liegenschaftsübergreifende Wartung Aufzugsanlagen
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWiederkehrende Wartung und Inspektion von Aufzugsanlagen und vergleichbaren Anlagen an verschiedenen Liegenschaften im Landkreis Bautzen, im Landkreis Görlitz und in der Sächsischen Schweiz.
Der Auftrag umfasst außerdem die Miete von Wählgeräten samt GSM-/LTE-Kommunikationseinheiten, die Notrufentgegennahme und die Personenbefreiung bei Bedarf. Die Leistungen sollen vom 01.01.2027 bis zum 31.12.2031 erbracht werden.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Preiswertung anhand der nachgerechneten Angebotssumme für die Gesamtlaufzeit des Vertrags unter Berücksichtigung von Nachlässen und Bedarfspositionen
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenInspektion und Wartung
Die Anlagen werden regelmäßig inspiziert und gewartet, um ihren betriebssicheren und ordnungsgemäßen Zustand zu erhalten. Die Arbeiten richten sich nach den Wartungsvorgaben für die jeweilige Anlage und nach den einschlägigen technischen sowie sicherheitsbezogenen Anforderungen.
Zu den Leistungen gehören je nach Anlagentyp und Wartungsintervall insbesondere die Prüfung von Antrieb, Tragmitteln, Getriebe, Bremse, Hydraulik, Fahrkorb, Gegengewicht, Türen, Sicherheitseinrichtungen, Steuerung, Überwachung und Notrufeinrichtung sowie die Prüfung elektrischer Schutzmaßnahmen. Notwendige Ersatz-, Verschleiß- und Betriebsstoffe sowie ausgetauschte Teile sind durch den Auftragnehmer zu stellen.
Umfang der Anlagen
Die Anlagenliste umfasst 59 Aufzugsanlagen und vergleichbare Anlagen: 40 Personenaufzüge, 1 Personen-Hebeplattform, 1 Fassadenaufzug, 3 Lastenaufzüge, 4 Kleingüteraufzüge und 10 Hebebühnen.
Die Wartungsintervalle unterscheiden sich je Anlage. Die Anlagenliste weist insgesamt 177 Wartungen pro Jahr beziehungsweise 700 Wartungen über die jeweils angegebenen Laufzeiten aus.
Notrufentgegennahme und Personenbefreiung
Personennotrufe werden über die vorgesehenen Notrufwege entgegengenommen und an die zuständige Stelle beziehungsweise die Notrufzentrale weitergeleitet. Bei Notruf wird die hilfeleistende Person unverzüglich verständigt und die Personenbefreiung veranlasst beziehungsweise durch geeignetes Personal durchgeführt.
Die Höchstdauer vom Notrufabgabe bis zum Eintreffen der hilfeleistenden Person beträgt 30 Minuten, auch außerhalb der betriebsüblichen Arbeitszeit. Die Personenbefreiung ist als Bedarfsposition vorgesehen.
Wählgeräte und Kommunikationseinheiten
Für die Aufzugsnotrufsysteme werden Wählgeräte und GSM-/LTE-Kommunikationseinheiten mietweise bereitgestellt. Der Auftragnehmer stellt die Geräte, geeignete SIM-Karten, Mobilfunkverbindungen, Notstromversorgung und erforderliche Antennen bereit und übernimmt Einbau, Anschluss, Konfiguration, Inbetriebnahme, Wartung, Funktionssicherung und erforderlichen Austausch.
Der Betrieb muss providerunabhängig über LTE/4G und VoLTE mit automatischer Netzauswahl und Zugriff auf mindestens drei unabhängige deutsche Mobilfunknetze möglich sein.
Begleitung von Hauptprüfungen und Dokumentation
Die Durchführung und Ergebnisse der Wartungsarbeiten sind zu dokumentieren. Die ausgeführten Leistungen, der allgemeine Zustand der Anlage und gegebenenfalls gewechselte Teile werden in einem Arbeitsbericht festgehalten. Die Wartungszeiten werden rechtzeitig mit dem Beauftragten des Auftraggebers abgestimmt.
Der Auftragnehmer stellt einen fachkundigen Mitarbeiter zur Begleitung und Unterstützung von Hauptprüfungen durch eine zugelassene Überwachungsstelle bereit.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFormelle Eignung
Die Eignung wird über die Eigenerklärung nach Formblatt 901 beziehungsweise die dort vorgesehenen Nachweise zur finanziellen, personellen und rechtlichen Leistungsfähigkeit erklärt.
Das Formblatt sieht Angaben zum Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, zur Verfügbarkeit der erforderlichen Beschäftigten, zur Insolvenz- und Liquidationssituation, zur ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern und Abgaben, zur Zuverlässigkeit sowie zur Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung vor.
Referenzen und personelle Leistungsfähigkeit
Mindestens drei vergleichbare Leistungen aus den letzten drei Jahren sind anzugeben. Dabei ist die Art der Leistung zu erläutern.
Der Auftragnehmer muss die für die Ausführung erforderlichen Beschäftigten bereitstellen. Die Leistungen sind mit qualifizierten Fachkräften zu erbringen.
Weitere Unternehmen und Bietergemeinschaften
Werden Teilleistungen oder Kapazitäten anderer Unternehmen genutzt, ist dies mit Formblatt 935 darzulegen. Auf gesondertes Verlangen kann Formblatt 936 verlangt werden.
Bei einer Bietergemeinschaft ist Formblatt 934 einzureichen. Die Mitglieder müssen die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft, die Vertretung durch einen bevollmächtigten Vertreter und ihre gemeinsame Haftung erklären.
Versicherung und Sicherheitsanforderungen
Für die Tätigkeit ist eine angemessene Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung erforderlich. Ein Nachweis kann auf Anforderung verlangt werden.
Für eingesetzte Arbeitskräfte können je nach Einsatzort aktuelle Führungszeugnisse, Zustimmungen zur Zuverlässigkeitsüberprüfung und Verpflichtungserklärungen zur Verschwiegenheit und zum Datenschutz verlangt werden.
Mindestens drei vergleichbare Leistungen aus den letzten drei Jahren
Im Formblatt 901 ist die Art der jeweils ausgeführten Leistung anzugeben; ein Mindestauftragswert ist nicht genannt.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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