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Beschaffung eines Gerätewagens Logistik (GW-L1)

Verbandsgemeinde Bad MarienbergBad Marienberg, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Verbandsgemeinde Bad Marienberg beschafft ein betriebsbereites Feuerwehrfahrzeug des Typs GW-L1 einschließlich Allradfahrgestell, Doppelkabine, Geräteaufbau, Ladebordwand, Lichtmast, Funktechnik, Beleuchtung, Normbeladung und feuerwehrtechnischer Ausstattung.

Das Angebot umfasst außerdem die vollständige technische Dokumentation, Gewichts- und Energiebilanz, Abnahmen, Einweisung und Schulung. Der Bieter gewährleistet die Eignung des Aufbaus für das angebotene Fahrgestell sowie eine Vollgarantie von mindestens 24 Monaten für das gesamte Fahrzeug.

Das Angebot ist elektronisch und verschlüsselt über die Vergabeplattform einzureichen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 12. November 2026
Termin / FristNOV2023 MAI NOV MAI NOV MAI NOV
Referenzprojekte Zeitraumca. 12. Nov. 2021 – 12. Nov. 2026
Veröffentlichung23. Okt. 2026
Bieterfragen-Fristca. 5. Nov. 2026
Angebotsfrist12. Nov. 2026
Angebotsöffnungca. 12. Nov. 2026
Nachweisfrist Eignung (Formblatt 124)Datum offenNach Einladung in die engere Auswahl: 6 Kalendertage Frist zur Vorlage der Eignungsnachweise gemäß § 16a VOB/A.
Nachweise AusschlussgründeDatum offenAuf Anforderung der Vergabestelle sind Nachweise fristgerecht vor Zuschlag vorzulegen.
AuftragsklärungsgesprächDatum offenInnerhalb von 30 Tagen nach Auftragserteilung; Dauer 1 Tag beim Auftraggeber.
Konstruktions-/BaugesprächDatum offenInnerhalb von 4 Monaten nach dem Auftragsklärungsgespräch im Werk des Auftragnehmers; Dauer 1 Tag.
RohbauabnahmeDatum offenTermin mindestens 4 Wochen vorher zwischen Feuerwehr und Auftragnehmer abzustimmen; Dauer 1 Tag.
Endabnahme und EinweisungDatum offenZwei volle Arbeitstage (entsprechend zwei Übernachtungen) am Standort des Auftragnehmers.
Gewährleistung VollgarantieDatum offenMindestens 24 Monate ab mängelfreier Endabnahme für das gesamte Fahrzeug.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität9 Kriterien
Preis 40%Qualität 60%
  • Preis (Grundpreis)40%

    Grundpreis für Fahrgestell und Aufbau.

  • Technische Merkmale und Bedingungen30%

    Zusammenfassung der folgenden technischen Unterkriterien.

  • Vergleichsinspektion30%

    Konzeptbewertung durch ein Gremium der Bestellerkommune anhand von Qualität und Funktionalität, insbesondere Ergonomie und Bedienung, Anordnung und Ausführung der Rollcontainer-Stellplätze, Bedienung von Ladebordwand, Rollplane und Lichtmast, Ladungssicherungssystem, Innausbau, Aufbauqualität sowie Umfeldbeleuchtung, Laderaumbeleuchtung, Lackierung, Beklebung und Beschriftung.

Jedes Einzelkriterium wird nach seiner ausgewiesenen Gewichtung bewertet; der beste Wert eines einzelnen Wertungskriteriums erhält die volle Punktzahl, nachfolgende Angebote erhalten entsprechend weniger. 100 Prozent entsprechen 1000 Punkten. Beim Kriterium Vergleichsinspektion wird das insgesamt beste Konzept mit dem vollen Punktwert bewertet; die übrigen Angebote werden relativ zum Bestwert bewertet.

KI-Hinweis: Kriterien und Gewichtungen sind in den Bewerbungsbedingungen und der Wertungskriterien-Tabelle eindeutig angegeben; die Responsezeiten sind mit einer Gewichtung von 0 Prozent ausgewiesen und daher nicht als aktives Zuschlagskriterium zu berücksichtigen.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Fahrzeug und Fahrgestell

1 Gerätewagen GW-L1 als Frontlenker-Allradfahrzeug mit serienmäßiger Doppelkabine und Mannschaftsstärke 1/5.

Sechs SitzplätzeDieselmotor Euro 6 mit mindestens 125 kWGewichtsklasse L II: 4,75 t bis unter 7,5 tAuflastung auf 7.350 kg zulässiges GesamtgewichtRadstand ungefähr 3.800 mmMaximale Abmessungen: 8.000 mm Länge, 2.550 mm Breite und 3.300 mm HöheAutomatikgetriebe, Servolenkung, ABS, Stabilisatoren und hydraulisches FahrwerkPermanenter Allradantrieb mit 50-prozentiger Drehmomentverteilung auf Vorder- und Hinterachse, zuschaltbarer Längsdifferenzialsperre und Geländerreduktion i = 2,15Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100 km/hTankinhalt mindestens 80 LiterKorrosionsschutz, Hohlraumkonservierung und DauerunterbodenschutzZulassung als Sonderfahrzeug sowie Zoll- und Prüfdiensttauglichkeit

Geräteaufbau

Pritschenaufbau nach DIN 14555-21 in Anlehnung an DIN 1846 mit festem Plane-Dach und seitlichen Rollplanen.

Aufbau-Außenmaße ungefähr 3.100 mm Länge und 2.300 mm BreiteAufbau-Innenmaße ungefähr 3.050 mm Länge, 2.230 mm Breite und 2.050 mm HöhePlanenstoff PVC mit ungefähr 700 g/m² und ungefähr 3.200 N ReißkraftVollbreitige Ladebordwand mit ungefähr 1.810 mm Höhe und 1.000 kg Hubkraft, Außenbedienung und AbrollsicherungPneumatisch ausfahrbarer Lichtmast mit ungefähr 4 m Lichtpunkthöhe, vier 12-V-LED-Scheinwerfern und mindestens 25.000 Lumen sowie manuellem NotbetriebFahrzeug in Feuerrot RAL 3000 mit Weiß RAL 9010 an Stoßfängern, Kotflügeln und Einstiegsbereichen sowie retroreflektierender und fluoreszierender Rot-Weiß-Folierung

Beleuchtung, Funktechnik und Elektrik

Beleuchtung:

Mindestens vier LED-Deckenleuchten an der LadeflächeUmfeldbeleuchtung links, rechts und hintenZwei Zusatz-Dachscheinwerfer und zwei ArbeitsscheinwerferFarbrückfahrkamera mit 7-Zoll-Display und Mikrofon

Funktechnik:

Ein MRT-TETRA-DigitalfunkgerätEine HandbedieneinheitVier Handfunkgeräte-LadehalterungenGPS/TETRA-Kombiantenne, SIM-Kartenlesegerät, zusätzlicher Lautsprecher und programmierbare Schnittstelle

Elektrik:

Getrennte 230-V-AC- und 12/24-V-DC-Anlagen mit Abnahme nach VDE 0100Zentrale Sicherungsverteilung mit Reserve für mindestens vier Sicherungen und vier RelaisPowAirBox Typ II B, programmierbares Ladegerät und Spannungswandler 12/24 VUnterspannungswarnung und Tiefentladeschutz

Sondersignalanlage

Zwei blaue LED-Blaulichter Saturn BZwei blaue LED-FrontblitzerMindestens zwei blaue LED-Heck-KennleuchtenMindestens vier orangene LED-VerkehrswarneinrichtungenMartinhornanlage 2298 GM mit Kompressoranlage

Normbeladung und Lagereinrichtung

Normbeladung und Lagerung nach DIN EN 14555-21:

Regalsystem an der Stirnwand und passende Lagerungen für die NormbeladungVier SperrstangenVier RollwagenhalterZwei Kunststoffunterbaukästen

Beladeliste

Beschaffung beziehungsweise Bereitstellung folgender Geräte nach Anlage Beladung:

