GP 2. SBSS München, Schallmessstellen Immissionsschutz PFA1+2+VK Hbf, Jan. 2027 - Dez. 2035
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie DB InfraGO AG sucht einen Auftragnehmer für die Errichtung und den Betrieb von Schallmessstellen (Immissionsschutz) im Großprojekt 2. S-Bahn-Stammstrecke München. Die Messstellen erfassen Schallimmissionen in den Bereichen Oberirdisch West, Tunnel West, Haltepunkt Hauptbahnhof und Verkehrsknoten Hbf (PFA 1) sowie Marienhof (PFA 2).
Der Auftrag umfasst Planung, Aufbau und 24/7-Betrieb von Schallpegelmessgeräten der Klasse 1, kontinuierliche Datenübermittlung, halbjährliche Berichte sowie die Überwachung der Einhaltung der Schallschutzauflagen aus der Planfeststellung. Die Leistung wird in drei Stufen erbracht (Stufe I: 2027–2029, Stufe II und III als Verlängerungsoptionen bis 2035).
Bieter müssen nachweisen, dass sie als Messstelle nach § 29b BImSchG bekanntgegeben sind, mindestens zwei fachlich qualifizierte Mitarbeiter sowie eine vergleichbare Referenz aus den letzten zehn Jahren haben. Die Angebotsabgabe erfolgt elektronisch über das Bieterportal der DB AG bis zum 22.10.2026
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis (Honorar)100%
Honorar für übertragene und optionale Leistungen (Wertungssumme) der Leistungsbereiche Projektsteuerung/Planung/Bauüberwachung. Bewertung nach Punkteformel (niedrigster Preis 5 Punkte, ab dem 1,5-fachen Wert 0 Punkte).
Punktebewertung des Honorars: Das Angebot mit dem niedrigsten Preis erhält 5 Punkte. Angebote ab dem 1,5-fachen Wert des niedrigsten Angebotspreises erhalten 0 Punkte. Die Punkte der übrigen Angebote werden zwischen dem niedrigsten Angebotspreis und dem 1,5-fachen Wert linear interpoliert. In die Wertungssumme fließen die übertragenen und optionalen Leistungen ein.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenLeistungszeitraum und Stufengliederung
Die Leistung ist in drei Stufen gegliedert:
Angebote können nur für alle Stufen gemeinsam abgegeben werden. Eine Übertragung der Verlängerungsoptionen erfolgt durch den Auftraggeber.
Grundlagenermittlung und Aufbau der Messstellen
Vor Inbetriebnahme sind folgende vorbereitende Leistungen zu erbringen:
Messtechnische Ausstattung und Betrieb
Folgende technische Anforderungen gelten für alle Messstellen:
Berichtswesen und Archivierung
Folgende Berichts- und Dokumentationspflichten gelten vertragsübergreifend:
Bauabschnitte und Messstellenstandorte
Die Messstellen sind in folgenden Bereichen der 2. S-Bahn-Stammstrecke München zu errichten und zu betreiben:
PFA 1 – Oberirdisch West (Smst 1–3): Laim Nord, Laim UVR Süd, TEH12
PFA 1 – Tunnel West (Smst 5–6): Donnersberger Brücke TEH20, RS3
PFA 1 – Haltepunkt Hbf / Verkehrsknoten Hbf (Smst 1–4 + Option Smst 7): Hbf Bayerstraße, Hbf Arnulfstraße, Bahnhofsplatz Nord/ZA, Bahnhofsplatz Süd/ZA, optional Smst 7 (Hbf – Arnulfstraße nordwestlich)
PFA 2 – Haltepunkt Marienhof (Smst 1–3): Immissionsort Marienhof, Baufeld Marienhof
PFA 1 – Strassergelände (Smst 1)
Der Anteil der Messstellen verteilt sich auf drei Buchungskreise bzw. Maßnahmen: 2. SBSS (BK11/BK16), NEG (Neubau Empfangsgebäude) sowie GHD (Grunderneuerung Gleishallendach, 69 %) und QBD (Neubau Querbahnsteigdach, 31 %).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Ausschlussgründe und Verpflichtungserklärungen
Folgende Erklärungen sind als Muss-Voraussetzung mit dem Teilnahmeantrag abzugeben:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Folgende wirtschaftliche Mindestanforderungen gelten:
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Folgende technische Mindestanforderungen sind nachzuweisen:
Hinweis: DAkkS-Zertifizierung, Teilnahme am Modul „Immissionsschutz" und DIN EN ISO/IEC 17025 sind nicht zwingend mit einzureichen (können nachgereicht werden).
Vergleichbare Referenzleistung
Mindestens eine vergleichbare Referenzleistung mit folgenden Anforderungen:
Verfahrensspezifische Anforderungen
Zusätzliche Anforderungen aus dem Verfahren:
Vergleichbare Referenzleistung: Infrastrukturmaßnahme im überwiegend geschlossenen innerstädtischen Bebauungszusammenhang; Betrieb mindestens einer Messstelle im Fachbereich VI (Erschütterungen) gemäß § 29b BImSchG; Honorarsumme netto > 25.000 €; Abrechnungswert (Betrieb der Messstelle) ≥ 10.000 €
Infrastrukturmaßnahme im geschlossenen innerstädtischen Bebauungszusammenhang; Messstellenbetrieb im Fachbereich VI Erschütterungen
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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