Lieferung eines Hochleistungs-Objektträgerscanners
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenLieferung eines fabrikneuen, automatisierten Objektträgerscanners für das Institut für Neuropathologie der Universitätsmedizin Göttingen. Das Gesamtsystem umfasst Hardware, Software, Lizenzen, Bedienrechner und Monitore sowie Aufstellung, Installation, Netzwerkanbindung, Konfiguration, Funktionsprüfung, Inbetriebnahme, Dokumentation, deutschsprachige Vor-Ort-Einweisung und Abnahme.
Das Angebot ist elektronisch in Textform über die Vergabeplattform einzureichen. Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Wertungssumme des Angebotes; bei gleichwertiger Wirtschaftlichkeit erhält ein Angebot einer Werkstatt für Behinderte einen Bonus von 15 Prozent und bei Gleichstand den Zuschlag.
Die Wertungssumme wird aus den nachgerechneten Angebotssummen einschließlich unbedingt gewährter Nachlässe ermittelt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenLieferung des Gesamtsystems
Lieferung eines fabrikneuen, automatisierten Objektträgerscanners als Gesamtsystem für die Bearbeitung histologischer und immunhistochemischer Präparate. Der Lieferumfang umfasst alle für Betrieb, Bildbetrachtung und Datenexport erforderlichen Hardwarekomponenten, Verbindungskabel und Adapter, die erforderliche Software und Lizenzen, Bedienrechner und Monitore.
Aufstellung und Inbetriebnahme
Aufstellung des Gesamtsystems einschließlich Anschluss, Netzwerkanbindung, Konfiguration, Funktionsprüfung, Dokumentation und Inbetriebnahme. Die Lieferung erfolgt frei Verwendungsstelle am Leistungsort 37075 Göttingen. Der geplante Liefertermin ist mindestens zehn Arbeitstage vor der Anlieferung per E-Mail mitzuteilen.
Einweisung und Abnahme
Fachkundige deutschsprachige Einweisung der Nutzer vor Ort in Bedienung und wesentliche Funktionen. Bei der Einweisung ist ein Anwenderhandbuch auszuhändigen. Nach erfolgreicher Inbetriebnahme wird ein Abnahmeprotokoll erstellt; die Abnahme umfasst einen Probescan, die Barcodezuordnung und den Datenexport.
Funktionale Anforderungen
Das System muss humaner HE- und immunhistochemisch gefärbter Schnitte im Hellfeldscan verarbeiten. Es sind native Abtastung von höchstens 0,30 µm/Pixel, mindestens 60 Objektträger pro Stunde bei 15 × 15 mm Scanfläche in einer Fokusebene, automatische Gewebeerkennung, Fokussierung und Aufnahme, Status- und Fehlerzuordnung sowie Nachladen während des Scanbetriebs mit Eilfallpriorisierung und erneuter Scanvorgang erforderlich. Z-Stack-Aufnahmen müssen axial mindestens 5 µm bei 0,25-µm-Schrittweite abdecken und zu einem Bild mit erweiterter Schärfentiefe zusammengeführt werden. Scanbereich und Fokus müssen manuell einstellbar sein.
Das System muss mindestens 400 Objektträger ohne Nachladen für den Wochenendbetrieb verarbeiten und außerhalb personell besetzter Zeiten betrieben werden können. 20er- und 30er-Racks müssen an allen Ladepositionen unterstützt werden. Barcodes einschließlich Code 128 und Data Matrix sowie 1D- und 2D-Barcodes müssen gelesen und Barcode, Etikettenbild und Übersichtsbild dem Scan zugeordnet werden können.
Datenverarbeitung und Systemintegration
Vollständige Bild- und Identifikationsdaten müssen lokal exportierbar sein. DICOM-WSI muss nativ oder über eine mitgelieferte Konvertierung exportiert werden können. Die Daten müssen mit herstellerunabhängiger Software lesbar sein. Lokaler Betrieb ohne Cloudpflicht ist erforderlich; für Scannen, Betrachtung und Export dürfen keine obligatorischen laufenden Lizenz- oder Mengengebühren anfallen. Ein Fernzugriff ist nur nach vorheriger Freigabe durch den Auftraggeber zulässig.
