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Neubau Zweifeldsporthalle Los 15 Erdarbeiten und Grundwasserhaltung

Stadt Lübbenau/SpreewaldGroß-Klessow, BrandenburgVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Angebot für die Erdarbeiten und Grundwasserhaltung beim Neubau einer Zweifeldsporthalle in Lübbenau/Spreewald.

Gefordert sind unter anderem Baufeldfreimachung, Baum- und Wurzelschutz, Aushub und Entsorgung, Baugrubenherstellung, Gründungspolster, Baustelleneinrichtung sowie eine temporäre Grundwasserabsenkung mit Ableitung in die Kamske.

Das Angebot ist elektronisch über VMPConnector bis zum 24.11.2026 um 13:00 Uhr einzureichen. Das Leistungsverzeichnis ist als GAEB-Datei zu übermitteln.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 24. November 2026
Termin / FristMÄR2026 MAI JUL SEP NOV JAN2027 MÄR MAI
Anfrage Wasserableitung3. März 2026
Screening3. März 2026
Planstand4. März 2026
Berechnung Grundwasserhaltung10. März 2026
Baugrunduntersuchungca. 1. Mai – 31. Mai 2026
Planstand26. Aug. 2026
Versendung Aufforderung23. Okt. 2026
Veröffentlichung25. Okt. 2026
Angebotsfrist24. Nov. 2026
Baubeginn Bauzeitenplanca. 18. Jan. – 24. Jan. 2027
Bindefristca. 22. Jan. 2027
Baubeginn29. Jan. 2027
Fachbauleitererklärungca. 29. Jan. 2027
Bauzeitca. 29. Jan. – 26. Juni 2027
Fertigstellung Bauzeitenplanca. 14. Juni – 20. Juni 2027
Vertragsende26. Juni 2027
EignungsnachweiseDatum offenBescheinigungen nach Formblatt 124 innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung bei nicht präqualifizierten Bietern in der engeren Wahl.
ZuschlagDatum offenEin konkreter Zuschlagstermin ist nicht genannt; die Bindefrist endet am 22.01.2027.
BauablaufplanDatum offenBauablaufplan mit Teilfertigstellungsterminen innerhalb von 10 Tagen nach Auftragserteilung.
BaubeginnDatum offenSchriftliche Baubeginnanzeige; genauer Zeitpunkt ist nicht angegeben.
GefährdungsbeurteilungDatum offenVor Beginn der Arbeiten zu erstellen.
UnterweisungDatum offenNachweislich vor Beginn der Arbeiten durchzuführen.
BeweissicherungDatum offenVor Beginn der jeweiligen Abbruchmaßnahmen durchzuführen.
WasserhaltungskonzeptDatum offen4 Wochen vor Beginn des Aufbaus der Wasserhaltung vorzulegen.
WasserhaltungDatum offenKalkulationsbasis von 60 Tagen ab Beginn der Wasserhaltung; Startdatum ist nicht angegeben.
WasserhaltungDatum offen60 Tage ab Beginn der Gründungs- und Betonierarbeiten; ein konkretes Start- und Enddatum ist nicht angegeben.
WasserhaltungDatum offenGeplanter Ausführungszeitraum Oktober bis Dezember; das Jahr ist nicht ausdrücklich genannt.
WasserhaltungDatum offenBetriebliche Vorhaltung ab vereinbarter Betriebsbereitschaft bis zur Freigabe zum Abbau durch den Auftraggeber.
WasserhaltungDatum offenWartung und Betrieb von der Inbetriebnahme der ersten bis zur Außerbetriebnahme der letzten Pumpe.
InfiltrationsanlageDatum offen60 Tage parallel zur Trockenhaltung; Startdatum ist nicht angegeben.
Stillstandszeit WasserhaltungDatum offen30 Tage Stillstandszeit nach Außerbetriebnahme der Wasserhaltungsanlage.
BauzeitDatum offenVorhaltung von Baumschutz- und Wurzelschutzmaßnahmen während der gesamten Bauzeit.
BauzeitDatum offenVorhaltung der Baustraßen- und Wurzelschutzmaßnahmen während der gesamten Bauzeit.
BautreppenDatum offen12 Stückwochen Vorhaltung ab Aufbau der Bautreppen.
NotstromaggregatDatum offen8 Stunden Betrieb des Notstromaggregats.
Vorablesexemplar DokumentationDatum offen1 Woche vor Abnahme digital beim Planungsbüro zu übergeben.
NachbeweissicherungDatum offenNach vollständigem Abbruch und Herstellung des Gründungspolsters durchzuführen.
BautagesberichteDatum offenArbeitstäglich zu führen und spätestens wöchentlich an den Auftraggeber zu übergeben.
BaustellenreinigungDatum offenTäglich während der Leistungserbringung durchzuführen.
MindestentgeltzahlungDatum offenMindestens monatlich an die eingesetzten Beschäftigten zu zahlen.
Unterlagen VorlageDatum offenWerktags außer samstags von 08:00 bis 17:00 Uhr sowie freitags von 08:00 bis 14:00 Uhr auf Anforderung vorzulegen.
StichprobenkontrolleDatum offenErfüllung der Vorlagepflichten auf Verlangen, ohne gesonderte Frist.
ZahlungszielDatum offenOhne Skonto 30 Tage, mit Skonto mindestens 14 Tage; Frist ab Rechnungsdatum.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Zuschlagskriterium Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen ergeben sich aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Im Formblatt 211 EU ist nur das Zuschlagskriterium Preis angekreuzt und 'Mehrere Zuschlagskriterien gemäß Formblatt' ist nicht angekreuzt, daher reine Preiswertung.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baufeldfreimachung und Baumschutz

