Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Göttingen sucht für die Sanierung der Fassade, der Fenster und des Dachs des denkmalgeschützten Deutschen Theaters Göttingen ein Planungsbüro (Architektur/Tragwerk).
Zunächst werden nur die Leistungsphasen 1–3 nach HOAI beauftragt (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung) – weitere Phasen können später abgerufen werden. Die Gesamtbaukosten sind auf rund 6,8 Mio. € brutto geschätzt; die Fertigstellung ist für Ende 2028 geplant.
Bewerber müssen ihre Eignung in einem Teilnahmewettbewerb nachweisen und mindestens 3 vergleichbare Referenzprojekte aus dem Bereich Fassadenplanung ab 01.01.2021 vorlegen. Die Abgabe erfolgt ausschließlich elektronisch über das Deutsche Vergabeportal (DTVP).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Referenzen
Bewertung der vorgelegten Referenzen (max. 3 Referenzen, max. 45 Punkte) – relevant für die Auswahl der Bewerber im Teilnahmewettbewerb bei Beschränkung des Bewerberkreises.
- Präsentation
Vorstellung des Angebots durch den Bieter vor dem Auftraggeber im Rahmen des Verhandlungsverfahrens (KW 47/48). Bewertung erfolgt anhand einer Bewertungsmatrix, die mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe übersandt wird.
- Angebot (Preis)
Wirtschaftlichstes Angebot – verbindliches Erstangebot; ggf. Überarbeitung; Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot. Konkrete Gewichtung wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe übermittelt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBeauftragungsumfang nach HOAI
Beauftragt werden Objektplanung für Gebäude und Innenräume (Leistungsphasen 1–9) und Fachplanung Tragwerksplanung (Leistungsphasen 1–6).
Zunächst erfolgt nur die Beauftragung der Leistungsphasen 1–3 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung). Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Leistungsphasen (4–9) im Ganzen oder stufenweise abzurufen. Ein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung besteht nicht.
Planungsaufgabe: Sicherung der Außenhülle
Gegenstand der Planung ist die Sicherung und Sanierung der Bestandsaußenhülle des denkmalgeschützten Gebäudes:
Die Gesamtbaukosten (Kostengruppen 300+400) werden auf rund 6,8 Mio. € brutto geschätzt. Eine Förderzusage über bis zu 4,5 Mio. € liegt vor. Geplante Fertigstellung: Ende 2028.
Rahmenbedingungen zur Angebotsabgabe
Es ist nur ein Hauptangebot zulässig. Nebenangebote und Änderungsvorschläge sind nicht zugelassen. Die Beauftragung erfolgt in einem Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (VgV).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Lage – Ausschlussgründe
Bewerber dürfen keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB aufweisen (z.B. schwere Straftaten, Verstöße gegen Steuer- oder Sozialversicherungspflichten, Insolvenz, schwere Verfehlungen, Wettbewerbsabsprachen). Eine Selbstreinigung nach § 125 GWB ist möglich.
Zusätzlich ist die Erklärung zu Russland-Sanktionen gemäß Art. 5k VO (EU) Nr. 833/2014 abzugeben (kein Bezug zu sanktionierten russischen Unternehmen/Eignungsverleihern/Nachunternehmern/Lieferanten über 10 % des Auftragswerts).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Bietergemeinschaften, Eignungsleihe und Nachunternehmer
Fassadenplanung – abgeschlossene und abgenommene Bauleistungen nach 01.01.2021
Mindestens 1 Referenz mit Objektplanung Gebäude LP 2–3 und 5–8; mindestens 1 Referenz mit Tragwerksplanung LP 2–3 und 5–6. Vorlage je Projekt auf Referenzdatenblatt (Anlage 7) mit Auftraggeber, Maßnahmenart (Sanierung/Umbau/Erweiterung/Neubau), Nutzungsart (Denkmal/Sonstige), Honorarzone, erbrachte Leistungsphasen, Bauwerkskosten KG 300+400 brutto und Projektzeitraum.