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Erneuerung Aufzugsanlage BT - Z - KKE 429

Max-Planck-Institut für Biogeochemie (BGC)07745 Jena, ThüringenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Das Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena schreibt die Erneuerung einer bestehenden Aufzugsanlage im Gebäudeteil BT-Z öffentlich aus.

Was ist zu tun?

Die alte Aufzugsanlage (Baujahr 2001) muss fachgerecht demontiert und entsorgt werden.An gleicher Stelle ist ein neuer, moderner, maschinenraumloser Treibscheibenaufzug mit getriebelosem Antrieb zu installieren – möglichst mit den gleichen Abmessungen, der gleichen Kabinenausstattung und den gleichen Lastparametern wie die Bestandsanlage.Der neue Aufzug ist an das vorhandene Schachtentrauchungssystem (mit EneV-Kit) anzuschließen.Zusätzlich ist ein Wartungsvertrag nach AMEV-Muster über die gesamte Gewährleistungszeit (mind. 4 Jahre) abzuschließen.

Was wird gefordert?

Eine gültige Baumusterprüfbescheinigung nach DIN EN 81-20/50.Zertifizierte Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme (ISO 9001, ISO 14001) sowie DIN EN 13015.Mindestens drei vergleichbare Referenzprojekte aus den letzten 5 Jahren, die durch eine ZÜS (z. B. TÜV/DEKRA) und den Bauherrn mängelfrei abgenommen wurden.Eine Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckung.Vollständig ausgefüllte VHB-Formblätter und das Leistungsverzeichnis mit Preisen.

Angebote müssen bis zum 22.10.2026 um 12:00 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform eingereicht werden.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 22. Oktober 2026
Termin / FristSEP2026OKTNOVDEZJAN2027FEBMÄRAPRMAIJUNJUL
Veröffentlichung29. Sep. 2026
Angebotsfrist22. Okt. 2026
Angebotsöffnung22. Okt. 2026
Bindefrist22. Okt. – 20. Nov. 2026
Ausführungsbeginnca. 26. Nov. 2026
Vollendung (abnahmereif)15. Juli 2027
Vertragslaufzeit WartungDatum offen4 Jahre laut AMEV-Wartungsvertrag, ab Vertragsbeginn (Inbetriebnahme); Startdatum nicht festgelegt.
Verlängerung Wartung 1Datum offenAutomatische Verlängerung um 1 Jahr, wenn nicht 3 Monate vor Ablauf gekündigt wird.
Verlängerung Wartung 2Datum offenMögliche weitere automatische Verlängerung um 1 Jahr (jeweils bei Nicht-Kündigung).
Verlängerung max.Datum offenAus den Unterlagen keine feste Maximalgrenze für Verlängerungen erkennbar.
GewährleistungDatum offen4 Jahre ab Inbetriebnahme (bei Abschluss eines Wartungsvertrages); Inbetriebnahme noch nicht terminiert.
PreisgarantieDatum offen12 Monate ab Angebotsabgabe gemäß AMEV-Vertragsmuster.
Kündigungsfrist WartungDatum offen3 Monate vor Vertragsablauf (gemäß AMEV-Wartungsvertrag).
Bauablaufplan einreichenDatum offenSpätestens 15 Werktage nach Auftragserteilung.
Zahlungsplan erstellenDatum offenSpätestens 4 Wochen nach Beauftragung (bei Auftragswert > 500.000 € oder Ausführungszeit > 8 Monate).
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme. (Aspekte: Instandhaltungskosten)

KI-Hinweis: Zuschlagskriterium Preis ist im Formblatt 211 angekreuzt, Formblatt 227 nicht beigefügt; Instandhaltungskosten fließen in die Wertungssumme ein, sind aber kein eigenständiges Zuschlagskriterium.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Demontage und Vorbereitung

Demontage der bestehenden Aufzugsanlage (Baujahr 2001) inklusive fachgerechter EntsorgungBestandsvermessung des Schachtes mit LaserprotokollAbsicherung der Schachtöffnungen während der gesamten BauzeitAnfertigung erforderlicher Anlagenzeichnungen (1× Papier, 1× PDF)Korrosionsschutz, Lieferung/Montage von Schachtbeleuchtung, Steckdosen und SchachtgrubenleiterLieferung, Ein- und Ausbau der Arbeitsrüstungen