Gelände auf 3.560 m² abräumen, vorhandene Beton- und Gehwegbefestigungen ausbauen sowie 20 m³ Einzel- und Streifenfundamente abbrechen. Vier Bäume fällen, vier Baumstümpfe mit Wurzelwerk entfernen, 15 Bäume mit Stammschutz sichern, 215 m temporären Bauzaun stellen und freiliegende Wurzeln nach den vorgegebenen Regeln schützen, zurückschneiden und behandeln. Schutzmaßnahmen für Bäume und Wurzeln sind während der gesamten Bauzeit vorzuhalten.

Baugrube und Erdaushub

350 m³ Oberboden abtragen sowie 1.350 m³ Boden bis 0,80 m, 1.200 m³ bis 1,25 m und 510 m³ bis 2,08 m Aushubtiefe lösen, laden, transportieren und entsorgen; für 500 m³ Boden der LAGA-Kategorien Z 1.1/Z 1.2 ist eine Zulage vorgesehen. Zusätzlich sind 30 m³ maschineller und 8 m³ Handaushub zur Freilegung von Medienleitungen, 300 m² PE-Folie zur Sicherung der Böschungen, 50 m² waagerechter Normverbau sowie eine profilierte Baugrubensohle auf 2.150 m² zu leisten.

Gründungspolster und Bodenverbesserung

2.660 m² Geovlies verlegen, 1.190 m³ Mineralgemisch unter Bodenplatte und Fundamenten sowie 290 m³ für die Randverfüllung einbauen und verdichten. Das Planum ist auf 2.150 m² herzustellen und 15 Lastplattendruckversuche sind durchzuführen.

Baustelleneinrichtung und Arbeitsschutz

1.100 m² befestigte Baustelleneinrichtungs- und Verkehrsflächen sowie eine temporäre Rampe zur Baugrube herstellen. Im Wurzelbereich sind 207 m² lastverteilende Stahlplatten, 207 m² Hackschnitzel und 207 m² Geotextilvlies vorzusehen. Die eigene Baustelleneinrichtung umfasst Geräte, Zugänge, Verkehrssicherung, Arbeitsschutz, Reinigung und die dauerhafte Freihaltung der Feuerwehrzufahrt.

Grundwasserhaltung

Ein Wasserhaltungskonzept für die gesamte Baumaßnahme erstellen. Eine Nadelfilteranlage mit 18 Filtern mit 0,05 m Radius und 2,50 m Tiefe herstellen, einspülen, betreiben und zurückbauen; 250 m Ring- und Sammelleitung sowie eine etwa 65 m lange Ableitung in die Kamske bereitstellen. Die Kalkulationsbasis beträgt 60 Tage Wasserhaltung. Ergänzend sind eine Wassermesseinrichtung, ein Pegel mit Alarmschaltung, Notstromversorgung und acht Stunden Aggregatbetrieb, eine temporäre Infiltrations- und Baumwässerungsanlage mit 60 Tagen Betrieb sowie eine Position für Mehr- und Minderkosten je Tag vorzusehen. Eine außer Betrieb genommene Anlage ist bei Bedarf 30 Tage vorzuhalten.

Wasserbau und Schutz der Kamske

Zur temporären Sicherung der Einleitstelle in die Kamske sind 25 m³ Wasserbausteine CP 90/250 einzubauen, anschließend wieder aufzunehmen, abzutransportieren und zu entsorgen. Während der Bauzeit sind ein ungehinderter und schadloser Abfluss, die Vermeidung von Sedimenteinträgen sowie die fachgerechte Wiederherstellung der Gewässer- und Gewässerrandbereiche sicherzustellen. Baubeginn und Bauende sind dem IB Burg schriftlich anzuzeigen.

