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Nachrechnung der Hochbahn Linie 13 in Köln - offenes Verfahren

Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen | Vergabekammer Nordrhein-Westfalen | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Köln, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Kurzbeschreibung

Die Stadt Köln (Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau) beauftragt im offenen Verfahren die statische Nachrechnung eines etwa 1970–1974 errichteten Spannbeton-Hochbahnabschnitts der Stadtbahnlinie 13 (Strecke Slabystraße bis Nussbaumer Straße) einschließlich zugehöriger Brücken und Haltestellen. Tunnelbauwerke sind ausdrücklich nicht Gegenstand.

Der Auftrag umfasst:

Sichtung und Bewertung der BestandsunterlagenStatische Nachrechnung nach der NaRili (Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit, Ermüdungssicherheit) für eine angestrebte Restnutzungsdauer von mindestens 50 JahrenPlanung, Koordination und Auswertung von Bauwerksuntersuchungen vor Ort (z.B. Bohrkernentnahmen, Potentialfeldmessungen, Ultraschallortung an Spanngliedern)Beratende Unterstützung des Auftraggebers bei Sofort-/KompensationsmaßnahmenOptional (Stufe 2): Erstellung eines Instandsetzungskonzepts nach TR Instandhaltung mit Wirtschaftlichkeitsvergleich

Gefordert werden u.a. qualifizierte Projektleitung und Stellvertretung, zwei Unternehmens-Referenzprojekte mit Mindesthonorar 250.000 € netto, Berufshaftpflichtversicherung sowie die Einhaltung des TVgG NRW. Zuschlagskriterium ist die Qualität (Bewertungsmatrix), nicht der Preis.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 14. Oktober 2026
Termin / FristSEP2026 NOV JAN2027 MÄR MAI JUL SEP NOV
Veröffentlichung22. Sep. 2026
Angebotsfrist14. Okt. 2026
Angebotsgültigkeitca. 14. Okt. 2026 – 14. Jan. 2027
Vertragsbeginn4. Jan. 2027
Vertragslaufzeit4. Jan. – 30. Dez. 2027
Vertragsende30. Dez. 2027
Bieterfragen-FristDatum offenIm Bieterfragen-Dokument werden Fragen beantwortet; eine konkrete Frist für Bieterfragen ist nicht angegeben.
TeilnahmefristDatum offenBeim offenen Verfahren gibt es keine separate Teilnahmefrist; Bewerbung erfolgt mit Angebotsabgabe.
Einspruchsfrist (Rüge)Datum offen10 Kalendertage nach Erkennen des Verstoßes, spätestens bis Ablauf der Angebotsfrist (§ 160 Abs. 3 GWB).
Nachfrist nach RügeablehnungDatum offen15 Tage nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln über die Ablehnung der Rüge.
AngebotsöffnungDatum offenTermin der Angebotsöffnung ist in den Unterlagen nicht konkret benannt (Submissionstermin).
ZuschlagDatum offenZuschlagszeitpunkt nicht konkret benannt; erfolgt nach Wertung und Ablauf der Bindefrist.
Leistungsbeginn Stufe 1Datum offen2 Wochen nach Zuschlag/Vertragsschluss (genaues Datum nicht angegeben).
Fertigstellung Stufe 1Datum offen6 Monate nach Leistungsbeginn der Stufe 1.
Fertigstellung Stufe 2Datum offenOptionale Stufe 2: 6 Monate nach Abruf durch den Auftraggeber.
Regelabruffrist FolgestufenDatum offenAngemessene Frist, ca. 6 Monate nach Vollendung der vorangegangenen Stufe (AVB).
Gesamtdauer AbruffristenDatum offenMaximal 18 Monate kumuliert (AVB).
Fälligkeit AbschlagszahlungDatum offen18 Werktage nach Zugang prüffähiger Abschlagsrechnung (AVB).
Fälligkeit SchlussrechnungDatum offen30 Tage nach vertragsgemäßer Erbringung der Leistung (AVB).
Einreichung SchlussrechnungDatum offenInnerhalb von 2 Monaten nach letzter Leistung (AVB).
Kündigungsfrist AuftragnehmerDatum offen1 Monat nach Nachfristsetzung bei stufenweiser Beauftragung (AVB).
Mängelansprüche VerjährungDatum offenBeginn mit (Teil-)Abnahme gemäß § 634a BGB (AVB).
Nachprüfungsfrist (Zuschlag)Datum offen15 Kalendertage nach Information über beabsichtigten Zuschlag (§ 134 GWB).
Ausschlussfrist § 135 Abs. 2 GWBDatum offen30 Kalendertage nach Information der betroffenen Bieter; max. 6 Monate nach Vertragsschluss.
Frist bei EU-BekanntmachungDatum offen30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität14 Kriterien
Preis 40%Qualität 60%
  • Honorarvorschlag (Preis)40%