Lieferung und Montage der Neuanlage

Neu-Installation eines maschinenraumlosen Seilaufzugs (Treibscheibenaufzug) mit getriebelosem Axial-Synchronmotor im Schachtkopf, frequenzgeregelt, mit DirekteinfahrtKabinenmaße ca. 1.300–1.400 mm × 2.300–2.400 mm × 2.200–2.300 mm (BxTxH)Tragfähigkeit 1.250–1.600 kg / 17–21 Personen, Geschwindigkeit 1,0 m/s, Förderhöhe 17,40 m, 5 Haltestellen, 120 Fahrten/h5 vollautomatische Schiebetüren (Edelstahl strukturiert, Leinenstruktur), lichte Breite 1.150–1.200 mm, Höhe 2.100 mmKabinen-Innenausbau: Edelstahlpaneele, Holzpaneel, Edelstahl-Handlauf, Fliesenboden 30×60 mit Blech t=8 mm, Downlights, LüftungMikroprozessorsteuerung mit Einknopf-Sammelsteuerung, behindertengerecht nach DIN EN 81-70Notrufaufschaltung auf 24-h-Notrufzentrale (DIN EN 81-28, TRA 106)GSM-Modul (Kauf, nicht Miete)Revisionseinheit im vorhandenen Maschinenraum Z01.002Anschluss an das vorhandene Schachtentrauchungssystem inkl. EneV-KitOptional: WLAN-Hotspot, Stand-by Modus Antrieb, Abschaltung Kabinenlicht

Inbetriebnahme, Prüfung und Dokumentation

Prüfung vor Inbetriebnahme und ZÜS-Abnahme (TÜV/DEKRA) inkl. Monteurgestellung und ZÜS-GebührenMontage und betriebsfertige Übergabe (Aufzug und Entrauchungssystem komplett)Fahrkomfort-Messung und -Auswertung (Beschleunigungs-/Verzögerungsverhalten, Geschwindigkeitsverlauf, Weg-/Zeitkurve, Stoß-/Rüttelbewegungen, Türbewegungen, ISO/DIS 18738, Geräuschentwicklung)Einweisung Bedienungspersonal und bis zu 3 AufzugswärternEinweisung/Schulung von bis zu 5 Mitarbeitern des AG in PersonenbefreiungBaustellenbetreuung durch Montagemeister mind. 1× pro Woche (ab Schachtbau bis Inverkehrbringung)Dokumentation/Revisionsunterlagen 2× Papier + digital: allgemeine Anlagenbeschreibung, EU-Konformitätserklärung, Abnahmebescheinigungen ZÜS, Prüfberichte, Zertifikate, Bedienungshandbuch, Schaltplan, AnlagenzeichnungenDigitale Anbindung: offene Programmierschnittstelle für IoT-Gebäudesysteme, digitale Dienste, prädiktive WartungProgrammcode und Passwörter vollständig an AG übergeben

Instandhaltung (Wartungsvertrag nach AMEV-Muster)

Inspektion und Wartung gemäß DIN 31051 und Hersteller-Instandhaltungsanweisung nach DIN EN 13015, 4× jährlichBeseitigung betriebsbedingter VerunreinigungenEinhaltung der Betriebssicherheitsverordnung (§ 10, § 16, § 19 BetrSichV)Instandsetzung und Verbesserung gemäß DIN 31051 (Rückführung in funktionsfähigen Zustand, Steigerung der Funktionssicherheit)Regelmäßige Kontrolle gemäß Betriebssicherheitsverordnung/TRBS 3121Notrufentgegennahme durch ständig besetzte Notrufzentrale des AN gemäß DIN EN 81-28Personenbefreiung durch den ANMateriallieferungen: Ersatzteile, zeitbegrenzte Teile, Verschleißteile, Sollbruchteile, Hilfsmittel inklusiveStörungsbehebung mit Störungspauschale und HotlineReaktionszeit Störungskategorie A: 1 Stunde (werktags/24h); Kategorie B: 2 Stunden an WerktagenLösungszeit Kategorie A: 4 Stunden; Kategorie B: 24 Stunden an Werktagen; Kategorie C: 5 Werktage; Kategorie D: 7 WerktageVollwartung in der Gewährleistungszeit (4 Jahre ab Inbetriebnahme), 98 % Verfügbarkeit pro JahrVertragsdauer: 4 Jahre, automatische Verlängerung um 1 Jahr, Kündigungsfrist 3 MonateFernbetreuung darf NICHT per Fernbetreuung erbracht werdenStundenverrechnungssätze für Regiearbeiten (Ingenieur, Meister, Monteur, Servicetechniker, Helfer) auf schriftliche Anordnung

