Superkontinuumserzeugung im PriFUSIO Projekt
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Laser Zentrum Hannover e.V. sucht einen Auftragnehmer für Entwicklung und Lieferung eines faserbasierten Superkontinuumsaufbaus.
Der Aufbau muss einen vorgegebenen Laserstrahl nichtlinear spektral verbreitern und dabei eine Bandbreite von mindestens 700–1.100 nm bei maximal −20 dB Modulationstiefe sowie mindestens 200 mW Leistung erzeugen. Die Einkopplung muss elektrisch stabilisiert sein; der Aufbau muss auf einem optischen Lochrastertisch mit M6-Löchern und 25 mm Abstand montierbar bleiben und darf maximal 50 × 40 × 80 cm groß sein.
Vor dem Angebot ist ein vierstündiger Vorversuch beim LZH in der 45. Kalenderwoche 2026 durchzuführen. Die spektralen Anforderungen sind durch eine vom LZH bestätigte Bescheinigung nachzuweisen. Das Angebot ist elektronisch in Textform über die Vergabeplattform mit dem Cosinex-Bietertool einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Zuschlag erfolgt auf das günstigste Angebot. Der Preis wird aus der Wertungssumme ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, jedoch ohne Skonto.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenEntwicklung und Lieferung des Superkontinuumsaufbaus
Entwicklung und Lieferung eines faserbasierten Superkontinuumsaufbaus zur nichtlinearen spektralen Verbreiterung eines vom LZH bereitgestellten Laserstrahls. Der Eingangsstrahl ist nicht Teil der Beschaffung.
Das Leistungsverzeichnis 13967-HP umfasst im Bereich OZ 01:
Vorgaben für den Eingangsstrahl
Der Aufbau muss für den folgenden, vom LZH bereitgestellten Eingangsstrahl ausgelegt sein:
Anforderungen an das Ausgangsspektrum
Der Aufbau muss folgende Eigenschaften erreichen:
Die Messung beim Vorversuch erfolgt mit dem Powermeter und dem Spektrometer des LZH; dessen Spektrometer misst mit 0,2 nm Auflösung.
Konstruktive und mechanische Anforderungen
Die nichtlineare Verbreiterung muss ohne anormal disperse Faser erfolgen, damit keine Solitonenaufspaltungen auftreten. Der Puls muss ein einzelner Puls bleiben. Die Einkopplung ist elektrisch zu stabilisieren, damit thermische Drifts vermieden werden. Die Faser ist im Labor vor Degradation durch Umwelteinflüsse zu schützen.
Der Aufbau ist auf einer optischen Platte beziehungsweise einem optischen Tisch mit Lochraster M6 und 25 mm Lochabstand zu montieren. Die Strahleinkopplung erfolgt in 100 mm Höhe über dem Tisch. Die maximalen Aufbauabmessungen betragen 50 cm Breite, 40 cm Länge und 80 cm Höhe. Für den Vorversuch darf der Versuchsaufbau 50 cm × 80 cm einnehmen.
Vorversuch und Lieferung
Die spektralen Anforderungen sind in einem Vorversuch beim LZH nachzuweisen. Dafür stehen vier Stunden zur Verfügung. Der Vorversuch kann in der 45. Kalenderwoche 2026 vom 2. bis 8. November durchgeführt werden; die Terminierung erfolgt per E-Mail an p.lessmann@lzh.de. Das LZH stellt den kollimierten Eingangsstrahl sowie Messgeräte bereit.
Die Leistung ist frühstmöglich, spätestens bis zum 31. März 2027 zu liefern.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFormale Eignung
Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit wird durch das LZH geprüft. Erforderlich sind:
Technische Mindestanforderungen
Nicht erfüllte Mindestanforderungen führen zum Ausschluss des Angebots von der Wertung. Gefordert sind:
Praxiserfahrung und Nachweise
Der Anbieter muss mindestens einmal einen Aufbau mit elektrisch stabilisierter Einkopplung in eine Faser gebaut haben. Zusätzlich muss er die spektralen Anforderungen in einem Vorversuch beim LZH nachgewiesen haben. Der Nachweis erfolgt über die ausgefüllte und vom LZH bestätigte Bescheinigung über den durchgeführten Vorversuch.
Das Beiblatt zu Mindestanforderungen ist auszufüllen, der Firmenname einzutragen und die Erfüllung der einzelnen Anforderungen zu bestätigen.
Vertragliche und betriebliche Anforderungen
Erforderlich sind außerdem:
Mindestens einmaliger Aufbau einer elektrisch stabilisierten Einkopplung in eine Faser sowie erfolgreicher Nachweis der spektralen Anforderungen in einem Vorversuch beim LZH
Nachweis durch die vom LZH bestätigte Bescheinigung über den durchgeführten Vorversuch; gesonderte Referenzprojekte werden nicht gefordert.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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