Ausbau der Straße "Am Bahnhof" in der Ortsgemeinde Gau-Odernheim
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung für Straßenbauarbeiten in der Verbandsgemeinde Alzey-Land (Rheinland-Pfalz). Die Gemeinde Gau-Odernheim lässt den Ortsstraßenbereich „Am Bahnhof" auf einer Fläche von ca. 1.780 m² komplett neu ausbauen – inklusive Fahrbahn (Asphalt), Gehwegen und Parkflächen (Pflaster), Straßenentwässerung mit Kanalbau, Bordsteinen, taktilen Leitsystemen für Sehbehinderte, Beleuchtung sowie Pflanzarbeiten mit Fertigstellungs- und Entwicklungspflege. Die Baumaßnahme wird gefördert, daher muss zwingend bis spätestens 31.12.2026 mit den Arbeiten begonnen werden. Bieter müssen ein vollständiges Angebot mit Leistungsverzeichnis, Eigenerklärung zur Eignung, Tariftreue- und Mindestentgelterklärungen (LTTG), Gütezeichen Kanalbau (RAL-GZ 961, Ausführungsbereich AK2) sowie diverse weitere Erklärungen einreichen. Angebote sind bis zum 28.10.2026 um 15:00 Uhr elektronisch einzureichen.
Wichtige Hinweise für Bieter:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, dem Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArt der Baumaßnahme
Vollausbau des Ortsstraßenbereichs „Am Bahnhof" in Gau-Odernheim.
Die Straße wird nicht nur erneuert, sondern komplett neu gebaut. Das umfasst den Rückbau des vorhandenen Straßenaufbaus, den Aushub, die komplette Erneuerung des Unterbaus sowie den neuen Oberbau mit Fahrbahn, Gehwegen und Parkflächen. Die Baumaßnahme wird unter Vollsperrung mit garantierter Anliegerzufahrt und jederzeitiger Zufahrt für Einsatzkräfte durchgeführt.
Gesamtfläche: ca. 1.780 m²
Zwingender Baubeginn bis 31.12.2026 – Fördervoraussetzung; bei Verfehlung droht der Verlust der Förderung.
Straßenbau – Fahrbahn, Gehwege und Parkflächen
Rückbau und Erdarbeiten:
Unterbau und Oberbau:
Pflasterarbeiten und Borde:
Straßenaufbau Gesamtdicke: jeweils 60 cm (Pflaster- und Asphaltbereich)
Straßenentwässerung und Kanalbau
Herstellung der Straßenentwässerung:
Eignungsanforderung Kanalbau: Für die Kanalbauarbeiten ist ein gültiges Gütezeichen Kanalbau gemäß RAL-GZ 961 für den Ausführungsbereich AK2 (Offener Kanalbau) oder ein gleichwertiger Nachweis über Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit vorzulegen. Gleiches gilt für eingesetzte Nachunternehmer.
Ausrüstung und Ausstattung
Pflanzarbeiten und Pflege
Pflanzarbeiten:
Fertigstellungspflege (1. Jahr):
Entwicklungspflege (1. Jahr):
Baustelleneinrichtung und Tagelohnarbeiten
Baustelleneinrichtung (Pauschal):
Tagelohnarbeiten (Verrechnungssätze):
Hinweis: Stundenlohnarbeiten nur nach vorheriger Bewilligung durch den Auftraggeber/Planer vergütet.
Koordinierung und Randbedingungen
Koordinierung mit Versorgungsträgern:
Sonstige Pflichten des Auftragnehmers:
Beweissicherungsgutachten: Ist beauftragt, liegt aber noch nicht vor – Bieter muss dies bei der Kalkulation berücksichtigen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Umsatznachweis: Bieter müssen ihren Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren für vergleichbare Bauleistungen angeben (inklusive Anteile bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen).
Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG: Auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen.
Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerksrolle/IHK-Eintragung: Auf Verlangen nachweisen, dass die erforderliche Registereintragung vorliegt – oder dass keine Eintragungspflicht besteht.
Fachliche und technische Eignung
Arbeitskräfte: Die für die Auftragsausführung erforderlichen Arbeitskräfte müssen verfügbar sein. Auf Verlangen: jahresdurchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.
Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo): Benennung eines SiGeKo gemäß Baustellenverordnung und RAB 30 mit geforderter Qualifikation, falls Nachunternehmer eingesetzt werden oder Beschäftigte mehrerer Auftraggeber auf der Baustelle tätig sind.
Gütezeichen Kanalbau (RAL-GZ 961): Für Kanalbauarbeiten zwingend – gültiges Gütezeichen für Ausführungsbereich AK2 (Offener Kanalbau) oder gleichwertiger Nachweis über Fachkunde, technische Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Gilt auch für Nachunternehmer.
Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe
Insolvenzfreiheit: Es darf kein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden sein, kein Antrag mangels Masse abgelehnt worden sein, und das Unternehmen darf sich nicht in Liquidation befinden. Falls ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde, ist dieser vorzulegen.
Keine Verurteilungen: Keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A; insbesondere keine Verurteilung zu mehr als 3 Monaten Freiheitsstrafe oder mehr als 90 Tagessätzen Geldstrafe oder mehr als 2.500 € Geldbuße in den letzten 2 Jahren wegen gewerbezentralregister-relevanter Verstöße.
Selbstreinigung: Falls ein Ausschlussgrund nach § 6e EU Abs. 1–4 vorliegt, kann der Bieter nachweisen, dass er Selbstreinigungsmaßnahmen ergriffen hat.
Steuern und Sozialversicherung: Ordnungsgemäße Erfüllung der Steuer- und Abgabenpflichten sowie der Sozialversicherungsbeiträge.
Berufsgenossenschaft: Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft (Nachweis über qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung mit Angabe der Lohnsummen, auf Verlangen).
Tarifliche Sozialkasse: Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, soweit beitragspflichtig (auf Verlangen).
Präqualifikation und Eignungsleihe
Präqualifizierte Unternehmen: Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (Verein für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.) – PQ-Nummer im Angebotsschreiben angeben, ggf. auftragsspezifische Nachweise beifügen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen: Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) mit dem Angebot einreichen, ggf. auftragsspezifische Nachweise.
KMU-Status: Kleine oder mittlere Unternehmen (< 250 Beschäftigte und ≤ 50 Mio. € Jahresumsatz bzw. ≤ 43 Mio. € Jahresbilanzsumme) können ebenfalls teilnehmen.
Bietergemeinschaften: Textform-Erklärung aller Mitglieder erforderlich (ARGE-Erklärung, Bevollmächtigter, Gesamtschuldner-Haftung); auf Verlangen unterzeichnete/qualifiziert signierte Erklärung.
Nachunternehmer: Art und Umfang der durch Nachunternehmer auszuführenden Leistungen im Angebot angeben; auf Verlangen Nachunternehmer benennen. Für Kanalbauarbeiten gelten dieselben Eignungsnachweise wie für den Bieter selbst.
Formale Anforderungen und Pflichtunterlagen
Erklärung Schwarzarbeit: Eigenerklärung nach § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 SchwarzArbG – Bestätigung, dass keine Ausschlussgründe vorliegen.
Erklärung Kinderarbeit: Verpflichtende Erklärung zur Vermeidung des Erwerbs von Produkten aus ausbeuterischer Kinderarbeit.
Erklärung LTTG 1 + 3: Tariftreueerklärung und Mindestentgelterklärung nach dem rheinland-pfälzischen Landestariftreuegesetz – Verpflichtung zur Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns und sorgfältige Auswahl von Nachunternehmern.
Referenzen: Mindestens 1 vergleichbare Leistung in den letzten 5 Kalenderjahren (bei Zuschlag in enger Wahl: 3 Referenznachweise mit detaillierten Angaben).
Sprache und Form: Angebote in deutscher Sprache, dokumentenechte Eintragungen, Verwendung der vorgegebenen Vordrucke, Preisangaben in Euro (max. 3 Nachkommastellen, ohne Umsatzsteuer).
Vergleichbare Bauleistungen (Straßenbau/Kanalbau) in den letzten 5 Kalenderjahren
Auf Verlangen der Vergabestelle mit Angaben zu Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, Anzahl Arbeitnehmer, technische Anforderungen, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenVerlauf dieser Vergabe
2 Bekanntmachungen- 30.09.2026Ausschreibung
- Ausführungsort: 55232 Alzey → 55239 Gau-Odernheim
- 30.09.2026Ausschreibungauf dieser Seite
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