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Beschaffung von einem Gerätewagen Logistik 1, GW-L 1

Stadt Kassel, Feuerwehr34117 Kassel, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Lieferung von einem vollständig ausgestatteten Feuerwehr-Gerätewagen Logistik 1 für die Feuerwehr Kassel.

Das Fahrzeug umfasst ein zweiachsiges Frontlenkerfahrgestell, Kofferaufbau mit Ladebordwand, feuerwehrtechnische Elektrik, Sondersignalanlage, Digitalfunk, Navigations- und Unfalldatenspeicher sowie den vorgesehenen Regaleinbau. Ebenfalls gefordert sind Ausbau, Dokumentation, Prüfung, Abnahme und Einweisung.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 19. November 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZ
Veröffentlichung22. Okt. 2026
Veröffentlichung23. Okt. 2026
Angebotsfrist19. Nov. 2026
Bindefrist18. Dez. 2026
Verpflichtungserklärung24. Dez. 2026
Präqualifikationsnummer Tarif25. Dez. 2026
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität11 Kriterien
  • Preis

    Preis aus der Wertungssumme des Angebotes; berücksichtigt werden insbesondere nachgerechnete Angebotssummen und Nachlässe.

  • Umweltmanagement Auftragnehmer

    Vorhandensein einer Umweltmanagement-Strategie in Firma oder Konzern; 75 Punkte bei Vorhandensein, sonst 0 Punkte.

  • Compliance Auftragnehmer

    Vorhandensein einer Compliance-Strategie zur Einhaltung aller Rechtsvorschriften; 75 Punkte bei Vorhandensein, sonst 0 Punkte.

  • Nutzlast

    Nutzlast des konfigurierten Fahrgestells ohne Aufbau; 150 Punkte bei mindestens 4000 kg, sonst 0 Punkte.

  • Getriebe

    Wandler-Vollautomatikgetriebe mit mindestens 6 Schaltstufen; 50 Punkte bei 6 bis 7 Schaltstufen, 100 Punkte bei mindestens 8 Schaltstufen, sonst 0 Punkte.

  • Feststellbremse

    Elektronische Feststellbremse; 100 Punkte, bei manueller Feststellbremse 0 Punkte.

  • Federung Hinterachse

    Elektronisch geregelte Vollluftfederung der Hinterachse; 100 Punkte, ohne Luftfederung 0 Punkte.

  • Airbags

    Zusätzliche Seiten- und Kopfairbags für Fahrer und Beifahrer; 100 Punkte bei Möglichkeit, sonst 0 Punkte.

  • Ort der nächsten Vertretung Fahrgestell

    Entfernung zur nächsten zertifizierten Fachwerkstatt des Fahrgestellherstellers; 75 Punkte bei weniger als 15 km, bei mindestens 15 km 0 Punkte.

  • Ort der nächsten Vertretung Aufbauhersteller

    Entfernung zur nächsten zertifizierten Fachwerkstatt des Aufbauherstellers; 75 Punkte bei höchstens 15 km, 50 Punkte bei mehr als 15 bis 100 km, 0 Punkte bei mehr als 100 km.

  • Lieferzeit Gesamtfahrzeug

    Lieferzeit des fertiggestellten Gesamtfahrzeugs nach Auftragserteilung; 150 Punkte bei höchstens 15 Monaten, 50 Punkte bei mehr als 15 bis 20 Monaten, 0 Punkte bei mehr als 20 Monaten.

Die Bewertung erfolgt mit insgesamt 1000 Punkten: 500 Leistungspunkte und 500 Preispunkte. Der Preis wird mit 50,00 % und die Leistung mit 50,00 % bewertet. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.

KI-Hinweis: Kriterien, Punktebewertung und prozentuale Gewichtung sind in Bewertungsmatrix und Leistungsverzeichnis vollständig enthalten; die Formblatt-Angabe 227 ist nicht ausgewählt, die beigefügte Bewertungsmatrix ist maßgeblich. Nicht belegte Gewichtungen wurden entfernt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Fahrgestell

