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Ausschreibungen Rheinland-Pfalz

Ersatzneubau Löwensteg

Stadtverwaltung Bad Kreuznach55543 Bad Kreuznach, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum es geht: Die Stadt Bad Kreuznach schreibt den Ersatzneubau des 2025 zurückgebauten Löwenstegs – einer Fußgängerbrücke über vier DB-Gleise – öffentlich aus. Der Auftrag umfasst Ausführungsplanung und Bauausführung in einem Los.

Was zu tun ist: Planung, Abbruch der alten Widerlager, neue Kammerwände/Lagersockel aus Stahlbeton, ein Stahlüberbau (zwei Hohlkästen, ca. 22,73 m Stützweite) inkl. Korrosionsschutz, vier Kalottenlager, GFK-Belag, Geländer, Verkehrssicherung sowie alle Arbeiten im Gleisbereich in nächtlichen Sperrpausen. Leistung muss bis spätestens 30.09.2027 fertig sein.

Angebotsabgabe: Elektronisch über die Vergabeplattform bis 17.11.2026, 09:30 Uhr. Zuschlag nach Preis (nur Hauptangebot, keine Nebenangebote).

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 17. November 2026
Termin / FristOKT2024 JAN2025 APR JUL OKT JAN2026 APR JUL OKT JAN2027 APR JUL
Angebot Gutachter (Abfalltechnik)30. Okt. 2024
Beauftragung Gutachter (Abfalltechnik)11. Nov. 2024
Probenahme Abfalltechnik29. Nov. 2024
Eingang Labor (Proben Abfalltechnik)3. Dez. 2024
Prüfbericht CRM24-012337-111. Dez. 2024
Prüfbericht CRM24-012462-113. Dez. 2024
Prüfbericht CRM24-012760-120. Dez. 2024
Abfalltechnischer Bericht erstellt20. Dez. 2024
Mindestlohn 12,82 Euro brutto je Stunde1. Jan. – 31. Dez. 2025
Probeneingang Labor (Widerlager)17. Dez. 2025
Prüfbericht AGROLAB (Analysen 136059/136060)29. Dez. 2025
Mindestlohn 13,90 Euro brutto je Stunde1. Jan. – 31. Dez. 2026
Bearbeitung Pläne und Profilschnitte7. Jan. 2026
Geo-/umwelttechnischer Bericht13. Jan. 2026
Bearbeitung Entwurfsplanca. 1. Apr. 2026
Prüfung und Zeichnung Entwurfsplan Blatt 01ca. 1. Okt. 2026
LV-Datum16. Okt. 2026
Aufforderung zur Angebotsabgabe20. Okt. 2026
Veröffentlichung21. Okt. 2026
Angebotsfrist17. Nov. 2026
Angebotsöffnung17. Nov. 2026
Bindefrist16. Dez. 2026
Mindestlohn 14,60 Euro brutto je Stunde1. Jan. 2027
Vollendung der Ausführung30. Sep. 2027
Abbruch Bestandsüberbau (Vorarbeit)Datum offenBereits ausgeführt im Sommer 2025, genaues Datum nicht angegeben.
Beginn PlanungsleistungDatum offen30 Kalendertage nach Auftragserteilung.
AusführungsbeginnDatum offenSpätestens 27 Werktage nach Zuschlagserteilung, zeitlicher Beginn ist die technische Bearbeitung.
Bauzeitenplan zur GenehmigungDatum offenSpätestens 30 Arbeitstage nach Zuschlagserteilung beim Auftraggeber einreichen.
Vorankündigung BaustellenverordnungDatum offenSpätestens 2 Wochen vor Einrichtung der Baustelle.
Entsorgungskonzept FreigabeDatum offenSpätestens 2 Wochen vor Baubeginn beim Auftraggeber vorlegen.
Prüfzeit StandsicherheitsnachweisDatum offenPrüfzeit des Auftraggebers von 8 Wochen ist einzurechnen.
Prüfzeit AusführungszeichnungenDatum offenPrüfzeit von 6 Wochen, auch für die Prüfung vollständiger Ausführungsunterlagen durch den Auftraggeber.
Prüfzeit WerkstattzeichnungenDatum offenPrüfzeit von 6 Wochen einzurechnen.
Beweissicherung AusgangszustandDatum offenUnmittelbar nach Auftragsvergabe, vor Beginn der Bauarbeiten.
