Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDer Staatsbetrieb Sachsenforst – Forstbezirk Neudorf sucht einen Baumschulbetrieb, der für ihn insgesamt 350.000 Forstpflanzen zieht: je 175.000 Stück Hainbuche (HBU) und 175.000 Stück Winterlinde (WLI). Das Saatgut wird vom Auftraggeber geliefert; die Pflanzen müssen in einer Baumschule in kontinentalem Klima, maximal 100 km vom Forstbezirk Neudorf und über 600 m ü. NN angezogen werden. Die Abnahme erfolgt in Teilmengen von 20.000 Stück bis Mai 2028. Bieter müssen unter anderem als Forstpflanzenproduzent und -lieferant zugelassen sein, eine Betriebshaftpflichtversicherung nachweisen und das Angebot elektronisch über evergabe.sachsen.de einreichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis / Wertungssumme des Angebotes100%
Nachgerechnete Angebotssummen; einziges ausgewähltes Hauptkriterium in Abschnitt 8 der Aufforderung
- Anzuchtort – geographische Nähe und klimatische Eignung0%
Gefordert wird ein Anzuchtort mit kontinentaler Prägung, maximal 100 km entfernt zum Forstbezirk Neudorf, über 600 m ü. NN. Zuschlagskriterium gemäß Leistungsbeschreibung; konkrete Gewichtung nicht beziffert.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAnzuchtgegenstand und Mengen
Insgesamt sind 350.000 Forstpflanzen zu ziehen:
Das Saatgut wird vom Auftraggeber (Forstbezirk Neudorf) gestellt und kostenmäßig an den Auftragnehmer weiterberechnet. Die Saatgutkosten sind vom Bieter in das Angebot mit einzupreisen (WLI 240 €/kg, HBU 90 €/kg).
Geforderte Sortimente (Größen und Stückzahlen)
Sowohl für WLI als auch für HBU sind je 175.000 Pflanzen in folgenden Sortimenten zu liefern:
| Sortiment | Stückzahl je Baumart |
|---|---|
| 1/0, 15–30 cm | 50.000 |
| 1/0, 30–50 cm | 50.000 |
| 2/0, 30–50 cm | 50.000 |
| 2/0, 50–80 cm | 25.000 |
Die Sortierung erfolgt nach den sächsischen Qualitätsanforderungen für Forstpflanzen.
Anzuchtort – Standortanforderungen
Die Anzucht ist zwingend an einem Standort durchzuführen, der:
Der Anzuchtort darf kein Zweigbetrieb sein – die Anzucht muss im eigenen Betrieb des Auftragnehmers erfolgen. Die Standortangabe (Adresse oder Koordinaten) fließt als Zuschlagskriterium in die Wertung ein.
Arbeitsschritte und Pflege
Vom Auftragnehmer sind alle für die Pflanzenanzucht erforderlichen Arbeitsgänge durchzuführen:
Abnahme, Lieferung und Qualität
Klimatische Anpassung und Nachhaltigkeit
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenForstpflanzenrechtliche Zulassung
Der Bieter muss zugelassener Forstpflanzenproduzent (Nachweis gem. § 7 Forstvermehrungsgutgesetz) und zugelassener Forstpflanzenlieferant (Nachweis gem. § 17 FoVG) sein. Die amtliche Betriebsnummer ist im Angebot anzugeben.
Ausschlussgründe und Rechtstreue
Es dürfen keine Ausschlussgründe vorliegen, insbesondere:
Wettbewerbsregister und Datenschutz
Betriebshaftpflichtversicherung
Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung mit Angabe von Versicherer, Versicherungsnummer, Gültigkeitszeitraum und Deckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.
Nachunternehmer und Eignungsleihe
Bieterstruktur
Keine expliziten Referenzprojekte gefordert