Baugrunderkundung für GSH Korridor Frankfurt-Heidelberg 2030
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Ausschreibung umfasst geotechnische Baugrunduntersuchungen entlang der Main-Neckar-Bahn, Strecke 3601, zwischen Frankfurt am Main und Heidelberg. Die Arbeiten dienen als Planungs- und Baugrundlage für Infrastrukturmaßnahmen im Jahr 2030.
Die fünf räumlich getrennten Lose umfassen Rammsondierungen, Kleinrammbohrungen, Handschürfe und Vorschachtungen, Probennahme, Laboruntersuchungen, Aushubüberwachung, Vermessung sowie die erforderliche Dokumentation. Die Erkundungen im Gleis- und Gefahrenbereich sind für die Sperrpause vom 12.03.2027 bis 02.04.2027 vorgesehen.
Angebote sind ausschließlich elektronisch über das DB-Bieterportal einzureichen. Die Angebotsfrist endet am 26.11.2026 um 10:30 Uhr (+01:00).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBereitstellung und Genehmigungen
Je Los sind Baustelleneinrichtung, Baustellenräumung, erforderliche Geräte und Betriebsmittel, Genehmigungen, Leitungs- und Kabelpläne sowie Schacht- und Bohrfreimessungen vorzusehen. Aufschlusspunkte außerhalb des Gleisbereichs sind abzusichern. Mobile Wegebausysteme werden für die Zuwegung bereitgestellt und nach Bedarf umgesetzt und zurückgebaut.
Aufschluss- und Sondierarbeiten
Die Erkundungen umfassen Handschürfe im Gleisbereich, Vorschachtungen außerhalb und im Gleisbereich, Kleinrammbohrungen und schwere Rammsondierungen. Bohr- und Sondierlöcher sowie Aufschlussstellen werden entsprechend den Vorgaben des Leistungsverzeichnisses und der Baubeschreibung verfüllt und wiederhergestellt.
Probennahme, Lagerung und Labor
Gestörte Boden- und Schotterproben sowie Mischproben werden entnommen, gekennzeichnet, konserviert, gelagert und transportiert. Je Los ist ein temporäres Kernlager vorzuhalten. Vorgesehen sind bodenmechanische und chemische Laboruntersuchungen, Probenabholung und die Lieferung in ein zentrales Kernlager.
Aushubüberwachung, Vermessung und Dokumentation
Aushubarbeiten sind durch Feuerwerker zu überwachen. Untersuchungspunkte werden lage- und höhenmäßig vermessen. Je Ansatzpunkt sind fünf Fotos vorgesehen: Umgebung in Fahrtrichtung, Umgebung in Gegenrichtung, markierter Bohrpunkt, Schurftiefe und wiederhergestellte Bohrstelle. Bohrprofile, Schichtenverzeichnisse, Sondierdiagramme, Messprotokolle, Lagepläne, Laborberichte und weitere Unterlagen sind zu erstellen.
Betriebliche und vertragliche Leistungsorganisation
Die Arbeiten sind auf die vorgesehenen Sperrpausen abzustimmen. Sicherungspläne, Arbeitsmeldungen, Bauzeitenpläne, Baustelleneinrichtungspläne, tägliche Berichte, Wochenstatus und die erforderlichen Nachweise für die Arbeiten im Gefahrenbereich sind zu erbringen. Die vollständige Leistung ist je nach Los über das jeweilige Leistungsverzeichnis abzuwickeln.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche und personelle Qualifikation
Für Leitung und Aufsicht ist technisches Personal mit beruflicher Qualifikation und nachgewiesenen Sprachkenntnissen zu benennen. Die eingesetzten Fachkräfte müssen einen Qualifikationsnachweis nach DIN EN ISO 22475-1 und 2 besitzen, der nicht älter als acht Jahre ist. Für Unternehmen und Personal ist die Konformitätsbewertung nach EN ISO 22475-3 durch eine Zertifizierungsstelle nachzuweisen. Die Bodenansprache muss durch eine entsprechend qualifizierte Fachkraft erfolgen.
Technische Ausrüstung und Parallelbetrieb
Der Bieter hat die für Bohrungen, Sondierungen, Probennahme, Vermessung, Vorschachtungen und Wegebausysteme erforderliche technische Ausrüstung nachzuweisen. Mehrere Bohr- und Sondiergeräte müssen parallel einsetzbar sein. Je Bohrstelle ist während der Arbeitszeit ein ständig erreichbarer Bohrmeister sowie durchgehend ein erreichbarer Bauleiter oder Stellvertreter sicherzustellen.
Referenzen
Mindestens zwei vergleichbare Baumaßnahmen aus den letzten fünf abgeschlossenen Kalenderjahren sind nachzuweisen. Die Referenzen müssen jeweils den Einsatz mehrerer Bautrupps gleichzeitig während einer Sperrpause der Deutschen Bahn belegen. Die Nachweise sind über Anlage 2.25 einzureichen.
Wirtschaftliche und rechtliche Eignung
Erklärungen A01 bis A14 betreffen unter anderem Berufsgenossenschaft, Registereintragungen, Zuverlässigkeit, Umgang mit wettbewerbsbeschränkenden Abreden, Korruptionsprävention, Sanktionen und Embargos, Verhaltenskodex, gesetzliche Pflichten, Insolvenz- und Liquidationsverfahren, Täuschung sowie den jährlichen Gesamtumsatz der letzten drei Jahre. Ein gesonderter Mindestumsatz ist nicht angegeben.
Präqualifikation
Eine gültige, auf den Bieter ausgestellte Präqualifikationsurkunde der DB AG kann die geforderten Nachweise ersetzen. Frühere Bewerbungen, eine Präqualifikation bei der DB AG oder ein Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis werden nach den vorliegenden Angaben nicht als eigener Nachweis akzeptiert.
Vergleichbare Baumaßnahmen nachweisen, bei denen mehrere Bautrupps gleichzeitig im Rahmen einer Sperrpause der Deutschen Bahn gearbeitet wurden.
Je Referenz sind Baumaßnahme bzw. Beschreibung, Auftragssumme, ARGE-Beteiligung in Prozent, Bauzeit, Bauherr und Kurzbeschreibung der ausgeführten Arbeiten anzugeben. Nachweis über Anlage 2.25.
Wettbewerb & Angebotsprognose
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