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Köhlbrandquerung - Baugrunderkundung Landseitig West Los 1

Hamburg Port Authority AöR vertreten durch die ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH | Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Hamburg, HamburgVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Offene Ausschreibung für Baugrundaufschlussarbeiten im westlichen Landbereich der Köhlbrandquerung in Hamburg. Das Angebot umfasst unter anderem Baustelleneinrichtung, Genehmigungen, 120 Trockenbohrungen, 122 vorgesehene Standorte für Drucksondierungen mit insgesamt 171 CPT-Sondierungen, 120 Bohrlochrammsondierungen, Messstellen, Proben, Verfüllung, Oberflächenwiederherstellung, Einmessung und die vollständige Bauakte.

Das verpreiste Leistungsverzeichnis ist als Kalkulationsgrundlage maßgeblich. Anzahl und Lage der Aufschlüsse können sich während der Planung ändern.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 19. November 2026
Termin / FristOKT2026 DEZ FEB APR JUN AUG OKT DEZ
Veröffentlichung19. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist12. Nov. 2026
Rügefrist Vergabeunterlagen19. Nov. 2026
Angebotsfrist19. Nov. 2026
Angebotsgültigkeit19. Nov. 2026 – 18. Jan. 2027
Ausführungsbeginn1. Feb. – 1. Dez. 2027
Vertragslaufzeit1. Feb. – 1. Dez. 2027
Verbindliche Fertigstellung1. Dez. 2027
Rügefrist erkennbare VerstößeDatum offen10 Kalendertage ab Erkennen des Vergabeverstoßes.
Mitteilung RügeDatum offen15 Kalendertage ab Eingang der Mitteilung, wenn einer Rüge nicht abgeholfen werden soll.
DetailterminplanDatum offenZwei Wochen nach Auftragserteilung.
BetriebshaftpflichtnachweisDatum offenUnaufgeforderter Nachweis des vertragsgerechten Abschlusses zwei Wochen nach Auftragserteilung.
VertragserfüllungsbürgschaftDatum offenInnerhalb von 18 Werktagen nach Vertragsschluss, sofern der vertragliche Schwellenwert erreicht wird.
FreistellungsbescheinigungDatum offenZwei Wochen nach Vertragsunterzeichnung.
Preisermittlungsblatt NachunternehmerDatum offenBinnen sechs Tagen nach Aufforderung durch den Auftraggeber.
BauakteDatum offenSpätestens acht Wochen nach Abschluss der Aufschlussarbeiten in Papier- und Digitalform.
BautagebuchDatum offenFür den vorangegangenen Werktag am folgenden Werktag spätestens 09:00 Uhr zu übergeben.
BaustandsberichtDatum offenSchriftlicher detaillierter Bericht am ersten Werktag eines Monats.
BestandspläneDatum offenNach Beendigung der Baumaßnahmen und vor der Schlussabnahme vorzulegen.
EntgeltabrechnungenDatum offenAuf Verlangen unverzüglich vorzulegen.
StundenlohnzettelDatum offenTäglich für Stundenlohnarbeiten einzureichen.
GewährleistungDatum offenGewährleistungssicherheit für die Dauer der Gewährleistungszeit; konkrete Dauer nicht angegeben.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Preis in Euro netto je Los aus der Wertungssumme des Angebots. Bedarfspositionen werden mit 100 % ihres Gesamtpreises und Stundensätze mit den im Leistungsverzeichnis eingetragenen Vordersätzen berücksichtigt; der Zuschlag erfolgt auf das Angebot mit der niedrigsten Wertungssumme.

KI-Hinweis: Die Vergabeunterlagen und die Bekanntmachung stimmen überein und legen die reine Preiswertung mit 100 % sowie die Ermittlung der Wertungssumme eindeutig fest.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baustelleneinrichtung, Sicherung und Genehmigungen

Baustelleneinrichtung, Schutz- und Sanitärflächen sowie Geräte für 35 Wochen bereitstellen, aufbauen, unterhalten und wieder abbauen. Bauzaun, Oberflächenschutz, Aufschlussstellensicherung, temporäre Bohrlochsicherung und Verkehrssicherung übernehmen. Erforderliche Aufgrabescheine, 40 straßenbehördliche Anordnungen, Leitungsrecherche, Leitungspläne und Meldungen nach dem Geologiedatengesetz einholen beziehungsweise durchführen. Geräte unter Berücksichtigung von Befahrbarkeit, Standfestigkeit und Zuwegungen auswählen.

Trockenbohrungen und Proben

120 Trockenbohrungen nach DIN EN ISO 22475-1 ausführen. Die Bohrgerätetechnik muss bis 80 m unter Geländeoberkante geeignet sein; vorgesehen sind Tiefen von 20 bis 80 m, wobei Bohrungen bei Bedarf über die geplante Tiefe hinaus verlängert werden können. Bohrungen grundsätzlich mit 273 mm Verrohrung und im Glimmerton erforderlichenfalls teleskopierbar auf 219 mm ausführen. Proben nach den vorgegebenen Güteklassen entnehmen, kennzeichnen, geschützt lagern und transportieren. Wasserproben gekühlt und frostgeschützt behandeln.

Drucksondierungen und Rammsondierungen

CPT-Sondierungen mit CPT-E-Spitze nach DIN EN ISO 22476 bis zur Geräteendauslastung ausführen. Das LV nennt 171 CPT-Sondierungen einschließlich 171 überbohrter Sondierungen und Stützverrohrung in 122 Sondierungen; die Ansatzpunktliste weist 122 Standorte aus. Grundsätzlich gilt eine Mindesttiefe von 25 m, geplant sind Tiefen bis 80 m. Zusätzlich 120 Bohrlochrammsondierungen nach DIN EN ISO 22476-14 ausführen und die Schlagzahl N30 erfassen.

Messstellen, Verfüllung und Entsorgung

Drei Grund- und Stauwassermessstellen nach den BUKEA-Merkblättern aus Trockenbohrungen herstellen, einschließlich Filter- und Aufsatzrohren, Abschlüssen, Ringraumverfüllung, Abpumpen und Entsanden. Bohrlöcher nach tatsächlicher Einbaulänge fachgerecht verfüllen, eingebrachte Materialien und Mengen dokumentieren und Profile darstellen. Vorgesehen sind insgesamt 550 t Bohrgutentsorgung. Tondichtungsmaterial für die Positionen 02.03.0030 und 02.03.0060 auswählen und angeben.

Oberflächen, Kernbohrungen und Einmessung

Kernbohrungen bis 80 mm und mit 80 bis 400 mm Durchmesser ausführen und das fachgerechte Verschließen der Kernbohrstellen vor Ausführung mit dem Auftraggeber abstimmen. Pflaster- und Schotterbefestigungen sowie geschützte Oberflächen und Zuwegungen wiederherstellen. Bohr- und Sondieransatzpunkte abstecken und tatsächlich ausgeführte Punkte nach Gauß-Krüger ETRS 89 und mNHN einmessen; dafür sind ±5 cm Lage- und Höhengenauigkeit gefordert.

Kampfmittel, Besprechungen und Dokumentation

Mit der Kampfmittelbegleitung des Auftraggebers abstimmen und die Kampfmittelfreiheit für Bohrungen und Drucksondierungen mit einer Magnetsonde nach den genannten HPA-Vorgaben herstellen. Schichtenverzeichnisse, Bohrergebnisse, Verfüllprofile, CPT-Sondierdiagramme, BDP-Ergebnisse und Einmessungen liefern. Einen aktualisierten Erkundungsplan sowie eine Bauakte in Papier- und Digitalform spätestens acht Wochen nach Abschluss der Aufschlussarbeiten erstellen. An Baubesprechungen in Hamburg teilnehmen. Anzahl und Lage der Aufschlüsse können sich während der Planung ändern.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Technische Leistungsfähigkeit und Referenzen

