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Beschaffung eines geschlossenen Benchtop-Mikroskops für Brightfield- und Differentialphasenkontrast-Durchlichtbeleuchtung, Weitfeld-Epifluoreszenz sowie Spinning-Disk-Konfokalmikroskopie zur Bildgebun

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover | Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover - J | Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung | Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover - J | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Hannover, NiedersachsenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Lieferung, Installation und Inbetriebnahme eines geschlossenen inversen Benchtop-Mikroskops mit Brightfield, Differentialphasenkontrast, Weitfeld-Epifluoreszenz und Spinning-Disk-Konfokalmikroskopie.

Das System wird für lebende und fixierte Zellbiologie-Proben eingesetzt und umfasst Detektor, Lasereinheit, motorisierten Probentisch, Inkubationslösung, Steuer-PC, Bildanalyse- und Aufnahmesoftware sowie Zubehör. Anzugeben sind außerdem Liefer- und Montagezeiten, technische Nachweise, Service- und Wartungsleistungen sowie die Einweisung von sechs Mitarbeitenden.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 23. November 2026
Termin / FristNOV2023 MAI NOV MAI NOV MAI NOV
Russlandbezug-Ausschluss9. Apr. 2022
Vertragsbeendigung10. Okt. 2022
Veröffentlichung21. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist16. Nov. 2026
Angebotsfrist23. Nov. 2026
Bindefrist23. Nov. 2026 – 22. Jan. 2027
Zuschlagsfrist23. Nov. 2026 – 22. Jan. 2027
Gerätepräsentationca. 30. Nov. – 13. Dez. 2026
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Mikroskopsystem und Bildgebungsverfahren

Ein vollständig geschlossenes inverses Tischmikroskopsystem ohne Dunkelkammer oder Spezialraum muss unter normalen Tageslichtbedingungen funktionieren. Es verbindet Hellfeld, Differentialphasenkontrast, Weitfeld-Epifluoreszenz und Spinning-Disk-Konfokalmikroskopie.

Vorgesehen sind lebende und fixierte Proben, insbesondere Einzelzellen, Organoide, Embryonen und Organfragmente. Das System muss Fluoreszenzemitter anregen, hochpräzise scannen und mit leistungsstarken Detektoren arbeiten. Gefordert sind außerdem ein integriertes Schwingungsdämpfungssystem, motorisierter Probentisch, motorisierter Objektivrevolver, Autofokus, Fokusstabilisierung und eine Inkubationslösung mit stabiler Probentemperatur bis mindestens 37 °C, geregelter CO₂-Zufuhr von 5 %, Feuchtigkeitsmodul und Objektivheizer.

Die Bilddaten müssen über die gesamte Nutzungsdauer des Geräts lesbar, auswertbar und nachnutzbar bleiben, unabhängig von der Software eines einzelnen Herstellers. Die Leistungsparameter sind durch dokumentierte Prüfverfahren nachzuweisen.

Detektor, Lasereinheit, Optik und Probenhandling

Eine sCMOS-Kamera mit mindestens 4 MP, 16 Bit, mindestens 80 % Spitzenquantenausbeute und mindestens 18 mm Sensordiagonale ist für Durchlicht-, Weitfeld- und Konfokalbildgebung vorzusehen. Die Spinning-Disk-Bildrate muss mindestens 15 Bilder pro Sekunde über mindestens 4 MP betragen.

Vier konfokale Laserlinien mit etwa 405, 488, 561 und 640 nm, jeweils ± 10 nm, sind mit festen Emissionsfiltern und gemeinsam kombinierbaren Erfassungsprotokollen vorzusehen. Alle Anregungswellenlängen werden über eine einzige Multimode-Faser geführt. Die Lasereinheit wird für Epifluoreszenz und Konfokalbildgebung gemeinsam genutzt, ohne externe Laserkombinatoren oder Steuerungsracks. Die Epifluoreszenz-Homogenität muss im Grün-/GFP-Kanal mindestens 65 % betragen.

Mitgeliefert werden fünf Objektive: 2× Plan-Achromat-Übersicht, 10× Plan-Apochromat mit NA 0,45, 20× Plan-Apochromat mit NA 0,8, 40× Plan-Apochromat mit NA 0,95 sowie 60× Plan-Apochromat mit Ölimmersion und NA 1,42. Der motorisierte Probentisch muss in x-, y- und z-Richtung verfahrbar sein. Probenhalter sind für 96-Well-Platten, 35-mm-Petrischalen, Kammerobjektträger und herkömmliche Glasobjektträger vorzusehen.

