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Stellung von multiprofessionellem Personal an Schulen in Mainz

Stadtverwaltung Mainz, Abt. Vergabe und Einkauf55116 Mainz, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Landeshauptstadt Mainz sucht einen externen Dienstleister für eine Fachkraft für Theaterpädagogik an der Berufsbildenden Schule I, Am Judensand 12 in Mainz.

Die Personaldienstleistung umfasst 64 Stunden pro Monat und beginnt am 01.12.2026. Die Grundlaufzeit endet am 31.07.2028; der Auftraggeber kann sie zweimal um je ein Schuljahr verlängern. Die vollständige Leistungsbeschreibung ist maßgeblich.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 13. November 2026
Termin / FristOKT2026 JAN2027 APR JUL OKT JAN2028 APR JUL OKT JAN2029 APR JUL
Schreiben22. Okt. 2026
Veröffentlichung23. Okt. 2026
Bieterfragen-Fristca. 5. Nov. 2026
Angebotsfrist13. Nov. 2026
Ausführungsbeginn1. Dez. 2026
Schuljahr 2026/20271. Dez. 2026 – 31. Juli 2027
Vertragslaufzeit1. Dez. 2026 – 31. Juli 2028
Vertragslaufzeit max.1. Dez. 2026 – 31. Juli 2030bis 2030
Bindefrist15. Jan. 2027
Zuschlag15. Jan. 2027
Schuljahr 2027/20281. Aug. 2027 – 31. Juli 2028
Verlängerung 11. Aug. 2028 – 31. Juli 2029
Verlängerung 21. Aug. 2029 – 31. Juli 2030bis 2030
GewährleistungDatum offen24 Monate ab Abnahme; ein Abnahmedatum ist nicht angegeben.
ZahlungsfristDatum offen30 Kalendertage nach Vorlage einer nachprüfbaren Rechnung.
SkontozahlungDatum offenZahlungsziel von mindestens 21 Kalendertagen ab Zugang der prüffähigen Rechnung; die eingeräumte Skontofrist ist maßgeblich.
NachtragsangebotDatum offenInnerhalb von 14 Kalendertagen nach Änderungswunsch, alternativ innerhalb einer vom Auftraggeber gesetzten Frist.
AusführungsunterlagenDatum offenSpätestens sechs Kalendertage nach Anforderung und rechtzeitig vor Ausführungsbeginn.
AbnahmeunterlagenDatum offenMindestens 14 Kalendertage vor Abnahme, spätestens mit der Schlussrechnung.
Förmliche AbnahmeDatum offenInnerhalb von 24 Werktagen nach Zugang der Fertigstellungsanzeige.
SchlussrechnungDatum offenSpätestens am 18. Werktag nach Leistungserfüllung.
MonatsrechnungDatum offenInnerhalb von fünf Werktagen nach Erbringung der jeweiligen Monatsleistung.
SachberichtDatum offenRegelmäßiger Bericht in Abständen von sechs Monaten.
AbschlussberichtDatum offenVier Wochen vor Vertragsende oder vier Wochen vor Ziehung einer Verlängerungsoption.
Erste StundenlisteDatum offenErstmalig 12 Werktage nach Beginn der Arbeiten, danach wöchentlich.
SicherheitsleistungDatum offenInnerhalb von 18 Werktagen nach Vertragsschluss, sofern abweichend vereinbart.
BetriebsstättenanzeigeDatum offenUnverzüglich bei einer voraussichtlichen Ausführung über mehr als sechs Monaten ohne Sitz in Mainz.
BetriebsstättenbestätigungDatum offenInnerhalb von vier Wochen nach Vertragsschluss.
NachweisfristDatum offenAuf Verlangen innerhalb einer angemessenen Frist von maximal sechs Kalendertagen.
BehinderungsanzeigeDatum offenUnverzüglich schriftlich nach Eintritt der Behinderung.
BehinderungsfristDatum offenLänger als drei Monate seit Zugang der Anzeige oder Eintritt des offenkundigen Ereignisses.
KündigungsfristDatum offenBinnen 30 Tagen nach Ablauf der dreimonatigen Behinderungsfrist.
MehrkostenanzeigeDatum offenInnerhalb von drei Monaten nach Abrechnung mit dem Dritten.
MängelanzeigeDatum offenUnverzüglich nach Feststellung eines Mangels.
SchlusszahlungsvorbehaltDatum offenInnerhalb von zwei Wochen nach Eingang der Schlusszahlung.
RechnungspflichtDatum offenInnerhalb eines weiteren Monats nach Ablauf der Zwei-Wochen-Frist.
Gütliche EinigungDatum offenMöglichst binnen zwei Monaten nach Entstehen der Meinungsverschiedenheit.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Personaleinsatz und Umfang

