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Auftrag zur Verwertung von teerhaltiger Dachpappe aus dem Landkreis Goslar

Dienstleistungs- und Service GmbH - Gesellschaft der KreisWirtschaftsBetriebe Goslar38644 Goslar, NiedersachsenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 26 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Dienstleistungs- und Service GmbH (Tochter der KreisWirtschaftsBetriebe Goslar) schreibt für das Jahr 2027 die fachgerechte Verwertung von ca. 10 Tonnen teerhaltiger Dachpappe (Abfallschlüssel 17 03 03*) öffentlich aus.

Vertragslaufzeit: 01.01.2027 – 31.12.2027 (12 Monate)System: Bringsystem – der Auftraggeber liefert das Material an die Behandlungsanlage des Auftragnehmers an. Der Transport dorthin ist NICHT Teil des Auftrags.Leistung: Sortierung, Behandlung, stoffliche Verwertung und Entsorgung aller anfallenden Reststoffe; inkl. monatlicher Betriebsberichte und jährlicher Entsorgungsnachweise.Vergabeart: Öffentliche Ausschreibung (UVgO) über das Portal deutsche-evergabe.de. Keine Nebenangebote.
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 26 Tage bis zur Angebotsfrist — 06. Oktober 2026
HEUTE
Termin / FristSEP2026 NOV JAN2027 MÄR MAI JUL SEP NOV
Angebotsfrist6. Okt. 2026
Zuschlagca. 1. Nov. 2026
Bindefrist15. Dez. 2026
Vertragsbeginn1. Jan. 2027
Vertragslaufzeit1. Jan. – 31. Dez. 2027
Vertragsende31. Dez. 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis3 Kriterien
Preis 100%Qualität 0%
  • Wirtschaftlichkeit (Gesamtkosten/-erlös)100%

    Das wirtschaftlichste Angebot wird ermittelt, indem die angebotene Vergütung mit der voraussichtlichen Gesamtmenge (ca. 10 t teerhaltige Dachpappe) multipliziert und die Transport- sowie ggf. Umschlagkosten des Auftraggebers subtrahiert (bzw. addiert) werden. Es gibt keine qualitativ gewichteten Zuschlagskriterien; alle Anforderungen (technisches Konzept, Standort, Ausfallverbund, Genehmigung) sind Eignungs- bzw. Mindestanforderungen.

Wertung des wirtschaftlichsten Angebots: Gesamtvergütung (Vergütung je Tonne × geschätzte Abfallmenge von ca. 10 t) minus vom Auftraggeber zu tragende Transportkosten (0,20 €/t·km auf Bundesautobahnen, 0,30 €/t·km auf übrigen Straßen, ermittelt via Impargo Routenplaner; zzgl. 60 € Übernachtungskosten bei Gesamtfahrzeit > 7 h) minus ggf. Umschlagkosten (11,27 €/t bei einfacher Fahrstrecke > 20 km). Bei Erlös: höchster Betrag gewinnt; bei Aufwand: niedrigster Betrag gewinnt.

KI-Hinweis: Die Bewertung erfolgt ausschließlich über die Wirtschaftlichkeit (Preis/Vergütung abzüglich Transport- und Umschlagkosten); qualitative Kriterien wie technisches Konzept, Standortangaben und Ausfallverbund sind als Eignungs-/Mindestanforderungen formuliert und nicht als gewichtete Zuschlagskriterien.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gegenstand und Mengengerüst

Auftragsgegenstand: Verwertung von teerhaltiger Dachpappe einschließlich Reststoffentsorgung.Abfallschlüssel: 17 03 03* (teerhaltige Dachpappe – gefährlicher Abfall).Geschätzte Menge: ca. 10 Tonnen pro Jahr.Vertragslaufzeit: 01.01.2027 – 31.12.2027 (12 Monate).Übergabesystem: Bringsystem – die Anlieferung zur Behandlungsanlage erfolgt durch den Auftraggeber; ein Transport zur Annahmestelle ist NICHT Bestandteil des Auftrags.Losstruktur: ein Los (LOT-0000), keine Aufteilung.

