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BAL201001/2027 Dach- und energetische Sanierung Gebäude C und D, Philipp-Matthäus-Hahn-Schule

Landratsamt Zollernalbkreis - Kreisimmobilien | Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium KarlsruheBalingen, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum es geht: Das Landratsamt Zollernalbkreis sucht ein Ingenieurbüro für die Fachplanung der Technischen Gebäudeausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär – HLS) im Rahmen einer umfangreichen Dach- und energetischen Sanierung zweier Schulgebäude (C und D) der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule in Balingen.

Was zu tun ist: Geplant werden sollen unter anderem die Erneuerung der Wärmeerzeugung, der Aufbau einer neuen Gebäudeleittechnik, die Erneuerung der Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, die Sanierung der elektrotechnischen Anlagen sowie Variantenuntersuchungen für Heizungs- und Kühlungskonzepte. Die Gebäude sind eingeschossig, wurden 1978/1979 errichtet und haben über 6.000 m² Nutzfläche. Die Baumaßnahme soll während des laufenden Schulbetriebs stattfinden, Fertigstellung ist für Dezember 2032 geplant.

Wie man sich bewirbt: Interessierte Büros müssen zunächst einen Teilnahmeantrag über die Vergabeplattform Subreport einreichen. Aus den Bewerbungen werden drei Bewerber für die Verhandlungsphase ausgewählt.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
HEUTE
Termin / FristSEP2026 MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP
Teilnahmefrist15. Okt. 2026
Zuschlagca. 1. März – 31. März 2027
Vertragsbeginnca. 30. März 2027
Baubeschlussca. 1. Okt. – 31. Okt. 2028
Förderantragca. 1. Okt. – 31. Dez. 2028
Baubeginnca. 1. März – 31. März 2029
Fertigstellungca. 31. Dez. 2032
VeröffentlichungDatum offenVeröffentlichung des Vergabeverfahrens liegt vor dem 15.10.2026; genaues Datum nicht in den Unterlagen genannt.
LPH 1–2 AbschlussDatum offen9 Monate nach Beauftragung (Stufe 1 der stufenweisen Beauftragung); konkrete Daten nicht festlegbar.
LPH 3 AbschlussDatum offen6 Monate nach Freigabe LPH 1–2 durch den Auftraggeber; konkrete Daten nicht festlegbar.
LPH 4 EinreichungDatum offen3 Monate nach Abruf der Stufe 2 durch den Auftraggeber; konkrete Daten nicht festlegbar.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität3 Kriterien
Preis 40%Qualität 60%
  • Gesamthonorar inkl. besondere Leistungen und Nebenkosten40%

    Gesamthonorar inkl. besondere Leistungen und Nebenkosten (optionale Leistungen werden nicht berücksichtigt). Maximale Punktzahl: 40 Punkte.

  • Personalkonzept inkl. Qualifikation und Erfahrung30%

    Personalkonzept inkl. Qualifikation und Erfahrung, insbesondere des/der verantwortlichen Bauleiters/in. Maximale Punktzahl: 30 Punkte.

  • Konzept zur Herangehensweise an die Planungsaufgabe30%

    Konzept zur Herangehensweise an die Planungsaufgabe, Vorgehensweise zur Einhaltung der Kosten und Termine. Maximale Punktzahl: 30 Punkte.

KI-Hinweis: Die Kriterien und ihre maximalen Punktzahlen (40/30/30 = 100 Punkte) sind angegeben, jedoch fehlen konkrete Bewertungsmaßstäbe/Bewertungsmatrizen, aus denen sich die Punktevergabe im Detail ergibt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gegenstand und Projektrahmen

Was zu planen ist: Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung (HLS) nach § 55 HOAI für die Dach- und energetische Sanierung der Gebäude C und D der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule in Balingen.

Gebäude: Zwei miteinander verbundene, eingeschossige Schulgebäude aus den Jahren 1978/1979, Massivbauweise mit Stahlbetontragwerk, Flachdächern und Sheddach-Elementen, nicht unterkellert, über 6.000 m² Nutzfläche. Überwiegend Werkstätten und Unterrichtsräume. 2005 wurde ein zweigeschossiger Holzlagerraum mit flach geneigtem Blechdach an Gebäude C angebaut.

