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Ausschreibungen Rheinland-Pfalz

Sanierung verschiedener Ortsstraßen in der Ortsgemeinde Willroth

Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen-Flammersfeld57610 Altenkirchen, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Straßenbauarbeiten zur Sanierung der Grubenstraße, Tannenstraße, Steinstraße und Dorfstraße in Willroth.

Die Arbeiten umfassen unter anderem Asphaltfräsung, neue Asphaltschichten, Fugenverguss, Rissesanierung sowie Arbeiten an Entwässerungseinrichtungen, Bordsteinen und Pflasterflächen. Ebenfalls gefordert sind Baustelleneinrichtung, Verkehrssicherung und Stundenlohnleistungen für Personal und Geräte.

Das Angebot ist bis zum 05.11.2026 um 09:00 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform oder in Textform einzureichen. Nebenangebote sind nach den Angaben in den unterschiedlichen Verfahrensunterlagen nur unter den dort genannten Bedingungen zugelassen; mehrere Hauptangebote sind ausgeschlossen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 05. November 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZ
Veröffentlichung23. Okt. 2026
Angebotsfrist5. Nov. 2026
Angebotsöffnung5. Nov. 2026
Bindefrist4. Dez. 2026
AusführungsbeginnDatum offenSpätestens 12 Werktage nach Zugang des Auftragsschreibens.
FertigstellungDatum offenAbnahmereife Fertigstellung innerhalb von 40 Werktagen nach dem Ausführungsbeginn.
Baustelleneinrichtung 40 %Datum offen40 % Auszahlung nach Einrichtung der Baustelle.
Baustelleneinrichtung 30 %Datum offen30 % Auszahlung nach zwei Dritteln der Bauzeit.
Baustelleneinrichtung 30 %Datum offen30 % Auszahlung bei der Schlussrechnung.
Verkehrssicherung 40 %Datum offen40 % Auszahlung mit der ersten Abschlagsrechnung.
Verkehrssicherung 30 %Datum offen30 % Auszahlung nach zwei Dritteln der Bauzeit.
Verkehrssicherung 30 %Datum offen30 % Auszahlung nach Abschluss der Arbeiten.
Genehmigung nach § 45 StVODatum offenGenehmigung und Durchschrift der verkehrsregelnden Anordnung sind der ersten Abschlagsrechnung beizufügen; das Genehmigungsverfahren erfolgt vor beziehungsweise während der Tiefbauarbeiten.
Verlängerungsanträge § 45 StVODatum offenVerlängerungsanträge sind bei längerer Bauzeit zu stellen; keine konkrete Frist angegeben.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Preiswertung anhand der Wertungssumme des Angebotes; bei wirtschaftlich gleichwertigen Angeboten bestehen gesetzliche Vorzugsregelungen für anerkannte Werkstätten für Behinderte und Blindenwerkstätten, anerkannte Inklusionsbetriebe, Ausbildungsbetriebe sowie Unternehmen mit Frauenfördermaßnahmen.

Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt; berücksichtigt werden insbesondere nachgerechnete Angebotssummen, Nachlässe, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangebote.

KI-Hinweis: Unterlagen und Bekanntmachung stimmen überein und weisen eindeutig die reine Preiswertung mit 100 % aus.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung

Baustelle einrichten und nach Abschluss vollständig räumen sowie den ursprünglichen Zustand wiederherstellen. Geräte, Werkzeuge, Betriebsmittel und erforderliche feste Anlagen bereitstellen und betriebsfertig aufstellen; erforderliche Bau-, Lager- und Zugangsflächen herrichten.

Verkehrssicherung nach der verkehrsrechtlichen Anordnung und den Unfallverhütungsvorschriften durchführen. Schilder, Verkehrszeichen, Absperrgeräte sowie Leit- und Warnbaken bereitstellen, anpassen und anschließend entfernen. Den Antrag auf eine verkehrsregelnde Maßnahme nach § 45 StVO einschließlich erforderlicher Verlängerungen stellen. Bei Vollsperrung eine Gasse für Rettungsfahrzeuge freihalten.

