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Grundhafter Ausbau der Wallrothstraße mit statischen Hangsicherungen sowie Neubau eines gemeinsamen Geh-/Radweges in 99734 Nordhausen; 2. Bauabschnitt

Stadtverwaltung Nordhausen | Thüringer Landesverwaltungsamt WeimarNordhausen, ThüringenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Kurzbeschreibung

Die Stadt Nordhausen schreibt den grundhaften Ausbau der Wallrothstraße im 2. Bauabschnitt aus (Vergabe-Nr. 13/65/2026). Auf einer Länge von rund 168 Metern (Station 0+340 bis 0+508) werden die Straße komplett erneuert, eine talseitige Böschung mit einer überschnittenen Bohrpfahlwand und einem bewehrten Erdkörper gesichert, ein gemeinsamer Geh- und Radweg neu gebaut sowie die Straßenbeleuchtung und der Regenwasserkanal erneuert. Die Arbeiten sind als eine Gesamtleistung vergeben (keine Losaufteilung).

Was zu tun ist:

Kampfmittelsondierung, Baufeldfreimachung, BaumfällarbeitenErdarbeiten, rund 1.120 m³ Straßenkoffer, 1.350 m³ HangabtragNeubau Bohrpfahlwand (141 Pfähle, Ø 88 cm, rd. 1.550 m² Wandfläche) mit Mikropfahl-RückverankerungStützwände (Winkelstützelemente, rd. 88 m) auf der GehegeseiteStraßenoberbau in Belastungsklasse Bk 1,8: 1.050 m² Asphaltdecke und -tragschichtRegenwasserkanal DN 400, 153 m, mit drei Schächten5 LED-Leuchten auf 8-m-MastenEntsorgung von rund 8.350 Tonnen Aushub und Abbruchmaterialien in 12 Fraktionen, davon 476 t PAK-haltige Setzpacklage als gefährlicher AbfallBeweissicherung, Verkehrssicherung in mehreren Bauphasen, Anliegerinformation

Wichtige Fristen: Angebotsabgabe bis 19.11.2026, 10:00 Uhr, ausschließlich elektronisch über die e-Vergabe-Plattform. Bauphase 1 (Baumfällungen) vom 18.01.2027 bis 28.02.2027, Hauptbaumaßnahme März bis Dezember 2027, Winterpause bis Ende März 2028, Fertigstellung bis Juni 2028.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 19. November 2026
Termin / FristOKT2026 JAN2027 APR JUL OKT JAN2028 APR
Veröffentlichung15. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist9. Nov. 2026
Angebotsfrist19. Nov. 2026
Ausführungsbeginn18. Jan. – 28. Feb. 2027
Ausführungsbeginn1. März – 31. Dez. 2027
Vertragslaufzeitca. 31. März 2027 – 30. Juni 2028
Vertragslaufzeit18. Dez. 2027 – 31. März 2028
Fertigstellung1. Apr. – 30. Juni 2028
Sicherheitsüberprüfung bisDatum offenBeweissicherungsverfahren vor Baubeginn: Übergabe der Dokumentation spätestens 1 Woche vor Beginn des Ausführungsabschnitts 1.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baufeldfreimachung, Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung

Komplette Baustelleneinrichtung mit Bürowagen, Toiletten, Bauzaun (150 m), Absperrzaunelementen (200 m), Bauschild und HinweisplaketteKampfmittelsondierung auf 1.715 m² (Asphalt 950 m², unbefestigt 765 m²) sowie 10 Tiefenbohrungen durch zugelassenes FachunternehmenBeweissicherungsverfahren an angrenzenden Verkehrsflächen und baulichen Anlagen vor Baubeginn durch unabhängigen SachverständigenAnwohnerinformation in 3 Runden (rd. 30 Haushalte), jeweils 2 Wochen vor Abschnittsbeginn verteilt, Freigabe 4 Wochen vorherVerkehrszeichenpläne je Bauphase (6 Wochen vor Beginn) und verkehrsrechtliche Anordnungen (4 Wochen vor Beginn)Baustelleneinrichtungsplanung, -umsetzung und -unterhaltungBaumfällarbeiten: 59–61 Bäume verschiedener Umfangsklassen (0,75–5,00 m), 670 m² Heckengehölz roden, 60 Wurzelstöcke roden, Kronenpflege an 5 Bäumen, 500 m² Mahd, Baumschutz für 30 Bäume (Fällzeitraum 18.01.–28.02.2027, nicht verschiebbar)