Lieferung eines zweiachsigen Frontlenkerfahrgestells mit Zwillingsbereifung, passend zu einem GW-L 1 nach DIN 1846 Teil 2–3, E DIN 14502-2 und in Anlehnung an DIN 14555-21.Massenklasse L II, Kategorie I, zulässiges Gesamtgewicht 7.000 bis 7.490 kg und mindestens 4.000 kg Nutzlast ohne Aufbau.Fahrzeuglänge maximal 8.000 mm, Breite ohne Spiegel maximal 2.550 mm und Fahrzeughöhe mit Aufbau maximal 3.300 mm; Radstand nach Möglichkeit 4.100 bis 4.500 mm.Wassergekühlter 4-Zylinder-Diesel, Euro VI, 125–140 kW und 2.800–3.200 ccm, Vollautomatik mit mindestens sechs Schaltstufen, Heckantrieb und zuschaltbare Differenzialsperre.Zweikreisbremsanlage, lastabhängige automatische Bremskraftregulierung, Scheibenbremsen, Bremsbelagverschleißanzeige und elektronische Feststellbremse nach Möglichkeit.Vorderachse mit mindestens 2.500 kg und Hinterachse mit mindestens 5.200 kg technisch zulässiger Achslast; elektronische Voll-Luftfederung und Niveauregulierung nach Möglichkeit.Abschließbarer Kraftstofftank mit mindestens 85 Litern für mindestens vier Stunden Fahr- und Einsatzbetrieb sowie Kraftstoffvorwärmsystem; AdBlue-Tank mit separater Ablassmöglichkeit und Beheizbarkeit.Anhängerkupplung für ungebremste Anhänger bis 750 kg und gebremste Anhänger bis 3.500 kg, 13-polige Steckdose mit Adapter, Abschleppvorrichtung, Schmutzfängern und Langzeitkonservierung.Reinweiße Lackierung RAL 9010 ähnlich, für spätere Folienbeklebung geeignet.Fahrerhaus mit zwei Einzelsitzen, Wärmeschutzverglasung, elektrisch einstellbaren und beheizbaren Spiegeln, Einstiegshilfen, Multifunktionslenkrad, verstellbaren Sitzen, Fensterhebern, Airbags, Heizung, Lüftung, Klimaanlage, Zentralverriegelung und volldigitalem Kombiinstrument mit mindestens 10-Zoll-Farbdisplay.DAB+-Radio/Infotainment mit mindestens 6,5-Zoll-Display, USB, Lautsprechern und Rückfahrkamera sowie akustischem Rückfahrwarner.LED-Hauptscheinwerfer, LED-Tagfahrlicht, GSR-II-Konformität, ABS, Antriebsschlupfregelung, ESP, Fahrlichtassistent, Regensensor und Begrenzung auf 100 km/h.Vorrüstung für Seitenmarkierungsleuchten und Ladebordwandbetrieb, 12-V-AGM-Batterie mit mindestens 105 Ah, Lichtmaschine mit mindestens 220 A und Batterietrennschalter für den Aufbau.Funkentstörung, Warndreieck, zwei Unterlegkeile, Verbandkasten, Warnleuchte, Wagenheber, Bordwerkzeug, Gummimatten und vier Funkschlüssel.Auslieferungsinspektion nach DIN EN 1846-2 und Überführung zum Aufbauhersteller.

Kofferaufbau und Ladebordwand

Geschlossener, gewichtsoptimierter Kofferaufbau in Sandwichbauweise mit nichtrostenden Profilen, isoliertem Hartschaumkern, Aluminium- oder GFK-Deckschichten und mindestens 30 mm Wandstärke; Ramm- und Scheuerschutz bis mindestens 160 mm Höhe.Seitliche Einstiegstür auf der rechten Fahrzeugseite, Kofferinnenmaße maximal 5.200 mm Länge, 2.300 mm Breite und 2.150 mm Höhe.Elektrohydraulische Ladebordwand mit mindestens 1.000 kg Hubkraft bei mindestens 700 mm Lastabstand und Innentransport von bis zu vier Rollcontainern.Laderaumboden nach DIN 14555-21 aus mindestens 20 mm starker wasserfest verleimter Mehrschicht-Fahrzeugbauplatte.Schienensystem zur Ladungssicherung nach DIN EN 12640 mit mindestens zwei horizontalen Kombinations-Airlineschienen, durchgehenden Airlineschienen im Boden und Lagerung für zwei Sperrstangen.Zwei durchgehende, blend- und schattenfreie LED-Innenlichtleisten sowie LED-Außenbeleuchtung an Seitentür und Ladebordwand.Modulare eloxierte Aluminium-Regalkonstruktion an der Stirnwand sowie nach Möglichkeit integrierte Arbeits- oder Ablagefläche.Seitliche Tür mit Mehrpunktverschluss, Sicherung bei 90° und 180°, Kontaktschalter und Warnanzeige im Fahrerhaus.Mechanisch oder pneumatisch ausfahrbare beziehungsweise ausklappbare Einstiegstreppe mit mindestens zwei Stufen, Rutschhemmung mindestens R12, Verriegelung, Haltestange, Stufenbeleuchtung und Warnanzeige.Kofferaufbau und Ladebordwand reinweiß RAL 9010 ähnlich und für Folienbeklebung geeignet; Heckkonsole für Sondersignalanlage, Beleuchtung und Rückfahrkamera.Zwei Staukäste zwischen den Achsen mit LED-Beleuchtung, Dichtung, Ablaufbohrungen, Halterungen und Kontrollanzeigen sowie Einstiegshilfe und Unterlegkeilhalterungen.

