Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Stadt Vechta für Abbruch-, Erd-, Mauer-, Beton-, Rohrleitungs- und Pflasterarbeiten beim Anbau einer Lagerhalle am Klärwerk Vechta.
Das Angebot muss vollständig und unverändert elektronisch über das Bietercockpit eingereicht werden. Die Bieter müssen insbesondere das ausgefüllte Angebotsschreiben, das Leistungsverzeichnis mit Preisen, Angaben zur Preisermittlung und die geforderten Eignungs- und Erklärungsvordrucke vorlegen. Bei Nachunternehmereinsatz sind die Unternehmen und die vorgesehenen Teilleistungen bereits im Angebot zu benennen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAbbrucharbeiten
Abbruch der vorhandenen Betonstützwand mit 24 m³, teilweise erschütterungsfrei und von Hand.
Aufnahme und gegebenenfalls Reinigung, Lagerung oder Abfuhr von Betonsteinpflaster, Schotterunterbau, Straßeneinläufen und Asphalt. Aufstellung eines provisorischen Bauzauns mit 60 m sowie Aufnahme und Trennung von PE-, PP- und PVC-Rohrleitungen.
Erdarbeiten und Rohrleitungsbau
Lösen, Ausheben, Laden, Lagern, Einbauen, Verdichten und Entsorgen von Boden.
Lieferung und Einbau von Füllsand mit 40 m³, Herstellung von Feinplanum und Schottertragschicht sowie Herstellung eines Rohrgrabens mit 6 m und bis zu 1,25 m Tiefe. Verlegung von PP-Vollwandabwasserrohren einschließlich Formstücken, Bögen, Muffen und Abzweigen.
Mauer- und Betonarbeiten
Herstellung einer Sauberkeitsschicht aus Beton C16/20, zweilagiger PE-Folie, Ortbeton-Streifenfundamenten und Fundamentvergrößerungen aus Beton C25/30 sowie Einbau von Betonstahl und Betonstahlgewebe.
Erstellung von Ring- und Fundamenterdungsanlagen einschließlich Verbindungen, Klemmen, Schweißverbindungen, Erdungsfestpunkten und Anschlussfahnen. Herstellung von Außenmauerwerk mit KS-Hintermauerung und Verblendmauerwerk einschließlich Abdichtungen, Dämmung, Drahtankern, Luftfugenelementen und Fugarbeiten.
Pflasterarbeiten
Herstellung von Feinplanum und Schottertragschicht für 305 m² Pflasterfläche sowie Verlegung von 225 m² Betonpflastersteinen und 80 m² Betonpflaster aus Lagerbestand. Anpassung der Pflasterflächen mit glatten Schnitten über 90 m.
Stundenlohnarbeiten
Ausführung von Facharbeiter- und Bauhelferstunden sowie Stundenlohnarbeiten mit Hydraulik-Bagger, Elektro-Hammer und Rüttler auf Anweisung.
Abfallentsorgung und Dokumentation
Ordnungsgemäße Verwertung oder Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen. Bei abweichenden Lösungen sind die Berechtigung der vorgesehenen Anlage und die Annahmebestätigung des Betreibers nachzuweisen; bei einer Andienungspflicht für gefährliche Abfälle ist eine Bestätigung der Abfallwirtschaftsbehörde erforderlich.
Während der Ausführung sind die erforderlichen Entsorgungsnachweise, Erklärungen, Bestätigungen und Belege vorzulegen. Zusätzlich ist ein vollständiger Dokumentationsordner mit Zulassungen, Produktangaben, Einweisungen, Montageanleitungen, Lieferscheinen und Bautagesberichten zu übergeben.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche und rechtliche Eignung
Abgabe einer Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen sowie – je nach Nachweisweg – einer Präqualifikationsnummer, der Eigenerklärung zur Eignung oder der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung.
Bei Bauleistungen können Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und die Eintragung in die Handwerksrolle oder bei der IHK verlangt werden. Für Dienst- und Lieferleistungen ist eine Bescheinigung über die Eintragung in ein Berufsregister oder über die Nichtverpflichtung vorzulegen.
Finanzielle und soziale Nachweise
Vorlage einer Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts und – bei Bauleistungen – einer Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, einer Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG sowie einer qualifizierten Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Lohnsummen.
Auf Verlangen ist außerdem ein Nachweis über eine Betriebshaftpflichtversicherung vorzulegen.
Leistungsfähigkeit und Personal
Auf Verlangen sind drei Referenznachweise für vergleichbare Leistungen und eine Aufstellung der durchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte der letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahre vorzulegen. Bei Bauleistungen erfolgt die Gliederung nach Lohngruppen mit gesonderter Ausweisung des Leitungspersonals.
Für Dienst- und Lieferleistungen sind die durchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten drei Jahre und die vorgesehenen Leitungspersonen zu benennen.
Ausführungs- und Sicherheitsanforderungen
Vor Baubeginn sind der verantwortliche Bauleiter schriftlich zu benennen und die Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumentation dem SiGeKo vorzulegen. Eine Gefährdungsbeurteilung ist vorzulegen.
Der Auftragnehmer muss eine deutschsprachige Aufsichtsperson auf der Baustelle einsetzen, Erste-Hilfe-Material und Meldeeinrichtungen bereitstellen und jährliche Unterweisungen einschließlich der Nachunternehmer nachweisen.
Nachunternehmereinsatz
Bei Einsatz von Nachunternehmern sind die Unternehmen und die jeweiligen Teilleistungen bereits bei der Angebotsabgabe im Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen anzugeben. Für jeden Leistungsbereich sind OZ beziehungsweise Leistungsbereich, Beschreibung der Teilleistung, Unternehmensname und die Angabe zur Einrichtung des eigenen Betriebs erforderlich.
Referenznachweise für vergleichbare Leistungen
Die Referenznachweise sind auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen; konkrete Anforderungen an Vergleichbarkeit und Zeitraum sind in den vorliegenden Unterlagen nicht näher ausgeführt.