Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Stadt Braunlage für Gerüstbauarbeiten.
Im Rahmen der Sanierung der denkmalgeschützten Grundschule Hohegeiß (Baujahr 1885/86) soll ein Gerüst für die Arbeiten an der Gebäudehülle (Fassade, Dach, Fachwerk) gestellt werden. Das Gebäude bleibt während der Bauzeit in Betrieb (Schulbetrieb), daher gelten erhöhte Anforderungen an Verkehrssicherung und Sauberkeit.
Vergabenummer 31-2026, Verfahren nach VOB/A (offene Ausschreibung). Es wird kein zweites Los vergeben – es handelt sich um einen Einzelauftrag. Nebenangebote und mehrere Hauptangebote sind nicht zugelassen. Zuschlag allein nach Preis.
Abgabe: elektronisch über die Vergabeplattform subreport. Angebotsfrist: 01.10.2026, 08:00 Uhr. Bindefrist: bis 30.10.2026.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen
Auftraggeber: Stadt Braunlage, Herzog-Johann-Albrecht-Str. 2, 38700 Braunlage.
Objekt: Grundschule Hohegeiß, 38700 Braunlage. Denkmalgeschütztes Fachwerkgebäude, Baujahr 1885/86, unter Denkmalschutz seit 2020. Besteht aus Haupttrakt (Schule) und Nebentrakt (2 Wohnungen, unbewohnt).
Bauherrensituation: Gebäude bleibt während der Bauzeit in Betrieb (laufender Schulbetrieb). Daraus ergeben sich erhöhte Anforderungen an Verkehrssicherheit und Reinhaltung der Baustelle. Tägliche Kontrolle der Verkehrssicherheit durch den Auftragnehmer ist erforderlich.
Vergabe: Einzelauftrag, keine Losteilung. Vergabenummer 31-2026, Verfahren nach VOB/A (Öffentliche Ausschreibung).
Gerüstbau-Leistungen im Detail
Verkehrssicherung (Pos. 1.01, pauschal): Absicherung im Bereich von Gemeindestraßen, inkl. Genehmigung der Verkehrsbehörde (Gebühren sind einzurechnen).
Baustelleneinrichtung (Pos. 1.02, pauschal): Vorhaltung für die gesamte Bauzeit.
Sanitärkabine (WC) (Pos. 1.03, pauschal): Vorhaltung 12 Wochen; Verlängerung je weitere Woche (Pos. 1.04, 5 Stk. einkalkuliert).
Gerüstankerplan (Pos. 1.05, 1 Stk.): Erstellung durch den Auftragnehmer.
Fassadengerüst (Pos. 1.06, 900 m²): Lastklasse 3, Breitenklasse W06, Höhe bis ca. 15 m. Inkl. An-/Abtransport, Montage, Vorhaltung (12 Wochen Grundeinsatzzeit) und Demontage.
Außenkonsole für Dachfanggerüst (Pos. 1.07, 55 m, 50 cm).
Dachfanggerüst (Pos. 1.08, 55 m) für Dächer mit 20°–60° Neigung, inkl. Schutznetze.
Schutzdach über Eingang (Pos. 1.09, 1 Stk., Breite ca. 2,00 m).
Podesttreppe für Gerüst (Pos. 1.10, 1 Stk., bis ca. 9 m hoch, Lastklasse 3).
Innenkonsole (Pos. 1.11, 185 m, 50 cm).
Gerüstüberbrückung (Pos. 1.12, 1 Stk., 7 m, Gitterträger).
Gerüstplane (Pos. 1.13, 900 m²): faserverstärkt, wasserdicht.
Verlängerung Grundeinsatzzeit (Pos. 1.14, je Woche, max. 20 Stk. einkalkuliert).
Stundenlohnarbeiten (Gruppe 2): Meister-, Facharbeiter- und Helferstunden Gerüstbauer – je 15 Stunden.
Allgemeine Ausführungsanforderungen
Lieferung und gebrauchsfertige Ausführung: An- und Abtransport, Montage, Vorhaltung und Demontage sind in die Einheitspreise einzurechnen.
Arbeits- und Schutzgerüste: Soweit nicht gesondert beschrieben, sind sie in die Einheitspreise einzurechnen.
Gerüstankerlöcher: Nach Demontage mit Holzdolden zu verschließen.
Absturzgeländer: gem. TRBS 2121.
Gerüstsystem: Nach Wahl des Auftragnehmers.
Abrechnung: Nach Flächenmaß (Außenseiten der Gerüstkonstruktion).
Normen und Vorschriften: Ausführung nach DIN 18451, DIN 18299 und den Unfallverhütungsvorschriften in der jeweils aktuellen Fassung.
Koordination: Mit allen anderen am Bau tätigen Gewerken (Fassade, Dach, Maler, Holzbau, Fachwerkreparatur, Maurer, Tischler).
Ver- und Entsorgung: Kosten für Wasser- und Stromverbrauch trägt der Auftragnehmer.
Bauzeitenplan 2027: Vertragsbestandteil. Aufbau des Gerüsts 19.–23.04.2027 (KW 16), Abbau 26.–30.09.2027 (KW 39). Baubeginn kann bei geeigneter Witterung vorgezogen werden.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung
Präqualifikation: Bevorzugt wird der Nachweis durch Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Angabe der PQ-Nummer im Angebotsschreiben).
Nicht präqualifizierte Unternehmen: Vorlage der ausgefüllten Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124).
Fremdsprachige Bescheinigungen: Sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen.
Ausschlussgründe und Zuverlässigkeit
Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit
Umsatz: Angabe der Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für vergleichbare Leistungen (auf Verlangen).
Personal: Durchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten 3 Kalenderjahre, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal (auf Verlangen).
Referenzen: Mindestens 3 vergleichbare Gerüstbau-Referenzen aus den letzten 5 Kalenderjahren (auf Verlangen; Nachweis im Detail siehe Referenzprojekte).
Mitgliedschaft Berufsgenossenschaft: Vorlage einer qualifizierten Unbedenklichkeitsbescheinigung mit Lohnsummen (auf Verlangen).
Eignungsnachweise auf Verlangen
Nachunternehmer
Nachunternehmer müssen präqualifiziert sein oder die Voraussetzungen für eine Präqualifikation erfüllen. Auf Verlangen sind Eigenerklärungen auch für Nachunternehmer abzugeben; bei präqualifizierten Nachunternehmern reicht die Angabe der Registernummer. Im Angebot sind Art und Umfang der durch Nachunternehmer auszuführenden Teilleistungen anzugeben.
Mindestens 3 vergleichbare Gerüstbau-Referenzen
Mit Ansprechpartner beim Auftraggeber, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Mengen und eigenes Personal (durchschnittl. Anzahl eingesetzter Arbeitnehmer), besonderen technischen Anforderungen, vertraglicher Bindung (Hauptauftragnehmer / ARGE / NU), ggf. Gewerkekoordination, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Nur auf gesondertes Verlangen vorzulegen.