Stufenweise Beauftragung nach HOAI-Leistungsphasen:

Stufe 1: Leistungsphasen 1 bis 3 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung)Stufe 2: Leistungsphasen 4 bis 7Stufe 3: Leistungsphase 8

Zeitrahmen:

Geplanter Planungsbeginn: März 2027Vorplanung (LPH 1–2): Abschluss 9 Monate nach BeauftragungEntwurfsplanung (LPH 3): Fertigstellung 6 Monate nach Freigabe LPH 1–2Baubeschluss: Oktober 2028Baubeginn: März 2029Fertigstellung und Übergabe an die Schule: spätestens Dezember 2032

Besondere Rahmenbedingungen:

Die Baumaßnahme soll während des laufenden Schulbetriebs durchgeführt werden. Schmutz- und lärmintensive Arbeiten sind, soweit möglich, in schulfreie Zeiten (z. B. Ferien oder unterrichtsfreie Nachmittage) zu legen.Planungsziel ist Effizienzhaus 55 (alternativ: KfW-Mindestanforderungen für Einzelmaßnahmen).

Planungsleistungen Gebäudehülle (zu begleiten)

Im Zuge der Sanierung sind folgende bauliche Maßnahmen planerisch zu begleiten:

Energetische Gesamtsanierung der Gebäudehülle (Fassade und Dach), angestrebter Standard: Effizienzhaus 55 / KfW-55.Dachsanierung komplett, einschließlich Entwässerung, Blitzschutz und Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher.Erneuerung der Schrägdachflächen einschließlich Senkrechtverglasungen.Dachflächen Gebäude C+D: ca. 2.395 m² Sheddachflächen (mit Verglasungsanteilen), Flachdachflächen Technik ca. 409 m², Umkleiden/Flure C ca. 782 m², Flure D ca. 393 m², Halle C ca. 122 m², Holzlager C (geneigt) ca. 352 m², zzgl. Anschlussflächen.Sanierung Holzlager: neues Sandwichdach als Flachdach auf Wärmedämmung.

Planungsleistungen Technische Gebäudeausrüstung (HLS)

Umfasste Anlagengruppen (§ 53 HOAI):

Abwasser-, Wasser-, GasanlagenWärmeversorgungsanlagenLufttechnische AnlagenGebäudeautomation

Konkret zu planende Maßnahmen:

Erneuerung der Wärmeerzeugung (inkl. Variantenuntersuchung Nahwärme); Erfahrung bei der Umstellung von fossiler auf erneuerbare Wärmeversorgung wird erwartet.Aufbau einer neuen Gebäudeleittechnik (GLT) mit Anbindung an die bestehende GLT; Erfahrung in der Umsetzung von GLT wird erwartet.Erneuerung der Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA).Erneuerung der elektrotechnischen Anlagen (Außenbeleuchtung, Alarmanlage, Brandmeldeanlage, ELA, Lautsprecheranlage, Jalousiesteuerung, Sicherheitsbeleuchtung).Variantenuntersuchung Heizungskonzept und Umsetzung der gewählten Lösung.Variantenuntersuchung Kühlungskonzept und Umsetzung der gewählten Lösung.

Besondere Leistungen:

BestandsaufnahmeDatenerfassung, Analysen und Optimierungsprozesse im BestandDetaillierte Betriebskostenberechnung

Nicht umfasst: Starkstromanlagen, Fernmelde-/IT-Anlagen, Förderanlagen sowie nutzungsspezifische, Spezial- und sonstige Anlagen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Teilnahmeberechtigung

Berechtigt sind:

Natürliche Personen mit Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Fachplaner/in für Versorgungstechnik (HLS) in Deutschland.Juristische Personen, sofern ein verantwortlicher Berufsangehöriger die o. g. Anforderung erfüllt.Bei Bewerbergemeinschaften: Mindestens ein Mitglied muss die Anforderung erfüllen.

Das Verfahren ist geeignet für KMU, Kleinstunternehmen, Start-ups, Freelancer und Selbstständige.

Mindestanforderungen an Leistungsfähigkeit und Personal

Mindestens 2 HLS-Ingenieure1 Bautechniker/BauzeichnerSekretariat

Zusätzlich nachzuweisen:

Erfahrung bei der Umstellung fossile auf erneuerbare WärmeversorgungErfahrung bei der Umsetzung von Gebäudeleittechnik (GLT)

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Berufshaftpflichtversicherung: mindestens 1.500.000 € für Personenschäden und 1.000.000 € für sonstige Schäden.

