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Bestatter-Dienstleistungen für PP Koblenz ab 12/2026

Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik (PP ELT), Zentrale VergabestelleKoblenz, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Das Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik (PP ELT) schreibt im Auftrag des Landes Rheinland-Pfalz Bestatter-Dienstleistungen für das Polizeipräsidium Koblenz aus. Damit die Polizei Leichen und Leichenteile im Rahmen hoheitlicher Maßnahmen bergen, transportieren und verwahren kann, werden Rahmenvertragspartner gesucht – aufgeteilt in 27 Gebietslose im Zuständigkeitsbereich des PP Koblenz.

Kernleistungen je Los sind Leichenbergung, Verwahrung und Obduktionsfahrten zu den Rechtsmedizin-Standorten Mainz, Bonn und Dortmund. Der Auftragnehmer muss 24/7 unter einer Rufnummer erreichbar sein und innerhalb von 60 Minuten (07:00–22:00 Uhr) bzw. 90 Minuten (22:00–22:00 Uhr) am Einsatzort eintreffen.

Vertragsbeginn ist frühestens 15.12.2026, Angebote müssen bis zum 10.11.2026, 12:00 Uhr vorliegen. Bieter können sich auf einzelne Lose bewerben.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 10. November 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZ
Veröffentlichung9. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist14. Okt. – 26. Okt. 2026
Beantwortung Bieterfragen2. Nov. 2026
Angebotsfrist10. Nov. 2026
Bindefrist10. Nov. – 14. Dez. 2026
Vorabinformation1. Dez. 2026
Zuschlag14. Dez. 2026
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis4 Kriterien
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis (gewichteter Gesamtpreis)100%

    Reine Preiswertung nach UfAB 2018: Zuschlag auf das Angebot mit dem niedrigsten gewichteten Gesamtpreis (Summe der gewichteten Einzelpreise = 100%). Einzelpreise: Leichenbergung (60%), Verwahrleistung (10%), Obduktionsfahrt 1. Anfahrt (25%), Obduktionsfahrt 2. Anfahrt (5%).

KI-Hinweis: Das einzige Zuschlagskriterium ist der Preis (reine Preiswertung nach UfAB 2018); Kriterien und Gewichtungen sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Bergung, Beförderung und Verwahrung von Verstorbenen

Vertragsgegenstand ist das Bergen, Befördern/Überführen und Verwahren von Leichen und/oder Leichenteilen im Rahmen hoheitlicher polizeilicher Maßnahmen des Landes Rheinland-Pfalz. Die Leistung umfasst Personaleinsatz, Bereitstellung von geeigneten Bestattungsfahrzeugen, Bergungsmaterial (abgedichteter Bergungssarg, Transporttrage, Transporthülle, faserabweisende Einweglaken), Verwahrung in öffentlichen Leichenhallen mit uneingeschränkter Schlüsselgewalt sowie Fahrten zu Obduktionsorten (Rechtsmedizin Mainz, Bonn und Dortmund).

Reaktions- und Erreichbarkeitspflicht (24/7)

Durchgehende telefonische Erreichbarkeit an allen 365/366 Tagen im Jahr unter einer einzigen Rufnummer (kein Anrufbeantworter, keine Privatanschlüsse).Reaktionszeit: Eintreffen am Fund-/Aufnahmeort innerhalb von max. 60 Minuten nach Auftragserteilung (07:00–22:00 Uhr) und max. 90 Minuten (22:00–07:00 Uhr); ohne Rüstzeiten, ab eigenem Betriebsgelände.Pietätvoller Umgang nach DIN EN 15017.Zugang für Polizei, Staatsanwaltschaft und Gutachter zu Verwahrstätten binnen einer Stunde ohne Zusatzkosten.

Beauftragung, Abrechnung und Vertragsrahmen

Auftraggeber: Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik (PP ELT) als zentrale Vergabestelle; Einzelabrufe erfolgen durch das PP Koblenz.Auftragnehmer ist verantwortlicher Generalunternehmer und haftet für Nachunternehmer wie für eigene Leistungen (Zustimmung des AG zur Weitervergabe erforderlich).E-Rechnung verpflichtend über den Zentralen E-Rechnungseingang RLP (ZRE) mit Leitweg-ID.Zahlungsziel: 30 Kalendertage nach Rechnungszugang; Verzug 21 Tage nach Fälligkeit.Vertragslaufzeit: Erstlaufzeit 36 Monate ab frühestem Leistungsbeginn (15.12.2026), automatische Verlängerung um 12 Monate (max. Gesamtdauer 48 Monate); Kündigungsfrist 3 Monate vor Ablauf.Mindestlohn/Pflichten aus LTTG RLP: 12,82 €/Std. brutto (ab 01.01.2025), 13,90 €/Std. (ab 01.01.2026); Weitergabe an Nachunternehmer verpflichtend.

Allgemeine Pflichten und Dokumentation

Pietätvoller Umgang mit Verstorbenen und Angehörigen.Einhaltung der Hygienevorschriften und Biostoffverordnung.Verschwiegenheit des eingesetzten Personals sowie Verbot von Alkohol, Drogen und Rauchen während der Leistungserbringung; angemessene Bekleidung.Ausnahmen vom Auftrag: Aufträge auf Wunsch von Privatpersonen/Angehörigen und Aufträge für andere Behörden (z. B. Ordnungsbehörde) sind nicht Gegenstand dieses Vertrags und separat mit dem jeweiligen Auftraggeber abzurechnen.