Elektro-, Kommunikations- und Sicherheitstechnik

Energiebilanz und EMV-Konformität, zentrale Sicherungen, verdeckte Leitungsverlegung und zentrale Zusammenfassung der Bauteile.Zusätzliche wartungsfreie AGM-Aufbaubatterie mit mindestens 100 Ah sowie automatische 12-V-Spannungsüberwachung mit Abschaltung und Warnung bei Unterspannung.

"- Fest montierter 230-V-Einspeisegerätestecker vom Typ Marechal Electric Rettbox S, fest montiertes Einspeisekabel von mindestens 8 m sowie mobiles Einspeisekabel von mindestens 5 m, jeweils 2,5 mm².

230-V-Ladegerät nach DIN 14679, zwei zusätzliche 12-V-Ladesteckdosen nach DIN 14690, zwei USB-Ladesteckdosen mit mindestens 2,5 A, zwei Kfz-Normsteckdosen 12 V nach DIN EN ISO 4165 und zwei Schuko-Steckdosen 230 V mit IP 67.Ladehalterungen für zwei Handleuchten Adalit L-4000, zwei Euro-Blitz-LED-Verkehrswarngeräte und ein Eisemann BSKA 9 EV mit Ladekonverter.Unfalldatenspeicher VDO Kienzle UDS AT Pro mit deaktivierter Löschtaste sowie Navigations- und RescueTrack-System mit GSM/GPS-Antenne, Anschluss an Blaulichtsteuerung und MRT.LED-Dachbalken mit blauen Hauptkennleuchten und Tag-/Nacht-Umschaltung, Frontblitzer mit Kreuzungswarner, blaue Kennleuchten im hinteren Kofferaufbau, gelbe Heckwarneinrichtung mit Quadroblitz und CAN-Kontrollmodul.Pressluft-Warnanlage mit vier Membranschallbechern, Inomatic-Bedienteil BT 2017 mit 17 Tasten und Fußtaster.Tetra/GPS-Breitbandkombiantenne mit Revisionsöffnung und -klappe, oxidationsgeschützter Massepunkt am Antennenfuß sowie zentrale Massepunktanbindung und EM-Entstörfilter.Motorola-Tetra-Funkgerät mit abgesetztem, vom Fahrer- und Beifahrerplatz bedienbarem Bedienteil sowie zusätzlicher Digitalfunk-Lautsprecher.Ladehalterung für Handsprechfunkgeräte mit automatischer Abschaltung bei Unterschreiten der unteren Betriebsspannungsgrenze.Funkanlage nach der bindenden TRH-Fahrzeugfunk:2017 einschließlich TETRA-Geräten, Mobiltelefonen, Antennenanlage, Ladegeräten, Sprechstellen, Anruflautsprechern und Verkabelung; das beigefügte Blockschaltbild ist grundsätzlich zu verwenden und Abweichungen bedürfen der schriftlichen Genehmigung.Fest eingebaute Digitalfunkgeräte sind über einen zentralen Hauptschalter bedienbar. Das Zeitrelais darf die Versorgungsspannung frühestens 90 Sekunden nach Abschaltung der Zündung trennen.

Regaleinbau und Ausrüstung

Fest verbauter Regaleinbau an der Stirnwand mit den in der Skizze angegebenen Abmessungen von etwa 2,20 m × 0,80 m sowie einer Höhe von etwa 0,90 m bis 1,00 m; für vier Rollcontainer mit je 0,80 m × 1,20 m.Euro-Box 1 bis Euro-Box 4, Infektionsschutzhandschuh-Halter, Schuttmulden, Schmutzwanne, Besen, Schaufel, Bolzenschneider, Verkehrsleitkegel, Faltsignal, Kabeltrommel, Baueimer, Teleskopleiter, Arbeitsfläche, Notfallrucksack, Feuerwehrwerkzeugkasten und Ratschenkasten.Halligan-Tool, Spaltaxt, Handsägen, Rollenhalter, Absperrband sowie Ladehalterungen für Euro-Blitz.12-V- und 230-V-Ladestationen beziehungsweise Ladegeräte für die vorgesehenen Geräte.Die in der Skizze ausgewiesenen Mengen sind zu berücksichtigen: zwei Schuttmulden, zwei Besen, eine Schaufel, ein Bolzenschneider, sechs Verkehrsleitkegel, drei Faltsignale, eine 230-V-Kabeltrommel, drei 20-l-Baueimer, eine Teleskopleiter, eine Arbeitsfläche, ein Notfallrucksack, ein Feuerwehrwerkzeugkasten, ein Ratschenkasten, zwei Euro-Blitz-Ladehalterungen, ein Halligan-Tool, eine Spaltaxt, zwei Handsägen, ein Rollenhalter und eine Rolle Absperrband.