Steuer-PC, Aufnahme- und Analysesoftware

Ein funktionsfähiger Steuer-PC mit großem, hochauflösendem Monitor, Tastatur, Maus, Betriebssystem und erforderlicher Software ist zu liefern. Die Workstation benötigt mindestens 8 CPU-Kerne, 32 GB RAM, 16 GB VRAM, 4 TB Speicher und Windows 11. Sämtliche benötigten Kabel für den Netzwerk- und Internetanschluss sind kostenlos bereitzustellen.

Die Aufnahmesoftware muss Stitching, Dekonvolution, Mehrfachpositionierung, Zeitrafferexperimente und die Echtzeitdarstellung von 3D-Volumen ermöglichen. Daten sind nativ in einem dokumentierten, öffentlich spezifizierten Containerformat wie HDF5 einschließlich Erfassungsmetadaten zu speichern.

Die Analysesoftware umfasst Objekterkennung und -charakterisierung, Objektzahlen, morphologische Metriken, Intensitätswerte, Statistik, visuelle Bildauswertung, intensitätsbasierte sowie maschinell lernende Segmentierung und Klassifizierung einschließlich Lizenz, Videogenerierung, interaktives 3D-Rendering sowie Kolokalisierungsanalysen. Software und Datenerfassung müssen parallel betreibbar sein; die Analysesoftware soll auf einen separaten Analyse-Arbeitsplatz übertragbar sein.

Lieferung, Installation, Abnahme und Schulung

Die kostenlose Lieferung erfolgt bis zum Einsatzort. Fachpersonal des Auftragnehmers baut das System auf, installiert und justiert es, integriert alle Komponenten einschließlich Software und nimmt es mit Abnahmeprotokoll in Betrieb. Der Bieter gewährleistet die Funktionsfähigkeit jeder einzelnen Komponente und die Gesamtfunktionalität.

Eine zweitägige Vor-Ort-Schulung für sechs Mitarbeitende umfasst Bedienung, Sicherheit und Kalibrierung. Optional können eine ein- bis zweitägige Fortgeschrittenenschulung für vier Personen, Schulungsunterlagen, Videos, Online-Tutorials und fortlaufende Schulungen angeboten werden.

Der Einsatzort ist das Institut für Physiologie und Zellbiologie, AG Zellbiologie, Bünteweg 17, 30559 Hannover, im 3. Obergeschoss mit bodenebenem Zugang durch eine Tür von 0,90 m × 2,05 m.

Garantie, Service und Wartung

Eine vollständige Garantie von mindestens zwölf Monaten ab Inbetriebnahme umfasst Teile, Arbeitsleistung, Arbeitskosten, Anfahrtskosten, einen jährlichen vorbeugenden Wartungsbesuch und Softwareupdates. Telefonischer Fernsupport ist innerhalb 8:00–16:00 Uhr mindestens 24 Monate ab Inbetriebnahme sicherzustellen.

Der Bieter hat konkret anzugeben, wie lange technischer Support, Softwareupdates und -Patches, Ersatzteilverfügbarkeit, Instandhaltung und Reparatur ohne Wartungsvertrag gewährleistet werden. Das Servicekonzept soll Garantiezeiten, Aktualisierungen, Wartungsplan, Wartungskosten, Support und Kundendienst mit Reaktionszeiten sowie Schulung und Einweisung umfassen.

Für fünf Jahre nach Ablauf der Garantiezeit ist ein Wartungsangebot mit jährlichen Wartungskosten zu bepreisen. Zusätzlich ist eine schriftliche Zusage abzugeben, dass das Ende der Lebensdauer oder die Einstellung des Produkts mitgeteilt wird.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Formale und technische Eignung

Sämtliche als A gekennzeichneten zwingenden Leistungen müssen erfüllt sein. Nicht angegebene A-Leistungen führen zum Ausschluss. Die technischen Mindestanforderungen aus dem Leistungsverzeichnis sind nachweislich einzuhalten; dies ist durch technische Datenblätter, Selbstzertifizierungserklärungen, Prüfberichte und Prüfprotokolle zu belegen.

