Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Polizei Berlin beschafft zwei neue stationäre Anlagen zur automatischen Verkehrsüberwachung (AVÜK). Die Lieferung umfasst jeweils Kamera, Sensorik, Installation, Schulung, Support und Übergabe.
Los 1: Kamera an der A 100 (Überleitungsfahrbahn zur A 115, Richtung Autobahnkreuz Zehlendorf) zur Geschwindigkeits- und Durchfahrtsüberwachung von Fahrzeugen über 3,5 t.
Los 2: Kamera an der A 100 (Anschlussstelle Am Treptower Park, Richtung Nord) zur Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachung.
Vergeben wird im offenen EU-Verfahren; Zuschlag erhält das preisgünstigste Angebot. Angebote sind elektronisch über die Vergabeplattform meinauftrag.rib.de einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis (bzw. Lebenszykluskosten)100%
Für die Bewertung ist allein der Preis (bzw. Lebenszykluskosten) entscheidend. Voraussetzung ist, dass die im Leistungsverzeichnis vorgegebenen Mindestanforderungen eingehalten werden.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenÜbergeordnete Leistungsbestandteile (für beide Lose)
Für jedes Los ist eine komplette AVÜK-Anlage zu liefern, am Standort zu installieren und betriebsbereit zu übergeben. Zum Lieferumfang gehören:
Support, Wartung und Ersatzteile (für beide Lose)
Während der gesamten Nutzungsdauer bzw. Gewährleistungszeit gilt:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenVerfahrensart und Zuschlag
Offenes EU-Verfahren gemäß GWB/VgV – es gibt keine Teilnahmebeschränkung; jedes interessierte Unternehmen kann ein Angebot abgeben. Zuschlagskriterium ist allein der niedrigste Preis (günstigstes Angebot), sofern die Mindestanforderungen erfüllt sind. Die Angebotsbindefrist beträgt 24 Tage.
Ausschlussgründe
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussgründe nach GWB (z. B. strafrechtliche Verurteilungen wie Bestechung, Betrug, Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Menschenhandel), Nichtzahlung von Steuern/Sozialversicherungsbeiträgen, Insolvenz/Liquidation, schwere Verfehlungen, Wettbewerbsverzerrung sowie Verstöße gegen Umwelt-, Sozial- und Arbeitsrecht. Ab einem Auftragswert von 30.000 € (ohne USt.) wird vor Zuschlag das Wettbewerbsregister elektronisch abgefragt.
Eignungsnachweise
Eignung kann nachgewiesen werden durch:
Sprach- und Formanforderungen
Alle Angebote, Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache abzugeben. Bieter mit Sitz außerhalb Deutschlands müssen gleichwertige Nachweise aus dem Herkunftsland vorlegen, eine Anmeldung bei der zuständigen Berufsgenossenschaft nachweisen und ggf. Übersetzungen beifügen. Angabe zur Unternehmensgröße (Kleinst-/kleines/mittleres/Großunternehmen) ist erforderlich. Geeignet auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).
Nachforderung von Unterlagen
Fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen können durch die Vergabestelle nachgefordert, ergänzt oder korrigiert werden. Eine Nachforderung leistungsbezogener Unterlagen, die für die Wertung des Preises relevant sind, ist ausgeschlossen (Ausnahme: unwesentliche Einzelpositionen).