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Ausschreibungen Rheinland-Pfalz

Feuerwehrgerätehaus Lachen-Speyerdorf - Freianlagen

Stadt Neustadt an der Weinstraße67433 Neustadt an der Weinstraße, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße schreibt die Freianlagen (Außenanlagen) für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses im Stadtteil Lachen-Speyerdorf, Haßlocher Straße 50, 67435 Neustadt an der Weinstraße, öffentlich aus.

Was zu tun ist: Erdarbeiten (Aushub, Bodenverbesserung, Oberbodenabtrag), Entwässerungskanalarbeiten (Regenwasserleitungen, Schächte, Schwerlastrinnen), Asphalt- und Pflasterflächen, ein WHG-Plattensystem (flüssigkeitsdichte Flächen für wassergefährdende Stoffe) im Übungshof mit Sicherheitsauffangbecken, Koaleszenzabscheider und Probenahmeschacht, Beton- und Stahlbetonarbeiten (Borde, Fundamente, Eingangspodeste) sowie Grünflächen und eine Versickerungsmulde.

Wichtige Fristen und Termine:

Angebotsfrist: 27.10.2026, 10:00 Uhr (Eröffnungstermin)Ausführungsbeginn: spätestens letzter Werktag der KW 3/2027Abnahmereife Vollendung: spätestens letzter Werktag der KW 13/2027Bindefrist: bis 10.11.2026

Angebote müssen zwingend auf Grundlage der Version 2 der Vergabeunterlagen erstellt werden – Angebote auf Basis von Version 1 werden von der Wertung ausgeschlossen.

Es handelt sich um eine VOB/A-öffentliche Ausschreibung, einzelnes Los, keine Los-Teilung. Angebote können elektronisch oder schriftlich eingereicht werden. Nebenangebote sind nicht zugelassen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 27. Oktober 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZJAN2027FEBMÄR
Veröffentlichung7. Okt. 2026
Angebotsfrist27. Okt. 2026
Angebotsöffnung27. Okt. 2026
Bindefrist27. Okt. – 10. Nov. 2026
Ausführungsbeginnca. 18. Jan. – 22. Jan. 2027
Vollendung (abnahmereif)ca. 22. März – 26. März 2027
BaustelleneinrichtungsplanDatum offenInnerhalb von 14 Kalendertagen nach Auftragserteilung vorzulegen.
Vorhaltung BaustelleneinrichtungDatum offenBis zur mängelfreien Abnahme des Gewerks Freianlagen vorzuhalten.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität3 Kriterien
Preis 70%Qualität 30%
  • Angebotspreis70%

    Wertung der Angebotspreise gem. § 16d Abs. 1 Nr. 1 VOB/A. Das Angebot mit dem niedrigsten wertbaren Angebotspreis erhält 70 Wertungspunkte; die weiteren Angebote erhalten anteilig Punkte nach der Formel: (niedrigster Preis / jeweiliger Preis) x 70.

  • Arbeitslohn (Tariftreue)15%

    Erklärt der Bieter, dass sein Betrieb für die ausgeschriebene Baumaßnahme Personal nach dem geltenden aktuellen Tariflohn des maßgeblichen Handwerks (oder analog) entlohnt, erhält das Angebot 15 Wertungspunkte. Bei Mindestlohnzahlung oder fehlender/fehlerhafter Eigenerklärung: 0 Punkte. Hinweis: AEntG/AÜG/TVG-Mindestlohn-Bestätigungen erfüllen das Kriterium nicht.

  • Nachunternehmerverzicht15%

    Erklärt der Bieter, im Auftragsfall sämtliche Bauleistungen, auf die sein Betrieb eingerichtet ist, mit eigenem Personal auszuführen, erhält das Angebot 15 Wertungspunkte. Prozentualer Anteil der Nachunternehmerleistungen am Gesamtauftragswert wird als Malus von den 15 Punkten abgezogen; ab >30% NU-Anteil = 0 Punkte. Bei Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied die Erklärung abgeben, damit die vollen 15 Punkte vergeben werden.

Wertungskriterium 1 (Preis): Punktzahl = (Niedrigster wertbarer Angebotspreis / jeweiliger Angebotspreis des Bieters) x 70. Wertungskriterium 3 (Nachunternehmerverzicht): Malus = prozentualer Anteil Nachunternehmerleistungen; ab >30% = 0 Punkte. Beispiel: 20% NU-Anteil = 20% Abzug von 15 Punkten = 12 Punkte.

KI-Hinweis: Alle drei Zuschlagskriterien (Preis 70 P., Arbeitslohn 15 P., Nachunternehmerverzicht 15 P., Gesamt 100 P.) sind in den Vergabeunterlagen (Datei 'Erklärung Wertungskriterien_V2') und im FB 211 (Punkt 10) vollständig und eindeutig angegeben; Bewertungsformel für Preis und Malus-Regelung für NU-Verzicht sind dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Übergreifende Baustelleneinrichtung, Vor- und Nacharbeiten

Baustelleneinrichtung Freianlagen (pauschal), Längen- und Höhenmessungen, Kennzeichnung und Sicherung, zweite Baustellenzufahrt, Eigenüberwachungs-Lastplattendruckversuche.