    Bewertung des Honorars: 1.1 Honorar für alle Leistungsbilder (50 Punkte) und 1.2 Honorar für Bauwerksproben Positionen 3.1.8.1 bis 3.1.8.11 (50 Punkte). Bewertung nach Formel PKT_Bieter = (GLmin / GL_Bieter) × PKTmax.

  • Ablaufplanung30%

    Bewertung von methodischem Bearbeitungskonzept, Berücksichtigung projektspezifischer Randbedingungen, Risiko-Management, Schnittstellen-/Abstimmungsmanagement, Projektablaufplan, Ressourcen-/Personaleinsatzplanung, personelle Verfügbarkeit/Vertretung, Plausibilität Ressourcenplanung sowie Projektorganisation und digitales Informationsmanagement. Insgesamt 100 Punkte (10/5/0, 24/12/0, 12/6/0, 5/2,5/0, 5/2,5/0, 4/2/0, 12/6/0).

  • Projektleitung und stellvertretende Projektleitung – Qualifikation und personenbezogene Referenzen30%

    Bewertung von Qualifikation (Berufserfahrung) und persönlichen Referenzen der Projektleitung (50 Punkte) und der stellvertretenden Projektleitung (50 Punkte). Berufserfahrung: PL 10/7/5/<5 Jahre, stv. PL 7/5/3/<3 Jahre; je nach nachgewiesenen Merkmalen der Referenzprojekte 50/30/15/0 Punkte.

Preisbewertung: PKT_Bieter = (GLmin / GL_Bieter) × PKTmax (angewendet auf zwei Honorarbestandteile, je max. 50 Punkte). Qualitätsbewertung: Punktevergabe nach abgestuftem Schema (z.B. 10/5/0 oder 50/30/15/0) je Teilkriterium, gewichtet mit 30% bzw. 30%. Gesamtbewertung: Summe der gewichteten Punkte.

KI-Hinweis: Zuschlagskriterien, Gewichtungen (Preis 40 %, Ablaufplanung 30 %, Projektleitung 30 %) und Bewertungsformel sind in Bewertungsmatrix und Bekanntmachung übereinstimmend und vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gegenstand und Regelwerk

Nachrechnung der Hochbahn (Stadtbahn) Linie 13 in Köln, Streckenabschnitt Hst. Slabystraße bis Hst. Nussbaumer Straße. Baujahre 1970–1974, Spannbeton-Hohlkasten-Konstruktion.

Maßgebende Regelwerke: NaRili (Richtlinie zur Nachrechnung von Straßenbrücken im Bestand), TR Instandhaltung (DIBt Mai 2020), ZTV-ING Teil 3, DIN EN 12504-1, DIN EN 1542, ASTM C876-91, DBV-Merkblatt August 2022.Tunnelbauwerke sind nicht Gegenstand – auch nicht im Vor- oder Nachlauf der Haltestelle Geldernstraße.Ausgenommen ist die Gleisanlage über den Dammbereich von Hst. Slabystraße bis Mitte Nordpark.Ziel: Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Ermüdungssicherheit für eine angestrebte Restnutzungsdauer von mindestens 50 Jahren.

