Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDer Landkreis Zollernalbkreis vergibt die Elektro-Fachplanung (Technische Gebäudeausrüstung nach § 55 HOAI) für die Dach- und energetische Sanierung der Gebäude C und D der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule in Balingen.
Die Schule ist ein berufliches Schulzentrum mit ca. 2.206 Schüler\*innen. Die zu sanierenden Gebäude (Baujahr 1978/79) haben zusammen über 6.000 m² Nutzfläche und beherbergen Werkstätten und Unterrichtsräume.
Geplant ist eine energetische Gesamtsanierung auf KfW-55-Standard, inklusive neuer Dächer mit Photovoltaikanlage und Batteriespeicher sowie Erneuerung der gesamten Elektrotechnik (Starkstrom, Brandmeldeanlage, ELA, Sicherheitsbeleuchtung, GLT-Anbindung u.a.).
Die Baumaßnahme muss während des laufenden Schulbetriebs durchgeführt werden. Geplantes Ende: Dezember 2032. Die Beauftragung erfolgt stufenweise in drei Stufen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Gesamthonorar inkl. besondere Leistungen und Nebenkosten40%
Gesamthonorar inkl. besondere Leistungen und Nebenkosten (optionale Leistungen werden nicht berücksichtigt) - max. 40 Punkte
- Personalkonzept inkl. Qualifikation und Erfahrung30%
Personalkonzept inkl. Qualifikation und Erfahrung insbesondere des/der verantwortlichen Bauleiters/in
- Konzept zur Herangehensweise an die Planungsaufgabe30%
Konzept zur Herangehensweise an die Planungsaufgabe, Vorgehensweise zur Einhaltung der Kosten und Termine
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGebäude und Ausgangslage
Objekt: Philipp-Matthäus-Hahn-Schule, Steinachstraße 19, 72336 Balingen
Zu sanierende Gebäude: C und D
Anbau: Zweigeschossiger Holzlagerraum an Gebäude C (Baujahr 2005), flach geneigtes Blechdach
Gebäudehülle – Planungsleistungen
1. Energetische Gesamtsanierung der Gebäudehülle (Fassade und Dach), Zielstandard: KfW-55 (Effizienzhaus 55)
2. Dachsanierung komplett einschließlich Entwässerung, Blitzschutz und Photovoltaikanlage inkl. Batteriespeicher
3. Erneuerung der Schrägdachflächen einschließlich Senkrechtverglasungen
Technische Gebäudeausrüstung – Planungsleistungen
4. Erneuerung der Wärmeerzeugung
5. Aufbau einer neuen Gebäudeleittechnik (GLT) mit Anbindung an die bestehende GLT
6. Erneuerung der Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA)
7. Erneuerung der elektrotechnischen Anlagen: Außenbeleuchtung, Alarmanlage, Brandmeldeanlage (BMA), ELA, Lautsprecheranlage, Jalousiesteuerung, Sicherheitsbeleuchtung
8. Variantenuntersuchung für das Heizungskonzept (inkl. Option Nahwärme) und die Umsetzung
9. Variantenuntersuchung für ein Kühlungskonzept und dessen Umsetzung
Vertragsumfang nach HOAI (§ 55)
Anlagengruppen (§ 53 HOAI) – übertragen:
Leistungsphasen (§ 4):
Besondere Leistungen: Bestandsaufnahme, Datenerfassung/Analysen/Optimierungsprozesse im Bestand
Honorarzone: II
Zuschläge: Umbau-/Modernisierungszuschlag; Instandhaltungs-/Instandsetzungszuschlag für LP 8; PV-Anlage zu 60 % in anrechenbaren Kosten berücksichtigt
Stufenweise Beauftragung und Termine
Beauftragung in drei Stufen:
Wichtige Meilensteine:
Besondere Randbedingungen
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenVerfahrensrahmen
Berufsqualifikation
Teilnahmeberechtigt sind:
Projektverantwortlicher: muss befugt sein, die geforderte Berufsbezeichnung zu führen
Qualifikation mit der Überwachung Beauftragter (Vertrag): Dipl.-Ing., Dipl.-Ing. (FH), Ing. (grad.), Master, Bachelor oder vergleichbar; in der Regel mindestens 3 Jahre Baustellenpraxis
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung
Berufshaftpflichtversicherung – im Teilnahmeantrag nachzuweisen:
Hinweis: Im Vertragsentwurf sind höhere Mindestbeträge genannt (2,5 Mio. € Personenschäden / 2,5 Mio. € sonstige Schäden).
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Mitarbeiter-Ausstattung (Mindestanforderung):
Zusätzliche Erfahrung (Mindestkriterium):
Zusätzlicher Nachweis:
Elektro-Fachplanungsprojekt: Neubau, Sanierung oder Umbau im Bildungs- oder Industriebau; Leistungsphasen 2–3 und 5–8 HOAI; Kostengruppe 440, 450 und 480 ≥ 625.000 € brutto; Inbetriebnahme nach dem 01.01.2017
Präsentation des Referenzprojekts (max. 2 Seiten DIN A4); Referenzen von Nachunternehmen und Eignungsleihe können angerechnet werden
Mindestreferenz (Teilnahmeantrag): Umbau/Sanierung einer Schule mit LPH 1–8 HOAI, Maßnahmefläche ≥ 500 m² NGF, Baukosten ≥ 1,0 Mio. € brutto für KG 300 + 400 (DIN 276), Inbetriebnahme nach dem 01.01.2015
Liste der Referenzprojekte + Präsentation des Referenzprojekts