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Ausschreibungen Niedersachsen

ELT-Flächeninstallation VSZ, SOM und ZSG

Trägergesellschaft Kliniken Aurich-Emden-Norden mbH | BOS Projektmanagement GmbH | Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Südbrookmerland, NiedersachsenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung (VOB/A, offenes Verfahren) der Trägergesellschaft Kliniken Aurich-Emden-Norden mbH für elektrotechnische Flächeninstallationsarbeiten (Starkstrom, Beleuchtung, IT/Sprache, Sicherheits- und Rufanlagen) in den drei Neubau-Gebäudeteilen des Zentralklinikums Ostfriesische Meere in Georgsheil/Südbrookmerland:

VSZ – Versorgungszentrum (ca. 11.600 m² BGF)SOM – Somatik (ca. 83.100 m² BGF)ZSG – Zentrum für Seelische Gesundheit (ca. 15.000 m² BGF)

Die Leistung umfasst u.a. Niederspannungsverteilung, Kabeltrassen (E30/E90), statische USV-Anlage, Störmeldeanlage (insgesamt ca. 1.550 Meldepunkte), Beleuchtung mit DALI, KNX-Gebäudeautomation, Blitzschutz/Potentialausgleich, Lichtrufanlage (DIN VDE 0834), Uhren-/Gegensprech-/Einbruchmelde-/Datennetzwerk-Anlage, medizinische Versorgungseinheiten sowie Brandschutzmaßnahmen, Prüfung, Dokumentation und 5 Jahre Wartung mit definierten Reaktionszeiten.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 27. Oktober 2026
Termin / FristSEP2026OKTNOVDEZ
Veröffentlichung1. Sep. 2026
Bieterfragen-Frist19. Okt. 2026
Angebotsfrist27. Okt. 2026
Bindefrist27. Okt. – 26. Dez. 2026
Wartung (Verjährungsfrist)ca. 27. Okt. 2026 – 27. Okt. 2031bis 2031
Reaktionszeit sicherheitstechnische Anlagenca. 27. Okt. 2026 – 27. Okt. 2031bis 2031
Reaktionszeit sonstige Anlagenca. 27. Okt. 2026 – 27. Okt. 2031bis 2031
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt; berücksichtigt werden nachgerechnete Angebotssummen, Nachlässe, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangebote.

KI-Hinweis: Die Vergabeunterlagen weisen ausdrücklich das Zuschlagskriterium Preis als einziges aktives Kriterium aus; die Bekanntmachung bestätigt die Gewichtung von 100 Prozent.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Geltungsbereich und einheitliche Vorgaben für VSZ, SOM und ZSG

Die ELT-Flächeninstallation ist als einheitliche, nicht in Lose geteilte Leistung über alle drei Gebäudeteile VSZ, SOM und ZSG vergeben (offenes Verfahren nach VOB/A EU, keine Nebenangebote, keine Mehrfach-Hauptangebote).

Wesentliche, für alle Gebäude geltende Vorgaben:

Einheitliches Fabrikat über alle Gebäude – insbesondere bei der statischen USV-Anlage; daher entfällt eine separate Fabrikatsabfrage.Einheitliche Kabeltrassen-Systeme in feuerverzinkter Ausführung in den Funktionsklassen E30 und E90 für sicherheitsrelevante Verkabelung (AV/SV-Netze).Störmeldeanlage gesamt: ca. 1.550 Meldepunkte (VSZ 200, SOM 1.100, ZSG 250) mit Übergabe an die GLT-Schnittstelle.Trassen in Steigepunkten, RLT-/Technikzentralen und Medientunneln, Nebentrassen und Leitungsverlegung auf Haupttrassen, Trassen im Flurbereich.Koordination mit den Gewerken Stromversorgung, Blitzschutz, TK, BMA, BOS und PV.Sachverständigen-Abnahme der elektrischen Anlage, Einweisung des Betriebspersonals, Wartung nach AMEV-Vorgaben in den LV-Wartungspositionen.Kennzeichnung aller Anlagen gemäß AKS (Anlagen-Kennzeichnungsschlüssel).Technische Regeln: DIN, VDE, DGUV, AMEV sowie projektspezifische Anforderungen sind verbindlich einzuhalten.