Dokumentation, Prüfungen und Entsorgung

Ein baubegleitendes Abfallnachweisbuch führen, drei Deklarationsanalysen des Aushubmaterials durchführen und die Schlussdokumentation dreifach erstellen. Beweis- und Nachbeweissicherung für Straßen, Gehwege, Parkflächen, Schulgelände und Schulgebäude durchführen. Entsorgungsnachweise, Produktnachweise, Prüfprotokolle und Messergebnisse vollständig dokumentieren. Eine Woche vor Abnahme ist ein digitales Vorablesexemplar der Objektdokumentation beim Planungsbüro zu übergeben.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Befähigung und Eignungsnachweis

Die Eignung ist für Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, technische und berufliche Leistungsfähigkeit sowie wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit nachzuweisen. Möglich ist der Nachweis über die Präqualifikation, Formblatt 124 oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung. Nicht präqualifizierte Bieter müssen in der engeren Wahl die verlangten Bescheinigungen innerhalb von sechs Kalendertagen nachreichen.

Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und vergleichbare Projekte

Formblatt 124 erfasst den Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre aus vergleichbaren Bauleistungen und verlangt bei Eingang in die engere Wahl drei Referenznachweise. Ein Mindestumsatz oder Mindestauftragswert wird nicht genannt.

Technische und organisatorische Leistungsfähigkeit

Der Bieter muss die für Erdarbeiten, Baugrubenherstellung, Verbau, Verdichtung, Baum- und Wurzelschutz, Abfallentsorgung, Dokumentation, Vermessung und messtechnische Kontrolle erforderliche technische und organisatorische Leistungsfähigkeit besitzen. Kenntnisse der einschlägigen Normen und Richtlinien, insbesondere DIN 18920, RAS LP 4, Merkblatt Alleen, Merkblatt über Baumstandorte und unterirdische Ver- und Entsorgungsarbeiten, ZTV A St 89 und ZTV Baumpflege, werden vorausgesetzt.

Fachkunde für Wasserhaltung

Erforderlich sind die Fähigkeit zur Erstellung eines vollständigen Wasserhaltungskonzepts mit Berechnungen, Beschreibung, Zeichnungen, Betriebsmitteln, Genehmigungen und Fortschreibungen sowie die Eignung zur Ausführung der Wasserhaltung mit Nadelfilteranlage, Sammelleitung, Pegel, Notstromversorgung und Einleitung in die Kamske.

Personal, Nachunternehmer und besondere Nachweise

Die erforderlichen Arbeitskräfte müssen verfügbar sein. Nachunternehmer sind vor Beginn in Sicherheit und Gesundheitsschutz sowie in die Grundunterweisung einzubinden. Mit Beginn der Arbeiten ist die Fachbauleitererklärung nach den Brandenburgischen Bauordnungsbestimmungen vorzulegen. Für eingesetzte Produkte und zulassungspflichtige Stoffe oder Bauteile sind amtliche Nachweise, Zertifikate, Zulassungen, Prüfzeugnisse und CE-Kennzeichnungen vorzulegen.

Register, Steuern, Sozialversicherung und Zuverlässigkeit

Erforderlich sind dieAngaben beziehungsweise Nachweise zur Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der IHK, zur Gewerbeanmeldung, zur Berufsgenossenschaft, zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen sowie zur Bonität und Zuverlässigkeit. Erforderliche Bescheinigungen der Finanzamtsbehörde dürfen bei Einreichung nicht älter als zwölf Monate sein.

Entsorgungsfähigkeit

Für eine von der Leistungsbeschreibung abweichende Verwertungs- oder Beseitigungslösung sind die Berechtigung der Anlage, die Annahmebereitschaft des Betreibers, gegebenenfalls eine Bestätigung der Abfallwirtschaftsbehörde, der Anzeigen- oder Erlaubn Nachweis sowie die Einrechnung der Kosten nachzuweisen. Die ordnungsgemäße getrennte Erfassung, Entsorgung und Nachweisführung der Bau- und Abbruchabfälle muss sichergestellt sein.

Referenzprojekte
3 Referenznachweise bei Eingang in die engere Wahl ReferenzenZeitraum: Letzte fünf Kalenderjahre oder der in der Auftragsbekanntmachung genannte längere ZeitraumVolumen: Für jede Referenz sind Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer, besondere technische Anforderungen, Art der Baumaßnahme und Vertragsbindung anzugeben.

VVB 124 verlangt für nicht präqualifizierte Unternehmen in der engeren Wahl drei Referenznachweise über vergleichbare Leistungen aus den letzten fünf Kalenderjahren oder über den in der Auftragsbekanntmachung genannten Zeitraum.

Vergleichbare Erdarbeiten, Baugrubenherstellung, Verbau, Baum- und Wurzelschutz, Gründungspolster, Grundwasserabsenkung, Wasserableitung, Abfallentsorgung und Nachweisführung; Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 32%4–10 · 55%11+ · 13%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 19 erledigt
Angebotsformalien
Eignung und Unternehmensnachweise
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Lübbenau/Spreewald
Anschrift
03223 Lübbenau/Spreewald
Ort
03222 Groß-Klessow
Kategorie
Brandenburg
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
03222 Groß-Klessow
Brandenburg

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