Beweissicherung EndsituationDatum offenNach Fertigstellung der Bauleistungen.
Verkehrssicherung Einhub VorhaltenDatum offenLeistungsdauer 2 Tage.
Verkehrssicherung Gehweg VorhaltenDatum offenLeistungsdauer 90 Tage ab Beginn des Aufbaus.
Kontrolle der Verkehrssicherung GehwegDatum offenLeistungsdauer 90 Tage ab Beginn der Verkehrssicherung.
Dokumentation VerkehrssicherungDatum offenWöchentlich montags bis 10:00 Uhr an die Bauüberwachung.
Terminabstimmung AbbruchgutDatum offenDrei Arbeitstage Vorlauf für Abholung oder Entsorgung durch den Auftraggeber.
Bekanntgabe ProbenahmetermineDatum offenMindestens 5 Arbeitstage Vorlauf.
Benachrichtigung Auftraggeber vor AbtragsarbeitenDatum offenMindestens 2 Tage vor Beginn jeder Abtragsarbeit.
Entsorgungsnachweisbedarf meldenDatum offenMindestens 4 Wochen vor dem geplanten Entsorgungstermin für gefährliche oder POP-Abfälle.
Beginn EntsorgungDatum offenInnerhalb von 14 Werktagen nach Vorliegen von Entsorgungs- bzw. Verwertungsnachweis.
Einbau- und Logistikkonzept AsphaltDatum offen10 Kalendertage vor Baubeginn, bei Asphaltflächen über 6.000 m² mit Beschickern.
Eignungsnachweise AsphaltDatum offenMindestens 10 Tage vor dem Einbau.
Erstprüfungen BetonDatum offenSpätestens 4 Wochen vor Betonierbeginn.
Zulassungs- und Prüfbescheide BaustoffeDatum offenSpätestens 2 Wochen vor Ausführungsbeginn.
Technische Merkblätter und PrüfzeugnisseDatum offenMindestens 2 Wochen vor Ausführungsbeginn.
Nächtliches Zeitfenster EinhubDatum offenArbeiten über dem Gleisbereich nur zwischen 23:45 und 04:15 Uhr während DB-Sperrpausen.
DB-Sperrpause EinhubDatum offenDauer ca. 4 Stunden.
H1-Abnahme StahlkonstruktionDatum offenZeitfenster ca. 4 Stunden, z. B. am Tag vor dem nächtlichen Einhub.
Vorlaufzeit BetrA-AntragDatum offen16 Wochen vor dem nächtlichen Einsatz.
Sicherungsplan BahnbereichDatum offen8 Wochen vor dem Gerüstaufbau.
Zugpausen im BahnbereichDatum offenCa. 20 Minuten je Zugpause.
Unterbrechungen Gerüstauf- und -abbauDatum offenBis zu 5 Minuten durch Zugpausen.
Einweisung SicherungsmaßnahmenDatum offenDauer ca. 1 Stunde durch Auftraggeber oder externes Büro.
Standzeit BestandsbauwerkDatum offenAngegebene Standzeit ca. 120 Jahre, ohne Bezugsdatum.
Referenzzeitraum BauleistungenDatum offenReferenzen über Bauleistungen der letzten 5 Kalenderjahre, Bezugspunkt nicht genannt.
Nachweis Arbeitskräfte BeschäftigungszeitraumDatum offenJahresdurchschnitt der letzten 3 Jahre, nur auf Verlangen.
Benennung NachunternehmerDatum offenVor der beabsichtigten Übertragung in Textform, spätestens bis zum Leistungsbeginn des Nachunternehmers.
Rückstellproben aufbewahrenDatum offenMindestens 6 Monate ab Vorlage des Laborberichts.
Übergabe BestandsunterlagenDatum offenSpätestens mit dem Antrag auf Abnahme.
MängelanspruchssicherheitDatum offenLeistung nach erfolgter Abnahme bis zum Ablauf der Verjährungsfrist für Mängelansprüche, Enddatum nicht angegeben.
SchlusszahlungDatum offen30 Kalendertage gemäß § 16 Abs. 3 Nr. 1 VOB/B, Bezugspunkt nicht genannt.
Verzugseintritt SchlusszahlungDatum offenFrist von 30 Kalendertagen gemäß § 16 Abs. 5 Nr. 3 VOB/B.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 v.H.

KI-Hinweis: In der Aufforderung zur Angebotsabgabe ist ausschließlich 'Zuschlagskriterium Preis' angekreuzt; 'Mehrere Zuschlagskriterien gemäß Vorlage HVA B-StB Gewichtung der Zuschlagskriterien' ist nicht angekreuzt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Planung und Dokumentation

Auftragnehmer erbringt auch die Ausführungsplanung:

Örtliches Aufmaß durchführenStandsicherheitsnachweis (5-fach Papier + 1× PDF); Prüfzeit 8 WochenAusführungszeichnungen für Bauwerk, Geländer, Baubehelfe, Übergangskonstruktionen und Lagerbauteile (5-fach Papier + 1× PDF); Prüfzeit 6 WochenWerkstattzeichnungen, Korrosionsschutzzeichnungen, Werkstatt- und Montageplanung inkl. aller Montagezustände (PDF); Prüfzeit 6 WochenBauzeitenplan als Balkenplan (Tätigkeiten, Dauer, Zwischen- und Endtermine, kritischer Weg, Pufferzeiten) digital bearbeitbar und als PDF, spätestens 30 Arbeitstage nach Zuschlag zur GenehmigungBaustelleneinrichtungsplanBestandsunterlagen, Bauwerksbuch und SIB-Bauwerke-Datenerfassung nach ASB-ING 10/2013200 digitalisierte Lichtbilder (mind. 1024×768, 24 Farben)Beweissicherung des Ausgangs- und Endzustands (Plan, Bild, Text)Bauvermessung einschl. Null- und Eigenüberwachung

Abbruch und Erdarbeiten

Vor dem Neubau sind die Bestandsbauteile zurückzubauen und Baugruben herzustellen:

Reinigung und Teilabbruch der Unterbauten in Achse 0 und 50Handabbruch von Stahlbetonflächen (Meißelhammer vermeiden)Ausbau der 4 Bestandslager; gefährlicher Abfall (AVV 17 04 09*)Rückbau von Lagersockeln, Lagerbänken und Kammerwänden aus Beton sowie BruchsteinmauerwerkAufnehmen der Asphaltbefestigung (10 m³) und getrennte ZwischenlagerungRückbau stillgelegter Gas- und Wasserleitungsreste (je 4 m)Temporärer Rückbau und spätere Wiedermontage des Bestandsgeländers (Achse 0 und 50)Freilegen und Entsorgen von Abdichtungen und Fugenbändern30 m³ Baugrubenaushub bis 2,00 m Tiefe mit Verbau (Verbau gesondert vergütet)Berücksichtigung zweier Bestandsschächte in Achse 0

Stahlbeton-Widerlager (Unterbauten)

Neubau der Unterbauten:

Sauberkeitsschicht C12/15, unbewehrt (Expositionsklasse X0), Dicke < 20 cmStahlbeton C30/37 in Sichtflächenschalung für Lagersockel (8 m³) und Kammerwand (8 m³)Betonstahl BSt 500 S / B500B (1,5 t Lagersockel, 1,2 t Kammerwand)Erneuerung der Auflagerbank und KammerrückwandAbdichtung erdberührter Arbeitsfugen mit 30 cm breiter BitumenschweißbahnDreikantleisten 1,5/1,5 cm an allen sichtbaren KantenQualitätsüberwachungsklasse 2 für Beton

Lager

Lieferung und Einbau von vier Kalottenlagern:

1× allseits fest (Achse 0, Lagerreihe 2)2× allseits beweglich (Achse 0 Reihe 1, Achse 50 Reihe 1)1× querfest (Achse 50 Reihe 2)Statisch bestimmte Lagerung; Lagerspreizung ca. 2,80 m je LagerachseAnkerplatten oben und unten (je 4 Stück), Vergussmörtel, Lagernullmessung, Lagerstellungsanzeiger, FaltenbalgEinbau nur durch eine Fachkraft des Lagerherstellers (oder AN) mit T.Z.E.N.-Schein oder gleichwertiger Zertifizierung

Stahlüberbau

Herstellung, Transport und Einhub des neuen Überbaus:

Zwei parallel verlaufende, einzellige Stahlhohlkästen (luftdicht verschweißt, nicht begehbar), Höhe 65 cm, Breite 30 cm, lichter Abstand 2,50 m, Gesamtspannweite 22,73 mStahlsorte S 355 J2+N, Ausführungsklasse EXC 3Querträger HEA 200 im Abstand ca. 2,40 m, stählerne Längsträger HEB 100, Endquerträger HEB 400Bogenförmige Überhöhung zur Freihaltung des DB-Lichtraumprofils (kleinste lichte Höhe 4,90 m)Werkseitige Fertigung, Vormontage, KorrosionsschutzSchweißnahtprüfung im Werk und auf der Baustelle nach EN 1090-2Einhub mit Mobilkran (bis 18 t, Ausladung bis 40 m) in nächtlicher DB-SperrpauseEinmassenschwingungsdämpfer (ca. 200 kg) liefern und einbauen

Korrosionsschutz und Übergangskonstruktionen

Oberflächenvorbereitung Sa 2½ im Werk (180 m²)Korrosionsschutzsystem Nr. 1 nach ZTV-ING Teil 4 Abschnitt 3, Tabelle A 4.3.2, mit Eisenglimmer-Deckbeschichtung DB 703 (180 m²); je nach Bauteil Werk- oder BaustellenbeschichtungÜbergangskonstruktionen (Elastoblock/Dehnfuge mit Fugenband AM 350 KA) je 4 m an Achse 0 und 50Abdichtung der Arbeitsfugen, Anarbeitung des Fahrbahnbelags einschl. Abdichtung und Fugenverguss

Belag, Geländer und Entwässerung

CFK/GFK-Belag, 62 m², mit DIBt-Zulassung, rutschhemmend R13 bzw. SRT > 55, Befestigung gemäß HerstellerangabenAsphaltdeckschicht AC 16 D S, 5 cm, 35 m²Fugenband 10 m, Bitumenschweißbahn 4 m², Fugenmasse N1 auf 11 mFüllstabgeländer über gesamte Überbaulänge (50 m, Höhe 1,00 m, Drahtseil Ø 20 mm), Verankerung auf Schonblech, feuerverzinkt, blau (DB 510)Wiedereinbau von 10 m BestandsgeländerStahlbodenbelag mit Dränmatte (20 m²), Grundrohr DN 100 PE-HD (5 m)Grobe Hinterfüllung mit grobkörnigem Boden (20 m³), Einbau für Wasserschutzgebiet geeignet

Verkehrssicherung und Baustellenlogistik

Verkehrssicherung nach RSA und landesrechtlichen ErgänzungenSchutz von Kranken-, Rettungs- und FeuerwehrfahrzeugenDauerhafte Lichtraumprofile: Bahnstraße/Mannheimer Str. ca. 2,50 m × 3,00 m; Bosenheimer Str./Mannheimer Str. ca. 3,00 m × 3,80 mZeitweise Vollsperrung Bosenheimer Straße und zusätzliche Sperrung Geh-/Radwege für den EinhubVerkehrsrechtliche Anordnung einholen (Gebühren 100–200 €)Verkehrssicherungskonzept nach RSA (Anlage 5); Auf-, Vorhalten und Abbau über 90 Tage (Gehweg) bzw. 2 Tage (Einhub)Wöchentliche Bilddokumentation der Kontrolle (montags bis 10:00 Uhr)Baustelleneinrichtung inkl. Bauzaun 2,0 m (160 m), zusätzlicher Lager- und Kranstellflächen, Schutz- und Arbeitsgerüste, winter- und wettergeschützte AusführungErschwernisse aus beengter Baustelle und Bahnnähe in Einheitspreise einrechnen (keine gesonderte Vergütung)

Arbeiten im Bereich der DB-Gleise

Lärm- und Erschütterungsschutz sowie Schutzmaßnahmen gegen Staub und UmweltschädenAbstimmungen und Genehmigungen über ein externes Ingenieurbüro; Kostentragung ANNachtarbeiten ausschließlich in DB-Sperrpausen (23:45–04:15 Uhr); Dauer der Sperrpause ca. 4 StundenGerüstauf- und -abbau ausschließlich in Zugpausen (ca. 20 min/Pause)Vollflächig eingehauste GerüsteWarnfarbe Orange für alle Arbeiten im Bahnbereich und auf Gerüsten im GleisbettEinhaltung DB-Sicherungsauflagen und DGUV Information 201-021Einweisung durch AG/externes Büro (ca. 1 h)

Umwelt- und Abfallmanagement

Beweissicherung nach BBodSchV auf BaustellenflächenVor- und abschließende schadstoffrechtliche AnalysenProbenahme nach LAGA PN 98 (Sachkundenachweis nicht älter als 5 Jahre)5 Deklarationsanalysen durch akkreditierte Untersuchungsstelle (DIN EN ISO/IEC 17025)Gefährliche Abfälle: Vergussmörtel 150 kg (AVV 17 04 03*, BTEX), PCB-haltige Stahlbauteile 0,25 t (AVV 12 01 16*, PCB ≥ 50 mg/kg)Aufbereitung, Haufwerksbildung und DokumentationeANV-Nachweis, Begleitscheine, geeichte Wiegescheine und MengennachweiseBei Bedarf Sicherung gefährlicher Haufwerke mit Oberflächen- und UntergrundabdichtungBehandlung/Entsorgung der BTEX-belasteten Epoxidharzbeschichtung (Probe 2: 7,1 mg/kg)

Sicherheit, Koordination und Pflichten

SiGe-Koordinator (und Stellvertretung) nach RAB 30SiGe-Plan nach RAB 31; A+S-Plan nach DGUV 101-004/TRGS 524Vorankündigung nach Baustellenverordnung (spätestens 2 Wochen vor Einrichten der Baustelle)Holzprodukte FSC/PEFC-zertifiziert oder gleichwertig (Nachweis bei Anlieferung)Beseitigung von Verschmutzungen und Schäden an öffentlichen Straßen/WegenErschwernisse aus beengter Baustelle und Bahnnähe sind in Einheitspreise einzurechnenMehraufwendungen aus den 4 DB-Gleisen in die betroffenen LV-Positionen einkalkulieren – keine gesonderte Vergütung

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeiner Eignungsnachweis (Präqualifikation / Eigenerklärung)

Bieter erbringt den Eignungsnachweis entweder durch:

Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (PQ-Nummer angeben), oderEigenerklärung zur Eignung (HVA B-StB) als vorläufiger Nachweis, falls keine einschlägige PQ-Qualifizierung vorliegt – alternativ Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).

Bei Aufnahme in die engere Wahl sind Eigenerklärungen auf gesondertes Verlangen durch Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Nicht-deutschsprachige Bescheinigungen sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen.

Fehlende mit Angebotsabgabe geforderte Unterlagen werden nachgefordert.

Ausschlussgründe und Pflichtangaben

Erklärungen zu:

Ausschlussgründen nach § 6e EU VOB/A (schwere Verfehlung, Verurteilungen im Gewerbezentralregister, Wettbewerbsregister)Ordnungsgemäße Erfüllung der Zahlungspflichten für Steuern, Abgaben, SozialversicherungsbeiträgeKein Insolvenz- oder Liquidationsverfahren (bzw. rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan)Registereintrag (Handelsregister/Handwerksrolle/IHK) bzw. keine Pflicht zur EintragungMitgliedschaft in der BerufsgenossenschaftMindestjahresumsatz (falls gefordert – Beträge im Ausschnitt nicht beziffert, gesamt und im Tätigkeitsbereich, jeweils für die letzten 3 Jahre)

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Referenzen über vergleichbare Bauleistungen der letzten 5 Kalenderjahre (im Formular sind bis zu 3 Felder vorgesehen; weitere auf gesonderter Anlage möglich). Vergleichbarkeitskriterien und Mindestauftragswert: im Ausschnitt nicht beziffert.Erklärung zur Verfügbarkeit der erforderlichen ArbeitskräfteAuf gesondertes Verlangen: durchschnittlich beschäftigte Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre nach Lohngruppen und mit ausgewiesenem LeitungspersonalGgf. weitere Nachweise, wenn von der Vergabestelle angekreuzt (technische Fachkräfte, technische Ausrüstung und Geräte, Qualitätssicherung, Lieferkettenmanagement, Studiennachweise/Befähigungsnachweise, Umweltmanagementmaßnahmen)

Eignungsleihe und Nachunternehmer

Einsatz von Nachunternehmen: Art und Umfang der dort auszuführenden Leistungen im Angebot angeben; vorgesehene Nachunternehmen auf Verlangen benennenEignungsleihe technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Nachweise (auf gesondertes Verlangen), dass die Voraussetzungen erfüllt sind bzw. PQ vorliegtEignungsleihe wirtschaftliche und finanzielle Eignung: zusätzlich Erklärung der gemeinsamen Haftung mit dem Bewerber/Bieter für die AuftragsausführungBei Eignungsleihe bzw. benannten Nachunternehmern: Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens mit Angabe von Name, Anschrift, Datum und Unterschrift; Bezug auf die im Vordruck 'Unterauftrag-/Nachunternehmerleistungen' genannten TeilleistungenPräqualifizierte Nachunternehmer: PQ-Nummer reicht zunächst; nähere Nachweise nur auf Verlangen

Bietergemeinschaft

Bei Abgabe als Bietergemeinschaft:

Erklärung aller Mitglieder in Textform (Mitglieder, bevollmächtigter Vertreter, Bildung einer ARGE im Auftragsfall, rechtsverbindliche Vertretung, gesamtschuldnerische Haftung, befreiende Zahlungsempfangsberechtigung)Auf Verlangen unterzeichnete/fortgeschritten oder qualifiziert signierte ErklärungBis zu vier Unterschriftenfelder im FormularBietergemeinschaften, die sich erst nach der Aufforderung bilden, werden – sofern nicht öffentlich ausgeschrieben – nicht zugelassen

Spezifische Fach- und Sachkundenachweise für die Leistung

Aus den Leistungsanforderungen ergeben sich u. a. folgende notwendige Qualifikationen:

SiGe-Koordinator (und Stellvertretung) mit Qualifikation nach RAB 30Schweißarbeiten an tragenden Stahlbauteilen durch qualifiziertes Personal nach DIN EN 1090-1/-2, Ausführungsklasse EXC 3Schwingungsdämpfer: Schwingungsmessung und Auslegung durch qualifiziertes PersonalAbfallbeauftragter nach § 9 AbfBeauftrV, eigener eANV-ZugangProbenahme nach LAGA PN 98 (Sachkundenachweis nicht älter als 5 Jahre)Untersuchungsstelle akkreditiert nach DIN EN ISO/IEC 17025Lager-Einbau durch Fachkraft des Lagerherstellers (oder AN) mit T.Z.E.N.-Schein oder gleichwertigNur zugelassene Transporteure (Beförderungserlaubnis § 54 KrWG / EfB) für gefährliche Abfälle und Anzeige nach § 53 KrWG für nicht gefährliche Abfälle

Tariftreue und Mindestlohn (LTTG Rheinland-Pfalz)

Bei Netto-Auftragswert ab 20.000 € (alle Optionen und Verlängerungen eingerechnet) und Leistung im Geltungsbereich des AEntG (u. a. Bau):

Tariftreueerklärung nach § 4 Abs. 1 LTTG abgeben (Mustererklärung 1)Gegebenenfalls zusätzlich Mindestentgelterklärung für Beschäftigte außerhalb des AEntG (Mustererklärung 3) – Mindestlohn 13,90 €/Std. seit 01.01.2026, 14,60 €/Std. ab 01.01.2027Tariftreue- und Mindestentgelterklärungen sämtlicher Nachunternehmer und Verleiher vorlegenFehlt die Erklärung bei Angebotsabgabe und wird auch nach Aufforderung nicht nachgereicht, Ausschluss von der Wertung

Zuschlagskriterium

Ausschließliches Zuschlagskriterium ist der Preis. Nebenangebote sind nicht zugelassen, mehrere Hauptangebote nicht zulässig.

Zusätzlich ist mit dem Angebot ein verbindliches Bauzeitende als Datum oder Werktage anzugeben (Beschleunigungsregelung); das angegebene Bauende darf nicht nach dem in den Besonderen Vertragsbedingungen genannten Bauende (30.09.2027) liegen.

Referenzprojekte

Im Ausschnitt sind keine Referenzprojekte oder entsprechenden Anforderungen genannt.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 45%4–10 · 49%11+ · 6%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 34 erledigt
Angebotsformalien & Preis
Eignung & Firmenbezogene Erklärungen
Nachunternehmer & Verpflichtungen
Tariftreue & Mindestlohn (LTTG Rheinland-Pfalz)
Zuschlagskriterium Bauzeit (Beschleunigungsregelung)
Technische Bearbeitung & Dokumentation
Sicherheit, Koordination & Umwelt
Nachweise auf gesondertes Verlangen (in 'engerer Wahl')

Verlauf dieser Vergabe

2 Bekanntmachungen
  1. 21.10.2026Ausschreibung
  2. 21.10.2026Ausschreibungauf dieser Seite
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadtverwaltung Bad Kreuznach
Ort
55543 Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
55543 Bad Kreuznach
Rheinland-Pfalz

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