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zertifizierungen und Normenkonformität

Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001 (zertifiziert eingeführt)Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 (zertifiziert eingeführt)Wartungsmanagementsystem nach DIN EN 13015 (zertifiziert eingeführt)Oder jeweils gleichwertige Standards – entsprechende Nachweise sind dem Angebot beizufügenDie angebotene Aufzugsanlage muss DIN EN 81-20/50 entsprechen (gesamtheitliches Zertifikat); Kopien der Zertifizierungsurkunde sind beizufügen

Referenzen und personelle Eignung

Mindestens drei vergleichbare Referenzprojekte aus den letzten fünf KalenderjahrenReferenzen müssen vom Bieter ausgeführt sowie durch eine ZÜS (z. B. TÜV/DEKRA) und den Bauherrn mängelfrei abgenommen worden seinNachweis der Verfügbarkeit erforderlicher Arbeitskräfte (durchschnittliche Zahl der in den letzten 3 Jahren beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit Leitungspersonal)

Rechtliche und steuerliche Zuverlässigkeit

Eintragung im Handelsregister ODER in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) ODER bei der IHK (oder keine Eintragungspflicht)Kein Insolvenzverfahren eröffnet oder beantragt; keine Abweisung mangels Masse; keine LiquidationKeine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/AKeine Verurteilung wegen Straftaten (Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Freiheitsstrafe > 3 Monate in den letzten 2 Jahren)Kein Eintrag im Gewerbezentralregister mit Geldbuße > 2.500 EuroOrdnungsgemäße Erfüllung der Zahlungspflichten (Steuern und Sozialversicherung)Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, des Finanzamts, Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStGQualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Angabe der LohnsummenBei Auftragssumme ≥ 30.000 €: Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO

Versicherung und Vertragspflichten

Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckung: Personen- und Sachschäden (inkl. Tätigkeitsschäden) 5 Mio. € pauschal (1-fach maximiert), Vermögensschäden 100.000 €Eigenerklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung (Anlage 1 zu WBVBs) bei AngebotsabgabeKonkreter Versicherungsnachweis vor ZuschlagserteilungBei Bietergemeinschaften: jedes Mitglied muss eigenständige Versicherung nachweisenBereitschaft, einen Wartungsvertrag nach AMEV-Muster (Berlin 2024) abzuschließenEinhaltung der DGUV-Vorschriften; PSA-Pflicht (Helm, Sicherheitsschuhe etc.) für eigenes PersonalErteilung einer Stör-/Notrufnummer bei AuftragserteilungFührung einer Störstatistik, Bereitschaftsdienst mit erforderlicher Orts- und AnlagenkenntnisMöglichkeit zur Übertragung von Leistungen an Nachunternehmer nur mit Zustimmung des AGNachunternehmer: Namen bereits bei Angebotsabgabe angeben (VHB 233)
Referenzprojekte
Mindestens 3 ReferenzenZeitraum: Letzte 5 KalenderjahreVolumen: Nicht spezifiziert

Ausgeführte, durch eine ZÜS (z. B. TÜV/DEKRA) sowie durch den Bauherrn mängelfrei abgenommene Referenzobjekte im Bereich Aufzugsanlagen. Inhalt je Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Baumaßnahmenart (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.

Vergleichbare Aufzugsbauleistungen; Nachweis durch Referenznachweise mit Bestätigung des Auftraggebers; nur bei engerer Wahl vorzulegen (bei Teilnahmewettbewerb als Referenzliste)

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 59%4–10 · 39%11+ · 2%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 45 erledigt
Formblatt 213 – Angebotsschreiben
Leistungsverzeichnis & technische Angaben
Eignungsnachweise & Zertifizierungen
Referenzprojekte & Personelle Eignung
Wartungsvertrag (AMEV-Muster)
Nachunternehmer & Bietergemeinschaften
Sonstige Erklärungen
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle
Mit TendiGo
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Max-Planck-Institut für Biogeochemie (BGC)
Ort
07745 Jena, Thüringen
Kategorie
Thueringen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
07745 Jena
Thüringen

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