Die Leistung wird grundsätzlich an der Berufsbildenden Schule I, Am Judensand 12, 55122 Mainz, erbracht. Vorgesehen sind 64 Stunden pro Monat beziehungsweise 16 Stunden pro Woche während der Schulzeit; eine mengen- oder wertmäßige Abnahmeverpflichtung besteht nicht.

Theaterpädagogische Tätigkeit

Die theaterpädagogischen Einheiten finden im Rahmen der festen Stundenplangestaltung statt. In Kooperation mit der Schule werden Theaterstücke erarbeitet, um die Selbstwirksamkeits-, Deutungs- und Beurteilungskompetenz der Schülerinnen und Schüler zu fördern.

Inhaltliche Schwerpunkte

Die Arbeit umfasst den respektvollen und toleranten Umgang miteinander, interkulturellen Austausch, den konstruktiven Umgang mit Konflikten, verbale, nonverbale und paraverbale Sprachkompetenz, die Reflexion der eigenen Rolle in der Welt sowie das Spannungsfeld zwischen Authentizität und Rollenübernahme. Darüber hinaus wird die Beurteilungs- und Deutungskompetenz im darstellerischen Kontext vermittelt und überprüft.

Einsatz und Abstimmung

Der regelmäßige Einsatz ist Montag bis Freitag von 07:00 bis 17:00 Uhr vorgesehen. Zeiten in den Ferien sowie am Abend oder Wochenende werden nach Absprache geregelt. Die Schulleitung kann Aufgaben bedarfsgerecht anpassen; die Auftraggeberin ist darüber zu informieren. Sie ist zugleich fachliche Ansprechperson und grenzt den Aufgabenbereich klar ab.

Evaluation und Berichte

Die Tätigkeit des eingesetzten Personals wird in Abstimmung mit der Schulleitung regelmäßig evaluiert. Halbjährliche Sachberichte werden mit der Schulleitung besprochen und gegengezeichnet. Vier Wochen vor Vertragsende oder vor einer Verlängerungsentscheidung ist ein zusammenfassender Sachbericht zu erstellen.

Laufzeit und Verlängerung

Die Grundlaufzeit dauert 20 Monate und reicht vom 01.12.2026 bis zum 31.07.2028. Der Auftraggeber kann die Leistung einseitig zweimal um jeweils ein Jahr verlängern: vom 01.08.2028 bis zum 31.07.2029 und vom 01.08.2029 bis zum 31.07.2030. Die maximale Laufzeit beträgt 44 Monate.

Einsatzunterlagen und Infrastruktur

Vorhandene Infrastruktur und Materialien der Schule werden nach Rücksprache genutzt. Die Verfügbarkeit der eingesetzten Person ist für die gesamte Vertragslaufzeit sicherzustellen; ausgenommen sind Urlaub, Krankheit sowie unvorhersehbare Ereignisse wie Kündigung oder Tod.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Qualifikation des eingesetzten Personals

Für die eingesetzte Person ist eine nachweisbare Ausbildung als Schauspiellehrerin beziehungsweise Schauspiellehrer oder Theaterpädagogin beziehungsweise Theaterpädagoge erforderlich. Sozialpädagoginnen und -pädagogen sowie Erzieherinnen und Erzieher benötigen eine nachweisbare Zusatzqualifikation oder langjährige praktische Erfahrung in Theaterpädagogik beziehungsweise Theaterarbeit. Zusätzlich ist mehrjährige praktische Erfahrung in theaterpädagogischer Arbeit mit Schülerinnen und Schülern, über einzelne Workshops hinaus, nachzuweisen.

