Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Sehnde schreibt Planungsleistungen (HOAI) für den Neubau bzw. die Sanierung der Heizzentrale der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Sehnde aus. Der Schulstandort umfasst mehrere Gebäude unterschiedlicher Baualtersklassen (1954–2020) mit ca. 17.000 m² Nettogrundfläche. Die aktuelle Wärmeversorgung (Gasmotorisches BHKW 207 kW, Baujahr 2010; Erdgas-Brennwertkessel 1,2 MW) ist abgängig.
Die Leistung umfasst zwei Planungsschritte mit definierten Zwischenterminen:
Anrechenbare Kosten: 850.000 € netto, Honorarzone III.
Wertung: Reine Preiswertung (100 % Preis).
Abgabefrist: 28.09.2026
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Angebotspreis/Wertungssumme. Mindestbieter erhält 10 Punkte, Angebote ab dem zweifachen der niedrigsten Wertungssumme erhalten 0 Punkte.
Lineare Interpolation: 10 Punkte für niedrigste Wertungssumme, 0 Punkte für Angebote ab dem zweifachen der niedrigsten Wertungssumme, dazwischen lineare Interpolation mit drei Stellen nach dem Komma.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAuftragsgegenstand und Bestand
Geplant ist der Neubau der Heizzentrale für die Kooperative Gesamtschule (KGS) Sehnde, Am Papenholz 11, 31319 Sehnde.
Der Schulstandort umfasst mehrere Gebäude unterschiedlicher Baualtersklassen – von Bauteil A (1954) bis Bauteil W (2020) – mit einer Gesamtnettogrundfläche von ca. 17.000 m². Bereits durchgeführte Teilsanierungen (v. a. Fenstererneuerungen) sind zu berücksichtigen.
Aktuelle Wärmeversorgung (Bestand):
Vergütungsbasis: Anrechenbare Kosten 850.000 € netto, Honorarzone III, Basissatz. Grundleistungen 100 %: 195.448 €.
Zwei Planungsschritte mit Zwischenterminen
Die Leistung ist in zwei zeitlich getrennte Planungsschritte aufgeteilt:
1. Planungsschritt – Sanierungskonzept
2. Planungsschritt – Umsetzung
Arbeitsbeginn: 2 Wochen nach Auftragserteilung.
Gesamtvertragszeitraum: 01.11.2026 – 31.12.2027 (ca. 14 Monate).
Inhaltliche Anforderungen an das Sanierungskonzept (LP 3)
Das Sanierungskonzept muss insbesondere:
Endgültige Honorarabrechnung: nach genehmigter Kostenberechnung gem. DIN 276, schriftliche Freigabe durch die Stadt Sehnde.
Besondere Leistungen (aus Vertragsmustern ableitbar)
Zusätzlich zu den Grundleistungen können u. a. folgende besondere Leistungen relevant werden:
Datenlieferung: nach GAEB DA XML; Abrechnungsdatenaustausch nach REB.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenVerfahrensart und Wertung
Offenes Verfahren nach EU-Vergaberecht (Richtlinie 2014/24/EU).
Zuschlagskriterium: Wirtschaftlich günstigstes Angebot – hier als reine Preiswertung (100 % Preis). Bewertung: 10 Punkte für den niedrigsten Preis, 0 Punkte ab dem 2-fachen des niedrigsten Preises. Nebenangebote sind nicht zugelassen.
KMU-Eignung: Nein.
Nachforderung: Eine Nachforderung ist nur für fehlende Unterlagen zulässig, soweit dies nach § 56 VgV möglich ist.
Ausschlussgründe und Zuverlässigkeit
Es dürfen keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. In den letzten zwei Jahren darf keine Verurteilung wegen eines Verstoßes erfolgt sein, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister geführt hat (Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze, Geldbuße > 2.500 €).
Es darf kein Insolvenzverfahren eröffnet oder beantragt worden sein; kein Antrag mangels Masse abgelehnt; das Unternehmen darf sich nicht in Liquidation befinden.
Fachliche und rechtliche Eignung
Erforderlich sind:
Referenzen und Unternehmensangaben (auf Verlangen)
Bei engerer Wahl sind folgende Nachweise/Unterlagen vorzulegen:
Referenzen werden gemäß Formblatt 124 (FB 124) als Eigenerklärung vorgelegt – nur auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle.
Drei vergleichbare Referenzen aus den letzten fünf Jahren (Art vergleichbar mit: Planung Sanierung/Neubau Wärmeerzeugungsanlage / Technische Ausrüstung gem. HOAI § 53).
Vergleichbare Leistungen; Angabe von Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum.