Sanierung Sanitäranlagen TGA-Planung
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Flughafen Hamburg GmbH plant, Sanitäranlagen in den Gebäuden 219 bis 222 schrittweise zu erweitern, umzubauen, zu modernisieren oder geänderten Nutzungen zuzuführen. Beauftragt wird die Fachplanung der Technischen Ausrüstung in den Leistungsphasen 1 bis 8.
Zunächst verbindlich ist Stufe 1 mit LPH 1 bis 3. Die weiteren Leistungsphasen werden je nach Bedarf schriftlich abgerufen. Je Abruf können einzelne Anlagengruppen, Sanitäranlagen oder vollständige Maßnahmen betroffen sein. LPH 9 ist nicht Gegenstand.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Preiswertung anhand des Angebotspreises; Eventual-, Bedarfs- und Optionspositionen sowie Tages- und Stundensätze werden entsprechend den Angaben im Leistungsverzeichnis in die Wertung einbezogen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenTechnische Ausrüstung
Geplant werden die jeweils betroffenen Anlagengruppen, insbesondere Abwasser-, Wasser- und Sanitäranlagen, Wärmeversorgung, lufttechnische Anlagen, Starkstrom, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, nutzungsspezifische Anlagen sowie Gebäudeautomation. Der konkrete Umfang ergibt sich aus dem jeweiligen Leistungsabruf.
Erforderlich sind außerdem Anpassungen vorhandener technischer Anlagen bis zu den abgestimmten Übergabe- und Anschlusspunkten sowie die Abstimmung aller Schnittstellen zu Objekt-, Tragwerks- und Brandschutzplanung, weiteren Fachplanern sowie bestehenden technischen und betrieblichen Systemen des Flughafens.
Stufenweise Leistungsphasen
Zunächst wird Stufe 1 mit LPH 1 bis 3 verbindlich beauftragt. Die weiteren Stufen können optional und in Textform abgerufen werden:
LPH 9 ist nicht Gegenstand. Ein Anspruch auf die Abrufung weiterer Stufen oder einzelner Maßnahmen besteht nicht.
Planung und Dokumentation
Die Planung umfasst die jeweils erforderlichen Grundlagen, Konzepte, Berechnungen, Dimensionierungen, Kosten- und Terminunterlagen, Funktions- und GA-Unterlagen sowie die vollständige und prüffähige Dokumentation. Bei Bedarf sind Bestandsunterlagen zu prüfen und fehlende Grundlagen, Schnittstellen oder Entscheidungsbedarfe frühzeitig mitzuteilen.
Pläne, Berechnungen, Kostenunterlagen, Leistungsverzeichnisse, Terminpläne, Funktionslisten und sonstige Projektdokumente sind als PDF und in den jeweils bearbeitbaren Ursprungsformaten bereitzustellen. Leistungsverzeichnisse und Preisspiegel sind zusätzlich in einem aktuellen GAEB-Format zu liefern.
Betrieb und Flughafenbezug
Planung und spätere Ausführung erfolgen im laufenden Flughafen- und Terminalbetrieb, teilweise in öffentlich zugänglichen Bereichen sowie in Betriebs- und Sicherheitsbereichen. Der sichere und störungsfreie Betrieb sowie die unvermeidbare Begrenzung von Beeinträchtigungen für Passagiere, Beschäftigte und betriebliche Abläufe haben oberste Priorität.
Abschaltungen, Umschlüsse, Provisorien und abschnittsweise Inbetriebnahmen sowie lärmende oder schmutzende Arbeiten sind frühzeitig zu planen und mit den zuständigen Betriebsverantwortlichen abzustimmen. Für Überwachungsleistungen ist örtliche Präsenz auch bei Nacht-, Wochenend-, Umschluss- und Inbetriebnahmearbeiten sicherzustellen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenUnternehmensform und Ausschlüsse
Es gelten die im Fragebogen und in den Vergabeunterlagen genannten Ausschlusskriterien, insbesondere zu Gewerbezentralregistereinträgen, Insolvenz, Integrität, zwingenden Ausschlussgründen, Lieferkettensorgfaltspflicht und Sanktionen. Eigenerklärungen zu sämtlichen Ausschlussgründen sind vorzulegen.
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre sind der Gesamtumsatz und der Umsatz aus vergleichbaren Leistungen anzugeben. Der Umsatz aus vergleichbaren Leistungen muss im Durchschnitt mindestens 600.000 EUR netto betragen. Bei Bewerbergemeinschaften und Eignungsleihe werden die Angaben der benannten Unternehmen addiert.
Technische Leistungsfähigkeit
Für jedes der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre ist die jahresdurchschnittliche Beschäftigtenzahl anzugeben. Zusätzlich ist die jahresdurchschnittliche Zahl qualifizierter Fachplaner zu belegen. Erwartet werden mindestens 10 Mitarbeiter im Mittel und mindestens 2 qualifizierte Mitarbeiter mit Diplom-Ingenieur- oder vergleichbarer Qualifikation in Technischer Ausrüstung, Versorgungstechnik oder Sanitärtechnik.
Bei Bewerbergemeinschaften und Eignungsleihe werden die Mitarbeiterzahlen addiert.
Referenzen
Es sind drei Referenzprojekte aus den 60 Monaten vor Veröffentlichung der Bekanntmachung anzugeben. Die Projekte müssen grundsätzlich die Planung oder Sanierung von Sanitäranlagen im Gebäudebestand betreffen und hinsichtlich Art und Umfang der Leistungen vergleichbar sein. Je Referenz ist der eigene Honoraranteil KG 400 sowie der Eigenleistungsanteil anzugeben; der Planungsanteil muss mindestens 50.000 EUR netto betragen.
Je Referenz sind Bezeichnung, Auftraggeber mit Adresse, Ansprechpartner mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse, Standort, Leistungsart, Besonderheiten der Beauftragung, Nutzungsart, Hauptleistung, Leistungszeitraum, Eigenleistung beziehungsweise Kooperation und sonstige Angaben vollständig auszufüllen.
Formale Zulassung und Vertretung
Handelsregisternummer oder gleichwertige eindeutige Unternehmensbezeichnung angeben. Bei einer Bewerbergemeinschaft sind deren Mitglieder, die vertretungsberechtigte Person und eine Erklärung aller Mitglieder beizufügen. Bei Eignungsleihe oder Nutzung von Ressourcen Dritter sind die jeweils vorgesehenen gesonderten Unterlagen und Erklärungen einzureichen.
Flughafenspezifische Anforderungen
Für Tätigkeiten in Sicherheitsbereichen ist geeignetes, zuverlässiges Personal mit den erforderlichen Flughafenausweisen, Schulungen und Zuverlässigkeitsüberprüfungen einzusetzen. Die Unterlagen weisen außerdem die Einhaltung der Flughafenbenutzungsordnung, der EDV- und Dokumentationsrichtlinien sowie der technischen Anforderungen und CAD-, Dokumentations-, Anlagenkennzeichnungs- und Dateiablagevorgaben des Auftraggebers aus.
Drei realisierte oder weit fortgeschrittene Projekte zur Planung oder Sanierung von Sanitäranlagen im Gebäudebestand mit vergleichbaren TGA-Leistungen; je Referenz ist der eigene Honoraranteil KG 400 anzugeben.
Nachweis von Art und Umfang der Leistung, Beauftragungsart, Nutzungsart, Hauptleistung, Leistungszeitraum, Eigenleistung beziehungsweise Kooperation sowie Kontaktdaten des Auftraggebers.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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