Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Stadt Eisenhüttenstadt für Elektroarbeiten an der Freilichtbühne. Es werden zwei Hauptverteilungen (Niederspannungs-Hauptverteilung im Vorführraum und Hauptverteilung im Umkleidetrakt) ersatzneugebaut sowie die Blitzschutz- und Erdungsanlage in Umkleidetrakt, Vorführhaus und Bühne ertüchtigt.
Die Leistung umfasst:
Wichtige Eckdaten:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenRückbau und Demontage
Demontage der bestehenden Elektro- und Blitzschutzkomponenten (Kabel, Kabelschutzrohre, Bestandsverteiler NSHV Vorführraum, HV Umkleidetrakt), Freischaltung von Strom- und Schaltkreisen, Isolations- und Schleifenwiderstandsmessung, fachgerechte Entsorgung.
Niederspannungs-Schaltanlagen (2 Hauptverteilungen)
NSHV Vorführraum: Ersatzneubau als anschlussfertige, stahlblechgekapselte Niederspannungs-Schaltanlage IP54, 4 Anreih-Einzelfelder (Einspeisefeld, Abgangsfelder NH1, Einspeisefeld NEA, Abgangsfeld NH00), 630 A, 230/400 V, TNC-S, inkl. Kabelverschraubungen, Abdeckstreifen, Einspeise- und Abgangsklemmen, Beschriftung und Verteilerdokumentation.
HV Umkleidetrakt: Ersatzneubau als Einzelstandverteiler IP44 in Standschrankbauweise (Stahlblech, 1 Feld), Lieferung, Montage, Anschluss.
Komponenten beider Verteilungen: Kombiableiter Typ 1+2, Sicherungslasttrennschalter NH00, Installationsschütze, Treppenlichtzeitschalter, LS-Schalter, FI/LS-Kombinationen, Schaltuhren, Schutzkontaktsteckdosen.
Niederspannungs-Installation
Verlegesysteme: Kernbohrungen, Gebäudeeinführungen, Wand-/Deckendurchbrüche, Stemm- und Schlitzarbeiten, Kabeltragsysteme (Steigeleiter, Gitterrinne, Kabelkanäle), Elektroinstallationsrohre, Brandschotts, Ringraumdichtungen, Kabelboxen.
Kabel/Leitungen: NYM-J, NYY-J, FM-Installationskabel JE-H(St)H in verschiedenen Verlegearten.
Installationsgeräte: Schalter, Steckdosen, CEE-Wandsteckdosen, Abzweigdosen; Bemusterung sichtbarer Installationsgeräte und Verlegesysteme; SPD Typ 3.
Beleuchtung
Allgemeinbeleuchtung: LED-Sensor-Wannenleuchten (u. a. 24 W).
Sicherheitsbeleuchtung: Rettungszeichenleuchten.
Blitzschutz- und Erdungsanlage
Fangeinrichtungen: Rundleiter/Dachleitungen, Fangstangen, Dachrinnenklemme, Universal-Verbindungsklemmen, Leitungshalter.
Ableitungen und Erdungen: Ableitanlage, Runddraht Edelstahldraht, Tiefenerder (NIRO V4A), Schlagspitzen, Potentialausgleichsschienen, NYY-J als Potentialausgleichsleitung.
Anwendungsbereich: Umkleidetrakt, Vorführhaus und Bühne.
Norm/Messung: Errichtung und Prüfung nach DIN EN 62305-3 und DIN 18014, inklusive Dokumentation.
Außenanlagen (Starkstrom)
Kabelgraben (0,3 m × 0,7 m, ca. 135 m), Handschachtung/Suchschachtung, Kabelschutzrohre (NW 50, NW 80), Durchörterungen, Sandbettung, Trassenwarnband, Wiederherstellung der Oberfläche (Betonsteinpflaster aufnehmen, SoB herstellen, verlegen).
Prüfung, Dokumentation, Inbetriebnahme
Erstprüfung nach DIN VDE 0100-600, Isolations- und Schleifenwiderstandsmessungen, Erdungs- und Blitzschutzmessung mit Prüfprotokollen.
Betriebs- und Revisionsunterlagen: Pläne, Schemata, Prüfprotokolle, Wartungsanleitungen als Mappe + digital (PDF + DWG), 1-fach, vor Abnahme.
Inbetriebnahme und Einweisung des Betreiberpersonals; Stundenlohnarbeiten nur auf Anordnung der Bauleitung.
Baustellenorganisation und allgemeine Pflichten
Baustelleneinrichtung (Container, Beleuchtung), wöchentliche Bautageberichte und Tagelohnzettel, eigene Listen über täglich beschäftigte Arbeitnehmer, Teilnahme an Bausitzungen (Protokolle verbindlich), Koordination mit Bauleitung und Fachplanern, Anschluss elektrischer Geräte.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit)
Nachweis wahlweise durch Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (Verein für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.), durch Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder durch Einheitliche Europäische Eigenerklärung. Bei präqualifizierten Unternehmen können auf Verlangen auftragsspezifische Einzelnachweise ergänzt werden.
Eignungsprüfung erfolgt für Bieter und benannte Nachunternehmer. Es bestehen keine wettbewerbsbeschränkenden Absprachen. Der Bieter hat Auskunftspflicht über wirtschaftliche und rechtliche Verbindungen. Bescheinigungen in deutscher Sprache oder mit deutscher Übersetzung.
Bauwirtschaftliche Anforderungen
Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere vergleichbare Leistungen betrifft (inkl. ARGE-Anteil).
Verfügbarkeit der für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte.
Vergleichbare Referenzleistungen
Erklärung, dass in den letzten 5 Kalenderjahren vergleichbare Leistungen ausgeführt wurden; bei engerer Wahl Vorlage von 3 Referenznachweisen mit den im Formblatt 124 genannten Pflichtangaben.
Rechtliche Zuverlässigkeit
Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der IHK (oder Erklärung, dass keine Eintragungspflicht besteht).
Kein Insolvenzverfahren eröffnet, kein Antrag mangels Masse abgelehnt, nicht in Liquidation (bzw. rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan).
Keine Ausschlussgründe gem. § 6e EU VOB/A; keine Verurteilungen wegen Verstößen mit Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 € in den letzten 2 Jahren.
Ordnungsgemäße Erfüllung der Steuer-, Abgaben- und Sozialversicherungspflichten; Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.
Sanktionsrechtliche Anforderungen (Russland-Embargo)
Keine Bezüge zu Russland gemäß Art. 5k Abs. 1 VO (EU) 833/2014: keine russische Staatsangehörigkeit des Bewerbers, keine Niederlassung in Russland, keine Anteile > 50 % im Besitz russischer Personen, kein Handeln im Namen oder auf Anweisung russischer Personen/Unternehmen. Gleiches gilt für Unterauftragnehmer, Lieferanten und Kapazitätsgeber mit > 10 % des Auftragswerts. Zusicherung, dass auch während der Vertragslaufzeit keine solchen Unternehmen eingesetzt werden.
Vom Bieter einzuhaltende Pflichten während der Ausführung
Benennung eines bevollmächtigten Baustellenleiters schriftlich (auch bei Änderungen), Einhaltung der Bauordnung Brandenburg und der Baustellenverordnung, Nachweis von Sicherheits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen (CE-/GS-geprüfte Geräte, Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften), Führung von Arbeitnehmerlisten und wöchentlichen Bautageberichten, Erstellung der geforderten Prüf- und Dokumentationsunterlagen nach DIN VDE 0100-600, DIN 18014, DIN EN 62305-3.
Vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren (Bauleistungen), 3 Referenznachweise
Vergleichbare elektrotechnische Bauleistungen; je Referenz Angabe von Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblichem Leistungsumfang (mit Mengenangaben), durchschnittlich eingesetzter Arbeitnehmerzahl, besonderen technischen Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertraglicher Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), koordinierten Gewerken und Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.