6 Warnwesten mit Feuerwehr-Rückenaufschrift6 Vollmasken Klasse 3 mit 6 Tragebüchsen und 6 Kombinationsfiltern A2B2E2K2P32 tragbare Feuerlöscher mit 6 kg ABC-Löschpulver und mindestens Leistungsklasse 34 A–183 B einschließlich Halterung1 Notfalltasche oder -rucksack mit Grundausstattung nach DIN 131554 Ex-Handscheinwerfer mit Ladesstationen4 voll reflektierende Verkehrsleitkegel4 BOS-Handsprechfunkgeräte mit 4 Ladegeräten1 Transportkasten mit Zurrgurten und Befestigungsteilen2 Mehrzweckleinen nach DIN 149201 multifunktionales Hebel-/Brechwerkzeug1 Bügelsäge nach DIN 201421 Bolzenschneider mit mindestens 9 mm Schneidleistung1 Spaten 850 mit Griffstiel CY 900 oder auf Wunsch mit T-Griff1 Ersatzrad und 1 Unterlegkeil, sofern nicht beim Fahrzeug enthalten1 Bierzeltgarnitur

Dokumentation und technische Übergabe

Mit dem Angebot beziehungsweise zur Endabnahme sind vorzulegen beziehungsweise zu übergeben:

Zulassungsbescheinigung Teil 2, Prüfbuch soweit erforderlich, Betriebsanleitungen, Schaltpläne und SchmierplanDeutsche Ausbildungsunterlagen des HerstellersBedienungs-, Wartungs- und Ersatzteilinformationen sowie Elektroschaltpläne in Papier- und elektronischer FormSämtliche Pläne, Zeichnungen, Betriebsanleitungen und Beschreibungen in deutscher Sprache, in zwei Ausfertigungen, ein Satz im Fahrzeug und zusätzlich elektronischFür die Endabnahme erforderliche Bescheinigungen, beispielsweise zur Elektromagnetischen VerträglichkeitStromlaufpläne, Messprotokolle und Fotos der Funktechnik-Einbauorte in zweifacher AusfertigungFunkeinmessprotokoll bei FahrzeugübergabeBildhafte Beschreibungen der zentralen elektrischen Sicherungen sowie der Schaltkästen und Reserveabsicherung

Abnahmen, Einweisung und Schulung

Auftragsklärungsgespräch innerhalb von 30 Tagen nach AuftragserteilungKonstruktions- und Baugespräch im Werk innerhalb von vier Monaten nach dem AuftragsklärungsgesprächRohbauabnahme nach mindestens vier Wochen vorher abgestimmtem TerminFahrzeugabnahme nach StVZO durch eine zugelassene PrüfstelleFeuerwehrtechnische Abnahme durch den Prüfdienst des LfBK Rheinland-PfalzEndabnahme am Standort des AuftragnehmersEinweisung und Maschinistenmultiplikatorenschulung für maximal vier PersonenVerantwortung des Auftragnehmers für die Abnahme als Sonderfahrzeug und die feuerwehrtechnische Abnahme

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Befähigung und Qualitätsmanagement

Eintragung in das Handelsregister oder ein vergleichbares BerufsregisterAlternativ Gewerbeanmeldung, sofern keine Eintragungspflicht bestehtGültiges Zertifikat für ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 oder gleichwertiger NachweisNachweis, dass das Fahrzeug nach den einschlägigen Normen und Richtlinien gefertigt wird

Erfahrung und Referenzen

Der Bieter muss Erfahrung mit vergleichbaren Leistungen nachweisen. Mindestens drei vergleichbare Feuerwehrfahrzeuglieferungen aus den letzten fünf Jahren vor Ablauf der Angebotsfrist sind nachzuweisen. Die Vergleichbarkeit betrifft insbesondere technische Anforderungen, Fahrzeugklassen und Ausstattungsumfang.

Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

Angaben zu vergleichbaren Umsätzen der letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre können verlangt werden. Die Vergabestelle kann außerdem einen Nachweis der Betriebshaftpflichtversicherung, geeignete Bonitätsnachweise oder weitere Nachweise der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit verlangen. Eine Umsatzschwelle und ein Mindestauftragswert werden nicht genannt.

Technische und organisatorische Leistungsfähigkeit

Der Bieter muss die für die Ausführung erforderlichen Beschäftigten bereitstellen und auf Verlangen die jahresdurchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten drei Jahre sowie die vorgesehenen Leitungspersonen angeben. Ein Projektbeauftragter mit Name, Anschrift, Telefon und E-Mail ist zu benennen.