Die Funktionsfähigkeit jeder Komponente und die Gesamtfunktionalität müssen sichergestellt sein. CE-Zertifizierung oder eine entsprechende Zulassung, technische Dokumentation, Bedienungsanleitung, Sicherheitsdatenblätter, IT-Betriebskonzept und Prüfberichte zur Zulassung sind vorzulegen. Nicht verifizierbare oder auf Aufforderung nicht nachgereichte technische Leistungsparameter können zum Ausschluss führen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Der jährliche Mindestumsatz mit vergleichbaren Leistungen im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen Leistung muss in jedem der abgeschlossenen Geschäftsjahre 2023, 2024 und 2025 größer als 400.000 EUR netto sein. Die Nichterfüllung ist ein K.-o.-Kriterium.

Die Eigenerklärung zur Eignung ist vollständig auszufüllen. Für 2023 bis 2025 sind jeweils der Gesamtjahresumsatz und der Umsatz mit vergleichbaren Leistungen anzugeben. Bei einer Bietergemeinschaft werden die durchschnittlichen Jahresumsätze aller Mitglieder addiert; maßgeblich ist die Summe dieser addierten Durchschnittswerte.

Befähigung, Ausschlussgründe und Sanktionsvorgaben

Die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung ist durch Eigenerklärung nachzuweisen. Das Nichtvorliegen zwingender und fakultativer Ausschlussgründe sowie der ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen ist zu erklären. Falls Ausschlussgründe bestehen, sind diese konkret und die Maßnahmen zur Selbstreinigung darzulegen.

Zusätzlich ist zu erklären, dass weder das Unternehmen noch eingesetzte Eignungsleiher, Nachunternehmer oder Lieferanten einen unzulässigen Russlandbezug im Sinne der Verordnung (EU) 2022/576 aufweisen. Entsprechende Unternehmen sind gegebenenfalls zu benennen und die verlangten Angaben zur Zehn-Prozent-Grenze sowie zu Ausnahmen nach Artikel 5k Absatz 2 abzugeben.

Eignungsnachweise von Unternehmen und Bietergemeinschaften

Werden Kapazitäten anderer Unternehmen genutzt, sind die betroffenen Unternehmen und die jeweils von ihnen erfüllten Eignungsanforderungen zu benennen. Unterauftragnehmer und Eignungsleihe sind im Formblatt zum Unterauftragnehmereinsatz einzutragen; eine Eignungsleihe erfordert die Verpflichtungserklärung des Eignungsleihebers.

Bei einer Bietergemeinschaft ist das Formblatt zur Bewerbergemeinschaftserklärung einzureichen. Alle Mitglieder sind zu benennen, ein Mitglied muss die Gemeinschaft rechtsverbindlich vertreten und zur Annahme von Zahlungen berechtigt sein. Die Mitglieder haften im Auftragsfall als Gesamtschuldner. Die geforderten Eigenerklärungen und sonstigen Nachweise sind je Mitglied vorzulegen.

Produktnachweis und wissenschaftliche Referenzen

Das angebotene Mikroskop muss ein etabliertes Produkt sein, das in den letzten drei Jahren mindestens fünfmal installiert wurde. Mindestens drei wissenschaftliche Referenzen aus dem Bereich der Säugetierzellbiologie im EWR sind als Veröffentlichungen oder nach Zustimmung des Auftraggebers als Kontaktdaten vorzulegen.

Referenzprojekte
5 Installationen ReferenzenZeitraum: Letzte drei Jahre

Nachweis eines etablierten Mikroskopprodukts mit mindestens fünf Installationen in den letzten drei Jahren

Nachweis eines etablierten, installierten Produkts

Mindestens 3 Referenzen

Wissenschaftliche Referenzen aus dem Bereich Säugetierzellbiologie im EWR

Wissenschaftliche Veröffentlichungen oder nach Zustimmung des Auftraggebers Kontaktdaten

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 91%4–10 · 9%11+ · 0%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 23 erledigt
Angebotsformalien
Technische Leistungsnachweise
Lieferung, Installation und Schulung
Service, Wartung und Produktlaufzeit
Eignung und Verantwortlichkeit
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Auf einen Blick

Auftraggeber
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Anschrift
30559 Hannover
Ort
30559 Hannover
Kategorie
Niedersachsen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.tiho-hannover.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
30559 Hannover
Niedersachsen

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