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Ausschreibungen Rheinland-Pfalz

Erweiterung und Sanierung Realschule Plus Kell am See

Kreisverwaltung Trier-Saarburg | Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Waldrach, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Offene Ausschreibung nach VOB/A für die Sanitärinstallation (DIN 18381) im Rahmen der Erweiterung und Sanierung der Realschule Plus, Schulstraße 12, 54427 Kell am See.

Auftraggeber: Kreisverwaltung Trier-Saarburg (Bauherr: Landkreis Trier-Saarburg).

Umfang: Komplette Erneuerung der Sanitäranlagen für einen Neubau (ca. 24.500 m³ Bauvolumen) und die kernsanierte Erweiterung des Altbaus um zwei Obergeschosse – inklusive Entwässerung, Trinkwasserleitungen aus Edelstahl, Sanitärkeramik (WCs, Urinale, Waschtische), barrierefreier Einrichtungen, elektronischer Armaturen mit Stagnationsspülung, Warmwasserbereitung über Durchlauferhitzer, Fettabscheider, Zisternenanschluss, Brandschutz, Bestandsdokumentation und Wartungsvertrag über 5 Jahre.

Vergabeart: Offenes Verfahren, keine losweise Teilung (ein Gewerk = ein Los), keine Haupt- oder Nebenangebote zugelassen. Zuschlag nach Preis; bei Preisgleichheit erhält eine Werkstätte für Behinderte den Zuschlag.

Angebotsabgabe: Elektronisch über die Vergabeplattform in Textform plus GAEB-Datei (D83/x83/p83). Angebotsfrist endet am 23.11.2026 um 11:00 Uhr. Bindefrist: 18.12.2026.

Ausführung: ca. KW 04/2027 – KW 29/2030 in zwei Bauabschnitten (1. BA Neubau, 2. BA Altbau-Sanierung/Aufstockung).

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 23. November 2026
Termin / FristNOV2026 MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI
Angebotsfrist23. Nov. 2026
Bindefrist23. Nov. – 18. Dez. 2026
Ausführungsbeginnca. 18. Jan. – 29. Jan. 2027
1. BA: Neubauca. 18. Jan. 2027 – 22. Sep. 2028
Ausführungszeitraum (gesamt)ca. 18. Jan. 2027 – 19. Juli 2030
2. BA: Sanierung Altbau mit Aufstockungca. 28. Mai 2029 – 19. Juli 2030
Vollendung der Leistung (abnahmereif)ca. 15. Juli – 19. Juli 2030
Einweisung BedienpersonalDatum offenSpätestens 4 Wochen vor Inbetriebsetzung (genauer Termin hängt vom konkreten Inbetriebnahmedatum ab).
Vorlage Funktions-/BetriebsbeschreibungenDatum offenSpätestens 4 Wochen vor Inbetriebsetzung; ausführliche Funktions-/Betriebsbeschreibungen sowie Fließ- und Regelschemata.
ProbebetriebDatum offen1 Woche Probebetrieb nach Inbetriebnahme, Voraussetzung für die Abnahme.
GerüstvorhaltungDatum offenVorhaltung Arbeitsgerüst für Rohinstallationen: 30 Wochen.
Verlängerung Gerüstvorhaltung (je Woche)Datum offenVerlängerungswoche für Gerüstvorhaltung (optional, je 1 Woche).
Wartungsvertrag Betriebsjahre 1–2Datum offenWartungsvertrag läuft 2 Jahre ab Inbetriebnahme (Betriebsjahre 1–2); Störungsbehebung innerhalb 24 Stunden, Wartung mindestens 3× jährlich.
Wartungsvertrag Betriebsjahre 3–5Datum offenWartungsvertrag Betriebsjahre 3–5: 3 Jahre Laufzeit, anschließend an Betriebsjahre 1–2.
Wartungsvertrag Laufzeit gesamtDatum offenGesamtlaufzeit Wartungsvertrag: 5 Jahre ab Inbetriebnahme.
Nachlieferung ErsatzteileDatum offenNachlieferung von Ersatzteilen/Bauelementen für 10 Jahre ab Lieferung.
Herstellergarantie PE-Werkstoff FettabscheiderDatum offenHerstellergarantie auf PE-Werkstoff des Fettabscheiders: 20 Jahre.
Frist Schlusszahlung/VerzugDatum offen60 Tage nach Eintritt der jeweils maßgeblichen Frist nach § 16 Abs. 3 Nr. 1 VOB/B; konkreter Startpunkt im Auszug nicht angegeben.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Wertungssumme des Angebots unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbeträgen aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.