Niederspannungsinstallation und Verteilungen (KG 444)

Für VSZ, SOM und ZSG einheitlich umfasst die Niederspannungsinstallation:

Endverteilungen (Energie-Schaltgerätekombinationen bis 355 A, Installationsverteiler bis 250 A, Ausschalter, NH-Sicherungslasttrennschalter, NH-Sicherungseinsätze, RCBO/RCCB, Leitungsschutzschalter, Fernschalter, Stromstoßschalter, Installationsschütze, Zeitschaltuhren, Netzgeräte, Dämmerungsschalter, selektive Hauptleitungsschutzschalter, Klemmleisten, Wandler-Zähler).Rangierverteiler (Stahlblechgehäuse, Installationsgehäuse für Zwischendecken, Reihenklemmen Neutral-/Schutzleiter 3-stöckig).Schalt- und Verbrauchsgeräte (Schalter/Steckdosen UP/AP, CEE-Steckvorrichtungen, Präsenzmelder, Bewegungsmelder, Taster, Jalousieschalter, RWA-Komponenten).KNX-Komponenten (Spannungsversorgungen, USB-Schnittstelle, Schaltaktoren 4/8-fach, Binäreingänge, DALI-Gateway Tunable White, 20-Kanal-Zeitschaltuhr, Linienkoppler, Datenschiene, Präsenzmelder, Helligkeitssensoren, Analogeingänge, Taster).DALI-Komponenten (Eingangskontroller, Konverter).Medizinische IT-Netz-Systemverteiler nach DIN VDE 0100-710 (Bender ATICS, VIT-Serie, Isolationsfehler-Sucheinrichtungen, Trenntransformatoren 6300/8000 VA), inkl. Melde- und Bedientableaus (Bender COMTRAXX CP907C, CP924, Signalumsetzer SMI473, Condition Monitoring EDGE500IP).

Leitungsführung, Fräs-/Bohrarbeiten, Demontage

Übergeordnet für alle Gebäude:

Hilfsmittel für Leitungsführung: Kabelrinnen/-bahnen/-leiter in feuerverzinkter Ausführung E0/E30/E90, C-Profilschienen, Unterflur-Elektroinstallationskanäle (estrichüberdeckend, estrichbündig, fußbodeneben), Schutzrohre, Montageschienen Hilti MT-70 OC, Bleihinterlegung für Hohlwanddosen (Röntgenabschirmung), Trassen Außenbereich (Edelstahlflansche, Lastverteilerplatten), Gebäudeeinführungen/Ringraumdichtungen DN150 (Hauff-Technik), UV-Kabelschutzrohr, Einkleidungen.Fräs- und Bohrarbeiten: Wandschlitze in Beton (bis 20 cm Breite) und Mauerwerk (bis 25 cm), Deckenschlitze in Beton, Kernbohrungen ø 50–150 mm, Tiefe 20–40 cm.Vorbereitende Maßnahmen: Demontage bestehender ELT-Installationen (Installationsgeräte, Lampen, Rohre, Kabel/Leitungen), Muffen in Gießharztechnik (Verbindungs-/Abzweig-/Schutzmuffen).

Brandschutzmaßnahmen (KG 444.6)

Für alle Gebäude identisch umzusetzen:

Mörtelschotts S30/S90 in Beton, Mauerwerk und DeckenMineralwollplattenschotts S30Flexible Schotts, Brandschutzkanäle/-bekleidungen I30/I90/E30/E90 (Kalziumsilikatplatten)RauchabschottungenKabelmanschetten S90 (Hauff-Technik)Kombi-Schotts S30/S90 (Hilti CFS-BL P)Wiederverschluss nach NachinstallationBandagenset Außenanwendung (OBO Bettermann FSB-K82)

Pflicht-Dokumentation des AN (Brandschutz): Abnahme-/Sachverständigenprotokolle, Revisionspläne M 1:50 mit Dämmungsangaben, vollständige Excel-Liste aller Schottungen, Grundrisspläne mit Kennzeichnung, Bilddokumentation aller Installationen mit Brandschutzanforderungen in nicht mehr sichtbaren Bereichen, technische Materialdokumentation, Wartungs-/Pflegeanleitungen, Stück-/Ersatzteillisten mit Hersteller-/Bezugsquellen, Sachverständigendokumentation, Prüf-/Messergebnisse, Zulassungsbescheide, Errichterbescheinigungen/Übereinstimmungserklärungen, Bilddokumentation mit aus Dateibezeichnung hervorgehendem Einbauort, vollständig in deutscher Sprache und Maßeinheiten nach deutschen Vorschriften.

Überspannungs-/Blitzschutz und Potentialausgleich

Überspannungsschutz: Typ 1/2/3 Ableiter, Blitzductor-Module (DEHN), Kombi-Ableiter, Schutzverteiler.Potentialausgleich: Potentialausgleichsschienen, Erdungsband, Erdungsschellen, Verbindungsdosen, Installationsleitungen.

Anschlüsse beigestellter Geräte und Leitungsnetz

Kabel und Leitungen: NYM-J, NYCWY, NYY-J, NHXH/NHXCH/NHXCHX FE180 in verschiedenen Querschnitten (1,5 bis 185 mm²), halogenfreie Kabel mit Funktionserhalt E30/E90.Steuerleitungen und Leitungsanschlüsse für bauseits beigestellte Geräte.Bauseits beigestellt werden u.a.: Lichtrufkombinationen (40-pol. Flachbandkabel), REA-Ruf-Systeme, medizinische Gasentnahmestellen (Sauerstoff, Druckluft, Vakuum), KNX-/Gebäudeautomations-Komponenten (z.B. Siemens Synco TX / Desigo), Spannungsversorgungen für BUS-Systeme, Systemintegrator-/Digitaleingangsmodule, RWA-Komponenten (Auslösetaster, Zentrale, Rauchmelder), Trafos für Untersuchungsleuchten.

Beleuchtungsanlage (KG 445)

Für alle Gebäude geltend:

LED-Einbauleuchten, Feuchtraumleuchten, Lichtkanalsysteme, Lichtbänder, Downlights, Pendel-/Anbau-/Decken-/Wand-/Flur-/Patientenzimmer-Leuchten, Pollerleuchten – u.a. Trilux ArimoFit, OleveonF, FINEA; RZB Toledo Flat+.Lichtsteuerung DALI, KNX-DALI-Gateway, Präsenz-/Helligkeitssensorik.Bemusterung: mind. 3 Muster verschiedener Lichtfarben (2700–4000 K, CRI ≥ 90), Freigabe Bauherr.Musterleuchten: 10 St. für markante Leuchtenpositionen, Abstimmung mit Bauherr/Architekt/AN Elektro vor Ort.Zubehör: Steckverbinder, Montagematerial, Unterkonstruktionen, Durchgangsverdrahtung.

Sicherheits- und Informationsanlagen

Übergeordnet für alle Gebäude zu liefern:

Einbruchmeldeanlage (EMA): MB-Secure 3000 Zentrale (Honeywell), 4 Scharfschaltbereiche, 256 BUS-Teilnehmer, RFID-Leser (cryplock BLM10 D), Türmodule comlock 410, Übertragungssystem DS 6750 (AWAG GSM/GPRS), Bedienteil TouchCenter plus, Akkus, Kombinations-Bewegungsmelder – für den Serverraum.Gegensprechanlage: IP/SIP-Türsprechanlagen PoE, Türöffner 12 V, Programmierung/Inbetriebnahme.Uhrenanlage: Netzwerk-Hauptuhr (NTP), Nebenuhren PoE, Montagesets.Audiovisuelle Medien (KG 455): SAT-Kopfstation, Antennenanlage.Zeitdienstanlagen (KG 453) sind zentral zu errichten.

Datennetzwerk / strukturierte Verkabelung (KG 457)

Übergeordnet für alle Gebäude:

Primär-/Sekundär-/Tertiärverkabelung nach DIN EN 50173, 50174, 50346.LWL: Singlemode OS2, Multimode OM4; OTDR-Messungen bidirektional (Singlemode 1310/1550 nm, Multimode 850/1300 nm).Kupfer: Cat.7, Klasse EA gemäß ISO/IEC 11801 (1–500 MHz).19"-Schranksysteme Rittal (z.B. 46 HE, 42 HE), PDUs mit Messfunktion (24×C13, 6×C19), Patchfelder, Rangierfelder.Datenanschlussdosen Kat. 7 (UP/AP).WLAN-Ausleuchtung 4 Geschosse (BGF ca. 11.600 m²), Access Points Extreme Networks WS-AP3805i; Anforderungen: Signalstärke ≥ –62 dBm, SNR ≥ 20 dB, Bandbreite ≥ 50 Mbit/s; Ausleuchtung mit Ekahau o.ä. inkl. Fotodokumentation.Zertifikate: Verkabelungshersteller-Zertifikate, Installateurs-Qualifikation.

