Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWas wird gesucht?
Die Max-Planck-Gesellschaft sucht ein Ingenieurbüro, das für drei ihrer Berliner Standorte (Harnack-Haus, MPI für Bildungsforschung, MPI für Wissenschaftsgeschichte) die elektrotechnische Fachplanung übernimmt – als sogenannte "Bauaußenstelle ELT".
Um was geht es konkret?
Im Rahmen einer 3-jährigen Rahmenvereinbarung (mit Option auf Verlängerung um bis zu 2 Jahre) sollen Planungs-, Beratungs- und Überwachungsleistungen rund um die Elektrotechnik und technische Gebäudeausrüstung erbracht werden: laufende Bauunterhaltung, Instandhaltung und Instandsetzung – und das bei laufendem Forschungsbetrieb. Dazu kommen Planungsleistungen für Baumaßnahmen.
Wie läuft das Verfahren?
Es ist ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Zunächst reichen interessierte Büros einen Teilnahmeantrag ein. Die besten 3 bis 5 Bewerber werden anschließend zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Was muss man mitbringen?
Schätzhonorar: ca. 720.000 € netto (Höchsthonorar: ca. 1.430.000 € netto)
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut VergabeunterlagenLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArt und Umfang der Leistung
Fachplanung Technische Ausrüstung (ELT) gemäß §§ 53–56 HOAI (Leistungsphasen 2–9) für die Max-Planck-Liegenschaften Berlin West 2.
Drei Anlagengruppen sind zu betreuen:
Die Leistungen umfassen:
Besondere Rahmenbedingungen:
Betroffene Liegenschaften
Drei Max-Planck-Standorte in Berlin-Dahlem, ca. 31.778 m² Gesamtfläche:
1. Harnack-Haus (HARN)
2. Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (BILD)
3. Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (WISS)
IT- und Datenanforderungen
Während der Vertragslaufzeit sind bestimmte technische Voraussetzungen zu erfüllen:
Schrittweise Digitalisierung des Abgabeplans bis Ende 2028 geplant.
Honorarrahmen
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche und berufliche Eignung
Finanzielle und wirtschaftliche Eignung
Fachliche Eignung – Referenzen
Es sind 3 Pflicht-Referenzen einzureichen – je eine für eine andere Anlagengruppe (ALG 4, ALG 5, ALG 6). Alternativ kann eine einzelne Referenz alle drei Anlagengruppen abdecken.
Mindestanforderungen je Referenz:
Bewertet werden (jeweils 68 Punkte pro Referenz): Vergleichbarkeit der Bauaufgabe, der Leistungsphasen, der Anlagengruppen, Umsetzung im Bestand / bei laufendem Betrieb, Beachtung öffentliches Vergaberecht.
Technische und organisatorische Eignung
Ausschlussgründe
Vergleichbare Leistung für Sanierung/Umbau/Erweiterungsneubau oder Rahmenvertragsleistung gem. HOAI 2021 Anlage 15.2 Objektliste im Bereich Anlagengruppe 4 (Sanitärtechnik) mit Honorarzone ≥ II, mind. 3 Leistungsphasen aus LPH 2–9 erbracht, LPH 8 innerhalb der letzten 5 Jahre abgeschlossen (Teil-Schlussrechnung oder Abnahme gem. VOB/B). Alternativ: Rahmenvertrag mit Laufzeit ≥ 2 Jahre, der innerhalb der letzten 5 Jahre begonnen wurde.
Eintrag in Anlage 03 (Excel-Eignungsmatrix), Formblatt 05
Vergleichbare Leistung wie Referenz 1, jedoch im Bereich Anlagengruppe 5 (Elektrotechnik) mit Honorarzone ≥ II.
Eintrag in Anlage 03 (Excel-Eignungsmatrix), Formblatt 05
Vergleichbare Leistung wie Referenz 1, jedoch im Bereich Anlagengruppe 6 (Wärmeversorgung und sonstige technische Anlagen) mit Honorarzone ≥ II.
Eintrag in Anlage 03 (Excel-Eignungsmatrix), Formblatt 05