Beschaffung 2 Manschaftstransportfahrzeugen Feuerwehr durch die Verbandgemeinde Prüm
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenLieferung von zwei vollständig ausgestatteten Mannschaftstransportfahrzeugen (MTF) mit Allradantrieb, feuerwehrbezogener Ausstattung und Funktechnik. Die Fahrzeuge müssen den technischen Anforderungen entsprechen, vom Feuerwehrprüfdienst des Landes Rheinland-Pfalz abgenommen werden und am Standort des Herstellers übergeben werden.
Das Angebot ist bis zum 12.11.2026 um 14:00 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Zuschlagskriterium Preis100%
Wertung der nachgerechneten Wertungssumme des Angebots mit einem Bonus von 15 Prozent für Angebote von Werkstätten für Behinderte.
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen ergeben sich aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen. Angebote von Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme; bei ansonsten gleicher Wirtschaftlichkeit wird der Zuschlag auf das Angebot der Werkstatt für Behinderte erteilt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenFahrzeuge und Grundanforderungen
Zwei MTF mit Allradantrieb, 8- bis 9-Sitzern, einem zulässigen Gesamtgewicht von maximal 3.500 kg und einer maximalen Gesamtlänge von 6.000 mm. Der Radstand soll etwa 3.500 mm betragen. Die Fahrzeuge dürfen bei Auslieferung nicht älter als 18 Monate sein, müssen dem aktuellen technischen Entwicklungstand entsprechen, der StVZO sowie den gültigen Unfallverhütungsvorschriften, DIN EN 1846 und der zurückgezogenen technischen Richtlinie NR 3 entsprechen und vom Feuerwehrprüfdienst des Landes Rheinland-Pfalz mängelfrei abgenommen werden.
Fahrzeugtechnik und Ausstattung
Die Fahrzeuge sind unter anderem auszustatten mit Schneeflockensymbol-Bereifung, einem Dieselmotor mit mindestens 120 kW, Vollautomatikgetriebe mit mindestens sechs Gängen, feuerwehrroter Lackierung, Schiebetür rechts, Doppelflügelhecktür, ABS/ASR, Klimaanlage, Airbags, Rückfahrkamera, LED-Beleuchtung, Wärmeschutzverglasung, Unterfahrschutz, Anhängerkupplung mit mindestens 2.000 kg Anhängelast, feuerwehrbezogener Beleuchtung und Kennzeichnung sowie einem Trenngitter zwischen letzter Sitzbank und Laderaum.
Elektrik-, Funk- und Sonderfahrzeugtechnik
Je Fahrzeug sind unter anderem zwei Fahrzeugbatterien, eine 230-V-Einspeisung mit Erhaltungsladung und Prüfprotokoll, 12-V-Anschlussdosen, Ladegeräte für Adalit-Handlampen, ein BOS-Funkgerät FuG 8b-1, ein Tetra-BOS-Digitalfunkgerät, Lardis:One, GPS-Ortungsmodul, Funkantennen und Lautsprecher, Ladehalterungen sowie eine Sondersignalanlage Hänsch DBS 5000 oder vergleichbar mit Fern-Powerblitz, Blitzkennleuchte, Lautsprechern, Presslufthorn und Sprachdurchsagen vorzusehen.
Beistellung und Fahrzeugausstattung
Der Auftraggeber stellt bestimmte Geräte und Ausstattungen beizutragen, darunter ein Analogfunk-SE-Gerät, ein Digitalfunk-SE-Gerät, ein GPS-Ortungsmodul, zwei Ladegeräte für Adalit-Handlampen und einen Rettungsrucksack. Ebenfalls vorzusehen sind Aufladefeuerlöscher PG 6, Rettungsrucksack, Anhaltestabhalter, Lagerkiste, Warndreieck, Verbandskasten, Gurttrennsystem mit Nothammerfunktion und die Fahrzeugdokumentation.
Übergabe, Abnahme und Leistungszeitraum
Die Fahrzeuge werden am Standort des Herstellers geliefert und übergeben. Der Liefertermin ist mit 'baldmöglichst' angegeben; ein Kalendertermin und eine konkrete Lieferzeit in Wochen sind nicht ausgefüllt. Der Auftragnehmer übernimmt vier Übernachtungen einschließlich Verpflegung und trägt die Kosten der Abnahmen zur Fahrzeugzulassungsfähigkeit und der Abnahme durch das Land Rheinland-Pfalz. Die Lieferung wird förmlich abgenommen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenEignungsnachweis
Mit dem Angebot ist eine ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung für Liefer- und Dienstleistungen nach Formblatt 124_LD oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einzureichen. Alternativ wird eine Eintragung im amtlichen PQ-Verzeichnis der Industrie- und Handelskammer oder ein Zertifikat nach europäischen Zertifizierungsstandards anerkannt.
Vergleichbare Umsätze und Leistungen
Es sind vergleichbare Umsätze der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre sowie vergleichbare Leistungen aus den letzten drei Jahren zu erklären. Ein Mindestumsatz und ein Mindestauftragswert für Referenzen sind nicht angegeben.
Referenzen und Produktnachweise
Bei Berufung in die engere Wahl sind drei Referenzen aus den letzten drei Jahren nachzuweisen. Zusätzlich sind aktuelle Prospekte, Datenblätter und eine Referenzliste mit bereits ausgelieferten Fahrzeugen vergleichbarer Ausführung vorzulegen.
Personal, Zuverlässigkeit und Rechtstreue
Die Verfügbarkeit geeigneter Arbeitskräfte, die Benennung der vorgesehenen Leitungs Personen, Angaben zum Berufsregister, die Erklärung zur Insolvenz- und Liquidationslage, die Zuverlässigkeit sowie die Einhaltung steuerlicher und sozialversicherungsrechtlicher Pflichten sind nach dem Eignungsformular zu erklären und auf Verlangen zu belegen.
Erklärungen zu Vergabe- und Arbeitsbedingungen
Mit dem Angebot sind Erklärungen zu Kinderarbeit, Sanktionen und Schwarzarbeit abzugeben. Bei einer Bietergemeinschaft ist eine Erklärung aller Mitglieder erforderlich. Bei Nachunternehmerleistungen sind Art und Umfang der Teilleistungen sowie deren Einrichtung im eigenen Betrieb im Verzeichnis 233 anzugeben.
Bei Berufung in die engere Wahl sind drei Referenzen aus den letzten drei Jahren zu benennen. Zusätzlich verlangt die Leistungsbeschreibung eine Referenzliste mit bereits ausgelieferten Fahrzeugen vergleichbarer Ausführung.
Vergleichbare Umsätze und Leistungen sowie bereits ausgelieferte Fahrzeuge vergleichbarer Ausführung; je Referenz sind mindestens Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme und Ausführungszeitraum anzugeben.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenVerlauf dieser Vergabe
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