Ausbau, Dokumentation und Übergabe

Ausführung des feuerwehrtechnischen Ausbaus einschließlich Koffer- und Regaleinbau.Übergabe der Betriebs- und technischen Dokumentation in deutscher Sprache auf Datenträger als PDF sowie zusätzlich als gedruckter DIN-A4-Ordner.Vorzulegen sind Bedienungsanleitungen, Bescheinigungen, Nachweise, Ersatzteillisten, Schalt- und Verlegepläne der elektrischen, informations- und kommunikationstechnischen Einbauten, Abnahmebericht, Gewichtsbilanz beziehungsweise Wiegekarte, EMV-Bestätigung, TÜV-Abnahmeprotokoll, Fahrzeugbrief, gegebenenfalls Ausnahmegenehmigung, Bestätigung der Ablieferungsinspektion, Fahrzeug-Checkheft beziehungsweise Wartungsheft, Stückliste, Kundendienstadresse, Servicestellenübersicht, Schaltpläne, TÜV-Gutachten, Gerätepass und Ausdruck des Unfalldatenspeichers.TÜV-Abnahme und Prüfung nach § 21 StVZO sowie Einhaltung der einschlägigen StVZO-, VDE-, UVV- und sonstigen Unfallverhütungsvorgaben.Baubesprechung und Zwischenabnahme beim Auftragnehmer, Endabnahme durch bis zu drei Personen der Feuerwehr Kassel sowie Einweisung von bis zu sechs Personen nach der Endabnahme.Optionale Schulung von acht Kfz-Werkstattmitarbeitern beim Auftraggeber; Dauer jeweils angeben.

Gewährleistung und Service

Gewährleistung für Fahrgestell und Aufbau jeweils mindestens 24 Monate; Fahrgestell ab erster amtlicher Zulassung, Aufbau ab Auslieferung. Für Fahrgestell, Lack und Durchrostung ist die Dauer anzugeben.Orientierungswerte für Produktverfügbarkeit von 24 Monaten und Ersatzteilverfügbarkeit von 60 Monaten.Fahrzeugservice werktags mindestens zehn Stunden täglich und samstags mindestens sechs Stunden täglich; Angaben zu Erreichbarkeit und Entfernung zur nächsten zertifizierten Fachwerkstatt.Lieferzeit von Fahrgestell und fertigem Fahrzeug angeben; die Lieferzeit des fertigen Fahrzeugs ist ein bewertetes Kriterium.

Ladungssicherung

Acht Spannhebel mit mindestens 500 daN Belastbarkeit und Passung zu Rollcontainer-Holmen bis 45 mm.Zwei zum Schienensystem passende Sperrstangen und zwei Spanngurte mit jeweils 7,5 m Länge und Ratschenschlössern.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Formale Eignung

Ausgefüllte und unterschriebene Eigenerklärung zur Eignung oder EEE sowie Tariftreueerklärung.Gewerberechtliche Voraussetzungen erfüllt, erforderliche Beschäftigte verfügbar und Führungs- sowie Projektverantwortliche benannt.Keine Insolvenz, kein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren und keine Liquidation, soweit zutreffend; keine Ausschlussgründe nach den vergaberechtlichen Vorschriften.In den letzten zwei Jahren keine rechtskräftigen Sanktionen der in der Eigenerklärung aufgeführten Art wegen eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister führte.Ordnungsgemäße Erfüllung der Pflichten zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung sowie Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft; gegebenenfalls Eintragung in ein berufsrechtliches Register.Keine unzulässige Wettbewerbsbeschränkung; auf Verlangen sind Angaben zu wirtschaftlichen und rechtlichen Verbindungen zu Unternehmen zu machen.Bestätigungen und Bescheinigungen der Eigenerklärung können auf Anforderung nachgereicht werden; nichtdeutsche Bescheinigungen sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen.