Preisblatt und Leistungsprodukte (Bewertungsgrundlage)

Die Angebotswertung erfolgt ausschließlich nach dem niedrigsten Preis auf Basis folgender gewichteter Leistungsprodukte (gilt je Los):

Leichenbergung – Gewichtung 60 %: Pauschalpreis pro verstorbener Person für Personaleinsatz, Fahrzeug/km-Leistung, Sachaufwand inkl. Wartezeit, Überführung und Transport zur bestimmten Leichenhalle/Verwahrörtlichkeit.Verwahrleistung – Gewichtung 10 %: Pauschalpreis pro Stunde und Person für Personalzeitaufwand bei behördlich angeordneter Verwahrung, inkl. Schlüsselgewalt, Zugänglichmachen und An-/Abfahrten.Obduktionsfahrt 1. Anfahrt – Gewichtung 25 % (innerhalb der 30 % für Obduktionsfahrten): Beförderung zu den in der Losübersicht genannten Obduktionsorten.Obduktionsfahrt 2. Anfahrt – Gewichtung 5 %: Zweitanfahrt bei Wartezeit über 5 Stunden.Hauseigene Kühlung – ohne Wertung: Pauschalpreis pro Tag (24 Std.) für Aufbewahrung im eigenen Kühlhaus, höchstens bis zu den Sätzen öffentlicher Leichenhallen.

Jedes bewertete Produkt ist nach Zeitfenstern zu differenzieren (Mo–Fr 07:00–18:00 / Mo–Fr 18:01–06:59 / Sa/So/Feiertag 07:00–18:00 / Sa/So/Feiertag 18:01–06:59).

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Berufliche und persönliche Zuverlässigkeit

Erlaubte Berufsausübung (Nachweis gem. V07 Nr. 2).Persönliche Zuverlässigkeit der Inhaber und Geschäftsführer über ein Führungszeugnis Belegart 0 (Bundeszentralregister), max. 6 Wochen alt.Eigenerklärungen zu § 123 GWB (zwingende Ausschlussgründe) und § 124 GWB (fakultative Ausschlussgründe); bei Vorliegen eines Ausschlussgrunds Nachweis der Selbstreinigung gem. § 125 GWB (V08/V08a).Russland-Sanktionen: Eigenerklärung gemäß VO (EU) 2022/833 (V10/V10a).Einwilligung des Personals in die Überprüfung personenbezogener Daten durch die Polizei (Fahndungs- und Informationssysteme, LKA, BKA); Daten werden 3 Jahre gespeichert.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Betriebshaftpflichtversicherung mit Gesamtdeckungssumme mind. 5.000.000 € (Sach-, Personen-, Umweltschäden); Nachweis kann zeitnah nach Zuschlag erfolgen.Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes, max. 6 Monate alt.Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft, max. 6 Monate alt.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Fuhrpark: mindestens ein geeignetes Bestattungskraftwagen gemäß § 6 LVO BestG, DIN 75081 und DGUV Vorschrift 71; abgedichteter Bergungssarg, Transporttrage, Transporthülle, faserabweisende Einweglaken, Desinfektion geeignet; Nachweis über Zulassungsbescheinigung Teil 1, bei Fremdfahrzeugen zusätzlich Leasing-/Mietvertrag.Personalqualifikation (mindestens eine der folgenden je Mitarbeiter):Bestatter-Meister(Fach-)geprüfter BestatterAusgebildete/r oder in Ausbildung befindliche/r BestattungsfachkraftFachkundig angelerntes Personal mit mindestens 1 Jahr aktiver Betriebszugehörigkeit oder mindestens 1 Jahr praktischer Tätigkeit in einem Unternehmen, das Bestattung als Haupttätigkeit betreibtAusschließlich sozialversicherungspflichtig beschäftigtes Personal (inkl. Arbeitslosenversicherung); ausreichende Menge plus Vertretungsregelung für Urlaub/Krankheit.Sprachkenntnisse des Personals: mündlich und schriftlich Deutsch mindestens Niveau B1 (GER).Physische und psychische Eignung; Vertraulichkeit und Verschwiegenheit; Verbot von Alkohol/Drogen und Rauchen während der Leistungserbringung.

Verbindliche Pflichten aus dem Landes tariffreuegesetz (LTTG RLP)

Mindestentgelt für eigene Beschäftigte und alle Nachunternehmer: 12,82 €/Std. brutto ab 01.01.2025, 13,90 €/Std. brutto ab 01.01.2026 (V09/V09a).Sorgfältige Auswahl der Nachunternehmer; Überprüfung, dass Angebote auf Mindestentgeltbasis kalkuliert sind; Pflichten an Verleiher und Nachunternehmer weitergeben.Nachweispflicht: auf Verlangen vollständige, prüffähige Personalunterlagen vorlegen (3 Jahre aufbewahren).Verstöße können zu Sanktionen nach § 7 LTTG und zum Ausschluss von Ausschreibungen führen.

Ausschluss bei Mehrfachbeteiligung

Wer sowohl als Einzelbieter als auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft auf unterschiedlichen Losen bietet, muss den Entlastungsnachweis V06b abgeben. Damit wird nachgewiesen, dass kein Verstoß gegen das vergaberechtliche Gebot des Geheimwettbewerbs vorliegt; die Lose dürfen sich dabei weder überschneiden noch identisch sein.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 76%4–10 · 21%11+ · 2%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 23 erledigt
Angebotskern (Preise & Angebotsschreiben)
Eignung & Nachweise
Eigenerklärungen (zwingend)
Zusatzformulare (bei Bedarf)
Technische/formale Vorgaben
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik (PP ELT), Zentrale Vergabestelle
Anschrift
55129 Mainz
Ort
56068 Koblenz
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
56068 Koblenz
Rheinland-Pfalz

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