Mindestens drei vergleichbare Referenzprojekte aus den vergangenen fünf Kalenderjahren nachweisen. Je Referenz müssen Trockenbohrungen nach DIN EN ISO 22475-1 und Drucksondierungen nach DIN EN ISO 22476-1 bei ähnlichen Baugrundverhältnissen enthalten sein. Mindestanforderung je Projekt sind 50 Bohrungen, insgesamt 2.500 Bohrmeter sowie zehn Bohrungen mit jeweils mindestens 50 m Tiefe. Zusätzlich ist die Zertifizierung nach DVGW-Arbeitsblatt W 120-1 nachzuweisen.

Register, Kapazität und Nachweise

Angaben zu Handelsregister beziehungsweise Eintragungspflicht, Unternehmen, Geschäftsführung, Registernummer und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer machen. Den Umsatz für die abgeschlossenen Geschäftsjahre 2023, 2024 und 2025 angeben; ein Mindestumsatz ist nicht festgelegt. Die erforderlichen personellen und technischen Mittel sowie wirtschaftliche und finanzielle Kapazitäten erklären und geeignete Nachweise auf Anforderung vorlegen. Die Präqualifikationsnummer beziehungsweise die Nichtteilnahme angeben.

Eigenerklärungen und Ausschlussgründe

Erklären, dass Eignungsanforderungen und Ausführungsbedingungen vorliegen und keine Ausschlussgründe bestehen. Erforderliche Erklärungen zu Schwarzarbeit und Arbeitnehmerentsendung, Preisrecht, Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen sowie gegebenenfalls zur Selbstreinigung abgeben. Freistellungs- oder Versicherungsbescheinigungen auf Anforderung vorlegen. Bei einer Bietergemeinschaft gelten die Anforderungen für die Gemeinschaft als Ganzes, wobei einzelne Unternehmensangaben je Mitglied zu machen sind.

Ausführung und Nachunternehmer

Die Leistungen grundsätzlich im eigenen Betrieb erbringen. Für Nachunternehmer sind Zustimmung, Antrag, Erklärung und geeignete Nachweise erforderlich; bei Eignungsleihe müssen die Unterlagen bereits mit dem Angebot vorliegen. Tariftreue, Mindestlohn und gesetzliche Arbeitsrecht einhalten und vollständige, prüffähige Entgeltabrechnungen bereithalten. Geräte und Personal müssen die geforderten Bohrungen, Sondierungen, Probennahmen, Verfüllungen, Einmessungen und Dokumentationen ermöglichen.

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: Vergangene fünf KalenderjahreVolumen: Je Referenz mindestens 50 Bohrungen, insgesamt mindestens 2.500 Bohrmeter; davon mindestens 10 Bohrungen mit jeweils mindestens 50 m Tiefe.

Vergleichbare Referenzprojekte aus den vergangenen fünf Kalenderjahren, jeweils mit Trockenbohrungen nach DIN EN ISO 22475-1 und Drucksondierungen nach DIN EN ISO 22476-1 bei ähnlichen Baugrundverhältnissen sowie Zertifizierung nach DVGW-Arbeitsblatt W 120-1.

Ähnliche Baugrundverhältnisse und vergleichbare Bohr- und Drucksondierungsleistungen; geeignete Referenzunterlagen sind mit dem Angebot vorzulegen. Ein Mindestauftragswert ist nicht genannt.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 43%4–10 · 51%11+ · 5%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 22 erledigt
Angebots- und Preisunterlagen
Eignung und Referenzen
Erklärungen und Vertragsunterlagen
Bietergemeinschaft und Nachunternehmer
Hochladen und Absenden
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Hamburg Port Authority AöR vertreten durch die ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH | Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
20457 Hamburg
Ort
20457 Hamburg
Kategorie
Hamburg
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.rege.hamburg/ ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
20457 Hamburg
Hamburg

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