Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Bad Bentheim schreibt den Endausbau der Straße „Am Rott" im Ortsteil Gildehaus aus. Die Baumaßnahme umfasst Erdarbeiten, Kanal-/Rohrleitungsbau (Regenwasserentwässerung) und Straßenbau auf einer Fläche von rund 2.850 m². Die Verkehrsflächen werden in Betonsteinpflaster hergestellt; die öffentliche Parzellenbreite beträgt 7,50–10,00 m.
Wesentliche Inhalte:
Nebenangebote sind nicht zugelassen. Angebotsfrist: **08.10.2026
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung und Vorbereitung
Einrichten und Räumen der Baustelle inkl. Verkehrssicherung, Sicherung von Grenzsteinen, Müllbehältnistransport, Lastplattendruckversuchen und elektronischer Bauabrechnung nach REB. Verkehrsbehördliche Anordnung ist beim Landkreis Grafschaft Bentheim einzuholen.
Baufeld freimachen / Rückbau
Querschläge und Handaushub, Sicherung kreuzender/längsverlaufender Leitungen, Fräsen der vorhandenen bituminösen Baustraße (nur abschnittsweise bis 500 m² nach Freigabe durch den Auftraggeber), Aufnahme und Entsorgung von Bordsteinen, Pflaster, Kabel- und Leitungssicherungen.
Erdarbeiten und Tragschichten
Boden lösen, verdichten, Aushub/Profilierung/Verdichtung, Bodenauskofferung und Wiedereinbau geeigneten Bodens, Bodentausch, Planumsdrainage (DN 100, Sickerquerschnitt 30/30), Herstellen des Planums, Liefern und Einbau von Schotter-/RC-Schotter-Tragschichten, Verlegen von Geogitter und Filtervliesstoff, Oberbodenandeckung.
Anforderungen an die Verdichtung (Lastplattendruckversuch):
Statische Lastplattendruckversuche sind nach Fertigstellung der Schottertragschicht durchzuführen.
Regenwasserentwässerung
Herstellung von Rohrgräben DN 150 und Verlegung von PP-Rohren, -Bögen, -Abzweigen, -Doppelmuffen und -Verschlussdeckeln. Anschlussleitungen und Regenabläufe an den vorhandenen RW-Kanal DN 300 (Beton) mittels Kernbohrungen und Sattelstücken. Aufnahme und Neusetzen vorhandener Straßenabläufe, Einbau neuer Straßenabläufe, Herstellung einer Kastenrinne.
Oberflächenentwässerung über Entwässerungsrinnen aus Betonstein und Straßenabläufe. Druckprüfung der Regenwasserleitungen ist durchzuführen.
Borde, Rinnen und Pflasterflächen
Straßenoberbau: 8 cm Betonsteinpflaster 20/10/8 (rot/grau), 3–5 cm Bettungsmaterial, im Mittel 15 cm Schottertragschicht, auf vorhandener Bausubstanz rd. 8 cm Asphalttragschicht und rd. 15 cm Schottertragschicht.
Einfassungen:
Pflasterverlegung nach ZTV-Pflaster-StB 20 und TL Pflaster-StB. Pass- und Gehrungsschnitte, Anpassung an Einbauten.
Mauer im breiten Parzellenbereich
Im Bereich der 10,00 m breiten Parzelle ist eine rd. 50 cm hohe Mauer aus Beton herzustellen.
Anpassung bestehender Einbauten
Anpassung von Schiebern, Hydranten und Schachtabdeckungen, Aus- und Einbau von Pollern, Anpassung von Einbauteilen an Pflaster- und Asphaltflächen.
Beschilderung
Aufnahme und Wiederverwendung bestehender Verkehrsschilder, Aufstellung von Rohrrahmen, Anbringung neuer Schilder (VZ 325.1-40).
Stundenlohnarbeiten
Auf Anweisung des Auftraggebers: Werkpolier, Vorarbeiter, Spezialfacharbeiter, Facharbeiter, Fachwerker sowie Geräte (Radlader, Minibagger, Bagger, LKW, Flächenrüttler, Abbruchhammer, Pumpe). Tagelohnnachweise im Laufe der Ausführungswoche, Stundenlohnzettel in 2-facher Ausfertigung unmittelbar nach Ausführung.
Entsorgung und Verwertung
Alle Ausbau- und Aufbruchmaterialien gehen in das Eigentum des Auftragnehmers über und sind gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) zu entsorgen bzw. zu verwerten. Getrennte Entsorgung nach Abfallschlüsseln. Nachweisführung über Entsorgungsbelege und Begleitscheine. Empfehlungen zur Verwertung des Aushubmaterials siehe Bodengutachten (Zuordnung RC-1 bis RC-3, BM-0, BM-F0* u. a.).
Verkehrssicherung und Koordination
Verkehrsbehördliche Anordnung einholen, Absperr- und Umleitungsmaßnahmen, sichere Umgehung für Fußgänger und Radfahrer, Information der Anlieger mindestens 7 Kalendertage vor Sperrung, Koordination mit Ver-/Entsorgungsleitungsfirmen und Energieversorgungsunternehmen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche und personelle Eignung
Fachpersonal, Maschinen und Geräte sowie Baustoffe müssen verfügbar sein (mit Angebotsabgabe zu erklären). Für die Verkehrssicherung ist ein qualifizierter Mitarbeiter zu benennen und dessen Qualifikation nachzuweisen.
Wirtschaftliche und organisatorische Eignung
Die Einhaltung der festgelegten Bautermine muss mit Angebotsabgabe erklärt werden. Für Nachunternehmer gelten dieselben Anforderungen wie für den Auftragnehmer.
Hinweis zu Eignungsnachweisen
In den vorliegenden Vergabeunterlagen (Baubeschreibung, Leistungsverzeichnis, Querschnittsplanung, Bodengutachten) sind keine expliziten Eignungskriterien wie Referenzen, Mindestumsatz oder Personalstärke ausgewiesen. Diese sind ggf. dem Anschreiben/Aufforderung zur Angebotsabgabe zu entnehmen.