Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurz erklärt: Der Landkreis Emsland lässt den Sportboden und den Prallschutz der Dreifeldsporthalle am Kreisgymnasium St. Ursula in Haselünne erneuern. Gefragt ist ein Fachunternehmen, das einen flächenelastischen Sportboden mit Fußbodenheizung, textile und hölzerne Prallschutzwände sowie verschiedene Einbauelemente (Tore, Türen, Regieraumfenster) liefert und montiert.
Was Sie wissen müssen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis (Wertungssumme)100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Vorbemerkungen und Rahmenbedingungen
Erfüllungsort: Dreifeldsporthalle Kreisgymnasium St. Ursula, Kolpingstraße 11A, 49740 Haselünne.
Umfang der Teilleistung im Gesamtprojekt: Der Auftrag umfasst nur die Gewerke Sportboden und Prallschutz im Rahmen der Sanierung der Dreifeldsporthalle. Weitere Teile der Gesamtmaßnahme (z. B. Sozialtrakt-Neubau) sind nicht Bestandteil dieser Vergabe.
Lieferung und Montage: Lieferung, Herstellung, Montage, Abbruch, Transport und Entsorgung sind in die Einheitspreise einzurechnen. Mehrfache An- und Abfahrten, Unterbrechungen und zeitliche Verlängerungen sind einzukalkulieren. Nachträge nur mit vorheriger schriftlicher Beauftragung durch den Auftraggeber.
Baustelleneinrichtung: Eigene Container, Lager-, Sanitär- und Aufenthaltsräume, Krane, Hebezeuge, Maschinen und Werkzeuge sind vom Auftragnehmer zu stellen. Strom und Wasser stellt der Auftraggeber. Die Aufstellung der Baustelleneinrichtung ist mit Auftraggeber und Architekt abzustimmen.
Baubetrieb: Wöchentliche Baubesprechung (persönliche Teilnahme des AN oder fachkundiger Vertretung) und arbeitstägliches Bautagebuch mit wöchentlicher Übergabe an den Auftraggeber. Eigene Abfälle und Verpackungsmaterial sind kontinuierlich, mindestens freitags, von der Baustelle zu entfernen.
Ausführungszeitraum: Bauzeit ca. 6 Wochen (KW 31 2027 bis KW 36 2027); verbindlicher Ausführungsbeginn letzter Werktag KW 31/2027, abnahmereife Fertigstellung letzter Werktag KW 36/2027.
Qualitäts- und Prüfanforderungen
Alle Leistungen sind nach den einschlägigen DIN-Normen (u. a. DIN 18032-2/-7, DIN 18200, DIN EN 14904, DIN EN 1264-2, DIN 18360, VOB Teil C) auszuführen. Prüfberichte müssen von einem qualifizierten, neutralen Prüfinstitut stammen und dürfen nicht älter als nötig sein. Sportböden und Holzprallschutz müssen einer Güteüberwachung nach DIN 18200 unterliegen (jährliche Regelprüfungen, RAL-GZ 942).
Personal: Zugelassen sind nur Bieter, die komplette Sportböden mit eigenem Fachpersonal herstellen können und die textile Prallwandbeläge samt Unterkonstruktion mit eigenem Fachpersonal ausführen können – d. h. für diese beiden Gewerke ist Fremdvergabe/Nachunternehmer-Einsatz faktisch ausgeschlossen. Bei Auftragserteilung ist ein deutschsprachiger Fachbauleiter zu benennen.
Sicherheits- und Umweltanforderungen
Sicherheitsunterweisungen mindestens jährlich (Protokolle auf Anfrage). Gefährdungsbeurteilung spätestens 1 Woche vor Arbeitsbeginn vorzulegen. Schweißarbeiten spätestens 1 Stunde vor Arbeitsende abschließen. Krane mindestens jährlich sachkundig prüfen, Schräg-/Vertikalaufzüge ebenso jährlich, Baustromverteiler (FI) monatlich auf Funktion prüfen.
Genehmigungen/Freigaben: Mit Fertigung und Montage des Holzprallschutzes darf erst nach Freigabe der genehmigten Ausführungspläne durch Auftraggeber/Architekt begonnen werden.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung
Sportboden und textiler Prallschutz: Zugelassen sind nur Bieter, die nachweislich in der Lage sind, komplette Sportböden bzw. Prallwandbeläge samt Unterkonstruktion mit eigenem Fachpersonal herzustellen bzw. auszuführen.
Deutschsprachiger Fachbauleiter: Bei Auftragserteilung ist ein deutschsprachiger Fachbauleiter für die auszuführenden Arbeiten zu benennen.
Referenzen: Es werden 3 Referenznachweise aus den letzten 5 Kalenderjahren mit den in der Eigenerklärung zur Eignung genannten Angaben gefordert.
Zuverlässigkeit und rechtliche Eignung
Sanktionen: Keine Vergabe an Personen/Unternehmen mit Russland-Bezug gem. Verordnung (EU) 2022/576. Auch Unterauftragnehmer/Lieferanten > 10 % Auftragswert müssen die Sanktionserklärung abgeben.
Ausschlussgründe: Keine laufenden Insolvenzverfahren; keine schweren Verfehlungen gem. § 6e EU VOB/A; keine relevanten Eintragungen im Gewerbezentralregister der letzten 2 Jahre.
Eintragungen/Papiere auf Verlangen: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung Handwerksrolle/HWK oder IHK (soweit zutreffend), ggf. rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan.
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung
Umsatz: Eigenerklärung zum Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre (nur Bauleistungen und vergleichbare Leistungen).
Unbedenklichkeitsbescheinigungen (auf Verlangen):
Personal: Angaben zur durchschnittlichen Beschäftigtenzahl der letzten 3 Jahre, nach Lohngruppen, mit Leitungspersonal.
Verpflichtende Erklärungen
Tariftreue: Tariftreueerklärung nach § 4 Abs. 1 NTVergG (Bieter und ggf. Nachunternehmer/Verleihunternehmen) – Mindestlohn 12,82 €/Std. (ab 01.01.2025) bzw. 13,90 €/Std. (ab 01.01.2026).
EU-Sanktionen: Eigenerklärung zur Verordnung (EU) 2022/576.
Präqualifikation: PQ-Nummer im Angebotsschreiben oder alternativ Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) bzw. Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).
Vergleichbare Bauleistungen im Bereich Sportboden und/oder Prallschutz – konkret: Fähigkeit zur Herstellung kompletter Sportböden mit eigenem Fachpersonal (Sportboden) bzw. zur Ausführung von Prallwandbelägen samt Unterkonstruktion (textiler Prallschutz)
Pro Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengenangaben, eingesetzte Arbeitnehmer (Durchschnitt), besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Baumaßnahmenart (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Haupt-, ARGE-Partner, NU), Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Prüfbericht des neutralen Prüfinstituts muss auf den Namen des Bieters ausgestellt sein.