Baustelleneinrichtungsplan: innerhalb von 14 Kalendertagen nach Auftragserteilung vorzulegen (unter Berücksichtigung des SIGE-Plans), laufend mit dem Baufortschritt zu aktualisieren.Vorhaltung der Baustelleneinrichtung bis zur mängelfreien Abnahme des Gewerks Freianlagen.

Gemeinsame Erd- und Entwässerungsarbeiten (gilt für Übungshof und Parkplatz/Wege/Grünflächen)

Erdarbeiten: Aushub, Verfüllung, Bodenverbesserung (u.a. Kalk-Zement), Oberbodenabtrag, Planierung, Verdichtungsnachweise.Entwässerungskanalarbeiten: KG-2000-Rohre, Schächte, Schwerlastrinnen (z.B. ACO DRAIN PowerDrain), Dichtigkeitsprüfungen.Leerrohrverlegung für Elektroleitungen (DN100, DN160).Kabelschächte (z.B. Romold Rom-Box).Beton-/STB-Bauteile übergreifend: Tiefbordsteine, Fundamente für Schiebetore, Fahnenmaste, Mastleuchten.Schutzmaßnahmen angrenzender Bauteile.

Übungshof (WHG-Bereich)

Flüssigkeitsdichter, hochbelastbarer Bereich für LAU-Anlagen, ca. 13,50 m × 12,00 m.

Schachtanlagen unter WHG-Fläche: Sicherheitsauffangbecken (SAB), Koaleszenzabscheider (KOA), Probenahmeschacht (PNS), Warn- und Überwachungsanlage (OAC).WHG-Plattensystem (z.B. Stelcon 'Ground Protect 20' oder gleichwertig), inkl. Fugenabdichtung.Asphaltflächen als Densiphalt/Synphalt (halbstarre Deckschicht für extrem belastete Bereiche) inkl. Tragschicht, Binderschicht, Asphalttraggerüst und Verfüllmörtel.Beton-/STB-Bauteile: Tiefbordsteine, Fundamente, Betonplatten für Schwerlast-Gitterroste, Magerbeton/Unterbau, Neigung 4 % zu Abläufen.

Parkplatz, Wege und Grünflächen

Erdarbeiten: Abbruch von Fundamenten, Oberbodenabschieben, Herstellung einer Versickerungsmulde, Bodenverbesserung.Entwässerung: Regenwasserleitungen, Betonschächte DN1000, Absetzschächte, Straßenabläufe (z.B. ACO), Schwerlastrinnen.Wassergebundene Decke auf den Flächen 1, 5 und 6.Asphaltflächen (Parkplätze nach RStO – Bk0,3): Frostschutzschicht 40 cm + ungebundene Tragschicht 15 cm + Asphalttragschicht 10 cm + Asphaltdeckschicht 4 cm. Ab 01.01.2027 verpflichtend in Niedertemperaturasphalt auszuführen.Pflasterflächen (Betonpflaster, Muldenrinnen, Pflasterstreifen) auf den Flächen 1–6.STB-Bauteile: Eingangspodeste Haupteingang und Nebeneingang, Tiefbordsteine, STB-Fertigteile, Blockstufen, Bankette.Parkplatzmarkierung.

Dokumentation, Prüfungen und Einweisung

Montagepläne als Installations- und Aufstellungspläne, Maßstab 1:50, mit Versorgungstrassen, Volumenströmen und Höhenlagen für Regenwasser-, Abwasser-, LAU-Abwasser- und Elektroanlagen.Dokumentation 2-fach: Grundrisszeichnungen mit Planlisten, Auslegungsberechnungen, Wartungsvorschriften mit Wartungslisten, Einweisungsprotokolle, Dichtigkeitsprüfprotokolle – als Papier in 2 DIN-A4-Ordnern mit Inhaltsverzeichnis sowie als Datenträger (dwg, stp, xls, doc, pdf).Kamerabefahrung der wasserführenden Rohrleitungen (Video).Einweisung des Betreibers in die Funktion aller Anlagen vor der letzten Abnahmeprüfung.Prüfprotokolle: Dichtigkeitsprüfungen, Lastplattendruckversuche (Eigenüberwachung), Druckprüfprotokolle.Eignungsnachweise für Asphalt vor dem Einbau.Stundenlohnarbeiten für Unvorhergesehenes.

