Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung des Landkreises Görlitz für vorbereitende Elektroinstallationsarbeiten im Rahmen der Erweiterung der Waldbühne Kurort Jonsdorf zu einer touristisch multifunktionalen Veranstaltungsstätte.
Umfasst die Erneuerung der Stromversorgung (Zuleitung, Zähler- und Verteileranlage), Kabelverlegung in der Bärgasse und im Wiesental, Erneuerung der Straßenbeleuchtung, Demontage der Altanlage sowie die Bereitstellung einer Baustromversorgung für die gesamte Bauzeit (ca. 24 Monate). Tiefbauarbeiten sind nicht Teil dieses Auftrags.
Es gibt nur ein Los; Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenNiederspannungsschaltanlagen
Lieferung und Aufstellung einer Zähleranschlusssäule 400 A (VNB SachsenNetze) sowie eines Hauptverteilerschrankes 250 A aus Edelstahl (RAL 7024).
Inklusive NH-Sicherungen, FI-Schutzschalter und anschlussfertiger Verdrahtung nach Übersichtsschaltplänen (Netzform TN-C-S).
Kabel und Leitungen
Verlegung von Starkstromkabeln NAYY-J 4x240 (ca. 260 m) und NYY-J 4x185 (ca. 2–20 m).
Einsatz von Kabelschutzrohren DN 110 PE (ca. 150 m) sowie Verbindungsmuffen und Anschlussarbeiten.
Kabelverlegung in der Bärgasse erfolgt unter beengten Verhältnissen.
Straßenbeleuchtung
Erneuerung der Straßenbeleuchtung mit Erdkabel NYY-J 5x10 (ca. 500 m), Fundamentrohren NW 350 PE (12 Stück), Kabelschutzrohren DN 75 PE (ca. 100 m) und Kabelwarnband.
Anbindung an den Bestand, Außerbetriebnahme der Altanlage sowie Koordination der Einmessung (Vermesser wird bauseits beauftragt).
Demontage der Bestandsanlage
Rückbau und Entsorgung der vorhandenen elektrischen Anlage, einschließlich Unterverteiler, Installationsleitungen, Installationskanälen und -rohren, Geräteeinsätzen, Leuchten bis 2x58 W sowie eines 4-m-Stahlrohrmasts.
Abklemmen stationärer Betriebsmmittel.
Baustromversorgung über die gesamte Bauzeit
Bereitstellung und Betrieb einer Baustromversorgung als Mietposition für die voraussichtliche Bauzeit von ca. 24 Monaten:
Allgemeine Ausführungsbedingungen
Alle Leistungen sind abschnittsweise in unabhängigen Bauabschnitten gemäß Festlegung des Auftraggebers zu erbringen.
Abwasser-, Trinkwasser- und Stromanschlüsse werden vom Auftraggeber bereitgestellt.
Einmessung der Versorgungsanlagen erfolgt durch einen bauseits beauftragten Vermesser; Koordination durch den Auftragnehmer.
Lagerplätze werden nicht zur Verfügung gestellt.
Planvorlage, Abstimmung und Netzanmeldung
Vom Auftragnehmer sind Montage- und Detailpläne sowie herstellerbezogene Aufbau- und Stromlaufpläne zu erstellen und mindestens 10 Tage vor der Montage dem Ingenieurbüro elkoplan zur Prüfung und Genehmigung vorzulegen.
Vor Fertigungsbeginn sind die Örtlichkeiten genau zu prüfen und der Aufstellungsort mit der Bauleitung abzustimmen.
Die Anmeldung zum Anschluss an das Niederspannungsnetz (AAN) führt der Auftragnehmer eigenständig beim Netzbetreiber SachsenNetze durch.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung (zwingende Ausschlussgründe)
Das Unternehmen darf sich nicht in Liquidation befinden; über das Vermögen darf kein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden sein und kein Antrag mangels Masse abgelehnt worden sein.
Es dürfen keine schweren Verfehlungen vorliegen (insbesondere keine Verurteilungen in den letzten zwei Jahren wegen Verstößen mit Freiheitsstrafe > 3 Monaten, Geldstrafe > 90 Tagessätzen oder Geldbuße > 2.500 Euro).
Die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen muss ordnungsgemäß erfüllt sein.
Fachliche Eignung und Leistungsfähigkeit
Nachweis über die Ausführung vergleichbarer Leistungen in den letzten 5 Kalenderjahren (3 Referenznachweise auf Verlangen, siehe Referenzprojekte).
Erklärung über den Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für Bauleistungen und vergleichbare Leistungen, einschließlich Anteile bei gemeinsam ausgeführten Leistungen.
Erklärung, dass die für die Leistung erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen; bei engerer Wahl: Zahl der jahresdurchschnittlich in den letzten 3 Jahren beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.
Registereintragungen und formale Nachweise
Eintragung im Handelsregister.
Eintragung in der Handwerksrolle für die auszuführende Leistung oder alternativ Eintragung bei der IHK.
Bei Auftragssumme ab 30.000 Euro: Präqualifikation im PQ-Verzeichnis oder gleichwertiger Eignungsnachweis; außerdem holt der Auftraggeber einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO ein.
Nachunternehmer und Drittkapazitäten
Bei Einsatz von Nachunternehmern ist Formblatt 233 (Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen) bereits mit dem Angebot einzureichen, einschließlich Name des Nachunternehmers.
Auf Verlangen nachzuweisen, dass Nachunternehmer präqualifiziert sind oder die Eignungsvoraussetzungen erfüllen; ggf. PQ-Nummer angeben.
Bei Nutzung von Kapazitäten anderer Unternehmen: Formblatt 235 und auf Verlangen Verpflichtungserklärung (Formblatt 236).
Vergleichbare elektrotechnische Bauleistungen (Errichtung/Ertüchtigung von Stromversorgungs-, Verteiler- und/oder Straßenbeleuchtungsanlagen)
Pro Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitskräfte, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke; Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung