Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum es geht: Der Landkreis Nordsachsen schreibt Planungsleistungen für den Neubau einer Rettungswache in Wermsdorf aus. Dieses Verfahren betrifft Los 1 mit Gebäudeplanung, Freianlagen und Fachplanungen (Brandschutz, Wärmeschutz/Energiebilanzierung, Schallschutz).
Was zu tun ist: Architekten/Planungsbüros reichen ein vollständiges Angebot über das Bietercockpit ein – inkl. Bearbeitungskonzept, Honorarkalkulation, Eigenerklärung zur Eignung und unterschriebenen Architektenverträgen.
Wichtig: Angebote müssen bis 24.08.2026, 11:00 Uhr elektronisch über das Bietercockpit vorliegen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Brutto-Gesamtangebotspreis (Honorar)70%
Bewertet wird der je Los angebotene Brutto-Gesamtangebotspreis als Gesamthonorar. Das Angebot mit dem niedrigsten Preis erhält 100 Preispunkte (lineare Interpolation), preisintensivere Angebote erhalten eine geringere Punktzahl.
- Güte/ Qualität sowie Organisation30%
Bewertung des Inhalts einer konzeptionellen Darstellung zur Herangehensweise an die Umsetzung des Auftrages. Der Bieter muss ein schriftliches Bearbeitungskonzept mit Darstellung der Herangehensweise, Umsetzung des Auftrages und Organisation des Projektteams einreichen. Bewertung durch Bewertungsgremium (5 Mitglieder, arithmetischer Mittelwert).
Gesamtpunkte = (PPreis x 0,70) + (PQualität x 0,21) + (POrganisation x 0,09). Preispunkte = |minimale Angebotssumme| / ((aktuelle Angebotssumme / minimale Angebotssumme) + |minimale Angebotssumme|) x 100 (lineare Interpolation, niedrigster Preis = 100 Punkte). Qualitätsbewertung durch Bewertungsgremium (5 Mitglieder, arithmetischer Mittelwert, 0-100 Punkte je Unterkriterium).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen und Vorgaben
Bauvorhaben: Neubau einer Rettungswache in der Gemeinde Wermsdorf (Landkreis Nordsachsen), Flurstück 193/42, Gemarkung Wermsdorf, Oschatzer Straße (ehem. Am Fasanenholz 9), 04779 Wermsdorf.
Gebäudeteile: Sozial- und Funktionsbau sowie NFZ-Halle (Nutzfahrzeug-Halle) mit Fahrzeugwaschplatz.
Weitere Anlagen: ca. 9 Pkw-Stellplätze, Fahrradstellplätze, Verkehrsflächen mit Zufahrt, Dach-Photovoltaikanlage.
Bauweise: Eingeschossig, massiv, im Gewerbegebiet (GE).
Maßgebliche Normen/Vorschriften: DIN 13049, Sächsische Bauordnung (SächsBO), Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (VwV TB), Gebäudeenergiegesetz (GEG), Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) nebst Arbeitsstättenrichtlinie (ASR).
Verbindliche Vorgaben: Raumprogramm (Anlage A_02) und Kostenrahmen (Anlage A_01) sind einzuhalten.
Geplante Inbetriebnahme: 2028.
Bauabschnitte: Die Baumaßnahme ist in zeitlich getrennten Abschnitten geplant (gestaffelte Realisierung).
Kostenrahmen
Kostenrahmen (Kostenobergrenze): KG 300 zuzüglich 30 % von KG 200 zuzüglich KG 600. Die Abrechnung erfolgt gemäß Kostenberechnung nach Abschluss der Entwurfsplanung (Leistungsphase 3).
Ausführungs-/Übergabeformate
Zu übergebende Unterlagen/Dokumentationen:
Versicherung (vertragliche Anforderung)
Betriebshaftpflichtversicherung – Mindestdeckung:
Zuschlags-/Wertungskriterien
Gewichtung der Zuschlagskriterien:
Qualitätsbewertung: Bewertet wird u.a. die konzeptionelle Darstellung zur Güte/Qualität sowie Organisation.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Zuverlässigkeit
Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit: Der Bieter erklärt, seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und gesetzlicher Sozialversicherung nachgekommen zu sein und die gewerblichen Voraussetzungen für die Leistungsausführung zu erfüllen.
Ausschlussgründe – keine Erklärung zu §§ 123, 124 GWB:
Rechtliche Eignung – Mindestlohn, AEntG, Sanktionen
Keine Ausschlussgründe nach:
EU-Russland-Sanktionen: Erklärung, dass weder der Bieter noch Unterauftragnehmer/Lieferanten mit >10 % Auftragswert gegen die Verordnung (EU) Nr. 833/2014 i.d.F. (EU) 2025/2033, Art. 5k verstoßen.
Fachliche Eignung – Methodik
Bearbeitungskonzept (Konzept/Methodik): Darstellung und Erläuterung zur Leistungsumsetzung sowie zum zeitlichen Bearbeitungsablauf. Kein Entwurf, keine Pläne. Wird zur Bewertung der fachlichen Leistungsfähigkeit herangezogen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Honorarausweisung: Detaillierte Honorarkalkulation (Aufschlüsselung nach Leistungsposition, Zeitbedarf und Honorarbetrag) als Beleg der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.
Umsatznachweis: Angabe des Gesamtumsatzes (netto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für vergleichbare Leistungen (in Formular 1).
Haftpflichtversicherung: Nachweis einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung (Mindestdeckung siehe Leistungsumfang).
Hinweis: Konkrete Mindestumsätze und Mindestdeckungen sind in den Vergabeunterlagen näher definiert.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Fachliche Qualifikation (Architekten-/Fachplanerleistungen): Nachweis der beruflichen Qualifikation (u.a. Architektenzulassung, Eintragung in die Architektenkammer).
Referenzen: Mindestens 1 geeignete Referenz über vergleichbare Planungsleistungen, einzureichen über Formular 1. Genaue Mindestanforderungen (Art, Zeitraum, Auftragswert) sind in der Auftragsbekanntmachung definiert.
Berufsgenossenschaftsmitgliedschaft: Nachweis der Mitgliedschaft (Bezeichnung + Mitgliedsnummer).
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
Bietergemeinschaft (falls vorhanden): Formular 6 – Erklärung der Bietergemeinschaft, für jedes Mitglied einzeln.
Nachunternehmer (falls vorhanden): Formular 7 – Verzeichnis der Leistungen von Nachunternehmern/Unterauftragnehmern (Art, Umfang, Nachunternehmer benennen). Formular 8 – Verpflichtungserklärung, dass die erforderlichen Mittel verfügbar sind.
Vergleichbare Referenzprojekte (genaue Anforderungen nicht im Detail spezifiziert)
Nachweis im Rahmen der Eignungsprüfung über Formular 1 (Eigenerklärung zur Eignung) – konkrete Mindestanforderungen laut Auftragsbekanntmachung