Bauform und Medizinproduktebene
Das Gerät muss CE-gekennzeichnet sein, über eine EU-Konformitätserklärung verfügen und diagnostisch zweckbestimmt sein. Für den vorhandenen Laborarbeitsplatz darf die Bauform höchstens 55 cm breit, 80 cm tief und 55 cm hoch sein. Chargentransfer aus der Vorbehandlung und von der Glasdeckglaseindeckung muss ohne Einzelumstecken möglich sein; gleichwertige Adapter sind zulässig.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenTechnische Erfüllung
Das angebotene System muss sämtliche Forderungen der Leistungsbeschreibung zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe erfüllen. Die technischen Mindestanforderungen sind mit Ja/Nein zu bestätigen und durch technische Nachweise zu belegen. Bei Nichterfüllung einer bereits geforderten Anforderung wird das Angebot von der Wertung ausgeschlossen. Funktional gleichwertige Lösungen sind zulässig.
Vergleichbare Referenzen
Es ist mindestens eine vergleichbare Lieferung und Installation eines automatisierten Whole-Slide-Scanners aus den letzten drei Jahren nachzuweisen. Bei Engpassbewerbung sind drei Referenzen vorzulegen. Je Referenz sind Auftraggeber, Leistungsumfang, Auftragswert, Zeitpunkt sowie Telefon und E-Mail eines Ansprechpartners anzugeben. Nichtdeutsche Bescheinigungen sind mit einer deutschen Übersetzung vorzulegen.
Technische Fachkräfte und Ressourcen
Die für Installation und Service vorgesehenen technischen Fachkräfte oder technischen Stellen sind zu benennen und ihre einschlägige Erfahrung zu beschreiben. Externe Servicepartner sind zulässig. Der Bieter muss über die für die Leistungsausführung erforderlichen Beschäftigten verfügen.
Formale und registerbezogene Nachweise
Mit dem Angebot ist eine Eigenerklärung zur Eignung für Liefer-/Dienstleistungen oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung vorzulegen. Gegebenenfalls können Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung im einschlägigen Berufsregister, Handwerksrollen- oder IHK-Eintragung sowie weitere Unbedenklichkeitsbescheinigungen auf gesondertes Verlangen verlangt werden.
Sanktions- und Complianceanforderungen
Mit dem Angebot sind die Eigenerklärung Bezug Russland, die Eigenerklärung zum LkSG und die Erklärung zu § 4 Abs. 1 NTVergG abzugeben. Bei fehlendem Nachweis kann das Angebot von der Wertung ausgeschlossen werden. Bei Bietergemeinschaften ist eine Erklärung aller Mitglieder mit Angabe der Mitglieder, des bevollmächtigten Vertreters und der Gesamtverbindlichkeit erforderlich.
Verlässlichkeit
Es dürfen kein Insolvenz- oder vergleichbares Verfahren sowie keine Liquidation vorliegen. Schwere, die Eignung beeinträchtigende Einträge im Gewerbezentralregister und sonstige schwere Zuverlässigkeitsmängel können zum Ausschluss führen.
Mindestens eine vergleichbare Lieferung und Installation eines automatisierten Whole-Slide-Scanners. Bei Engpassbewerbung sind drei vergleichbare Referenzen aus den letzten drei Jahren vorzulegen.
Die Referenz muss eine vergleichbare Lieferung und Installation eines automatisierten Whole-Slide-Scanners betreffen. Je Referenz sind ein Ansprechpartner mit Telefon und E-Mail sowie der Zeitpunkt und der Auftragswert anzugeben. Eine deutsche Übersetzung ist bei nichtdeutschen Bescheinigungen erforderlich. Ein Mindestauftragswert ist nicht festgelegt.
Wettbewerb & Angebotsprognose
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