Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenBauleistung für die Braunschweiger Verkehrs-GmbH: Die Fahrleitungsanlage (Oberleitung) der Straßenbahn im Abschnitt Erfurtplatz bis zur Wendeschleife Anklamstraße wird erneuert. Umfasst Demontage der alten Anlage (Seile, Fahrdraht, Federnachspannungen, Ausleger), Sanierung der bestehenden Maste, Herstellung neuer Stützpunkte und Verspannungen sowie Lieferung und Montage eines neuen Fahrdrahts (RiS 100) auf rund 1.300 m. Hinzu kommen Inbetriebnahme, Dokumentation sowie eine Regulage nach 6 Monaten. Die Ausführung erfolgt in einem kurzen Zeitfenster (ca. 12 Werktage) im März/April 2027 unter laufendem Schienenersatzverkehr.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArt der Leistung und Anlage
Es handelt sich um eine Bauleistung nach VOB/A (Öffentliche Ausschreibung) ohne Aufteilung in Lose. Die zu erneuernde Fahrleitungsanlage ist als beweglich nachgespannte Einfachfahrleitung ausgeführt (750 V DC ausgelegt, betrieben mit 600 V DC Nennspannung). Der neue Fahrdraht ist vom Typ RiS 100. Die Strecke verläuft zu ca. einem Viertel der Baulänge parallel zum Sachsendamm. Die Arbeiten erfolgen spannungsfrei unter freigeschalteter Fahrleitung bei laufendem Schienenersatzverkehr (SEV), den die Braunschweiger Verkehrs-GmbH einrichtet.
Demontage (Rückbau)
Mastsanierung
Stützpunkte, Verspannungen und Nachspannvorrichtungen
Neumontage Fahrdraht und Kabelarbeiten
Baustelleneinrichtung, Inbetriebnahme und Dokumentation
Nicht enthalten
Nicht Bestandteil dieser Ausschreibung sind: Schalter, Weichen- und Signalanlagen sowie Gründungen und Maste. Bestehende Gewichtsnachspanner werden nicht erneuert.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenEignungsnachweis – Grundsatz
Bei einer Öffentlichen Ausschreibung nach VOB/A ist ein Eignungsnachweis erforderlich. Die Eignung kann entweder durch Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. nachgewiesen werden (ergänzt um ggf. geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise) oder – bei nicht präqualifizierten Unternehmen – durch die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) zusammen mit ggf. geforderten auftragsspezifischen Einzelnachweisen. Bei Einsatz von Nachunternehmern gelten die Nachweise auch für die Nachunternehmer.
Nachprüfung und Übersetzungen
Bei Angeboten in der engeren Wahl sind die Eigenerklärungen auf Verlangen durch Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Fremdsprachige Bescheinigungen sind mit einer deutschen Übersetzung vorzulegen. Fehlende Unterlagen werden nachgefordert.
Zuverlässigkeit und Wettbewerb
Es dürfen keine Beteiligung an unzulässigen Wettbewerbsbeschränkungen vorliegen. Auf Verlangen hat der Bieter Auskunft über wirtschaftliche und rechtliche Verbindungen zu anderen Unternehmen zu geben.
Sicherheits- und Gesundheitsschutz
Für die Baumaßnahme ist ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator gemäß Baustellenverordnung (RAB 30) mit entsprechender Qualifikation einzusetzen.
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
Bietergemeinschaften sind als Arbeitsgemeinschaft mit gesamtschuldnerischer Haftung und einem bevollmächtigten Vertreter zugelassen (Erklärung aller Mitglieder in Textform). Der Einsatz von Nachunternehmern ist möglich; Art und Umfang der NU-Leistungen sind im Angebot anzugeben (Formblatt 233). Auf Verlangen sind die Namen der Nachunternehmer zu benennen und Eigenerklärungen der NU vorzulegen.
Zuschlagskriterium
Der Zuschlag wird allein nach dem Preis erteilt.