Köhlbrandquerung - Baugrunderkundung Landseitig West Los 1
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenOffene Ausschreibung für Baugrundaufschlussarbeiten im westlichen Landbereich der Köhlbrandquerung in Hamburg. Das Angebot umfasst unter anderem Baustelleneinrichtung, Genehmigungen, 120 Trockenbohrungen, 122 vorgesehene Standorte für Drucksondierungen mit insgesamt 171 CPT-Sondierungen, 120 Bohrlochrammsondierungen, Messstellen, Proben, Verfüllung, Oberflächenwiederherstellung, Einmessung und die vollständige Bauakte.
Das verpreiste Leistungsverzeichnis ist als Kalkulationsgrundlage maßgeblich. Anzahl und Lage der Aufschlüsse können sich während der Planung ändern.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Preis in Euro netto je Los aus der Wertungssumme des Angebots. Bedarfspositionen werden mit 100 % ihres Gesamtpreises und Stundensätze mit den im Leistungsverzeichnis eingetragenen Vordersätzen berücksichtigt; der Zuschlag erfolgt auf das Angebot mit der niedrigsten Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung, Sicherung und Genehmigungen
Baustelleneinrichtung, Schutz- und Sanitärflächen sowie Geräte für 35 Wochen bereitstellen, aufbauen, unterhalten und wieder abbauen. Bauzaun, Oberflächenschutz, Aufschlussstellensicherung, temporäre Bohrlochsicherung und Verkehrssicherung übernehmen. Erforderliche Aufgrabescheine, 40 straßenbehördliche Anordnungen, Leitungsrecherche, Leitungspläne und Meldungen nach dem Geologiedatengesetz einholen beziehungsweise durchführen. Geräte unter Berücksichtigung von Befahrbarkeit, Standfestigkeit und Zuwegungen auswählen.
Trockenbohrungen und Proben
120 Trockenbohrungen nach DIN EN ISO 22475-1 ausführen. Die Bohrgerätetechnik muss bis 80 m unter Geländeoberkante geeignet sein; vorgesehen sind Tiefen von 20 bis 80 m, wobei Bohrungen bei Bedarf über die geplante Tiefe hinaus verlängert werden können. Bohrungen grundsätzlich mit 273 mm Verrohrung und im Glimmerton erforderlichenfalls teleskopierbar auf 219 mm ausführen. Proben nach den vorgegebenen Güteklassen entnehmen, kennzeichnen, geschützt lagern und transportieren. Wasserproben gekühlt und frostgeschützt behandeln.
Drucksondierungen und Rammsondierungen
CPT-Sondierungen mit CPT-E-Spitze nach DIN EN ISO 22476 bis zur Geräteendauslastung ausführen. Das LV nennt 171 CPT-Sondierungen einschließlich 171 überbohrter Sondierungen und Stützverrohrung in 122 Sondierungen; die Ansatzpunktliste weist 122 Standorte aus. Grundsätzlich gilt eine Mindesttiefe von 25 m, geplant sind Tiefen bis 80 m. Zusätzlich 120 Bohrlochrammsondierungen nach DIN EN ISO 22476-14 ausführen und die Schlagzahl N30 erfassen.
Messstellen, Verfüllung und Entsorgung
Drei Grund- und Stauwassermessstellen nach den BUKEA-Merkblättern aus Trockenbohrungen herstellen, einschließlich Filter- und Aufsatzrohren, Abschlüssen, Ringraumverfüllung, Abpumpen und Entsanden. Bohrlöcher nach tatsächlicher Einbaulänge fachgerecht verfüllen, eingebrachte Materialien und Mengen dokumentieren und Profile darstellen. Vorgesehen sind insgesamt 550 t Bohrgutentsorgung. Tondichtungsmaterial für die Positionen 02.03.0030 und 02.03.0060 auswählen und angeben.
Oberflächen, Kernbohrungen und Einmessung
Kernbohrungen bis 80 mm und mit 80 bis 400 mm Durchmesser ausführen und das fachgerechte Verschließen der Kernbohrstellen vor Ausführung mit dem Auftraggeber abstimmen. Pflaster- und Schotterbefestigungen sowie geschützte Oberflächen und Zuwegungen wiederherstellen. Bohr- und Sondieransatzpunkte abstecken und tatsächlich ausgeführte Punkte nach Gauß-Krüger ETRS 89 und mNHN einmessen; dafür sind ±5 cm Lage- und Höhengenauigkeit gefordert.