Qualifikation und vergleichbare Referenzen

Nachweis eines gültigen, installierten QM-Systems nach DIN EN ISO 9001:2015 oder gleichwertig.Mindestens drei vergleichbare Referenzaufträge aus den letzten zwei Jahren mit vergleichbaren Leistungen am Gerätewagen Logistik 1 einschließlich Fahrgestell, Kofferaufbau, Ladebordwand und feuerwehrtechnischer Ausstattung.Je Referenz sind eine Kurzbeschreibung des Vorhabens mit den erbrachten Leistungsinhalten und der jeweilige Referenzauftraggeber anzugeben. Ein Mindestumsatz oder Mindestauftragswert ist nicht gefordert.Für die engere Wahl sieht die Eigenerklärung zusätzlich drei Referenzen aus den letzten drei Jahren mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum vor.

Tariftreue und Mindestentgelt

Mit dem Angebot ist eine Erklärung abzugeben, dass die für die Leistung verbindlich vorgeschriebenen Arbeitsbedingungen und Entgelte nach HVTG, MiLoG und AEntG eingehalten werden.Es darf kein nach MiLoG festgestellter Verstoß mit einer Geldbuße von mindestens 2.500 Euro vorliegen, der einen Ausschlussgrund nach den dort genannten Vorschriften begründet.Bei Einsatz von Nachunternehmen oder Arbeitskräften von Verleihunternehmen sind die Pflichten vertraglich auf diese zu erstrecken und die erforderlichen Erklärungen beziehungsweise Nachweise vorzulegen. Die Verpflichtungserklärung eines Nachunternehmens ist spätestens vor Beginn seiner Leistung vorzulegen.

Technische Anforderungen

Die als wesentlich gekennzeichneten technischen Anforderungen sind vollständig zu beantworten. Verneinungen oder Einschränkungen führen zum Angebotsausschluss.Erfüllung der Mindestanforderungen an Fahrgestell, Gesamtgewicht, Nutzlast, Abgas- und Bremssystem, Kofferaufbau, Ladebordwand, Ladungssicherung, Elektroinstallation und EMV, Sondersignalanlage, Funk, Unfalldatenspeicher, Gewährleistung, Service, Dokumentation und Zulassungsunterlagen.Keine Änderungen oder Abweichungen von den Leistungsanforderungen; geforderte Zahlenwerte sowie Ausführungsarten und Erläuterungen sind konkret anzugeben.

Technische Nachweise

Rechnerische Gewichts- und Achslastbilanz sowie aussagefähige Energiebilanz für Anfahrt, Einsatzstand bei laufendem Motor und Fahrzeughalle mit 230-V-Netzanschluss.Prüfnachweise und Leistungs- beziehungsweise Motordrehzahl-Kennfelder für das maximale Drehmoment.Nachweis der elektromagnetischen Verträglichkeit sowie gegebenenfalls Typgenehmigung nach UNECE R10.Angaben zu Betriebsbeschränkungen der elektrischen und elektronischen Komponenten sowie Messung und Dokumentation der Gesamtruhestromaufnahme vor und nach dem Umbau und der maximalen Stromaufnahme der neuen Stromkreise.Nachweis der Auslieferungsinspektion nach DIN EN 1846-2.

Bietergemeinschaften und Vergabeverfahren

Bei Bietergemeinschaften ist eine Erklärung aller Mitglieder über die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft, die Benennung der Mitglieder und des bevollmächtigten Vertreters sowie die Gesamtschuldnerhaftaft einzureichen.Nebenangebote sind nicht zugelassen.Unklarheiten, Unvollständigkeiten oder Fehler der Vergabeunterlagen sind vor Angebotsabgabe unverzüglich in Textform anzuzeigen; hierfür ist die Bieterfrage über das eVergabe-System zu nutzen.
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: Letzte zwei Jahre

Vergleichbare Gerätewagen Logistik 1 einschließlich vergleichbarer Fahrgestell-, Kofferaufbau-, Ladebordwand- und feuerwehrtechnischer Ausstattungsleistungen; je Projekt Kurzbeschreibung der erbrachten Leistungen und Referenzauftraggeber.

Mindestumsatz oder Mindestauftragswert ist nicht gefordert. Bei Bedarf kann ein Beiblatt hinzugefügt werden; für die engere Wahl verlangt die Eigenerklärung zusätzlich Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 91%4–10 · 9%11+ · 0%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 29 erledigt
Angebotsformalien
Eignung und verpflichtende Erklärungen
Technische Nachweise und Berechnungen
Erklärungen zu Angebot und Bietergemeinschaft
Baubesprechung, Abnahme und Einweisung
Übergabeunterlagen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Kassel, Feuerwehr
Ort
34117 Kassel, Hessen
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
34117 Kassel
Hessen

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