Arbeitsweise und Verfügbarkeit

Die eingesetzte Person muss Schülerinnen und Schülern offen, zugewandt und respektvoll begegnen können und für die gesamte Vertragslaufzeit verfügbar sein. Die Verfügbarkeit ist ausdrücklich zu bestätigen; ein Nein auf die Muss-Frage führt zum Ausschluss. Die Auswahl des Personals erfolgt unter Beteiligung der Schulleitung und, soweit erforderlich, der Auftraggeberin; Personalwechsel sind abzustimmen.

Formale Eignung und wirtschaftliche Angaben

Die Eigenerklärung zur Eignung ist vollständig auszufüllen. Erforderlich sind Angaben zu vergleichbaren Umsätzen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, eine Erklärung zu vergleichbaren Leistungen der letzten drei Jahre und mindestens drei Referenzen. Auf Anforderung sind die jahresdurchschnittliche Mitarbeiterzahl der letzten drei Jahre sowie die für die Leitung vorgesehenen Personen zu benennen.

Register, Zuverlässigkeit und laufende Pflichten

Erklärt werden müssen unter anderem der Berufsregisterstatus, das Nichtbestehen von Insolvenz- oder Liquidationverfahren, das Nichtbestehen von Ausschlussgründen, die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen sowie die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft. Bestätigungen und Nachweise sind auf Anforderung fristgerecht vorzulegen.

Tariftreue und Mindestentgelt

Der Bieter muss die Vorgaben des rheinland-pfälzischen Landestariftreuegesetzes einhalten. Für Beschäftigte, für die das AEntG beziehungsweise der AEntG-Tarifvertrag nicht anwendbar ist, ist der geltende Mindestlohn von 12,82 Euro brutto je Zeitstunde zu berücksichtigen. Bei Nachunternehmern und Verleihern sind die entsprechenden Erklärungen vorzulegen und prüffähige Unterlagen bereitzuhalten.

Haftpflichtversicherung und gesetzliche Pflichten

Eine Haftpflichtversicherung eines EU-Versicherungsunternehmens mit mindestens 1.500.000 Euro Deckung für Personenschäden und 500.000 Euro für Sachschäden ist nachzuweisen beziehungsweise vorzuhalten. Steuern, Abgaben, Sozialversicherungsbeiträge und die Pflichten gegenüber der zuständigen Berufsgenossenschaft müssen ordnungsgemäß erfüllt werden.

Bietergemeinschaften und Nachunternehmer

Für eine Bietergemeinschaft ist eine verbindliche Erklärung zu Arbeitsgemeinschaft, Mitgliedern, bevollmächtigtem Vertreter, Vertretungs- und Zahlungswirkung und Gesamtschuldnerhaftung vorzulegen. Bei vorgesehenem Nachunternehmereinsatz sind die erforderlichen Kapazitäten und Mittel nachzuweisen; auf Anforderung sind Name, Anschrift, Eignungsnachweise und Verpflichtungserklärungen vorzulegen.

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: Letzte drei JahreVolumen: Je Referenz ist die Auftragssumme anzugeben; ein Mindestauftragswert ist nicht festgelegt.

Mindestens drei vergleichbare theaterpädagogische Referenzleistungen aus den letzten drei Jahren

Je Referenz sind Auftraggeber, Ansprechperson mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse, Art der Leistung, Leistungszeitraum und Auftragssumme in einer Übersicht anzugeben.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 65%4–10 · 31%11+ · 4%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 14 erledigt
Angebotsformalien
Eignung und Referenzen
Eingesetztes Personal
Verfahren und Angebotsprüfung

Verlauf dieser Vergabe

2 Bekanntmachungen
  1. 23.10.2026Ausschreibung
    • Ausführungsort: 55116 Mainz → 55122 Mainz
  2. 23.10.2026Ausschreibungauf dieser Seite
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadtverwaltung Mainz, Abt. Vergabe und Einkauf
Ort
55116 Mainz, Rheinland-Pfalz
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
55116 Mainz
Rheinland-Pfalz

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