Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Lehrte (Region Hannover) schreibt im offenen Verfahren die Errichtung und den 50-jährigen Betrieb einer fünfgruppigen Kindertagesstätte als Familienzentrum aus. Das Grundstück wird im Erbbaurecht überlassen (50 Jahre, jährlich 66.500 €). Der Auftragnehmer plant, baut, finanziert und bewirtschaftet das Gebäude samt Außenanlagen nach vorliegender Genehmigungsplanung. Die Einrichtung umfasst 94 Plätze (1 integrative Krippe mit 11 Plätzen, 1 Krippe mit 15 Plätzen, 1 integrativer Kindergarten mit 18 Plätzen, 2 Kindergartengruppen mit 50 Plätzen). Das Gebäude ist als nachhaltiges KfW-Effizienzhaus 40 / BNB-Bronze zu errichten. Die Angebotsabgabe erfolgt elektronisch über die Vergabeplattform eVergabe bis spätestens 24.09.2026 um 08:45 Uhr. Die Auswahl erfolgt zu 50 % nach Kosten/Wirtschaftlichkeit und zu 50 % nach pädagogischer Konzeption.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Kosten/Wirtschaftlichkeit50%
Untergliedert in drei Teilaspekte: Trägeranteil an den Investitionskosten, Trägeranteil an den laufenden Betriebskosten (jährlich), Defizitausgleich (jährlich). Max. 180 Punkte.
- Qualität/pädagogische Konzeption50%
Pädagogisches Konzept in Schriftform (max. 30 Seiten), bewertet nach 12 Teilaspekten mit jeweils 0-15 Punkten nach Schulnotensystem (sehr gut=15, gut=14, befriedigend=11, ausreichend=8, mangelhaft=5, ungenügend=3, fehlt=0). Zwischenergebnis max. 180 Punkte.
Kosten/Wirtschaftlichkeit (50%): Trägeranteil Investitionskosten (0-90 Pkt., je 0,1% = 2 Punkte), Trägeranteil laufende Betriebskosten (0-36 Pkt., je 3.500€ = 0,5 Punkte), Defizitausgleich jährlich (0-54 Pkt., je 0,5% Unterschreitung vom Referenzbetrag 1.312.800€ = 1,5 Punkte). Zwischenergebnis max. 180 Punkte. Qualität/pädagogische Konzeption (50%): 12 Teilaspekte, jeweils 0-15 Punkte nach Schulnotensystem (sehr gut bis ungenügend). Zwischenergebnis max. 180 Punkte. Gesamt max. 360 Punkte.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBau und Errichtung
Neubau einer fünfgruppigen Kindertagesstätte als Familienzentrum auf Grundlage der vorliegenden Entwurfs-/Genehmigungsplanung (Leistungsphasen 1–4 bereits abgeschlossen, Bauantrag noch nicht eingereicht). Architekturbüro: ksw architekten & stadtplaner gmbh, Hannover.
Gebäudedaten:
Bauausführung:
Nachhaltigkeit und Energie
Das Gebäude ist als nachhaltiges, zertifiziertes Gebäude zu errichten:
Platzstruktur und pädagogischer Betrieb
94 Betreuungsplätze in 5 Gruppen:
Kernbetreuung 8 Stunden täglich + bedarfsgerechte Randzeiten (Früh-/Spätdienst).
Personalplanung:
Pädagogische Konzeption (max. 30 Seiten, mit 12 Pflichtaspekten):
1. Evaluation, Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität
2. Kooperation und Zusammenarbeit
3. Schutz vor Gewalt / Kinderschutz
4. Selbstvertretung, Beteiligung und Kinderrechte
5. Beschwerdemanagement
6. Bildungsbereiche und Bildungsthemen
7. Familienbezug und Zusammenarbeit mit Familien
8. Inklusion als Querschnittsbereich
9. Alltagsgestaltung und didaktisch-methodische Umsetzung des Förderauftrags
10. Berücksichtigung von Sexualität und Diversität
11. Ressourcenorientierte Beobachtung und Dokumentation
12. Gestaltung von Übergängen
Verpflegung: Mittagessen als gesonderte Kostenposition.
Familienzentrum
Betrieb als Familienzentrum gemäß Richtlinie der Stadt Lehrte (RL FamZ) auf Basis § 74 SGB VIII:
Finanzierung und Förderung
Finanzierungsverantwortung des Trägers:
Zuschuss der Stadt Lehrte über die Vertragslaufzeit von 50 Jahren (kalkulierter Zuschuss; jährlicher Defizitausgleich-Referenzbetrag 1.312.800 €).
Erbbaurecht:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Ausschlussgründe (§§ 123, 124 GWB)
Der Bieter muss erklären, dass keine Ausschlussgründe vorliegen:
Fachliche Eignung
Trägerschaft:
Fachliche Qualifikation:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auf Verlangen der Vergabestelle einzureichen:
Technische Leistungsfähigkeit
Mindestens 2 Referenzen über Erfahrungen im Betrieb von Kindertagesstätten als Träger der freien Jugendhilfe
Bestätigt vom jeweiligen örtlich zuständigen Jugendamt