Der Preis wird aus der Wertungssumme ermittelt; Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.

KI-Hinweis: Die Vergabeunterlagen und die Bekanntmachung bestätigen übereinstimmend die reine Preiswertung mit 100 Prozent sowie den Bonus für Werkstätten für Behinderte.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Allgemeine Projektgrundlagen

Maßnahme: Erweiterung und Sanierung der Realschule Plus, Schulstraße 12, 54427 Kell am See.

Leistungsgegenstand: Sanitärinstallation nach DIN 18381.

Vergabeumfang: Ein Gewerk, nicht losweise geteilt (10 LV-Titel, 278 Positionen). Mehrere Hauptangebote und Nebenangebote sind nicht zugelassen.

Bauherr/Auftraggeber: Landkreis Trier-Saarburg / Kreisverwaltung Trier-Saarburg.

Vergabeverfahren: Offenes Verfahren nach VOB/A Abschnitt 2.

Ausführungszeiträume

Beginn Ausführung: KW 04/2027 (spätestens letzter Werktag dieser KW)Vollendung/Leistungsabnahme: KW 29/2030 (spätestens letzter Werktag dieser KW)1. Bauabschnitt (Neubau, Arbeiten parallel zu Roh- und Innenausbau): ca. KW 04/2027 – ca. KW 38/20282. Bauabschnitt (Sanierung Altbau mit Aufstockung): ca. KW 22/2029 – ca. KW 29/2030

Zulässige Arbeitszeiten: Montag–Samstag 06:00–18:00 Uhr. Vertragsstrafe bei Überschreitung: 0,1 % der Auftragssumme je Werktag, max. 5 % der Auftragssumme.

Leistungsbestandteile im Überblick

Die ausgeschriebene Sanitäranlage umfasst die folgenden Hauptbereiche (Details und Mengen siehe Leistungsverzeichnis):

Komplette Erneuerung aller Sanitärleitungen ab Hausanschluss.Entwässerung: Schmutz- und Regenwasserleitungen (SML-Rohre DN 50–125, PE-HD, Regenfallrohre DN 100).Fettabscheideranlage NS 1 (Erdreicheinbau) mit Schichtdickenmessgerät und Schachtbauwerk.Trag-/Installationselemente für WCs (28 Stk), Urinale (13 Stk), Waschtische (40 Stk inkl. 4 barrierefrei), Ausgussbecken (4 Stk) und Stütz-/Haltegriffe.Edelstahl-Trinkwasserleitungen (kalt/warm) rund 1.762 m in unterschiedlichen Dimensionen.Sanitärkeramik: Tiefspül-WCs, Absaugurinale, Waschtische, Edelstahl-Ausguss- und Werkraumbecken.Armaturen: Selbstschluss-Wandarmaturen, berührungslose elektronische Wandausläufe, Stagnationsspülstationen, Duschpaneele, thermostatische Armaturen.Warmwasserbereitung über Durchlauferhitzer (insgesamt 24 Stk: 4× 6,9 kW, 5× 11 kW, 14× 18 kW, 1× 24 kW).Barrierefreie Sanitär­räume mit unterfahrbarem Waschtisch, elektrischer WC-Steuerung über Stützklappgriff, Wandstützgriffen, Haltegriffen, Kippspiegeln.Zisternenanschluss mit Dichtungseinsätzen, PE-Rohren, Systemtrenner, Frischwasseranschluss, Tiefpunktentwässerung und Notüberlauf.Sonstiges: Kernbohrungen/Durchbrüche, Gerüstvorhaltung 30 Wochen, Feuerlöscher plus Beschilderung, Profilstahlkonstruktion (verzinkt, 350 kg).

