Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Landwirtschaftskammer Niedersachsen sucht einen Dienstleister, der den landwirtschaftlichen Praxisbetrieb des Landwirtschaftlichen Bildungszentrums (LBZ) Echem für 4 Jahre (01.01.2027 – 31.12.2030) vollständig bewirtschaftet.
Was ist zu tun?
Was wird erwartet?
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAckerbau (ca. 65 ha, 10–14 Schläge)
Vollbewirtschaftung der Ackerflächen mit folgender Fruchtfolge: Wintergerste – Zwischenfrucht – Silomais – Winterweizen.
Arbeitsschritte:
Technische Anforderung: Technik für konservierende Bodenbearbeitung.
Grünlandbewirtschaftung (ca. 128 ha, 30 Schläge, 1,3–13,5 ha je Schlag)
Bewirtschaftung des Grünlands in unterschiedlichen Intensitäten:
Intensive Schnittnutzung (ca. 100 ha):
Heunutzung:
Weitere Pflege:
Technische Anforderung: Walzschlepper mit mindestens 25% der Stundenfrischmasse.
Gärresteausbringung (ca. 7.200 m³/Jahr auf ca. 170 ha)
Ausbringung der Gärreste mit emissionsarmer Technik und NIR-Sensor zur präzisen Nährstoffausbringung.
Ausbringmengen: 10–30 m³/ha
Verfahren je nach Fläche:
Fristen:
Pflichtnachweis: NIR-Sensor an der Ausbringtechnik.
Gärsubstrat- und Mistübernahme
Management, Dokumentation & Betriebsmittel
Witterungsbedingte Sonderarbeiten
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen je Schadensereignis:
Alternativ: Eigenerklärung, dass die Deckungssummen im Auftragsfall entsprechend angepasst werden.
Fachliche und technische Leistungsfähigkeit
Standorterfahrung:
Technische Ausstattung:
Zuschlagskriterien (Wertung)
Die Angebote werden nach folgenden Kriterien bewertet:
Ausschlussgründe und Eignungsnachweise
Zwingende Ausschlussgründe (§ 123 GWB): Verurteilungen u.a. wegen Betrug, Bestechung, Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Menschenhandel; schwere Verstöße gegen Steuer-/Sozialabgabenpflichten.
Fakultative Ausschlussgründe (§ 124 GWB): Insolvenz/Liquidation, Verstöße gegen Umwelt-/Sozial-/Arbeitsrecht, Schwarzarbeit, schwere Verfehlungen, Kartellabsprachen, Beteiligung an Vergabevorbereitung, mangelhafte Auftragserfüllung.
Nachweis: Eigenerklärung oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE); bei Zuschlag Bestätigung durch Bescheinigungen zuständiger Stellen.
Sanktionserklärung: Erklärung gem. EU-Verordnung 833/2014 (Russland-Sanktionen) erforderlich.
Tariftreue: Eigenerklärung gem. § 4 Abs. 1 NTVergG (Tariftreue/Mindestlohn) erforderlich.
Verfahrensregeln
Erfahrung mit der Bewirtschaftung von Marschböden (Standorterfahrung)
Angabe der bewirtschafteten Hektar; Nachweismöglichkeit vor Zuschlagserteilung. Mindestmenge für Bepunktung: 500 ha.