS abzustimmen. Die Koordination mit Elektro, Lüftung und Abgasabsaugung gehört zur Leistung. Vor Ausführungsbeginn ist ein Baustelleneinrichtungsplan mit der Bauüberwachung abzustimmen. Baufristen- und Montageablaufplanung einschließlich späterer Montage der Schrankenanlage in einem zweiten Bauabschnitt sind zu erstellen.

Metallkonstruktionen, Befestigungen und Kabelanschlüsse

Stahlträger im Sturzbereich, durchlaufende Stahlwinkelprofile, seitliche Stahlhohlprofile, Rahmenblenden, Edelstahlprofile und Sandwichpaneele mit Aluminiumblechbekleidung sind zu liefern und zu befestigen. Bohrungen und Aussparungen im Edelstahlblech sowie deren Schutz sind zu berücksichtigen. Anschlüsse, Befestigungen und Verbindungen einschließlich Nebenleistungen sind mitzupreisen. Kabelpläne, halogenfreie Kabel, Leerrohrführung, Kabelzug und Anschluss sind zu erbringen; dabei sind auch KNX, Gebäudeleittechnik, Leitstand, Lichtgitter, Signalleuchten und Schrankenanlage zu berücksichtigen.

Prüfung, Dokumentation und Einweisung

Nach vollständiger Übermittlung der Unterlagen ist eine gemeinsame Funktionsprüfung mit dem Elektrogewerk durchzuführen. Der Inbetriebnahmeablaufplan ist mindestens vier Wochen vor der Funktionsprüfung vorzulegen. Zu liefern sind Wartungs- und Bedienunterlagen, Prüfbücher, Brandschutzdokumentation, Revisionsunterlagen und die vollständige Projektdokumentation. Das Betriebs- und Bedienpersonal ist einzweisen. Sichtbare Oberflächen sind während der Bauzeit zu schützen und die Anlagenteile nach Fertigstellung zu reinigen.

Baustelleneinrichtung, Schutz und Gerüst

Die Baustelleneinrichtung einschließlich Gerüsten, Arbeitsplätzen, Beleuchtung, Sicherheitseinrichtungen und Hebewerken ist einzurichten und vorzuhalten. Auf der Baustelle stehen nur begrenzte Parkplätze zur Verfügung; ein Anspruch auf kostenlose Stellplätze besteht nicht, und Mitarbeiter- oder Nachunternehmerfahrzeuge dürfen dort nicht parken. Lagerflächen sind begrenzt; nicht eingebaute Teile sind gegen Beschädigung zu sichern, und die Sicherungskosten sind in den Einheitspreisen zu berücksichtigen. Die Toranlagen sind bis zur endgültigen Abnahme zu schützen. Nach Erstmontage und Abnahme der Tore sind die erforderlichen Demontage- und Remontagearbeiten für spätere Bodenbeschichtungsarbeiten einzuplanen.

Muster und Stundenlohnarbeiten

Muster und Handmuster einschließlich Glas-, Polycarbonat-, Aluminium- und Beschichtungsmustern sind herzustellen und nach Beauftragung kurzfristig vorzulegen. Für weitere Musterläufe sind die Zeiträume gegenüber dem ersten Musterlauf um 50 Prozent zu verkürzen. Stundenlohnarbeiten für Planer, Konstrukteur oder Techniker, Vorarbeiter sowie Facharbeiter oder Monteur sind mit Mengen und Einheitspreisen zu kalkulieren und dürfen erst nach schriftlicher Anordnung ausgeführt werden.

Inspektion, Wartung und Instandsetzung

Zusätzlich zur Ausführungsleistung ist ein belastbares Angebot für regelmäßige Inspektionen, Wartung und kleine Instandsetzungsarbeiten einzureichen. Vorgesehen sind getrennte Arbeitskarten mit regelmäßigen Leistungen, Wartungsintervallen und Zeitabständen je Anlagenteil und Gerät. Die Anlagen sollen betriebsbereit gehalten, Störungen beseitigt und Wartungsleistungen sowie der Anlagenzustand dokumentiert werden. Jährliche Vergütung je Anlage sowie Stundenverrechnungssätze und Fahrtkostenangaben sind anzugeben. Der Vertrag beginnt am Tag nach der Abnahme, läuft vier Jahre und verlängert sich jährlich, sofern er nicht fristgerecht gekündigt wird.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Eignungsnachweis und Präqualifikation

Als Eignungsnachweis wird grundsätzlich die Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. oder alternativ Formblatt 124 beziehungsweise die einheitliche europäische Eigenerklärung akzeptiert. Nicht präqualifizierte Unternehmen müssen ausfüllte Eigenerklärungen einreichen und über vergleichbare Leistungen verfügen.