Zusätzliche Pflichten aus dem LV

Erstellung, Abstimmung und Fortschreibung der Montage-/Ausführungs- und Werkstattpläne mit dem Planungsbüro; Genehmigung durch Bauüberwachung vor Verwendung.Benennung eines verantwortlichen Projektleiters für die gesamte Abwicklungsdauer.Montage nach VOB, DIN/EN, VDI und Herstellervorgaben sowie anerkannten Regeln der Technik.Baustellenverordnung, SiGeKo-Anweisungen und Sicherheitsvorschriften einhalten.Druckprüfungen (10 bar mit Druckluft), Spülung des Rohrnetzes (75 Entnahmestellen), Probenahme durch neutrale Prüfstelle vor Inbetriebnahme.Probebetrieb 1 Woche mit Messprotokoll (Mengen, Strom, Temperatur, Leistung, Geräusch) und Dokumentation.Einweisung des Bedienpersonals spätestens 4 Wochen vor Inbetriebsetzung, mit Übergabeprotokoll.Aufmaß mit Bauüberwachung; Aufmaßskizzen und -blätter jeder Teil- und Schlussrechnung beifügen.Vollständige technische Dokumentation/ Bestandsunterlagen: 4-fach, deutsch, normgerecht gefaltet/geheftet, Formate dxf/dwg/plt/pdf, Office 2019 kompatibel – Übergabe mit Schlussrechnung.Einheitliche Beschriftung/Kennzeichnung der Anlagen; Kennzeichnungsbänder alle 6 m sowie vor und hinter Abzweigungen.Bauseits bereitgestellt: Baustrom und Bauwasser kostenlos. Gerüste, Hebezeuge, Geräte und Beleuchtung stellt der Auftragnehmer.Wöchentliche Baustellenreinigung, wöchentliche Vorlage der Stundenrapporte, tägliche Schuttentsorgung.

Wartungs- und Serviceleistungen

Wartungsvertrag Betriebsjahre 1–2 (Pos. 10.250, Bedarfsposition): Angebot als Jahrespauschale für ein Jahr.Wartungsvertrag Betriebsjahre 3–5 (Pos. 10.260, Bedarfsposition): Angebot als Einheitspreis je Betriebsjahr.Wartungs-/Inspektionsintervall: mindestens 3× jährlich.Behebung betriebseinschränkender Störungen innerhalb von 24 Stunden (auch außerhalb der Arbeitszeit).Natürlicher Verschleiß von Ersatzteilen bis 50,00 € netto je Ersatzteil in der Jahrespauschale abgegolten.Nachliefermöglichkeit für Ersatzteile/Bauelemente muss 10 Jahre ab Lieferung sichergestellt sein.Wartungsanleitung/Wartungsbuch mit Arbeitskarten erstellen und beim Auftraggeber lagern; Wartungsprotokolle in Papier und digital übergeben; Prüfbuch für alle Anlagenteile erstellen.Wartungshandbuch, Betriebstagebuch Fettabscheider-Messgerät (12 Monate) und Wartungsunterlagen dokumentieren.

Bauphasen, Logistik und sonstige Bauaspekte

Bauphasen: 1. BA Neubau parallel zu Roh- und Innenausbau; 2. BA Altbau-Sanierung mit Aufstockung.Bauumfeld: laufender Schulbetrieb in Bestandsgebäuden – behindertenarme Koordination, getrennte Lagerflächen, Rücksichtnahme auf geschützten Baumbestand (z. B. Blutbuche Ø 85 cm) gemäß Plan.Gerüstvorhaltung: 30 Wochen für Rohinstallationen, je Verlängerungswoche 1 Woche zusätzlich.Bauleistungsversicherung: Beteiligung in Höhe von 0,2 % der Nettoabrechnungssumme zzgl. gesetzl. MwSt., Abrechnung als Abzugsbetrag bei Schlussrechnungsprüfung.Baustrom und Bauwasser: bauseits kostenlos; Erzeugung der internen Verteilung und Anschlüsse durch Auftragnehmer.Bautagebuch: wöchentlich in einfacher Ausfertigung der Bauleitung vorzulegen; Kosten für Bieter.Bausitzungen: wöchentliche Teilnahme oder Entsendung eines bevollmächtigten Vertreters.Lagerplätze: Genehmigung der örtlichen Bauleitung erforderlich.Abfallwirtschaft: Der Auftragnehmer übernimmt die Stellung als Abfallerzeuger/Besitzer, Pflichten zur Vermeidung, getrennten Erfassung, Verwertung und Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen, Einhaltung KrWG/NachwV; Kostennachweis im Einheitspreis.Nachstemm-/Kernbohrarbeiten: nur nach koordinierter Schlitz-/Durchbruchplanung, Stemmarbeiten nur mit Genehmigung des Statikers.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Grundsätzliche Eignung (Eigenerklärung oder PQ)

Präqualifizierte Unternehmen: Eignung durch Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V., ggf. zzgl. auftragsspezifischer Nachweise.Nicht präqualifizierte Unternehmen: Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE), ggf. zzgl. auftragsspezifischer Nachweise.Bei nicht frist- oder formgerechtem Angebot erfolgt Ausschluss.Bei unzulässigen Wettbewerbsbeschränkungen droht Ausschluss; Angaben zu wirtschaftlichen/rechtlichen Verbindungen auf Verlangen.Erkärung zur eigenen Leistungserbringung (Pflicht).

Fachliche/technische Leistungsfähigkeit

Berechtigung/Befähigung zur Ausführung von Sanitärinstallationen (DIN 18381).Fähigkeit zur Erstellung, Abstimmung, Fortschreibung und rechtzeitigen Vorlage von Ausführungs-, Montage- und Werkstattplänen.Fähigkeit zur Erstellung der vollständigen technischen Dokumentation und Bestandsunterlagen.Vorlage von Prüfzeugnissen/Prüfberichten (staatlich anerkannte Materialprüfungsämter), Gütesiegeln, gültige DIN-Vorgaben, Baumusterprüfnummer, Einzelgenehmigungen, DVGW- bzw. CE-Zulassungen.Bei Abweichung vom ausgeschriebenen Fabrikat: Nachweis der Gleichwertigkeit.Sicherstellung einer Nachliefermöglichkeit der Bauteile für 10 Jahre; Materialien aus laufender Fertigung.Fähigkeit zur Druckprüfung, Spülung, Inbetriebnahme, Probebetrieb, Abnahme und Einweisung.Erfahrung mit Trinkwasserprobenahme und Hygieneanforderungen; Wartungsdurchführung (mindestens 3× jährlich).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit vergleichbar (Bauleistungen/andere Leistungen); gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführte Leistungen sind unter Einschluss des eigenen Anteils zu berücksichtigen.Kein Mindestumsatz vorgegeben.Eignungsleihe im Bereich wirtschaftlich-finanzieller Leistungsfähigkeit: Bieter und das andere Unternehmen haften gemeinsam für die Auftragsausführung.Vollständige und prüffähige Beschäftigtenunterlagen sowie Eigenerklärung zur Tariftreue (AEntG/LTTG).

Persönliche Lage / Ausschlussgründe

Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 6e EU VOB/A (Zuverlässigkeit, Selbstreinigung).Erklärung zu Insolvenzverfahren und Liquidation; ggf. rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan.Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen.Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.Sanktionen-Eigenerklärung (EU-VO 833/2014 i. V. m. VO (EU) 2022/576): keine Russland-Bezüge.Schwerwiegende Verfehlungen in den letzten 2 Jahren: Erklärung.

Personelle Leistungsfähigkeit

Verfügbarkeit der für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte.Bei Beschränkung auf die engere Wahl: jahresdurchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahre, gegliedert nach Lohngruppen, mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal.Benennung eines verantwortlichen Projektleiters für die gesamte Abwicklungsdauer.Qualifikation des Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators (SiGeKo) und Stellvertreter nach BaustellenV und RAB 30.

Registereintragungen und Formalitäten

Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle bzw. bei der IHK – oder Erklärung zur Nicht-Eintragungspflicht.Formelle Abgabe des Angebots in deutscher Sprache, unter Verwendung der vorgegebenen Vordrucke.Einhaltung AEntG/LTTG (Tariftreue und Mindestentgelt).

Eignung durch andere Unternehmen / Nachunternehmer

Art und Umfang der durch Nachunternehmer auszuführenden Teilleistungen im Angebot benennen.Namen der Nachunternehmer bereits bei Angebotsabgabe angeben.Verpflichtungserklärung (Formblatt 236) auf Verlangen.Bei Eignungsleihe: Haftungserklärung des anderen Unternehmens.Bei Nachunternehmern mit Sitz im anderen EU-Mitgliedstaat: Ausnahmenregelung.Unternehmen mit Ausschlussgründen oder fehlender Eignung müssen innerhalb der von der Vergabestelle gesetzten Frist ersetzt werden.LTTG-Pflichten bei Nachunternehmern und Verleihern sicherstellen; Mindestentgelt- und Tariftreuerklärungen vorlegen.

Bietergemeinschaften

Erklärung aller Mitglieder (Formblatt 234): Bildung einer ARGE im Auftragsfall, Auflistung aller Mitglieder, Benennung des bevollmächtigten Vertreters, rechtsverbindliche Vertretung gegenüber dem Auftraggeber, Gesamtschuldnerhaftung.Die Sanktionen-Eigenerklärung ist von allen Mitgliedern zu unterzeichnen.Bei nicht deutscher Sprache sind Bescheinigungen mit deutscher Übersetzung vorzulegen.

Auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichende Nachweise (engere Wahl)

Wenn das Angebot in die engere Wahl kommt, sind auf Verlangen vorzulegen:

Drei Referenznachweise (vergleichbare Leistungen, letzte 5 Kalenderjahre).Jahresdurchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten 3 Jahre (nach Lohngruppen, Leitungspersonal separat).Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerksrolle/IHK-Eintrag.Unbedenklichkeitsbescheinigungen: tarifliche Sozialkasse, Finanzamt, Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG, Berufsgenossenschaft (mit Lohnsummen).Ggf. rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan.Urkalkulation.Aufgliederung der Einheitspreise (Formblatt 223).Bestätigung der Eigenerklärungen durch Bescheinigungen zuständiger Stellen; nicht deutschsprachige Bescheinigungen mit deutscher Übersetzung.
Referenzprojekte
Drei Referenznachweise ReferenzenZeitraum: Letzte 5 Kalenderjahre (oder in der Auftragsbekanntmachung angegebener Zeitraum – der längere Zeitraum ist maßgebend). Nur vorzulegen, falls das Angebot in die engere Wahl kommt.Volumen: Kein Mindestauftragswert je Referenz vorgegeben

Vergleichbare Leistungen: Sanitärinstallationen (DIN 18381), vergleichbar mit der ausgeschriebenen Leistung, aus den letzten 5 Kalenderjahren. Je Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit ausgeführten Mengen, Zahl der durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Baumaßnahme-Art (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), bestätigte vertragsgemäße Ausführung

Vergleichbarkeit mit Sanitäranlage/Leistung nach DIN 18381. Nachweise sind vom Bieter bereits im Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) zu benennen; Bestätigungen/Bescheinigungen auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichen. Keine Pflicht zur Vorlage mit Angebotsabgabe.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 48%4–10 · 50%11+ · 2%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 32 erledigt
Formblätter und Angebotsschreiben
Eigenerklärungen zur Eignung
Technische Angebotsinhalte und Gleichwertigkeit
Abfall- und Umweltnachweise
Auf Verlangen nachzureichende Nachweise (Formblatt 124 – engere Wahl)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Kreisverwaltung Trier-Saarburg | Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
54290 Trier
Ort
54320 Waldrach
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.trier-saarburg.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
54320 Waldrach
Rheinland-Pfalz

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