Straßen- und Wegebau

Rückbau Bestandsbefestigung: 950 m² Asphalt fräsen, 225 m³ PAK-haltige Setzpacklage separieren, 1.120 m³ Straßenkoffer, 540 m³ + 145 m³ Zulage Festgestein HangabtragFrostsicherer Oberbau Bk 1,8 nach RStO 12: 400 m³ Frostschutzschicht, 190 m³ HGT, 1.050 m² Asphalttragschicht AC 22 TN (16 cm), 1.050 m² Asphaltdeckschicht AC 11 DN (4 cm)Bordanlagen, Pflasterflächen, Längsmarkierung (306 m)Fahrbahnbreite 6,50 mGemeinsamer Geh- und Radweg (Breite 3,25 m bzw. 3,50 m mit Kappe): 70 m³ Frostschutzschicht, 160 m² + 10 m² Betonsteinpflaster, BordeBarrierefreie Fußgängerquerung Station 0+370 mit Flachbordsteinen, Bodenindikatoren (Rippen- und Noppenplatten) nach DIN 32984, Absenkern, Mittelinsel

Entwässerung und Leitungsbau

Regenwasserkanal DN 400 aus 153 m Stahlbetonrohr, 3 Fertigteilschächte DN 1200, Rohrgraben 375 m³, Dichtheitsprüfung, Kanalvideobefahrung, BestandsdokumentationStraßenentwässerung mit 6 Straßenabläufen und Anschlussleitungen DN/OD 160Sickerleitungen PVC-U DN 100, Drainagerohr KG2000 DN 160, Kontrollschächte DN 400, Notentwässerung, PlanumsdränageOberflächenwasserfassung Liebestunneltreppe: 60 m Graben, Einlaufbauwerk, Wasserbaupflaster, Anschlussleitung DN 250Einleitung in die Vorflut mit behördlicher Genehmigung

Hangsicherung und Stützbauwerke

Überschnittene, rückverankerte Bohrpfahlwand Station 0+399,24 bis 0+508,87 (rd. 109,6–110 m Länge), Wandfläche rd. 1.550 m²141 Großbohrpfähle Ø 88 cm (71 unbewehrte Primärpfähle, 70 bewehrte Sekundärpfähle), Achsabstand 0,78 m, Pfahllängen 11,50–14,50 m je AbschnittBewehrungsstahl B500B rd. 115 t29 Mikropfähle Ø 52/29 als Rückverankerung, Gesamtlänge 550 m, Einzelneigungen 50°/20°/0°, Längen 7–11,5 m, Bemessungskräfte bis 191 kN, Kopfpunktausbildung inkl. Kopfplatte, Übergangsrohr, Kernlochbohrung DN 200Kopfbalken C35/45 (115 m³) und Geh-/Radwegekappe C30/37 XF4 (132 m³), Bewehrung 29 t + 22 t, Schalung 200 m² + 88 m²Probebelastungen nach DIN EN 1997-1 (Pfähle) und DIN EN 14199 (Mikropfähle), 5 Zugversuche, Messprogramm (Nullmessung, 4 Wochen nach Fertigstellung, 6 Monate nach Verkehrsfreigabe)Winkelstützwände Gehegeseite Station 0+420–0+508 (rd. 88 m): Fertigteilelemente h=1,00/1,30/1,50/1,80 m, 2 Außenecken, 10 m L-Steine, Ortbetonfundamente C25/30 (100 m²), frostsichere Unterfüllung, Dränage- und Sickerschicht, Dichtungsschicht, Hinterfüllung, Oberflächenschutz Antigraffiti (108 m², Musterfläche 10 m²)Verzinktes Stahlgeländer (110 m, 46 Verankerungen) und Holz-Stahl-Geländer am Waldweg (45 m)Böschungsstabilisierung Station 0+340–0+400: Räumung der Abfallablagerung (450 m²), Hangabtrag 1.350 m³, Geokunststoff-Bewehrung 2.160 m² (EBGEO, 100 Jahre), bewehrter Erdkörper 1.215 m³, Erosionsschutz 450 m², Oberboden andecken 405 m², Rasenansaat 405 m², Erosionsschutzmatte 405 m², Absturzsicherung 50 m mit 22 EinzelfundamentenAbsturzsicherung mit Geländern an Stützwand und Waldweg

Anpassung Waldweg und weitere Nebenarbeiten

Anpassung des Waldweges Gehegeseite: 100 m² wassergebundene Tragschicht (0/32, 25 cm) und 100 m² Deckschicht (0/8, 5 cm), 35 m EntwässerungsmuldeStundenlohnarbeiten (Bagger, Frontlader, Bauhelfer, Facharbeiter, Vorarbeiter, Meister) als Reserveposition

Straßenbeleuchtung

5 Stahlmasten Lichtpunkthöhe 8,00 m mit LED-Aufsatzleuchten (6.500–7.100 lm, max. 52 W, Beleuchtungsklasse M5 nach DIN EN 13201-2)200 m Kabel NYY-J 5×16²+1×2,5² in Kabelschutzrohren dA 75 (220 m Schutzrohr)Insektenschutz (ULR 0 %, kein Licht oberhalb Horizontalebene), Nachtabsenkung 50 % über 7 Stunden, autarkZhaga Book 18 und D4i vorbereitet, ENEC-zertifiziert, Wartungsfaktor 0,89Inbetriebnahme, Anlagenprüfung VDE 0100-600, Einmessung, lichttechnische Berechnung; Verfügbarkeit Leuchte ≥ 10 Jahre, Ersatzteile ≥ 15 Jahre ab Rechnungsdatum

Entsorgung und Lagerplatz

Einrichtung und Betrieb eines kontaminierten Lagerplatzes am Beethovenring (ca. 40 × 6 m = 240 m², ca. 850 m von der Baustelle), Einrichtung inkl. Schwarz-Weiß-Container, 30 m³ Schotterpackung, 240 m² Geovlies 300 g/m², 240 m² HDPE-Dichtungsbahn 2 mm, 30 m Auffangrinne, 1.000-l-Wasserfass, 300 m² Abdeckung mit HDPE-Folie (Lagerzeitraum PAK-Material 8–12 Wochen)Wöchentliche Füllstands- und Abdeckungskontrollen, nach Starkniederschlag zusätzlich in Augenschein nehmenTransport und Entsorgung von rd. 8.330–8.350 t Material in 12 Fraktionen, darunter Bauschutt aus Hang (2.565 t, AVV 17 05 04, > Z 2), Oberboden (354 t, Z 2), Boden und Fels aus Hangabtrag (509 t, Z 2), Boden Straßenkoffer (1.981 t, Z 2), Boden Böschungskopf (906 t, Z 2), Boden Kanalbau (1.062 t, Z 2), ungebundenes Gemisch Bankette (83 t, Z 2), Asphaltaufbruch (290 t, Klasse A, AVV 17 03 02, Verwertung), Altbeton (37 t, AVV 17 01 01/07), Beton aus Bohrschablone (60 t, AVV 17 01 01), Altholz A IV (8,5 t) sowie PAK-haltige Setzpacklage (476 t, AVV 17 05 03*, gefährlicher Abfall)Getrennthaltung aller Haufwerke, Vermischung unzulässig; amtlich anerkannte Wiegescheine im Original an den AG; elektronische Nachweisführung für gefährliche Abfälle über Erzeugernummer des AG

Baubegleitende Pflichten und Dokumentation

Bestandspläne (Straßenbau 1:250, Regenwasserkanal, Schlussvermessung durch ÖbvI)Abschlussdokumentation mit Prüfnachweisen, Qualitätsnachweisen, Liefernachweisen, Abnahmen, ErklärungenSchachtdatenblätter als Excel, Kanalvideo im ISYBAU-AustauschformatLAGA PN 98 Probenahme, Analysen je angefangener 1.000 t Aushub, Deklarationsanalysen LAGA M20 + EBVProbefelder und Plattendruckversuche vor Bauausführung, Nachweis Ev2 ≥ 45 MN/m² (nach Bodenverbesserung ≥ 70 MN/m²)Verbundanker-Zulassung DIBt (gerissener Beton), Bewehrungssuche vor Bohrung, Protokoll Einbauteile vor BetonierenTägliche Anzeige jedes Bohrtages an Bauüberwachung (1 Werktag vorher bis 12:00 Uhr), wöchentliche Wartungsfirma-Termine (10 Werktage vorher)Anzeige von Betonierabschnitten, Probemessungen Erdungsanlage, Witterungs- und Verbrauchsprotokolle

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zulassung, Präqualifikation und Unternehmensdaten

Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis (Verein für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.) für die zu vergebende Bauleistung ODER Eigenerklärung zur Eignung / Einheitliche Europäische Eigenerklärung mit dem Angebot (für nicht präqualifizierte Bieter)Formblatt „Unternehmensdaten" (C9) mit Rechtsform, Register, USt-ID, Wirtschafts-Identifikationsnummer, Unternehmensgröße (Kleinst-/Klein-/Mittel-/Großunternehmen) und Nationalität der wirtschaftlichen EigentümerBei Aufträgen ab 30.000 € netto verpflichtende Auskunft aus dem Wettbewerbsregister (§ 6 Abs. 1 WRegG) für den Auftragnehmer und jedes ARGE-Mitglied vor ZuschlagBietergemeinschaft: Erklärung aller Mitglieder (FB 234 VHB) mit bevollmächtigtem Vertreter und Gesamtschuldnerhaftung; Eignung der Mitglieder wird zusammengerechnetNachunternehmer: Mit dem Angebot Verzeichnis FB 235 VHB; Zustimmung der Vergabestelle nach ThürVgG § 7 Abs. 1; Pflichten aus FB 236 VHB weitergeben
Nachweis RAL-GZ 961, Beurteilungsgruppe AK2 (Kanalbau-Gütezeichen oder gleichwertiger Prüfbericht mit Personal-, Geräte-, Projekt- und Eigenüberwachungsnachweisen)Erlaubnis nach § 7 Sprengstoffgesetz (SprengG)Sachkunde TRGS 519 für Aufsichtsführende und Beschäftigte bei Asbestarbeiten; Anzeige der Asbestarbeiten bei der Arbeitsschutzbehörde vor BeginnProbenahme nach LAGA PN 98 durch zertifizierte Stelle (§ 56 KrWG) oder nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditierte StelleVermessung durch öffentlich bestellten und vereidigten Vermessungsingenieur (ÖbvI)Betonüberwachung durch anerkannte Prüfstelle (Fremdüberwachung, Überwachungsklasse 2)ENEC-Zertifizierung der LED-Leuchte, Zhaga Book 18 und D4i (Leuchte/Betriebsgerät)Werkseitige Fertigung Geländer nach DIN EN 1090-2, Ausführungsklasse EXC1 (Stahlbau)CE- und Leistungserklärung für Geokunststoffe (bewehrter Erdkörper)Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 KrWG; Anzeige nach § 53 KrWG oder Erlaubnis nach § 54 KrWG

Fachliche Eignung – Referenzen

Mindestens eine Referenz je Leistungsbereich aus den letzten fünf abgeschlossenen Kalenderjahren, nachgewiesen mit Formblatt 444 VHB (Auftraggeber, Ausführungszeitraum, Auftragssumme, Kennwerte)Ein Referenzobjekt kann mehrere Bereiche abdeckenLeistungsbereich 1 Spezialtiefbau: überschnittene oder aufgelöste Bohrpfahlwand aus Großbohrpfählen nach DIN EN 1536, Pfahldurchmesser ≥ 60 cm, Wandfläche ≥ 600 m²Leistungsbereich 2 Straßenbau: Verkehrsfläche Bk 1,8 oder höher nach RStO mit vollständigem frostsicherem Oberbau, ausgebaute Fahrbahnfläche ≥ 1.000 m²Leistungsbereich 3 Kanalbau: Abwasserleitungen/-kanäle in offener Bauweise mit Schachtbauwerken, Haltungslänge ≥ 100 mReferenzen anderer Unternehmen bei Eignungsleihe möglich; bei Bietergemeinschaft werden die Referenzen der Mitglieder zusammengerechnetFür das Antigraffiti-System: mindestens 2 vergleichbare Referenzen vor Ausführung

Persönliche und wirtschaftliche Eignung

Angabe der durchschnittlich eingesetzten eigenen Arbeitnehmer (AK) und des technischen Leitungspersonals (TLP) der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre; Bestätigung, dass die für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehenAngabe des Umsatzes der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre für vergleichbare Leistungen (kein Mindestbetrag genannt)Aktuelle Betriebshaftpflichtversicherung mit Versicherungsschutz für die Dauer der MaßnahmeEintragung in Handelsregister, Handwerksrolle oder IHK (bzw. Nachweis der Nicht-Eintragungspflicht) auf VerlangenUnbedenklichkeitsbescheinigungen Sozialversicherung, Finanzamt, Berufsgenossenschaft auf VerlangenErklärungen: kein Insolvenz-/Liquidationsverfahren, keine Ausschlussgründe nach § 19 Abs. 1 MiLoG und § 21 Abs. 1 AEntG, keine schwere Verfehlung, keine Einträge im Gewerbezentralregister (Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze, Geldbuße > 2.500 € in den letzten zwei Jahren); Selbstreinigung als Alternative möglichRussland-Sanktionserklärung gemäß Art. 5k VO (EU) 833/2014 i.d.F. VO (EU) 2022/576 (keine russische Staatsangehörigkeit/Niederlassung, keine Beteiligung > 50 % an russische Personen/Unternehmen, kein Handeln im Namen/Anweisung solcher; Unterauftragnehmer/Lieferanten mit > 10 % Auftragswert ebenfalls sanktionsfrei; fortlaufende Kontrolle während Vertragslaufzeit)