Lichtruf- / Fürsorge-System (KG 452)

Gilt für alle Gebäude:

Rufanlage Flamenco (Tunstall) nach DIN VDE 0834 mit IP-SystemManager 2, Systembaustein HEALTH, Netzwerk-Switches (managed, 24 V DC), USV-Steuergeräte mit Batteriemodulen (60 Min. Puffer).Raumstationen ComStation/BUS-C, ComStation/CT Flamenco, Türsprechstellen, Flurdisplays Alpha 16, Zimmerleuchten 2-/3-/4-teilig, Ruftaster (Birntaster, Abstelltaster, Rufzugtaster), PAT-Bedieneinheiten.Fürsorge M mit Personenortung: Server (Intel Xeon, 16 GB RAM, 2×480 GB SSD RAID 1), Softwarepaket SCC 5.0 (Module Deso, Notruf mit Ortung, Infant, ESPA 4.4.4, Aufzugsabsicherung, Tracking), RFID-Transponder (Personal, Dementen, Notruf) und Lesegeräte.Pflicht: Auftragnehmer muss nachweislich über qualifiziertes Fachpersonal für Rufanlagen nach DIN VDE 0834 verfügen; Arbeiten nur durch entsprechend geschulte Fachkräfte.

Medizinische Versorgungseinheiten (KG 444.14)

Hersteller SCHYNS; vertikale und horizontale MVE für Normal- und Intensivpflege (auch 1-Bett-MVE):

Elektrosteckdosen AV/SV, RJ45-Datenanschlussdosen, Potentialausgleich-Bolzen.Lichtrufkombinationen (Einbau/Verdrahtung beigestellter Komponenten).Medizinische Gasentnahmestellen (Sauerstoff, Druckluft, Vakuum) – Einbau und Verrohrung beigestellter Entnahmestellen.LED-Patientenleuchten (S130, S120LED).Normen: DIN EN ISO 11197, EU-RL 93/42 EWG / MPG Klasse IIb, EN 60601-1, DIN 5035-3, DIN EN ISO 7396.

Prüfung, Dokumentation, Wartung, Reaktionszeit

Für alle Gebäude:

Baubegleitende Begehungen mit Sachverständigem und Betreiberpersonal (z.B. je 160 h bzw. je 400 h gemäß LV-Positionen).Dokumentation stufenweise: Stufe 1 Fotodoku verdeckter Installationen, Stufe 2 Vorabzug 4 Wochen vor IB, Stufe 3 Revision, Stufe 4 Schlussdokumentation 4 Wochen nach Abnahme; Pläne als .dwg/.pdf, Fotos .jpg (2–5 MB), Datenbanken .xlsx, Modellaustausch .ifc; Übergabe digital via Winplan + USB-Datenträger sowie 2-fach Papierausdruck farbig.Sachverständigen-Abnahme der elektrischen Anlage.Einweisung des Betriebspersonals vor Ort (mit Teilnehmerliste, Datum, Inhalt).5 Jahre Komplett-Wartung für Elektroinstallation und Endverteiler sowie USV-Anlage (gemäß LV-Wartungspositionen, AMEV, DIN VDE 0834 für Rufanlage) inkl. Betriebsbuch.Reaktionszeit: sicherheitstechnische Anlagen max. 6 Stunden, sonstige max. 24 Stunden nach Mängelmeldung.24/7-Notfalltelefon (365 Tage/24 Std.) – Nachweis der Erreichbarkeit bei Angebotsabgabe (Eigenerklärung genügt).Stundenlohnarbeiten (Richtwerte): Meister/Techniker 180 h, Geselle 540 h, Helfer/Azubi 180 h, KNX-Programmierer 50 h – inkl. Zuschläge für Überstunden, Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit.Zutrittsprotokoll bei Schlüsselübergabe an Objektüberwachung (Türzylinder/Profil-Halbzylinder).

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeine Eignung und Präqualifikation

Präqualifikation: Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (PQ-Nummer) ODER Eigenerklärung zur Eignung (VHB 124) bzw. Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).Eintragung: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerksrolle bzw. IHK-Eintragung (auf Verlangen).Sprache: Alle Unterlagen in deutscher Sprache; fremdsprachige Bescheinigungen sind zu übersetzen.Keine unzulässigen Wettbewerbsbeschränkungen; bei Eignungsleihe gilt gemeinsame Haftung + Verpflichtungserklärung (VHB 236).

Persönliche Zuverlässigkeit / Sanktionen

Russland-Sanktions-Erklärung (VHB 124a): Pflichtformular gemäß Art. 5k VO (EU) 833/2014 i.d.F. VO (EU) 2025/2033. Bieter/Bietergemeinschaft, Nachunternehmer und Lieferanten müssen erklären, dass kein Sanktionsausschlussgrund vorliegt (kein russischer Staatsangehöriger/kein in Russland niedergelassenes Unternehmen; keine > 50% russische Beteiligung; kein Handeln im Namen/auf Anweisung solcher Personen). Verbot greift auch bei > 10% Auftragswert betroffenen Unterauftragnehmern/Lieferanten/Kapazitätsgebern.Fehlt die Erklärung oder wird sie nicht fristgerecht nachgereicht, wird das Angebot von der Wertung ausgeschlossen.

Steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Voraussetzungen

Auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen:

Unbedenklichkeitsbescheinigung FinanzamtUnbedenklichkeitsbescheinigung SozialkasseUnbedenklichkeitsbescheinigung BerufsgenossenschaftFreistellungsbescheinigung § 48b EStGggf. Insolvenzplan (falls relevant)

Fachliche und technische Eignung

Referenzen über vergleichbare Elektroinstallationsarbeiten (Starkstrom/IT) – Nachweis gemäß 'Eigenerklärung zur Eignung' (konkrete Anforderungen wie Anzahl, Zeitraum, Volumen sind dort definiert; in den vorliegenden Unterlagen nicht weiter spezifiziert).Personal: Erklärung zu durchschnittlich beschäftigten Arbeitskräften (3 Jahre Ø, nach Lohngruppen, Leitungspersonal) auf Verlangen.Fachkompetenz Rufanlagen: Auftragnehmer muss nachweislich über qualifiziertes Fachpersonal für Rufanlagen nach DIN VDE 0834 verfügen; Arbeiten nur durch entsprechend geschulte Fachkräfte.Technische Regeln: Fähigkeit zur Einhaltung von DIN-, VDE-, DGUV-Vorschriften und projektspezifischer Anforderungen.Kapazität: Möglichkeit zum parallelen Einsatz mehrerer Arbeitskolonnen, Vorhaltung Geräte/Logistik (inkl. Gerüst/Hubarbeitsbühnen für Raumhöhen > 5,50 m), Koordinations- und Dokumentationsfähigkeit.KNX-Programmierkompetenz wird vorausgesetzt (Regieposition 2.444.10.170 KNX-Programmierung/Inbetriebnahme, Stundenlohnposition KNX-Programmierer).Erfahrung medizinische Elektroinstallation (DIN VDE 0100-710) ist faktisch erforderlich (med. IT-Netz-Systemverteiler, MVE).

Auftragsdurchführung – Erklärungen und Nachweise

24/7-Erreichbarkeit Notfalltelefon (365 Tage/24 Std.) – Nachweis bei Angebotsabgabe (Eigenerklärung genügt).Reaktionszeiten: sicherheitstechnische Anlagen ≤ 6 Std., sonstige ≤ 24 Std. – Bietererklärung mit JA/NEIN-Kreuz.SiGe-Koordinator gemäß RAB 30 wird benannt.Sprache und Form: Deutsch; elektronische Einreichung über Vergabeplattform (Textform).
Referenzprojekte

Vergleichbare Elektroinstallationsarbeiten (Starkstrom/IT) – Nachweis gemäß 'Eigenerklärung zur Eignung' (Umfang/Anforderungen dort definiert)

Referenznachweise sind gemäß VHB 216 auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen (Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung'). Keine konkreten Mindestanzahlen, Zeiträume oder Volumina in den vorliegenden Unterlagen genannt.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 38%4–10 · 57%11+ · 5%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 33 erledigt
Angebotsschreiben und Preisermittlung
Eignungsnachweise
Bietererklärungen zur Auftragsdurchführung
Technische Unterlagen / Gleichwertigkeit
Dokumentation, Wartung, Bürgschaften (nach Zuschlag)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Trägergesellschaft Kliniken Aurich-Emden-Norden mbH | BOS Projektmanagement GmbH | Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
26603 Aurich
Ort
26624 Südbrookmerland
Kategorie
Niedersachsen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.anevita.de/ ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
26624 Südbrookmerland
Niedersachsen

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