Brückenschlag für Hamburg - Qualitätssicherung
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenGesucht wird die projektbegleitende Qualitätssicherung für die temporäre Behelfsbrücke einschließlich Rampen und Straßenanschlüssen in Hamburg. Die Leistung umfasst die Prüfung von Ausführungsunterlagen, die Überwachung der Bauausführung, die Nachverfolgung von Mängeln und Abweichungen, die Qualitätsdokumentation sowie die Begleitung von Abnahme, Inbetriebnahme und technischer Betreiberübergabe.
Das Angebot ist elektronisch über die DTVP-Plattform einzureichen. Die Leistung wird nach Stundensätzen vergütet und ist auf 2.100 Stunden sowie einen Zeitraum von etwa 18 Monaten ausgelegt.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Honorar/Preis (Wertungssumme)40%
Bewertet wird die aus den angebotenen Stundensätzen ermittelte Wertungssumme für das eingesetzte Personal. Die günstigste Wertungssumme erhält 40 Punkte, eine Wertungssumme ab dem Doppelten des günstigsten Werts erhält 0 Punkte; Zwischenwerte werden linear interpoliert und auf zwei Nachkommastellen gerundet.
- Qualität60%
Die Qualität setzt sich jeweils zur Hälfte aus dem Bearbeitungskonzept und dem Personaleinsatzkonzept zusammen.
Gesamtpunktzahl = Preispunktzahl + Bearbeitungskonzeptpunkte + Personaleinsatzkonzeptpunkte; Preisbewertung: günstigste Wertungssumme = 40 Punkte, ab dem Doppelten der günstigsten Wertungssumme = 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation, Rundung auf zwei Nachkommastellen; Qualitätspunkte werden anhand der jeweils erreichten 1 bis 5 Punkte und der angegebenen Faktoren berechnet.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGeltungsbereich und Projektphasen
Die Qualitätssicherung erstreckt sich auf die beiden Design-&-Build-Bauverträge zur Herstellung der Brückenzüge sowie zum Rampen- und Straßenbau. Die Leistung umfasst die Einarbeitung und Ausführungsvorbereitung, die Bauausführung sowie die Inbetriebnahme und technische Übergabe an den späteren Betreiber LSBG. Die Dauer beträgt insgesamt etwa 18 Monate.
Qualitätsprozess und Dokumentenmanagement
Ein durchgängiger Qualitätsprozess wird eingerichtet und fortgeschrieben. Der Qualitätssicherungsplan wird mit den Bauunternehmern und dem Auftraggeber abgestimmt. Die Plan- und Dokumentenverwaltung erfolgt über die digitale Plattform CDE DALUX; Planlisten, Dokumentenlisten, Plancodierung, Benennung und Versionierung werden geführt.
Prüfung von Ausführungsunterlagen
Ausführungsunterlagen werden formal, fachlich-technisch und betriebsbezogen geprüft. Dabei werden Vollständigkeit, Übereinstimmung mit Leistungsprogramm und Vertragsunterlagen, technische Plausibilität, Betriebsfähigkeit, Prüfbarkeit, Wartbarkeit und Instandhaltung sowie nicht oder nur eingeschränkt überprüfbare Bauzustände und Montagekonzepte untersucht. Prüfläufe, Fristen, Prüfanmerkungen und Wiedervorlagen werden nachverfolgt.
Ausführungsvorbereitung und Bauüberwachung
Qualitätsziele, Zuständigkeiten, Schnittstellen, Überwachungsschwerpunkte und erforderliche Qualitätsnachweise werden festgelegt. Ein projektbezogenes Prüf- und Wartungskonzept nach DIN 1076 und MIZ wird erarbeitet und fortgeschrieben. Die Ausführung wird qualitätsbezogen überwacht; Art, Umfang und Intensität der Überwachung richten sich nach Bauabschnitt, Bauverfahren und Qualitätsrisiko.
Mängel, Abweichungen und Nachweise
Prüfungen, Mängel, Abweichungen, offene Punkte, Nachweise und Freigaben werden in einem System erfasst und nachverfolgt. Jeder Sachverhalt wird Bauteil, Bauabschnitt, Unterlagen, Zuständigkeiten und Fristen zugeordnet. Abweichungen und Mängel werden dokumentiert, bewertet und bis zur erforderlichen Klärung nachverfolgt.