Tariftreue und Thüringer Vergabegesetz

Tariftreue (§ 6 Abs. 1 ThürVgG), Einsatz von Leiharbeitskräften (§ 6 Abs. 5 ThürVgG), Entgeltgleichheit (§ 6 Abs. 10 ThürVgG)Zustimmung des Auftraggebers vor Einsatz von Nachunternehmern (§ 7 Abs. 1 ThürVgG); Weitergabe der Pflichten an Nachunternehmer (§ 7 Abs. 2 und 4 ThürVgG) inkl. KontrollpflichtVorhaltung von Unterlagen für Kontrollen (§ 12 Abs. 1 und 2 ThürVgG); Beschäftigte hierauf hinweisenSanktionen bei Nichteinhaltung: Vertragsstrafen (§ 13 Abs. 1), fristlose Kündigung (§ 13 Abs. 2), Ausschluss von Vergabeverfahren bis zu 3 Jahren (§ 13 Abs. 3)Eigenerklärung gemäß § 8 Abs. 1 ThürVgG zwingend unterschrieben mit Vergabenummer, Name/Stempel, Ort, Datum – sonst Ausschluss
Referenzprojekte
mindestens 1 ReferenzenZeitraum: letzte 5 abgeschlossene KalenderjahreVolumen: Wandfläche ≥ 600 m²

Spezialtiefbau – Bohrpfahlwand: überschnittene oder aufgelöste Bohrpfahlwand aus Großbohrpfählen nach DIN EN 1536, Pfahldurchmesser ≥ 60 cm, abgewickelte Wandfläche ≥ 600 m²

Referenzbescheinigung Formblatt 444 VHB mit Auftraggeber, Ausführungszeitraum, Auftragssumme, Kennwerten; ein Referenzobjekt kann mehrere Leistungsbereiche abdecken

mindestens 1 ReferenzenZeitraum: letzte 5 abgeschlossene KalenderjahreVolumen: Fahrbahnfläche ≥ 1.000 m²

Straßenbau – grundhafter Ausbau: Verkehrsfläche Bk 1,8 oder höher nach RStO mit vollständigem frostsicherem Oberbau, ausgebaute Fahrbahnfläche ≥ 1.000 m²

Referenzbescheinigung Formblatt 444 VHB

mindestens 1 ReferenzenZeitraum: letzte 5 abgeschlossene KalenderjahreVolumen: Haltungslänge ≥ 100 m

Kanalbau: Abwasserleitungen/-kanäle in offener Bauweise einschließlich Schachtbauwerken, Haltungslänge ≥ 100 m

Referenzbescheinigung Formblatt 444 VHB; Nachweis RAL-GZ 961 Beurteilungsgruppe AK2 (Gütezeichen oder gleichwertiger Prüfbericht)

2 ReferenzenZeitraum: nicht genanntVolumen: nicht genannt

Antigraffiti-Schutzsystem: Nachweis der Reinigungsfähigkeit und mindestens 2 vergleichbare Referenzen

technisches Merkblatt, Sicherheitsdatenblatt, Verarbeitungsrichtlinie, Nachweis Kennwerte; Vorlage vor Ausführung

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 33%4–10 · 62%11+ · 5%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 64 erledigt
Anmeldung & Plattformzugang
Pflichtformblätter und Erklärungen zum Angebot
Referenzen und Fachkundenachweise
Anlagen A – Teilnahmebedingungen und Hinweise
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle
Vorbereitung Bauausführung – vor Beginn vorzulegen
Vorbereitung Bauausführung – Spezialnachweise vor Lieferung/Einbau
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadtverwaltung Nordhausen | Thüringer Landesverwaltungsamt Weimar
Anschrift
99734 Nordhausen
Ort
99734 Nordhausen
Kategorie
Thueringen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.nordhausen.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
99734 Nordhausen
Thüringen

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