Referenzprojekte (Mindestkriterium)

Aus dem Verfahrensleitfaden:

Neubau, Sanierung oder Umbau im Bildungs- oder IndustriebauBetreuung der Leistungsphasen 1–3 und 5–8 nach HOAIKostengruppen 410, 420, 430 und 480: mindestens 625.000 € bruttoInbetriebnahme nach dem 01.01.2017

Aus dem Teilnahmeantrag (Variante der Anforderung):

Umbau/Sanierung im SchulbauLeistungsphasen 1–8 HOAIMindestens 500 m² NGFMindestens 1,0 Mio. € brutto für KG 300 + 400 (DIN 276)Inbetriebnahme nach dem 01.01.2015

Die Anzahl der einzureichenden Referenzen ist freigestellt. Für jedes Referenzprojekt sind Projektbezeichnung, Auftraggeber, Entwurfsverfasser, Projektverantwortung, Projektleitung, Honorarzone, beauftragte Leistungsphasen, eigener Leistungsanteil, Kosten KG 300/400, Leistungszeitraum, Inbetriebnahme, Maßnahmefläche und Erläuterungen anzugeben.

Rechtliche Anforderungen

Verwendung der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) ist zwingend.Bei Bewerbergemeinschaften: gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder; ein bevollmächtigter Vertreter vertritt alle Mitglieder.Für Nachunternehmer und Eignungsleihe: jeweils eigene Eigenerklärung und EEE.Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach GWB ist für Auftragnehmer und alle Unterauftragnehmer vorzulegen.

Auswahlverfahren und Zuschlagskriterien

Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb in zwei Phasen (§ 17 Abs. 1 VgV).

Auswahl Stufe 1: Aus den Bewerbungen werden 3 Bewerber zur Verhandlungsphase zugelassen (Mindest- und Höchstanzahl: 3).

Zuschlagskriterien Stufe 2:

Gesamthonorar inkl. besondere Leistungen und Nebenkosten – max. 40 PunktePersonalkonzept inkl. Qualifikation und Erfahrung des verantwortlichen Bauleiters – max. 30 PunkteKonzept zur Herangehensweise sowie Kosten- und Termineinhaltung – max. 30 Punkte
Referenzprojekte
nicht festgelegt (freigestellt) ReferenzenZeitraum: Inbetriebnahme nach 01.01.2017Volumen: KG 410/420/430/480 ≥ 625.000 € brutto

Neubau, Sanierung oder Umbau im Bildungs- oder Industriebau; mindestens Leistungsphasen 1–3 und 5–8 nach HOAI betreut; Kostengruppen 410, 420, 430 und 480 mindestens 625.000 € brutto; Inbetriebnahme nach dem 01.01.2017 (gemäß Verfahrensleitfaden)

Projektbezeichnung, Auftraggeber, Entwurfsverfasser, Projektverantwortung, Projektleitung, Honorarzone, beauftragte Leistungsphasen, eigener Leistungsanteil, Kosten KG 300/400, Leistungszeitraum, Inbetriebnahme, Maßnahmefläche, Erläuterungen

nicht festgelegt (freigestellt) ReferenzenZeitraum: Inbetriebnahme nach 01.01.2015Volumen: KG 300+400 ≥ 1,0 Mio. € brutto; Maßnahmefläche ≥ 500 m² NGF

Alternativ aus Teilnahmeantrag: Umbau/Sanierung Schule, Leistungsphasen 1–8 HOAI, mind. 500 m² NGF, mind. 1,0 Mio. € brutto für KG 300+400 (DIN 276), Inbetriebnahme nach 01.01.2015

Wie oben (Projektbezeichnung, Auftraggeber etc.)

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 40%4–10 · 36%11+ · 24%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 16 erledigt
Formale Unterlagen
Eignungsnachweise
Referenzen und Personalkonzept
Bewerbergemeinschaften und Unterauftragnehmer
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landratsamt Zollernalbkreis - Kreisimmobilien | Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Anschrift
72336 Balingen
Ort
72336 Balingen
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.zollernalbkreis.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
72336 Balingen
Baden-Württemberg

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