Bauwerksdokumentation und Abrechnungsunterlagen
Die Bauwerksdokumentation wird laufend auf Vollständigkeit, Plausibilität, Zuordnung zum ausgeführten Bauwerk, Aktualität und Nachvollziehbarkeit geprüft. Monatliche Qualitätsberichte werden erstellt. Der Projektkostencontroller wird bei der Prüfung und Plausibilisierung rechnungsbegründender Unterlagen, Aufmaße, Mengen- und Massenermittlungen, Bautagesberichten und Leistungsnachweisen unterstützt.
Abnahme, Inbetriebnahme und Übergabe
Der Fertigstellungsgrad und die Voraussetzungen für VOB-Abnahme und Inbetriebnahme werden geprüft. Die Dienstleister unterstützen die Vorbereitung und Durchführung der Abnahme sowie Funktionsprüfungen, begleiten die erste Brückenhauptprüfung nach DIN 1076 und werten deren Ergebnisse aus. Die abschließenden Übergabeunterlagen, Restmängel, Bauwerks- und Qualitätsnachweise sowie Betriebsunterlagen werden geprüft. Der Prüf- und Wartungsplan für die erste Betriebsphase wird erstellt und die technische Betreiberübergabe organisiert und dokumentiert.
Optionale Schweißtechnische Leistung
Optional kann ein Schweißfachingenieur die Prüfung von Ausführungs- und Fertigungszeichnungen, schweißtechnischen Unterlagen, Schweißfolgeplänen, Betriebsanforderungen, Verfahrens- und Schweißerprüfungen, Werkstoff- und Materialnachweisen sowie der fertigungs- und montagebegleitenden Überwachung übernehmen. Die Überwachung zerstörungsfreier Prüfungen und die Bewertung der Prüfunterlagen können ebenfalls Bestandteil der optionalen Leistung sein.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Für die vergangenen drei Geschäftsjahre ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz von mindestens 3,0 Mio. Euro netto nachzuweisen.
Personelle Leistungsfähigkeit
Für jedes der vergangenen drei Kalenderjahre sind mindestens 10 festangestellte Ingenieurinnen und Ingenieure im Durchschnitt nachzuweisen.
Unternehmensreferenzen
Mindestens vier einschlägige Referenzprojekte zur projektbegleitenden Qualitätssicherung oder zum projektbegleitenden Qualitätsmanagement sind vorzulegen. Die Leistung muss mindestens während der Bauausführung bis zur technischen Abnahme, Übergabe und Inbetriebnahme erbracht worden sein und die geforderten Prüf-, Dokumentations- und Abnahmeinhalte umfassen. Mindestens zwei Projekte müssen Straßenbauprojekte und mindestens zwei Brückenbauwerke sein.
Personelle Qualifikation
Für drei Personen sind jeweils mindestens zwei personenbezogene Referenzen aus den letzten acht Jahren vorzulegen. Diese belegen die persönliche Erfahrung in projektbegleitender Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement oder vergleichbaren qualitätssichernden Leistungen bei Infrastruktur-, Ingenieur- oder vergleichbar komplexen Bauprojekten. Für den konstruktiven Ingenieurbau sind Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit D- und S-Brückengeräten anzugeben.
Versicherung
Eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer muss bestehen. Die Deckung beträgt mindestens 1,5 Mio. Euro für Personenschäden und 1,0 Mio. Euro für Sach- und Vermögensschäden; die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Doppelte der jeweiligen Versicherungssumme betragen.
Bietergemeinschaften und Unterauftragnehmer
Bei einer Bietergemeinschaft müssen sich die Mitglieder zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenschließen und haften gesamtschuldnerisch. Unterauftragnehmer, auf deren Leistungsfähigkeit sich der Bieter beruft, müssen das vorgesehene Fachpersonal und die erforderlichen Mittel bereitstellen. Eine Delegation von Leistungen an Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers.
Projektbegleitende Qualitätssicherung oder projektbegleitendes Qualitätsmanagement einschließlich Koordination oder Nachverfolgung qualitätsrelevanter Prüf- und Freigabeprozesse, Prüfung oder Koordination technischer Projektdokumentation, Begleitung technischer Abnahmen oder Inbetriebnahmen sowie Prüfung der Vollständigkeit der Bauwerks- oder Bestandsdokumentation.
Mindestens zwei Straßenbauprojekte und zwei Brückenbauwerke mit jeweils mindestens 20 Mio. Euro netto Baukosten; bei Planungsgemeinschaften Eigenanteil von mindestens 50 Prozent.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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