Grubenstraße

Auf etwa 110 m Länge und 2,50 m Breite die Deckschicht erneuern. Dafür sind 275 m² Asphalt 4 bis 6 cm tief fräsen, die Unterlage reinigen und anfallendes Material entfernen, 275 m² Bitumen-Haftkleber mit 200 bis 300 g/m² aufsprüzen, 275 m² Asphaltdeckschicht AC 8 DN BK III/IV mit 4 cm Schichtstärke einbauen und abstreuen und walzen.

Zusätzlich sind 120 m Asphaltschnitt mit bis zu 10 cm Schnitttiefe, 18 m Fugenverguss, 10 t Mehreinbau der Asphalttragdeckschicht, 10 m Aufnehmen und Wiederversetzen einer einzeiligen Rinne in Beton sowie die Anpassung von zwei Kanaldeckeln auszuführen.

Tannenstraße

15 m² bituminöse Tragschicht AC 22 TN mit 10 cm Einbaustärke und 15 m² Asphaltdeckschicht AC 8 DN mit 4 cm Schichtstärke herstellen. Vorher 15 m² Bitumen-Haftkleber aufsprühen, anschließend 17 m Fugenverguss ausführen sowie 15 m² Deckschicht abstreuen und walzen.

Steinstraße und Dorfstraße

In der Steinstraße einen vorhandenen Regeneinlauf aufnehmen, die einzeilige Rinne anpassen und den Anschluss an den vorhandenen Asphalt herstellen.

In der Dorfstraße einen Hochbordstein einschließlich Rückenstütze und Erdarbeiten aufnehmen und wieder in Beton versetzen. Die darin enthaltenen Arbeiten umfassen das Aufnehmen und Wiederversetzen von 1,50 m einzeiliger Rinne sowie von 1,00 m² Betonpflaster.

Rissesanierung

Risse in Asphaltflächen verschiedener Ortsstraßen auf insgesamt 150 m mit komprimierter Heißluft ausblasen, mit heißem Bitumen verfüllen und mit Streugut abstreuen.

Personal, Geräte und_hourenleistungen

Auf Abruf durch den Auftraggeber bereitstellen: 1 Stunde Polier oder Schachtmeister, 15 Stunden Baufacharbeiter der Berufsgruppe V 1 sowie jeweils 3 Stunden Frontlader mit 45 bis 75 kW, Bagger von 6 bis 8 t mit rund 0,3 m³ Löffelinhalt, Kompressor von 5 bis 10 m³/min mit Stemmhammer und LKW-Kipper bis 12 t Nutzlast.

Stundenlohnarbeiten und die Bereitstellung von Arbeitskräften und Geräten nur auf Anordnung des Auftraggebers ausführen.

Menge- und Qualitätsnachweise

Für Asphaltarbeiten den Einbau durch Wiegeschein nachweisen und eine Mengenkontrolle durch Soll-Ist-Vergleich durchführen. Vorhandene Einbauten, Rinnen, Bordsteine und Pflasterflächen wirksam gegen Verunreinigungen schützen.

Fräsgut, Kehrgut, Spülgut und sonstiges anfallendes Material vom Baustellengelände entfernen und einer Verwertung zuführen. Vorhandene Rinnen, Regeneinläufe, Kanaldeckel und Bordsteine aufnehmen, wieder versetzen sowie erforderlichenfalls anpassen oder ergänzen. Defekte oder fehlende Rinnensteine ersetzen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Präqualifikation oder vorläufiger Eignungsnachweis

Präqualifizierte Unternehmen weisen ihre Eignung durch die Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. und durch die PQ-Nummer nach.

Nicht präqualifizierte Unternehmen legen mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt 124 'Eigenerklärung zur Eignung' vor. Das Formblatt erfasst insbesondere vergleichbare Bauleistungen, Umsatz, verfügbare Arbeitskräfte, Registerstatus, Insolvenz und Liquidation, Ausschlussgründe beziehungsweise Selbstreinigung, ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen sowie die Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.

Ein Mindestumsatz ist nicht festgelegt. Der Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre ist jedoch anzugeben. Bestätigungen und Bescheinigungen können bei Eintritt in die engere Wahl verlangt werden.