Wirtschaftliche und personelle Leistungsfähigkeit

Der Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre ist anzugeben; ein Mindestumsatz ist nicht festgelegt. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten drei Geschäftsjahre ist nach Lohngruppen und mit gesondertem Leitungspersonal anzugeben. Die für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte müssen verfügbar sein.

Register, Steuern und Sozialversicherung

Soweit zutreffend sind Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder Handwerkskarte beziehungsweise bei der Industrie- und Handelskammer nachzuweisen. Die ordnungsgemäße Erfüllung der Pflichten für Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträge sowie die verlangten Unbedenklichkeits- und Freistellungsbescheinigungen sind zu belegen. Bei beitragspflichtigen Unternehmen wird die Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse benötigt.

Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe

Es dürfen keine Insolvenz, Liquidation oder vergleichbaren Verfahren bestehen; ein rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan ist gegebenenfalls vorzulegen. Zudem bestehen Ausschlussgründe nach den einschlägigen Vergabevorschriften sowie bei einer schweren Verfehlung, die die Zuverlässigkeit infrage stellt. Personen oder Unternehmen mit Bezug zu Russland dürfen nicht beteiligt werden. Die Tariftreue- und Mindestentgelterklärungen nach den Mustern 1 und 3 sind abzugeben.

Technische und personelle Anforderungen

Es ist ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator mit Stellvertreter und nachgewiesener Qualifikation zu benennen. Die eigene Fachbauleitung muss nach LBauO befähigt sein und dem Auftraggeber vor Ausführungs- oder Montagebeginn mitgeteilt werden. Soweit gefordert, sind Schweißnachweise für Aluminium- und Stahlbauteile nach DIN EN 1090 zu erbringen. Erforderlich sind statische Berechnungen, Prüfungen, Zulassungen, Produktnachweise, Prüfzeugnisse und CE- beziehungsweise Ü-Zeichen.

Versicherung

Die berufliche Risikohaftpflichtversicherung muss mindestens 3.000.000 Euro Deckung für Personenschäden und 5.000.000 Euro für Sach- und Vermögensschäden abdecken. Die Deckung muss jeweils dreifach je Versicherungsjahr bestehen. Der Nachweis ist durch eine Bescheinigung des Versicherers zu erbringen.

Bietergemeinschaften und Eignungsleihe

Bei Bietergemeinschaften sind sämtliche Mitglieder und der bevollmächtigte Vertreter zu benennen sowie die Bildung einer ARGE und die gesamtschuldnerische Haftung zu erklären. Bei Eignungsleihe sind Art und Umfang der übernommenen Leistungen sowie das andere Unternehmen anzugeben. Wird eine Haftungsübernahme für wirtschaftliche oder finanzielle Kapazitäten benötigt, ist dies zu erklären. Verpflichtungserklärungen eingesetzter Unternehmen sind auf Anforderung vorzulegen.

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte fünf KalenderjahreVolumen: Kein Mindestauftragswert je Referenz festgelegt.

Mindestens drei vergleichbare Referenzen nach Art und Umfang der ausgeschriebenen Leistung, ausgeführt mit eigenem Personal.

Je Referenz sind Ansprechpartner, Bezeichnung der Baumaßnahme, Auftraggeber, Art und Umfang der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, stichwortartige Beschreibung des eigenen Leistungsumfangs einschließlich Mengen, durchschnittlich eingesetzte Arbeitnehmerzahl und besondere technische Anforderungen anzugeben. Bei Komplettleistungen sind zusätzlich Baumaßnahmenart, vertragliche Bindung, koordinierte Gewerke und gegebenenfalls die Bestätigung des Auftraggebers vorzulegen. Bestätigungen der Referenzauftraggeber können angefordert werden.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 63%4–10 · 33%11+ · 4%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 19 erledigt
Angebotsunterlagen
Eignung und Referenzen
Produkt- und Leistungsnachweise
Auf gesondertes Verlangen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Trier
Anschrift
54290 Trier
Ort
54290 Trier
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.trier.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
54290 Trier
Rheinland-Pfalz

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