Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenGegenstand ist die Annahme und stoffliche Verwertung von rund 1.200 Tonnen Baum- und Strauchschnitt im Jahr 2027. Die Verwertung erfolgt in einer eigenen Behandlungsanlage des Auftragnehmers; der Transport zur Annahmestelle ist nicht Teil des Auftrags.
Bieter müssen insbesondere Eignungsnachweise, Angaben zu ihrer Anlage und zum Verwertungsverfahren sowie ein Preisblatt einreichen. Angebote können eine Vergütung an den Auftraggeber vorsehen oder eine Vergütung vom Auftraggeber fordern. Die Abgabe erfolgt ausschließlich elektronisch über die Deutsche eVergabe.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Angebotspreis (Wirtschaftlichkeit gesamt)100%
Menge (ca. 1.200 t Baum- und Strauchschnitt) multipliziert mit der angebotenen mengenabhängigen Vergütung, abzüglich der vom Auftraggeber ermittelten Transportkosten (basierend auf Fahrstrecke, differenziert nach Bundesautobahnen 0,14 €/t·km und übrigen Straßen 0,22 €/t·km, zzgl. Übernachtungskosten 60 € bei Gesamtfahrzeit >7 Std.) und ggf. Umschlagkosten (11,27 €/t ab einfacher Fahrstrecke >20 km). Betrachtungszeitraum 01.01.2027 bis 31.12.2027.
Wirtschaftlichkeitsberechnung: (Vergütung × voraussichtliche Gesamtmenge) − Transportkosten − ggf. Umschlagkosten. Bei geforderter Vergütung statt Erlös: Vergütung + Transportkosten + ggf. Umschlagkosten. Wirtschaftlichstes Angebot = höchster Betrag bei Erlösverbleib bzw. niedrigster Betrag bei Aufwandsverbleib.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenVerwertungsleistung
Der Auftragnehmer nimmt den Baum- und Strauchschnitt an und führt eine stoffliche Verwertung durch. Das offene Behandlungsverfahren wird vom Bieter bestimmt, muss mindestens eine Sortierung als ersten Behandlungsschritt umfassen und darf nur bewährte Techniken nach dem Stand der Technik einsetzen.
Menge und Materialherkunft
Der erwartete Umfang beträgt rund 1.200 Tonnen Baum- und Strauchschnitt. Das Material stammt von der Abfallentsorgungsanlage Im Heiligenholze, Landstraße 88b, 38667 Bad Harzburg-Harlingerode.
Anforderungen an die Verwertung
Der Bieter muss einen verbindlichen Masse-Prozentsatz für die stoffliche Verwertung angeben. Dabei sind die Anforderungen der Anlage 2 zum Kreislaufwirtschaftsgesetz und insbesondere Abschnitt 2 der Gewerbeabfallverordnung einzuhalten.
Behandlungsanlage und Ausfallsicherung
Die Verwertung erfolgt an einer eigenen Behandlungsanlage. Für Ausfallzeiten ist ein Ausfallverbund oder eine ausreichende Lagerkapazität vorzusehen, damit die Verwertung weiterhin sichergestellt ist. Eine Umladestation oder ein Lager gilt nicht als Annahmestelle.
Nicht enthaltene Leistungen
Der Transport des Materials zur Annahmestelle ist nicht Bestandteil des Auftrags.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlussgründe und Zahlungsverpflichtungen
Die Bieter müssen erklären, dass keine Insolvenz und keine Verfehlungen im Sinne der aufgeführten Ausschlussgründe vorliegen. Erforderlich sind außerdem Erklärungen zur Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen gegenüber Finanzamt, Sozialversicherung beziehungsweise Krankenkasse und Berufsgenossenschaft.
Finanzielle Leistungsfähigkeit
Anzugeben sind der Gesamtumsatz und der Umsatz mit der Verwertung von Altfenstern aus Holz für die letzten drei Geschäftsjahre.
Technische Leistungsfähigkeit
Der Bieter muss seine technische Ausstattung und das vorgesehene Verwertungsverfahren beschreiben. Die Verwertung muss an einer eigenen Behandlungsanlage erfolgen und mindestens eine Sortierung als ersten Behandlungsschritt vorsehen.
Qualifikation und Genehmigungen
Nachzuweisen ist eine Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb oder eine gleichwertige Qualifikation, beispielsweise durch eine Kombination aus ISO-9001-Zertifizierung, Genehmigungsschreiben und Umweltmanagementsystem. Ohne Entsorgungsfachbetrieb-Zertifizierung sind das Genehmigungsschreiben der Behandlungsanlage und der Nachweis eines Qualitätssicherungs- oder Umweltmanagementsystems einzureichen.
Standort und Ausfallsicherung
Der Anlagenstandort ist hinsichtlich Infrastruktur, verkehrstechnischer Erschließung, Beschränkungen für Anlieferfahrzeuge und erstem Behandlungsschritt zu beschreiben. Zusätzlich ist ein Konzept für einen Ausfallverbund oder Lagerkapazitäten vorzulegen, auf Verlangen mit einem Nachweis der Umsetzbarkeit.
Weitere Erklärungen
Die Bieter müssen eine Erklärung zur Zahlung von Mindestlohn abgeben. Die Umsatzsteuer-ID ist anzugeben. Unterauftragnehmer und Bietergemeinschaften sind nur bei entsprechender Beteiligung mit den geforderten Erklärungen und Angaben zu berücksichtigen.