Vergleichbare Leistungen und Personal

Nicht präqualifizierte Unternehmen erklären, im maßgeblichen Zeitraum vergleichbare Bauleistungen beziehungsweise sonstige vergleichbare Leistungen ausgeführt zu haben, und weisen die dafür erforderlichen Arbeitskräfte nach. Bei Zuordnung zur engeren Wahl sind drei Referenznachweise sowie die jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre nach Lohngruppen und gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal vorzulegen.

Bei einem Teilnahmewettbewerb wäre der Teilnahmeantrag mit einer Referenzliste zu versehen; hier handelt es sich jedoch um eine öffentliche Ausschreibung.

Nachunternehmer und Bietergemeinschaften

Bei Einsatz von Nachunternehmern sind deren Eignung nachzuweisen. Präqualifizierte Nachunternehmer können ihre PQ-Nummer angeben; im Übrigen können Eigenerklärungen und Belege verlangt werden. Die vorgesehenen Nachunternehmer sind auf Anfrage zu benennen.

Eine Bietergemeinschaft muss mit dem Angebot eine Erklärung aller Mitglieder abgeben, dass im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird, ein bevollmächtigter Vertreter die Mitglieder vertritt und alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

Tariftreue, Mindestentgelt und Schwarzarbeit

Mit dem Angebot sind Mustererklärung 1 und Mustererklärung 3 des Landestariftreuegesetzes sowie die Erklärung nach dem Schwarzarbeitergesetz abzugeben. Für erfasste Beschäftigte ist die tarifliche Bezahlung sicherzustellen; für nicht erfasste Beschäftigte gilt grundsätzlich das Mindestentgelt. Bei Nachunternehmern und Verleihern sind die entsprechenden Erklärungen und prüffähigen Beschäftigtenunterlagen vorzulegen.

Die Erklärung nach dem Schwarzarbeitergesetz muss Maßnahme, Maßnahmennummer, Unternehmen, Datum und rechtsverbindliche Unterschrift enthalten.

Erklärungen zur Angebotsabgabe

Das Angebot ist in deutscher Sprache und mit den vorgegebenen Vordrucken einzureichen. Der Bieter erklärt, welche Leistungen im eigenen Betrieb ausgeführt werden, erkennt die Langfassung des Leistungsverzeichnisses als alleinverbindlich an und bestätigt die Berücksichtigung der Änderungen der Vergabeunterlagen.

Sofern ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator und ein Stellvertreter zu benennen sind, müssen diese die geforderte Qualifikation besitzen. Preisnachlässe müssen bedingungslos, als Vomhundertsatz der Abrechnungssumme und an der bezeichneten Stelle im Angebotsschreiben angegeben sein.

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: Letzte fünf Kalenderjahre oder der in der Auftragsbekanntmachung genannte längere ZeitraumVolumen: Kein Mindestauftragswert gefordert; je Referenz ist die Auftragssumme anzugeben.

Die Bekanntmachung fordert keine Referenzprojekte. Das Eignungsformblatt für nicht präqualifizierte Unternehmen verlangt jedoch Angaben zu vergleichbaren Leistungen und für den Fall der engeren Wahl drei Referenznachweise.

Vergleichbare Bauleistungen beziehungsweise sonstige vergleichbare Leistungen; Nachweise mit Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eigenem Leistungsumfang und Mengen, eingesetzten Arbeitnehmern, Art der Baumaßnahme, vertraglicher Bindung und Bestätigung des Auftraggebers.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 3 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 55%4–10 · 36%11+ · 9%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 22 erledigt
Kernangebot
Eignung und Präqualifikation
Erklärungen und Tariftreue
Bietergemeinschaft und Nachunternehmer
Formale Vollständigkeit und Zuschlagsvorteile
Auf Verlangen nachzureichen

Verlauf dieser Vergabe

2 Bekanntmachungen
  1. 23.10.2026Ausschreibung
    • Ausführungsort: 57610 Altenkirchen → 56594 Willroth
  2. 23.10.2026Ausschreibungauf dieser Seite
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen-Flammersfeld
Ort
57610 Altenkirchen, Rheinland-Pfalz
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
57610 Altenkirchen
Rheinland-Pfalz

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