Kampfmittel, Besprechungen und Dokumentation
Mit der Kampfmittelbegleitung des Auftraggebers abstimmen und die Kampfmittelfreiheit für Bohrungen und Drucksondierungen mit einer Magnetsonde nach den genannten HPA-Vorgaben herstellen. Schichtenverzeichnisse, Bohrergebnisse, Verfüllprofile, CPT-Sondierdiagramme, BDP-Ergebnisse und Einmessungen liefern. Einen aktualisierten Erkundungsplan sowie eine Bauakte in Papier- und Digitalform spätestens acht Wochen nach Abschluss der Aufschlussarbeiten erstellen. An Baubesprechungen in Hamburg teilnehmen. Anzahl und Lage der Aufschlüsse können sich während der Planung ändern.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenTechnische Leistungsfähigkeit und Referenzen
Mindestens drei vergleichbare Referenzprojekte aus den vergangenen fünf Kalenderjahren nachweisen. Je Referenz müssen Trockenbohrungen nach DIN EN ISO 22475-1 und Drucksondierungen nach DIN EN ISO 22476-1 bei ähnlichen Baugrundverhältnissen enthalten sein. Mindestanforderung je Projekt sind 50 Bohrungen, insgesamt 2.500 Bohrmeter sowie zehn Bohrungen mit jeweils mindestens 50 m Tiefe. Zusätzlich ist die Zertifizierung nach DVGW-Arbeitsblatt W 120-1 nachzuweisen.
Register, Kapazität und Nachweise
Angaben zu Handelsregister beziehungsweise Eintragungspflicht, Unternehmen, Geschäftsführung, Registernummer und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer machen. Den Umsatz für die abgeschlossenen Geschäftsjahre 2023, 2024 und 2025 angeben; ein Mindestumsatz ist nicht festgelegt. Die erforderlichen personellen und technischen Mittel sowie wirtschaftliche und finanzielle Kapazitäten erklären und geeignete Nachweise auf Anforderung vorlegen. Die Präqualifikationsnummer beziehungsweise die Nichtteilnahme angeben.
Eigenerklärungen und Ausschlussgründe
Erklären, dass Eignungsanforderungen und Ausführungsbedingungen vorliegen und keine Ausschlussgründe bestehen. Erforderliche Erklärungen zu Schwarzarbeit und Arbeitnehmerentsendung, Preisrecht, Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen sowie gegebenenfalls zur Selbstreinigung abgeben. Freistellungs- oder Versicherungsbescheinigungen auf Anforderung vorlegen. Bei einer Bietergemeinschaft gelten die Anforderungen für die Gemeinschaft als Ganzes, wobei einzelne Unternehmensangaben je Mitglied zu machen sind.
Ausführung und Nachunternehmer
Die Leistungen grundsätzlich im eigenen Betrieb erbringen. Für Nachunternehmer sind Zustimmung, Antrag, Erklärung und geeignete Nachweise erforderlich; bei Eignungsleihe müssen die Unterlagen bereits mit dem Angebot vorliegen. Tariftreue, Mindestlohn und gesetzliche Arbeitsrecht einhalten und vollständige, prüffähige Entgeltabrechnungen bereithalten. Geräte und Personal müssen die geforderten Bohrungen, Sondierungen, Probennahmen, Verfüllungen, Einmessungen und Dokumentationen ermöglichen.
Vergleichbare Referenzprojekte aus den vergangenen fünf Kalenderjahren, jeweils mit Trockenbohrungen nach DIN EN ISO 22475-1 und Drucksondierungen nach DIN EN ISO 22476-1 bei ähnlichen Baugrundverhältnissen sowie Zertifizierung nach DVGW-Arbeitsblatt W 120-1.
Ähnliche Baugrundverhältnisse und vergleichbare Bohr- und Drucksondierungsleistungen; geeignete Referenzunterlagen sind mit dem Angebot vorzulegen. Ein Mindestauftragswert ist nicht genannt.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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