Register, Steuern und berufliche Zugehörigkeit

Eintragung in das Berufsregister des Sitzes oder Wohnsitzes oder Erklärung, dass keine Eintragungspflicht bestehtErklärung zur ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen SozialversicherungMitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft

Ausschlussgründe und Zuverlässigkeit

Das Unternehmen, verantwortliche Personen, Nachunternehmer und Mitglieder einer Bietergemeinschaft müssen die vorgesehenen Erklärungen zu Ausschlussgründen abgeben. Es sind unter anderem Angaben zu Zahlungsunfähigkeit, Insolvenzverfahren, Liquidation, Umwelt-, Sozial- und Arbeitsrecht, Schwarzarbeit, schweren beruflichen Fehlhandlungen, wettbewerbsbeschränkendem Verhalten und gesetzlichen Mindentgeldern erforderlich.

Für die Zuverlässigkeit ist zu erklären, dass das Unternehmen, das Mutterunternehmen oder ein verbundenes Unternehmen in den letzten drei Jahren nicht an kartellrechtswidrigen oder wettbewerbsbeschränkenden Abreden oder Handlungen beteiligt war und dies auch im aktuellen Verfahren nicht beabsichtigt. Frühere Verstöße sind durch nachprüfbare Selbstreinigungsmaßnahmen darzustellen.

Tariftreue und Mindestentgelt

Der Bieter muss die jeweils geltenden Anforderungen des Landestariftreuegesetzes erfüllen. Je nach Beschäftigtengruppe sind Mustererklärung 1 zur Tariftreue nach dem AEntG oder Mustererklärung 3 zur Mindestentgelterklärung abzugeben. Nachunternehmer, deren Nachunternehmer und Verleiher sind einzubinden, ihre Erklärungen vorzulegen und prüffähige Beschäftigtenunterlagen bereitzuhalten.

Fachliche Zusicherungen

Der Bieter gewährleistet die Verträglichkeit von Aufbau und Fahrgestell, die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen sowie die vollständigen deutschen technischen Unterlagen, Zeichnungen, Bilanzen und Nachweise. Der Einbau der Kommunikationsausstattung muss durch zertifiziertes Personal von Sepura beziehungsweise Selectric erfolgen. Für das gesamte Fahrzeug ist eine Vollgarantie von mindestens 24 Monaten anzugeben.

Nachunternehmer, Eignungsleihe und Bietergemeinschaft

Vorgesehene Nachunternehmerleistungen sind im Angebot anzugeben. Erklärungen zu Nachunternehmern, deren Eignung und Verpflichtungserklärungen bei Eignungsleihe sind je nach Fall vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen alle Mitglieder sowie einen bevollmächtigten Vertreter benennen und die gemeinsame Haftung erklären.

Referenzprojekte
mindestens 3 ReferenzenZeitraum: innerhalb der letzten fünf Jahre vor Ablauf der AngebotsfristVolumen: für jedes Projekt ist der Gesamtwert in Euro einzutragen; kein Mindestauftragswert genannt

Referenzen über Lieferungen von Feuerwehrfahrzeugen vergleichbarer Art und Größenordnung.

Je Referenz sind Auftraggeber, Anschrift, Ansprechpartner, Telefon, Branche, Projektlaufzeit, Auftragsvolumen, Fahrzeugtyp oder Fahrgestell, Lieferjahr beziehungsweise Übergabemonat, Projektbeschreibung und gegebenenfalls besondere Kundenanforderungen anzugeben. Es müssen bereits ausgelieferte Fahrzeuge sein; Projekte in Planung oder Bau werden nicht akzeptiert.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 90%4–10 · 10%11+ · 0%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 28 erledigt
Grundlagen des Angebots
Technische Unterlagen
Eignung und Zuverlässigkeit
Tariftreue und Mindestentgelt
Besondere Konstellationen
Service, Vergleichsinspektion und Übergabe
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Verbandsgemeinde Bad Marienberg
Anschrift
56470 Bad Marienberg
Ort
56470 Bad Marienberg
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
56470 Bad Marienberg
Rheinland-Pfalz

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