Abfall und Verwertung/Beseitigung (FB 241)

Vermeidung von Bau- und Abbruchabfällen (Bemühensklausel).Übernahme der Pflichten als Abfallerzeuger und -besitzer.Getrennte Erfassung und Haltung der Abfälle.Sachgerechte Verwertung/Beseitigung nach Kreislaufwirtschaftsgesetz und Nachweisverordnung.Nachweisführung (Belege, Bestätigungen, Erklärungen) gemäß KrWG i.V.m. NachwV.Falls Verwerter/Beseitiger von der Leistungsbeschreibung abweicht: Nachweise über Berechtigung und Annahmebestätigung, ggf. Andienungsbestätigung der Abfallwirtschaftsbehörde; Kosten der Verwertung in Einheitspreise einrechnen, Beseitigungskosten benennen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeine Anforderungen an Bewerber/Bieter

Sprache: Deutsch.Eintragung in das Wettbewerbsregister: wird ab Auftragssumme > 50.000 € angefordert.Keine Beteiligung an unzulässigen Wettbewerbsbeschränkungen.Einhaltung des Landestariftreuegesetzes (LTTG) Rheinland-Pfalz inkl. Tariftreue-/Mindestentgelterklärungen (für Bauleistungen nach AEntG: Mustererklärung 1; Mindestentgelterklärung nach § 4 Abs. 2 LTTG, sofern nicht tariftreuepflichtig).Weitergabe der Tariftreue-/Mindestentgeltverpflichtungen an Nachunternehmer und Verleiher; Sorgfältige Auswahl und Prüfung der NU-Angebote.Dokumentationspflicht: vollständige und prüffähige Unterlagen über eingesetzte Beschäftigte auf Verlangen vorlegen.Hinweispflicht: Beschäftigte auf Kontrollmöglichkeiten durch den Auftraggeber hinweisen.

Fachliche Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit)

Maßgeblich ist das Formblatt 124 – Eigenerklärung zur Eignung (VOB) bzw. der Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis.

Eignungsanforderungen:

Umsatz: Bauleistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, vergleichbar mit der ausgeschriebenen Leistung.Referenzen: vergleichbare Leistungen in den letzten 5 Kalenderjahren (vgl. Referenzprojekte).Arbeitskräfte: Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte.Registereintragung: Handelsregister, Handwerksrolle/Handwerkskarte, IHK-Eintragung oder nachweislich keine Eintragungspflicht.Insolvenz: kein eröffnetes/beantragtes Insolvenzverfahren, keine Ablehnung mangels Masse, keine Liquidation.Ausschlussgründe: keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A.Steuern/Sozialversicherung: ordnungsgemäße Erfüllung der Zahlungspflichten.Berufsgenossenschaft: Mitgliedschaft erforderlich.Wettbewerbsregister: ab Auftragssumme ≥ 30.000 € (ohne USt.) wird ein Auszug angefordert.

Verfahrensmodalitäten und Nachweisführung

Präqualifizierte Unternehmen: Nachweis über Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V., ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise; Nachunternehmer müssen ebenfalls präqualifiziert sein oder die Voraussetzungen erfüllen.Nicht präqualifizierte Unternehmen: vorläufiger Eignungsnachweis durch Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124); bei engerer Wahl Nachforderung von Bescheinigungen zuständiger Stellen.Fehlende Unterlagen: werden teilweise nachgefordert (nicht wertungsrelevant).Nebenangebote: nicht zugelassen.Mehrere Hauptangebote: zugelassen, jedes muss für sich zuschlagsfähig sein.Zugelassene Angebotsformen: elektronisch (Textform, fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur/Siegel) oder schriftlich (eigenhändige Unterschrift).Vertragsstrafe bei Verzug: 0,3 % der Abrechnungssumme pro Werktag, maximal 5 % der Abrechnungssumme.
Referenzprojekte
1 (bei Angebotsabgabe); bei Zuschlag in engere Wahl bis zu 3 Referenznachweise ReferenzenZeitraum: Letzte 5 KalenderjahreVolumen: nicht spezifiziert (vergleichbare Größe)

Ein Referenzprojekt vergleichbarer Größe (Freianlagen/Landschaftsbau, vergleichbare Leistungsinhalte und Schwierigkeitsgrad)

Art der erbrachten Leistung, Tätigkeiten, Aufgabenstellung, wesentliche Entsprechung zum Leistungsbild Freianlagen, wertende Gesamtbetrachtung von Leistungsinhalt und Schwierigkeitsgrad; Nachweis über Anlage 09 – Beiblatt Referenzabfrage; bei engerer Wahl zusätzlich mit Ansprechpartner, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Mengen, durchschnittlicher Arbeitnehmerzahl, Auftraggeberbestätigung

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 45%4–10 · 51%11+ · 3%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 31 erledigt
Pflicht-Anlagen mit dem Angebot
Unterlagen auf Verlangen der Vergabestelle
LTTG – Tariftreue/Mindestentgelt (Rheinland-Pfalz)
Abfall und Nachweisführung (FB 241)
Planungs- und Dokumentationspflichten (vor/nach Ausführung)
Verfahrenshinweise
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Neustadt an der Weinstraße
Ort
67433 Neustadt an der Weinstraße, Rheinland-Pfalz
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
67433 Neustadt an der Weinstraße
Rheinland-Pfalz

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