Stufe 1 – Bestandsaufnahme und Nachrechnung (Pflicht)

Erfassung der Bestandsunterlagen (Sichtung, Auswertung, Analyse, Ortsbesichtigungen).Schriftliche Mitteilung über unvollständige Unterlagen (inkl. monetärer Größenordnung).Steuerungsrunden/Besprechungen ca. alle 4 Wochen (Leitender Ingenieur 10 h, Ingenieur 30 h).Erarbeiten fehlender Unterlagen digital (Leitender Ingenieur 10 h, Ingenieur 50 h).Nachrechnung gemäß NaRili für sämtliche Brücken, Haltestellen und Hochbahnabschnitte der Strecke – inkl. Erstellung einer neuen Bestandsstatik.Zusammenstellung und Prüfung der Unterlagen nach NaRili Stufe 2 inkl. Workshop in Präsenz (Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln).Beratende Unterstützung des Auftraggebers zu Kompensationsmaßnahmen, Sofortmaßnahmen Standsicherheit, besonderen Prüfanweisungen und kleinen Ertüchtigungsmaßnahmen (Leitender Ingenieur 10 h, Ingenieur 30 h).

Bauwerksuntersuchungen vor Ort

Baustelleneinrichtung (Anlieferung, Aufbau, Vorhaltung, Bewachung, Anschlüsse, Abbau).Toilettenkabine (Grundstandzeit 4 Wochen, optional Vorhaltung).Zerstörungsfreie Voruntersuchung per Ultraschallortung der Spannglieder an ca. 27 Querschnitten (ca. alle 30 m), ca. 780 m.Spannglieduntersuchung an 27 Stück: HDW-Strahlen oder Stemmen, Anbohren Ø 12 mm, Verschließen mit PCC-Betonersatz, Endoskopie.Bohrkernentnahme 144 Stück (2 je Stütze, DN 100 mm) inkl. Bewehrungsortung, Karbonatisierungsprüfung, Rohdichte/Druckfestigkeit.Potentialfeldmessung an 72 Stützen (3 Messungen je Stütze, 15×15 cm Raster) nach ASTM C876-91 / DGZfP B3.Bohrmehlentnahme an 72 Stützen in 3 Tiefenlagen (10–20, 20–40, 40–60 mm) inkl. Chloridanalyse.Oberflächenhaftzugfestigkeit an 72 Stützen (2 je Stütze) nach DIN EN 1542.Arbeitshebebühne bis ca. 8 m Arbeitshöhe (60 Tage) und Arbeits-/Schutzgerüst bis 8 m, Lastklasse 3 (bis zu 4 Wochen Vorhaltung).

Stufe 2 – Instandsetzungskonzept (optional)

Erstellung eines Instandsetzungskonzepts nach TR Instandhaltung für eine Nutzungsdauer ≥ 50 Jahre.Inhalte: Betonersatz, Injektionen, Beschichtungen, Lager- und ÜKÖ-Erneuerung, Entwässerung, Fugen.Machbarkeitsstudie mit mindestens zwei Sanierungsvarianten und Kostenschätzung gemäß NaRili 8.2.Statische Nachweise für Verstärkungsmaßnahmen.Workshop-Präsentation in Präsenz (Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln); Abstimmung und Überarbeitung nach AG-Anmerkungen; Entscheidung auf eine Variante.Besprechungen Stufe 2 ca. alle 4 Wochen (Leitender Ingenieur 10 h, Ingenieur 30 h).Stundenvolumen für Konzept-Erstellung: Leitender Ingenieur 800 h, Ingenieur 1.200 h.Vergütung künftig nach tatsächlichem Zeitaufwand auf Basis vorgegebener Stundensätze.

Zu untersuchende Bauwerke

In Richtung Mühlheimer Brücke → Nussbaumer Straße u.a.:

2 Brücken (Straße und Stadtbahn) über Zubringer 'An der Schanz'Bauwerke Haltestelle SlabystraßeBrücke Niehler Gürtel über Fußweg zum Kuhweg2 Brücken (Straße und Stadtbahn) über BoltensternstraßeBrückenbauwerk Haltestelle Amsterdamer Str./GürtelBrücke über Duisburger Str.Hochbahn Dammbereich Mitte Nordpark bis Hst. Neusser Str.Brückenbauwerk Hst. Neusser Str./GürtelHochbahn bis Rampenbereich Zufahrt Hst. Geldernstr./ParkgürtelBauwerke hinter Hst. Geldernstr. bis Hst. Escher Str.Bauwerke Haltestelle Escher Str.Bauwerke bis Rampe Haltestelle Nussbaumer Str.

Nicht enthalten: Strecke der Gleisanlage über den Dammbereich von Hst. Slabystraße bis Mitte Nordpark.

Übergeordnete Aufgaben

Abstimmung mit Auftraggeber, Infrastrukturbetreiber und weiteren Projektbeteiligten.Koordination der Fachplanungs- und Objektplanungsleistungen über den gesamten Brückenzug.Kosten-, Termin- und Qualitätsmanagement.Wirtschaftlichkeits- und Risikomanagement.Mitwirkung bei der Öffentlichkeitsarbeit des Auftraggebers (Nutzungs-/Verwertungsrechte).

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Befähigung zur Berufsausübung

Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Beratender Ingenieur gemäß BauKaG NRW § 28, oderBerechtigung, als Ingenieur in der Bundesrepublik Deutschland tätig zu werden (Nachweis über Berufszulassungen/Bescheinigungen).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit:Personenschäden: mind. 3.000.000 € je SchadensfallSach- und Vermögensschäden: mind. 1.500.000 € je SchadensfallGesamtleistung aller Versicherungsfälle pro Versicherungsjahr: mindestens 3-fach der DeckungssummenAlternativ: Eigenerklärung, dass die Versicherung im Auftragsfall umgehend abgeschlossen wird, oder verbindliche Erklärung des Versicherers über Anpassung im Zuschlagsfall.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Ausschlussgründe und Erklärungen

Sonstige verfahrensbezogene Anforderungen

Referenzprojekte
2 ReferenzenZeitraum: innerhalb der letzten 10 Jahre (ab Ablauf der Angebotsfrist)Volumen: mind. 250.000 € netto je Projekt

Statische Nachrechnung oder vergleichbare Tragwerksplanung eines Bestandsbauwerks der Verkehrsinfrastruktur; mind. eines der beiden Projekte zusätzlich: Spannbetonbauwerk, Bauwerksuntersuchungen, Instandsetzungs-/Sanierungskonzept; Honorarvolumen der eigenen Ingenieurleistungen mind. 250.000 € netto

Vollständig ausgefüllte Referenzblätter; bei noch nicht abgeschlossenen Projekten zählt nur das bis zur Angebotsfrist bereits erbrachte Honorarvolumen

max. 2 je Person (PL + Stv.) ReferenzenZeitraum: nicht explizit benanntVolumen: nicht spezifiziert

Persönliche Referenzprojekte der Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung (max. 2 je Person): Statische Nachrechnung/Tragwerksplanung Spannbetonbauwerk, Bestandsbauwerk, Verkehrsinfrastruktur, Bauwerksuntersuchungen, Instandsetzungskonzept, laufender Betrieb, persönliche Projektverantwortung

Vollständig ausgefüllte Formblätter; Punktestufen je nach Berufserfahrung und Anzahl nachweisbarer Merkmale (15/30/50 Punkte)

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 50%4–10 · 41%11+ · 9%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 17 erledigt
Preisblätter und Honorar
Fachliche Konzepte
Qualifikation Projektleitung und Stellvertretung
Referenzen und Eignung Unternehmen
Erklärungen und Formalien

Verlauf dieser Vergabe

2 Bekanntmachungen
  1. 22.09.2026Ausschreibungauf dieser Seite
    • Abgabefrist: 29.09.2026 → 14.10.2026
  2. 23.08.2026Ausschreibung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen | Vergabekammer Nordrhein-Westfalen | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
50679 Köln
Ort
50679 Köln
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.stadt-koeln.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
50679 Köln
Nordrhein-Westfalen

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