Inhaltliche Anforderungen an die Verwertung

Offenes Behandlungsverfahren: Der Bieter legt das technische Konzept selbst fest; es dürfen ausschließlich industriebewährte Techniken nach dem Stand der Technik eingesetzt werden.Stoffliche Verwertung: Der Bieter gibt einen verbindlichen Masse-Prozentsatz für die stoffliche Verwertung an (bei 0 % stofflicher Verwertung ist '0' einzutragen).Rechtsrahmen: Einhaltung der Gewerbeabfallverordnung (insbesondere Abschnitt 2) sowie Anlage 2 KrWG.Reststoffe: Annahme und ordnungsgemäße Entsorgung ALLER anfallenden festen, flüssigen und gasförmigen Rückstände.Vermarktung: In der Vergütung sind Sortierung, Vermarktung, Entsorgungsnachweise sowie Kosten nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) einkalkuliert.

Anforderungen an die Annahmestelle

Es muss eine Behandlungsanlage sein, in der mindestens Sortierung erfolgt – keine reine Umladestation oder reines Lager.Fahrzeuge: geeignet für Sattelauflieger-Schubboden und Containerfahrzeuge mit Abrollcontainern bis 48 m³.Öffnungszeiten: Mo–Fr 07:00–20:00 Uhr (Anlieferung ohne Vorankündigung möglich), Sa 06:00–14:00 Uhr (nur nach Vorankündigung).Verweilzeit: maximal 45 Minuten ab Einreihung in die Warteschlange; bei Überschreitung fällt eine Schadenspauschale von 70,00 € je angefangene halbe Stunde an.Infrastruktur: eichfähige Waage, geeignete Anlieferzone mit dokumentierter Höhe und ggf. Beschränkungen.

Mengenregelung und Berichtswesen

Bis 110 % der veranschlagten Jahresmenge ist zu unveränderten Konditionen abzunehmen.Über 110 % besteht keine Abnahmeverpflichtung, soweit Kapazitätsgründe entgegenstehen.Monatliche Betriebsberichte im Excel-Format mit: Verwertungsergebnissen, Wiegescheinen, Verwertungsmengen und -quoten, Verbleibanlagen, Abfallzusammensetzung, Sortierresten.Jährliche Nachweise zur Entsorgung.Genehmigungen für gefährliche Abfälle sind mindestens 5 Jahre aufzubewahren.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Ausschlusskriterien (müssen NICHT vorliegen)

Insolvenzgründe (§ 124 Abs. 1 GWB).Verfehlungen gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 GWB.Verstöße gegen das Mindestlohngesetz (MiLoG), Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) oder Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG).Nicht bezahlte Steuern/Abgaben.Nicht bezahlte Sozialversicherungsbeiträge.Nichteinhaltung des Mindestentgelts nach § 4 Abs. 1 NTVergG.

Fachliche Eignung (Qualifikation)

Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb nach EfbV oder gleichwertige Qualitätssicherung (z.B. DIN EN ISO 9001 + Genehmigungsschreiben der zuständigen Behörde).Eignung als Verwertungsfachbetrieb gemäß § 7 Abs. 2 KrWG.Genehmigung für die Behandlung gefährlicher Abfälle.Vorhandene geeignete Abfallbehandlungsanlage mit eichfähiger Waage.Beschreibung der technischen Ausrüstung und des eingesetzten Verwertungsverfahrens.

Wirtschaftliche und organisatorische Eignung

Angaben zum Gesamtumsatz und zum einschlägigen Umsatz mit Abfallverwertung der letzten drei Geschäftsjahre (2023–2025).Betriebshaftpflicht- und – soweit gesetzlich erforderlich – Umwelthaftpflichtversicherung; Nachweis auf Anforderung der Vergabestelle.Energieeffiziente Leistungserbringung als vertragliche Anforderung.

Tariftreue / Mindestlohn

Verpflichtung zur Zahlung des Mindestentgelts nach NTVergG: 13,90 € brutto/Stunde, ab 01.01.2027: 14,60 € brutto/Stunde.Entsprechende Eigenerklärung nach § 4 Abs. 1 NTVergG ist dem Angebot beizufügen.
KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 26 erledigt
Angebotsunterlagen (vom Bieter einzureichen)
Eignungsnachweise
Operative Anforderungen an die Annahmestelle
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Dienstleistungs- und Service GmbH - Gesellschaft der KreisWirtschaftsBetriebe Goslar
Ort
38644 Goslar, Niedersachsen
Kategorie
Niedersachsen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
38644 Goslar
Niedersachsen

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